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	<title>Ziele &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Jeder Mensch sollte sich Ziele setzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Mar 2023 02:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die argumentieren, dass ein Ziel ein in der Zukunft liegender Endpunkt ist. Markus Hengstschläger ergänzt: „Dafür muss das Ziel zumindest relativ klar definierbar sein, und man muss es sich vorstellen können.“ Der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ soll von dem chinesischen Philosophen Konfuzius stammen. Auch in diesem Fall kann man eine Vorstellung davon haben, auch wenn das Ziel nicht ein bestimmter Endpunkt sein muss. Diese Dualität beinhaltet, dass einerseits ein definiertes Ziel als Endpunkt durch ein gerichtetes Vorgehen erreichbar ist, dass aber auch andererseits das Etablieren&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die argumentieren, dass ein Ziel ein in der Zukunft liegender Endpunkt ist. Markus Hengstschläger ergänzt: „Dafür muss das Ziel zumindest relativ klar definierbar sein, und man muss es sich vorstellen können.“ Der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ soll von dem chinesischen Philosophen Konfuzius stammen. Auch in diesem Fall kann man eine Vorstellung davon haben, auch wenn das Ziel nicht ein bestimmter Endpunkt sein muss. Diese Dualität beinhaltet, dass einerseits ein definiertes Ziel als Endpunkt durch ein gerichtetes Vorgehen erreichbar ist, dass aber auch andererseits das Etablieren und Verfolgen eines laufenden ungerichteten Prozesses ein Ziel sein kann. Davon unabhängig ist es selbstverständlich empfehlenswert, sich Ziele zu setzen. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUni Wien. <span id="more-4397"></span></p>
<p><strong>Erfolg ist das Werk eines Menschen</strong></p>
<p>Und es ist auch überhaupt nichts dagegen einzuwenden, Erfolg darüber zu definieren, ob man ein Ziel erreicht hat oder nicht. Allerdings erst dann, wenn man Erfolg durch das Werk eines Menschen beschreibt, fügen sich die Dualitäten sinnvoll ineinander. Markus Hengstschläger erklärt: „Das Werk eines Menschen beschreibt nämlich einerseits das Tätigsein, das Am-Werk-Sein selbst und andererseits auch das Endprodukt, das Werk, das den Tag überdauert.“ </p>
<p>Der Weg in Richtung bekannter Zukunft steuert gerichtet auf ein Ziel zu, und das Erreichen des gesetzten Endpunktes ist sehr oft durch die Fertigstellung eines Werkes von Erfolg gekrönt. In Richtung unvorhersehbarer Zukunft ist der Weg das Ziel, und man soll dabei erfolgreich ungerichtet am Werk sein und bleiben. Und nun gilt es für Markus Hengstschläger noch die Frage zu klären, ob es überhaupt eine Strategie sein kann, ungerichtet am Werk zu sein. </p>
<p><strong>Ungerichtet ist nicht planlos!</strong></p>
<p>Die Antwort ist so einfach wie wichtig: Ungerichtet ist nicht planlos! Einerseits bedarf es eines Planes, wenn man fokussiert auf ein bekanntes Ziel zusteuern will. Andererseits ist es aber genauso wichtig, einen konkreten umsetzbaren Plan zu haben, wie man sich für unvorhersagbaren Zukunftsanteile rüstet und man sie dadurch auch gestaltet. Gerichtet oder ungerichtet, es braucht immer Strategien mit dem entsprechenden Monitoring, mit Korrekturmöglichkeiten und mit laufenden Weiterentwicklungen. </p>
<p>Es gab einmal eine Welt oder eine Zeit, in der Erfolg auch wesentlich vom Informationsvorsprung abhängig war. Einer weiß etwas über die Gegenwart und noch besser über die Zukunft, was andere nicht wissen. Markus Hengstschläger stellt fest: „Es scheint allerdings ein grundlegendes Wesensmerkmal des digitalen Wandels zu sein, dass solche Informationsvorteile immer mehr verschwinden.“ Denn noch nie in der Menschheitsgeschichte hatte der Homo sapiens solch einen umfangreichen und niederschwelligen Zugang zu Daten und Informationen wie heute. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Lebensziele sollen erfüllen und begeistern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 01:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Viktor Frankl]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer in seinem Leben eine Berufung gespürt hat, der kann sie erneuern und auf die zweite Lebenshälfte ausrichten. Im Wort Berufung steckt das Wort „Ruf“, deshalb nennt man es im Englischen „Calling“. Andreas Salcher betont: „Sind wir bereit, diesem Ruf zu folgen, kommen wir dem höheren Sinn unseres Lebens näher.“ Die Frage „Was ist mein Lebensziel?“ soll einen Menschen ermutigen, darüber nachzudenken, was er weitergeben und hinterlassen will. In der zweiten Lebenshälfte ist man viel freier, sich neue Ziele zu setzen, die einen wirklich erfüllen und begeistern. Vielleicht hilft es,&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in seinem Leben eine Berufung gespürt hat, der kann sie erneuern und auf die zweite Lebenshälfte ausrichten. Im Wort Berufung steckt das Wort „Ruf“, deshalb nennt man es im Englischen „Calling“. Andreas Salcher betont: „Sind wir bereit, diesem Ruf zu folgen, kommen wir dem höheren Sinn unseres Lebens näher.“ Die Frage „Was ist mein Lebensziel?“ soll einen Menschen ermutigen, darüber nachzudenken, was er weitergeben und hinterlassen will. In der zweiten Lebenshälfte ist man viel freier, sich neue Ziele zu setzen, die einen wirklich erfüllen und begeistern. Vielleicht hilft es, die Frage konkreter zu stellen: „Wofür lebe ich in der zweiten Lebenshälfte?“ Ein Mensch sollte einen Lebensmittelpunkt haben, etwas, worin er gut ist und was andere Menschen brauchen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-3540"></span></p>
<p><strong>Den Sinn des Lebens findet niemand in sich selbst</strong></p>
<p>Sobald das eigene Leben nicht mehr primär von der Rolle in der Arbeitswelt bestimmt wird, muss man seinen Lebenszweck neu bestimmen. Andreas Salcher erklärt: „Je besser wir unser Wesen, unsere Werte, unsere spirituellen Überzeugungen und unsere Gaben kennen, desto leichter werden wir uns damit tun.“ Zu tun gibt es genug auf dieser Welt. Nach Viktor E. Frankl findet man den Sinn des Lebens nicht, indem man diesen in sich selbst sucht, sondern in der Arbeit und Liebe. </p>
<p>Das Sich-Einlassen auf die Sinnfrage bedeutet den Beginn eines spannenden Abenteuers, das einen nie wieder ganz loslassen wird, ja das mit zunehmendem Lebensalter sogar noch an Bedeutung gewinnt. Viktor E. Frankl spielt in den Büchern von Andreas Salcher eine wichtige Rolle, weil er ihm wie Millionen anderer Menschen geholfen hat, Antworten auf brennende Fragen des Lebens zu finden. Andreas Salcher hat verstanden, dass er seinen Sinn nicht in sich finden kann, weil das nur zu einer Verstrickung mit seinem Innenleben führt. </p>
<p><strong>In jedem Augenblick kann man den Sinn des Lebens entdecken</strong></p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Erfüllung habe ich daher immer dann gefunden, wenn ich etwas riskiert und umgesetzt habe – und vor allem wenn ich geliebt habe.“ Andreas Salcher hat einige der wesentlichen Prinzipien von Viktor E. Frankl kurz zusammengefasst: „Wir können unsere Einstellung gegenüber allem frei wählen, was uns widerfährt. Wir können unseren Willen zum Sinn erfüllen, wenn wir uns bewusst und authentisch für sinnvolle Werte und Ziele engagieren. Wir können in jedem Augenblick unseres Lebens Sinn entdecken.“ </p>
<p>Weitere Prinzipien lauten: „Wir können lernen, nicht gegen uns selbst zu arbeiten und unseren eigenen Intentionen nicht zuwiderhandeln. Wir können uns von uns selbst distanzieren, um Einsichten und neue Perspektiven zu entwickeln, und über uns lachen. Wir können unsere Aufmerksamkeit so lenken, dass wir auch sehr schwierige Situationen bewältigen. Wir können über uns hinauswachsen und die Welt verändern, und sei es nur ein ganz kleines bisschen.“ Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die eigenen Bedürfnisse zählen zuerst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 07:29:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Wünsche]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch neigt von Natur aus dazu, seine eigenen Bedürfnisse über das Wohl der Gemeinschaft zu stellen. In der politischen Wissenschaft ist das ein klassisches Problem. Man nennt es Allmende-Klemme und es spielt auch eine Rolle beim globalen Klimawandel. John Bargh weiß: „Meistens gelingt es den Menschen, Hintertürchen zu finden oder persönliche Unannehmlichkeiten zu umgehen.“ Daher ist es schwer, die Zukunft vorauszusagen oder zu gestalten. Vor allem wenn es das menschliche Verhalten betrifft, selbst – oder erst recht – wenn es wichtig ist, einen solchen Versuch zu unternehmen. Das gilt&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch neigt von Natur aus dazu, seine eigenen Bedürfnisse über das Wohl der Gemeinschaft zu stellen. In der politischen Wissenschaft ist das ein klassisches Problem. Man nennt es Allmende-Klemme und es spielt auch eine Rolle beim globalen Klimawandel. John Bargh weiß: „Meistens gelingt es den Menschen, Hintertürchen zu finden oder persönliche Unannehmlichkeiten zu umgehen.“ Daher ist es schwer, die Zukunft vorauszusagen oder zu gestalten. Vor allem wenn es das menschliche Verhalten betrifft, selbst – oder erst recht – wenn es wichtig ist, einen solchen Versuch zu unternehmen. Das gilt insbesondere für politische Maßnahmen, durch die individuelle Freiheiten zugunsten des Gemeinwohls eingeschränkt werden. Prof. Dr. John Bargh ist Professor für Psychologie an der Yale University, wo er das Automaticity in Cognition, Motivation, and Evaluation (ACME) Laboratory leitet. <span id="more-2454"></span></p>
<p><strong>Mit seinen Wünschen muss man vorsichtig sein</strong></p>
<p>Wie politische Maßnahmen, die auf die Veränderung von Verhaltensweisen abzielen, können auch persönliche Wünsche und Ziele für die Zukunft einen Menschen auf oftmals unbeabsichtigte Weise – und daher unbewusst – verändern, während er sie zu realisieren versucht. John Bargh erläutert: „Bei der Verfolgung eines gegebenen Ziels tun wir manchmal Dinge, die unserem Selbstverständnis und den für uns wichtigen Werten widersprechen. Nämlich Dinge, die wir normalerweise für unmoralisch, unethisch oder ungesund halten würden.“</p>
<p>Viele Menschen sind dann vielleicht offener als sonst für äußere Einflüsse, sogar für unterschwellige Werbung. Sie geben ihr Geld für Dinge aus, die sie später, wenn sie die Rechnung bekommen, für töricht und unnütz halten. Sie mögen Menschen, die sie ansonsten nicht mögen würden, und lassen sogar die Beziehungen zur ihren Freunden abkühlen. Und all das nur, weil diese Veränderungen ihnen helfen werden, das angestrebte Ziel zu erreichen. Die gegenwärtigen Ziele verändern einen Menschen – sein Denken, sein Herz und seine Werte. Und er merkt nicht einmal, dass diese Veränderungen stattgefunden haben. Deshalb muss man vorsichtig mit seinen Wünschen sein.</p>
<p><strong>Seine Wünsche haben große Macht über einen Menschen</strong></p>
<p>Die Ziele und Antriebe eines Menschen sind auf erwünschte künftige Zustände ausgerichtet. Ihr Einflussbereich liegt in der verborgenen Sphäre des menschlichen Geistes. John Bargh erklärt: „Was, wer und wo wir in der näheren oder ferneren Zukunft sein wollen, prägt unser Denken, unsere Empfindungen und Handlungen in der Gegenwart. Was wir haben möchten, wo und wer wir sein wollen – mit geringerer oder größerer Intensität. All das übt einen starken Einfluss auf unsere augenblicklichen Vorlieben und Abneigungen aus.“</p>
<p>Ein Mensch wird zu dem, wonach er strebt, und beginnt die Welt durch eine „Zielbrille“ zu betrachten, ganz gleich, ob er dieses Ziel nun bewusst verfolgt oder nicht. Seine Wünsche haben eine große Macht über einen Menschen. Es ist, als würde er durch seine Ziele neu konfiguriert, als verwandelte er sich zeitweise in einen anderen Menschen mit anderen Werten, der andere Dinge tut als sonst. Leider erkennen das die meisten Menschen erst im Nachhinein, nachdem sie ihr Ziel erreicht haben oder es nicht mehr verfolgen, und dann fragen sie sich, was sie sich dabei bloß gedacht haben. Quelle: „Vor dem Denken“ von John Bargh</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Schlaf ist eine große Auszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 05:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wichtigsten Ziele eines Menschen schlafen nie. Sie arbeiten auf unbewusster Ebene im Hintergrund, ohne dass ein Mensch sie lenken oder auch nur zur Kenntnis nehmen müsste. Sie überwachen die Umgebung aufmerksam und halten Ausschau nach allem, was helfen könnte, das Notwendige zu tun. Die Lösungen seiner Probleme fallen einem Menschen dann scheinbar aus heiterem Himmel ein. John Bargh erläutert: „Schlaf ist ein großer Batzen Auszeit, in dem bewusste Aktivitäten auf ein Minimum reduziert sind, und Ihr Geist nutzt diese Zeit, um auf unbewusster Ebene weiter an Problemen zu arbeiten.“&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Ziele eines Menschen schlafen nie. Sie arbeiten auf unbewusster Ebene im Hintergrund, ohne dass ein Mensch sie lenken oder auch nur zur Kenntnis nehmen müsste. Sie überwachen die Umgebung aufmerksam und halten Ausschau nach allem, was helfen könnte, das Notwendige zu tun. Die Lösungen seiner Probleme fallen einem Menschen dann scheinbar aus heiterem Himmel ein. John Bargh erläutert: „Schlaf ist ein großer Batzen Auszeit, in dem bewusste Aktivitäten auf ein Minimum reduziert sind, und Ihr Geist nutzt diese Zeit, um auf unbewusster Ebene weiter an Problemen zu arbeiten.“ Das Gute ist, dass er dabei manchmal Erfolg hat und eine wegweisende Lösung für ein Problem liefert. Prof. Dr. John Bargh ist Professor für Psychologie an der Yale University, wo er das Automaticity in Cognition, Motivation, and Evaluation (ACME) Laboratory leitet. <span id="more-2257"></span></p>
<p><strong>Das Unterbewusstsein macht auf wichtige Informationen aufmerksam</strong></p>
<p>Das Schlechte ist, dass der Geist einem Menschen zusetzen und Sorgen sowie Ängste auslösen wird, falls er nicht genug Fortschritte mache oder die Zeit knapp ist. Aber er will kein Quälgeist sein, auch wenn es vielleicht manchmal den Anschein hat. Vielmehr hat er einen toten Punkt erreicht, der sich nur durch ein wenig bewusste Arbeit überwinden lässt. Gemeint ist bewusste Arbeit in Gestalt der Aufstellung eines konkreten Plans, wie das betreffende Problem in naher Zukunft gelöst werden kann.</p>
<p>Bewusste und unbewusste Prozesse interagieren miteinander und helfen einander, weil sie gemeinsam etwas erreichen wollen. Das Unbewusste übernimmt dabei auf vielfältige Art und Weise den Staffelstab vom Bewusstsein. Es arbeitet dann weiterhin an einem Problem, nachdem das Bewusstsein daran bezweifelt oder zu anderen Aufgaben übergegangen ist. Zugleich lenken unbewusste Prozesse die bewusste Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen. Sie teilen dem Bewusstsein ehrlich mit, ob sie Erfolg haben oder nicht.</p>
<p><strong>Das bewusste Nachdenken hat Grenzen</strong></p>
<p>Manchmal erscheint einem Menschen die Lösung für sehr schwierige Probleme sogar im Traum. Das geschieht aber in der Regel erst, wenn man sich auf bewusster Ebene schon ausführlich mit ihnen herumgeschlagen hat. Selbst die Kreativität ist oftmals abhängig von diesen unbewussten Aktivitäten. Es ist durchaus in Ordnung, „eine Nacht darüber zu schlafen“ oder sich mit etwas anderen zu beschäftigen, nachdem man viel über ein Problem nachgedacht hat.</p>
<p>Es könnte sogar sehr vorteilhaft sein. Das angestrengte bewusste Nachdenken hat nämlich seine Grenzen und ist ermüdend. Darum ist es eine gute Idee, ihm etwas Ruhe zu gönnen, indem man eine Weile etwas anderes macht. Viele Schriftsteller und Denker laden mit Spaziergängen oder anderen Formen körperlicher Bewegung ihre geistigen Batterien auf. Während man mit solchen körperlichen Aktivitäten beschäftigt ist, können Ziele und unbewusste Problemlöser die Auszeit nutzen. Dabei bringen sie oftmals Ergebnisse hervor, zu denen man auf bewusster Ebene nicht oder nur mit Mühe gelangt. Quelle: „Vor dem Denken“ von John Bargh</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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