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	<title>Talent &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Flow-Erlebnisse machen glücklich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2021 02:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Freude]]></category>
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					<description><![CDATA[Eltern können den sogenannten Flow-Effekt an sich selbst und an ihren Kindern beobachten, um die Motive für ihre eigene Motivation, das Talent ihres Kindes zu fördern, und die des Kindes selbst besser zu verstehen. Andreas Salcher weiß: „Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Menschen, die in Tätigkeiten wie beim Sport, in der Religion, beim Singen, Tanzen ... <a title="Flow-Erlebnisse machen glücklich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-flow-effekt.html" aria-label="Mehr Informationen über Flow-Erlebnisse machen glücklich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eltern können den sogenannten Flow-Effekt an sich selbst und an ihren Kindern beobachten, um die Motive für ihre eigene Motivation, das Talent ihres Kindes zu fördern, und die des Kindes selbst besser zu verstehen. Andreas Salcher weiß: „Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Menschen, die in Tätigkeiten wie beim Sport, in der Religion, beim Singen, Tanzen oder Theaterspielen, aber auch beim Forschen innere Glücksgefühle, also Flow-Erlebnisse haben, diese ständig wiederholen werden – einfach deshalb, weil es ihnen Freude bereitet.“ Es ist ganz wichtig, zu verstehen, dass angestrengtes konzentriertes Arbeiten eben  nicht automatisch zu Unlustgefühlen führen muss. Eltern sollten deshalb nicht in die „Bestechungsfalle“ tappen, ihr Kind erst mit Druck zu zwingen, zwei Stunden zu üben, um es dann dafür zu belohnen, weil es so brav war. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Autor von Bestsellern und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-3122"></span></p>
<p><strong>Überforderung endet in Frustration</strong></p>
<p>Sinnvolle Talentförderung erfordert von den Eltern viel Genauigkeit, Aufmerksamkeit und Kreativität. Denn eine der wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Kind Freude an der Ausübung seines Talents hat, ist, das richtige Maß zwischen Unterforderung, die zu Langeweile führt, und Überforderung, die in Frustration endet, zu finden. Solange ein Kind sich auf diesem Pfad der richtigen Herausforderung bewegt, wird es sein Talent nicht nur durch Lernen und Anstrengung weiterentwickeln, es wird auch große Freude dabei entwickeln. </p>
<p>Dieser schmale Pfad ist aber nicht leicht zu finden. Und wenn man einmal vom Weg abgekommen ist, dann bietet sich eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten für ein Kind oder einen Jugendlichen an, seine Zeit zu verbringen – von passiven Dingen wie Musik hören, im Internet surfen oder mit Freunden herumhängen. Eine Studie zeigt, dass talentierte Jugendliche gerne mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen als durchschnittlich begabte. Und sie bevorzugen vor allem Vieraugengespräche innerhalb der Familie.</p>
<p><strong>Nebenjobs wirken sich nicht positiv auf ein Talent aus</strong></p>
<p>Andreas Salcher erklärt: „Je mehr sie sich harmonisch in ihre Familie eingebunden und unterstützt fühlen, desto besser können sie sich auf die Ausübung ihres Talents konzentrieren.“ Das bevorzugt natürlich Kinder aus Familien, deren finanzielle und kulturelle Situation sie nicht zwingt, sehr viel im Haushalt mitzuhelfen und auch nicht zu viele Neben- beziehungsweise Hilfsjobs annehmen zu müssen. Nebenjobs haben keinen positiven Einfluss auf die Talententwicklung. </p>
<p>Die Zeit, die talentierte Kinder in ihre Begabung investieren, ist weit wichtiger als die mögliche praktische Erfahrung in Nebenjobs. Ja, sogar scheinbar simple Dinge spielen ein Rolle: Wie lange am Tag läuft der Fernseher, kann das Kind sich in Ruhe zurückziehen und wie viel Zeit wird für das tägliche Auswählen der Kleidung aufgewendet? Von Albert Einstein ist ja die Tatsache bekannt, dass er die gleichen Kleidungsstücke in einer Vielzahl besaß, weil er einfach nicht jeden Morgen darüber nachdenken wollte, was er anziehen soll. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Keine Software kann die Eltern ersetzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Sep 2021 01:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie einfach es ist, seinem Kind Gutes zu tun, bringt Andrew Meltzoff von der Universität Washington auf den Punkt: „Eltern haben alles was nötig ist, um Kinder zur Entdeckung ihrer sozialen Umwelt anzuregen: Gesichter und Mimik, eine Stimme, Hände, Körperwärme. Keine Software, kein elektronisches Spielzeug kann das ersetzen.“ Mihaly Csíkszentmihályi hat empirisch nachgewiesen, dass das ... <a title="Keine Software kann die Eltern ersetzen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-eltern.html" aria-label="Mehr Informationen über Keine Software kann die Eltern ersetzen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie einfach es ist, seinem Kind Gutes zu tun, bringt Andrew Meltzoff von der Universität Washington auf den Punkt: „Eltern haben alles was nötig ist, um Kinder zur Entdeckung ihrer sozialen Umwelt anzuregen: Gesichter und Mimik, eine Stimme, Hände, Körperwärme. Keine Software, kein elektronisches Spielzeug kann das ersetzen.“ Mihaly Csíkszentmihályi hat empirisch nachgewiesen, dass das familiäre Umfeld einen wesentlichen Einfluss darauf hat, ob sich das Talent eines Kindes entfalten kann. Andreas Salcher betont: „Entbehrungen, Konflikte und Ablehnung des Kindes durch die Eltern sind die ganz großen Feinde des talentierten Kindes.“ Eine harmonische Familie dagegen, die das talentierte Kind unterstützt, aber auch im richtigen Ausmaß fordert, erhöht maßgeblich die Chance dafür, dass sich dieses auf die Ausübung seines Talents konzentrieren kann. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Autor von Bestsellern und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2989"></span></p>
<p><strong>Wichtig ist das Urteil kompetenter Dritter</strong></p>
<p>Woher sollen Eltern wissen, wann sie und vor allem wie sie die besonderen Talente ihrer Kinder fördern können? Einige Dinge können Eltern tun. Ohne selbst das notwendige Rüstzeug und Grundverständnis auf dem Gebiet zu haben, auf dem ein Kind besonders talentiert ist, werden Eltern das Talent oft gar nicht erkennen und nicht fördern können. Umso wichtiger ist das Urteil von kompetenten Dritten. Den meisten Lehrern fehlt dafür leider das Wissen, weil sie nie dafür ausgebildet wurden. </p>
<p>Mit emotionaler Unterstützung und positiver Ermutigung können Eltern ihren Kindern den harten Weg vom talentierten Kind zum anerkannten Meister einer Disziplin wesentlich erleichtern. Vor allem die für die Entwicklung von Talenten sehr kritische Zeit der Pubertät fordert von Eltern das richtige Maß aus Führung und Bereitschaft zum Loslassen. Ohne die konsequente und intensive Auseinandersetzung mit einem bestimmten Gebiet über einen langen Zeitraum ist die Erbringung außergewöhnlicher Leistungen nicht möglich.</p>
<p><strong>Mihaly Csíkszentmihályi entdeckt den Flow-Effekt</strong></p>
<p>Auch der beste Lehrer scheitert, wenn es dem Schüler an der notwendigen Bereitschaft zur Anstrengung fehlt. Zu diesen genannten Bereichen kommt die ständige Neugier, das Gebiet weiter zu erforschen, die emotionale Ausgeglichenheit, um auch in Phasen der Einsamkeit, beim Training oder der Arbeit durchzuhalten. Und vor allem muss die Fähigkeit vorhanden sein, innere Freude und Befriedigung bei der Ausübung des Talents zu empfinden. Damit meint Mihaly Csíkszentmihályi den von ihm entdeckten Flow-Effekt, also das völlige Aufgehen in einer Aufgabe.  </p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Für ihn ist das überhaupt das Erfolgsgeheimnis glücklicher Menschen: Sein Talent zu nutzen, macht glücklich.“ Mihaly Csíkszentmihályi schreibt: „Ich habe Künstler, Sportler und Wissenschaftler beobachtet, die ihre Tätigkeit absolut lieben, die nichts anderes tun wollen als das, womit sie sich beschäftigen. Und sie machen das nicht, um später etwas dafür zu bekommen, sie machen es nicht für Geld und auch kaum für Ruhm. Auch die Anerkennung durch die Kollegen ist ihnen nicht das Wichtigste, sie machen es, weil es für sie so wichtig ist, weil es ihnen so viel Freude bereitet und auch so viel Erfüllung bringt.“ Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch hat Begabungen und Talente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 01:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch ist nicht auf seine Gene reduzierbar. Gene sind nur Bleistift und Papier, die Geschichte schreibt jeder selbst. Markus Hengstschläger erklärt: „Jeder Mensch hat Begabungen und Talente, und wir müssen es jedem ermöglichen, sie zu entdecken und zu entwickeln.“ Leider passiert es bis heute immer noch zu oft – auch im Bildungswesen –, dass ... <a title="Jeder Mensch hat Begabungen und Talente" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/markus-hengstschlaeger-der-loesungsbegabte-mensch.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder Mensch hat Begabungen und Talente">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist nicht auf seine Gene reduzierbar. Gene sind nur Bleistift und Papier, die Geschichte schreibt jeder selbst. Markus Hengstschläger erklärt: „Jeder Mensch hat Begabungen und Talente, und wir müssen es jedem ermöglichen, sie zu entdecken und zu entwickeln.“ Leider passiert es bis heute immer noch zu oft – auch im Bildungswesen –, dass junge Menschen vermittelt bekommen, sich gerade dort mehr anzustrengen, wo ihre Schwächen liegen. Ihre Individualität, ihre Begabungen erhalten oft zu wenig Aufmerksamkeit, und dadurch entsteht zu oft Durchschnitt, der Feind des Neuen. Talente richtig zu fördern, unterstützt auch die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Individualität und das richtige Management von Talenten steigern zudem die Erfolgschancen im Privatleben und in der Berufswelt. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2890"></span></p>
<p><strong>Die wichtigste Begabung ist die Lösungsbegabung</strong></p>
<p>Kreative Konzepte und den Fortschritt beflügelnde Veränderungen werden von individuellen, mutigen Menschen gemacht, die bereit sind, alte Wege zu verlassen, um neue zu gehen. In Zeiten schnelllebiger Veränderung stellt sich für Markus Hengstschläger vor allem auch die Frage, welche Begabungen für die Bewältigung noch unvorhersehbarer Zukunft die größte Rolle spielen werden. Natürlich kommt er dabei zu dem Schluss, dass man dabei auf keine Begabung verzichten kann. </p>
<p>Aber eine Begabung hat sich im Kopf von Markus Hengstschläger als die mit Abstand wichtigste herauskristallisiert – er nennt sie die Lösungsbegabung. Professor Aljoscha Neubauer definiert den Begriff „Begabung“ wie folgt: „Begabung bezeichnet das (auch genetische sowie frühkindlich geprägte) Potenzial eines Menschen, das nur durch Lernen und Wissenserwerb, durch Trainieren und Üben, in beobachtbare hohe und Höchstleistungen überführt werden kann. Die Begabung beziehungsweise das Potenzial eines Menschen für eine bestimmte Tätigkeit ist nicht direkt beobachtbar, aber für bestimmte Begabungen mittels psychologischer Tests messbar.“ </p>
<p><strong>Kreativität erschafft Neues oder Originelles</strong></p>
<p>Neben ästhetischer, interpersonaler, intrapersonaler, kinästhetischer, logisch-mathematischer, musikalischer, naturalistischer, räumlicher und sprachlicher Begabung gibt es laut Professor Aljoscha Neubauer auch noch die kreative Begabung: „Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Neues oder Originelles zu erschaffen. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, Kreativität sei nur im künstlerischen oder im wissenschaftlichen Bereich anzutreffen oder notwendig, wird die Kreativität heute sowohl als Ressource persönlicher psychischer Gesundheit sowie als zentrale Größe für wirtschaftlichen Erfolg gesehen.“</p>
<p>Kreative Begabung kommt zum Beispiel beim Malen eines schönen Bildes genauso zum Einsatz, wie sie bei der Komposition eines Musikstückes zur Entfaltung kommt. Markus Hengstschläger stellt fest: „Die Bedeutung künstlerischer Kreativität kann für die positive Entwicklung einer Gesellschaft nicht hoch genug eingestuft werden.“ Die Lösungsbegabung sieht Markus Hengstschläger dabei als eine Spezifizierung der kreativen Begabung an. Sie ist das genetische und frühkindliche geprägte Potenzial jedes Menschen, Probleme lösen zu können. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Talente brauchen eine individuelle Förderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 22:04:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Unzweifelhaft hat eine Gesellschaft sehr wohl Einfluss darauf, welchen Stellenwert bestimmte Talente haben und wie man besonders günstige Bedingungen für sie schafft. Österreich und Deutschland sind daher gut beraten, die individuelle Förderung von Talenten auf möglichst vielen, heute vielleicht auch gar nicht erkannten Gebieten zur nationalen Priorität zu machen. Andreas Salcher rät: „Es sollte uns ... <a title="Talente brauchen eine individuelle Förderung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-talent-und-lebensglueck.html" aria-label="Mehr Informationen über Talente brauchen eine individuelle Förderung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unzweifelhaft hat eine Gesellschaft sehr wohl Einfluss darauf, welchen Stellenwert bestimmte Talente haben und wie man besonders günstige Bedingungen für sie schafft. Österreich und Deutschland sind daher gut beraten, die individuelle Förderung von Talenten auf möglichst vielen, heute vielleicht auch gar nicht erkannten Gebieten zur nationalen Priorität zu machen. Andreas Salcher rät: „Es sollte uns zu denken geben, welchen Stellenwert Singapur seinen Lehrern zukommen lässt und welche Ergebnisse dieser erst 1965 gegründete Staat damit schon erzielt hat.“ Singapur, das keinerlei natürliche Rohstoffe oder Anbauflächen besitzt, hat erkannt, was der wichtigste Rohstoff einer Nation ist: das geistige Potenzial ihrer Kinder. Natürlich spielen dabei auch volkswirtschaftliche Überlegungen mit dem Ziel, sich nationale Vorteile zu verschaffen, eine gewichtige Rolle. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2708"></span></p>
<p><strong>Talente sind wertvoll und müssen anerkannt werden</strong></p>
<p>Aber es gibt einen wesentlich wichtigeren Grund, warum man dem Entdecken und Fördern von Talenten in Österreich und Deutschland einen viel höheren Stellenwert geben sollte. Andreas Salcher erklärt: „Und der betrifft uns alle. Es geht um unser persönliches Glück. Viele Studien bestätigen, dass Geld, Sicherheit und ein bestimmtes Maß an Komfort für uns durchaus notwendig sein mögen, aber nicht entscheidend sind. Für ein glückliches Leben brauchen wir das Gefühl, dass unsere Talente wertvoll sind und anerkannt werden.</p>
<p>Voraussetzung dafür ist, dass man diese Begabungen rechtzeitig erkennt und fördert. Aus einem talentierten Kind wird dann ein auf seinem Gebiet erfolgreicher Erwachsener, wenn es ihm selbst große Freude macht, sein Talent möglichst intensiv auszuleben. Eine unterstützende Familie erweist sich dabei als sehr hilfreich und enthusiastische Lehrer können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, damit Begabungen nicht ins Schwarze Loch abstürzen. </p>
<p><strong>Jeder schreibt die Geschichte seines Lebens selbst</strong></p>
<p>Eigentlich ginge es nur darum, diese natürliche Neugier und Freude, die in jedem Kind stecken, lebendig zu halten. Eine große Chance bestünde darin, dass die meisten Kinder durchaus gerne in die Volksschule gehen, die Mädchen allerdings deutlich lieber als die Buben. Die Freude an der Schule nimmt leider in der Mittelstufe deutlich ab. Der wichtigste Faktor ist eindeutig die Eigenmotivation jedes talentierten Kindes. Es hat sein Schicksal selbst in der Hand. </p>
<p>„Du schreibst die Geschichte deines Lebens selbst – und du kannst deine eigene Legende schaffen, oder auch nicht“, meint die chilenische Schriftstellerin Isabel Allende. Das Wichtigste für ein Kind sind entwicklungspsychologisch unumstritten die ersten drei Lebensjahre. Eine intensive emotionale Beziehung zur Mutter oder einer anderen fixen Bezugsperson prägt entscheidend die psychische Gesundheit und Stabilität der Persönlichkeit für den Rest des Lebens. Eine tiefe Verletzung des Kindes in den ersten drei Jahren lässt sich nur sehr schwer wiedergutmachen. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der klassische Unterricht stößt Schüler ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
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					<description><![CDATA[Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ... <a title="Der klassische Unterricht stößt Schüler ab" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-klassische-schulunterricht-stoesst-die-schueler-ab.html" aria-label="Mehr Informationen über Der klassische Unterricht stößt Schüler ab">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ist keineswegs mangelndes Interesse, zu lernen, sondern offensichtlich die Art des klassischen Schulunterrichts, die Schüler so abstößt. Die Zeit im regulären Unterricht empfindet die überwiegende Mehrzahl als langweilig. Überspitzt formulier kann man sagen, das Positive an der Schule sind für die Schüler die Pausen sowie die gemeinsame Zeit mit den Klassenkameraden auf dem Weg nach Hause. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2593"></span></p>
<p><strong>„Meisterlehrer“ werden zu Idolen der Jugendlichen</strong></p>
<p>Das gilt besonders für hoch talentierte Schüler. Es ist ein verheerender Befund, den die Schüler den Schulen ausstellen. Die Schlüsselrolle bei der Förderung von Talenten nehmen in der Schule Lehrer ein. Und zwar diejenigen, die sich nicht mit der Rolle des theoretischen Wissensvermittlers zufriedengeben, sondern Begeisterung für ihr Fach wecken können und persönliche Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen. Ihnen ist es ein leidenschaftliches Anliegen, ihre Schüler im Unterricht stark zu aktivieren und sie nach ihren Leistungsmöglichkeiten zu fordern. </p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Viele Jugendliche finden das Leben der Erwachsenen, die sie kennen, also das ihrer Eltern und Verwandten, total langweilig und sinnentleert.“ Enthusiastische Lehrer vermitteln ihren Schülern dagegen, dass das Leben mehr ist, als seine Zeit lustlos im Beruf abzudienen, jeden Monat sein Geld zu erhalten und sich auf das Wochenende zu freuen. „Meisterlehrer“ sind einfach interessante Menschen. Sie werden dann zu Idolen der Jugendlichen. </p>
<p><strong>Schlechter Unterricht frustriert talentierte Schüler</strong></p>
<p>Die Chance, dass ein individuelles Talent entdeckt und ausgeübt werden kann, hängt sehr von der Wertschätzung ab, die eine Kultur einem bestimmten Fachgebiet entgegenbringt. Daher geht schon eine Vielzahl von Talenten verloren, weil sowohl die wirtschaftlichen als auch die praktischen Möglichkeiten fehlen, damit sich bestimmte Talente überhaupt entwickeln können. Die wichtigste Aufgabe der Erziehung besteht darin, ein Umfeld zu schaffen, das bei Schülern Glückserlebnisse auslöst, wenn sie ihre Talente ausüben. </p>
<p>Der wichtigste individuelle Faktor, der über Erfolg oder Scheitern begabter Kinder entscheidet, ist, dass die später Erfolgreichen in der Pubertät sehr konzentriert und mit hohem Zeitaufwand ihr Talent ausüben, es zu ihrem wichtigsten Lebensinhalt machen. Sie lassen sich weniger als vergleichbare Teenager von anderen Dingen ablenken. Je talentierter ein Kind ist, desto frustrierter reagiert es auf schlechten Unterricht. Doch sind engagierte Lehrer oft die einzige Chance für talentierte Schüler, wenn sie zu Hause nicht unterstützt werden. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Talent ist ein komplexes soziales Phänomen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2021 07:23:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Genetiker sagen: „Die Gene sind Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst.“ Das Talent eines Menschen hängt laut Andreas Salcher von vier Faktoren ab: Erstens von der genetischen Veranlagung. Zweitens von dem Umfeld von Gesellschaft, Eltern, Lehrern und Freunden. Drittens von der Eigenmotivation und schließlich vom Zufall. Talent ist dabei keine Eigenschaft wie ... <a title="Talent ist ein komplexes soziales Phänomen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/talent-ist-ein-komplexes-soziales-phaenomen.html" aria-label="Mehr Informationen über Talent ist ein komplexes soziales Phänomen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Genetiker sagen: „Die Gene sind Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst.“ Das Talent eines Menschen hängt laut Andreas Salcher von vier Faktoren ab: Erstens von der genetischen Veranlagung. Zweitens von dem Umfeld von Gesellschaft, Eltern, Lehrern und Freunden. Drittens von der Eigenmotivation und schließlich vom Zufall. Talent ist dabei keine Eigenschaft wie ein hoher Intelligenzquotient (IQ), die einem Menschen angeboren ist, sondern ein komplexes soziales Phänomen. Schon allein was in einer Gesellschaft als besonders wertvolle Eigenschaft gewertet und daher anerkannt wird, ist sehr unterschiedlich. Andreas Salcher nennt ein Beispiel: „So galt Epilepsie in manchen Kulturen als göttliche Gabe und wurde hoch verehrt.“ In den westlichen Gesellschaften gelten Menschen, die einen IQ höher als 130 haben, als besonders begabt. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2506"></span></p>
<p><strong>Talent ist eine Entwicklungschance</strong></p>
<p>Das hängt mit dem sehr hohen Stellenwert zusammen, den man dem abstrakten Denken gibt. Talent kann man sich daher am besten als eine Entwicklungschance vorstellen, und nicht als etwas, das man hat oder nicht. Dabei handelt es sich um einen Prozess, der sich über Jahre entfaltet, und nicht als etwas, mit dem man geboren ist und das man für den Rest des Lebens besitzt. Talent bei Kindern bedeutet daher immer nur die Möglichkeit, dass etwas Besonderes daraus wird.</p>
<p>Andreas Salcher erklärt: „Angeborenes Talent auf einem bestimmten Gebiet erhöht die Wahrscheinlichkeit, auch besser Leistungen zu erzielen.“ Voraussetzung dafür sind Umweltbedingungen, die es überhaupt erst ermöglichen, dass sich ein Talent entwickeln kann. Es ist beschämend, dass auch reiche Länder wie die USA, Deutschland und Österreich nicht in der Lage sind, allen Kindern zumindest Lesen und Schreiben in einer ausreichenden Qualität beizubringen.</p>
<p><strong>Forschung macht auch Freude</strong></p>
<p>Dies zeigen in diesen Staaten die erschreckend hohen Prozentsätze von funktionalen Analphabeten, die nicht sinnerfassend lesen können. Talentierte Schüler, deren Hauptmotivation von der Ausübung ihrer Begabung herrührt, sind glücklicher mit ihrem Leben. Zudem sind sie langfristig erfolgreicher. Es gibt ähnlich talentierte Schüler, die primär durch Druck oder die Erwartung von zukünftigen Belohnungen motiviert sind. Diese verlieren oft die Lust an ihrem Talent, hören auf, es auszuüben und es ist für sie selbst und alle anderen verloren.  </p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, eine Begabung, die in der Pubertät nicht mit viel Konzentration, hoher Intensität und Freude ausgeübt wird, im späteren Leben tatsächlich zu nutzen, ist sehr gering. Im besten Fall wird dann ein Hobby daraus. Junge Naturwissenschaftler sollten deshalb schon früh erleben, dass Forschung auch Freude macht und nicht nur Pflicht ist. Dagegen is es für junge Künstler entscheidend, rechtzeitig zu beginnen, über den langfristigen Nutzen ihres Schaffens nachzudenken. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Nicht jedes Kind ist hochbegabt</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/nicht-jedes-kind-ist-hochbegabt.html</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2020 06:02:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wenn sich Andreas Salcher durch die Flut an Büchern zum Thema Talent durcharbeitet, stößt er immer auf eine Kernthese: „Angeborenes Talent ist nicht entscheidend. Ja dieses wird sogar maßlos überschätzt.“ Es geht vor allem um andere Faktoren, wie Selbstvertrauen, Hartnäckigkeit, Leidenschaft, intensives Training, Teamwork, Charakter. Wer sich darauf konzentriert und die richtigen Entscheidungen trifft, kann ... <a title="Nicht jedes Kind ist hochbegabt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/nicht-jedes-kind-ist-hochbegabt.html" aria-label="Mehr Informationen über Nicht jedes Kind ist hochbegabt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich Andreas Salcher durch die Flut an Büchern zum Thema Talent durcharbeitet, stößt er immer auf eine Kernthese: „Angeborenes Talent ist nicht entscheidend. Ja dieses wird sogar maßlos überschätzt.“ Es geht vor allem um andere Faktoren, wie Selbstvertrauen, Hartnäckigkeit, Leidenschaft, intensives Training, Teamwork, Charakter. Wer sich darauf konzentriert und die richtigen Entscheidungen trifft, kann fast alles erreichen. Versucht man ohne ideologische Brille, wissenschaftliche Fakten über die menschliche Fähigkeit der persönlichen Entwicklung zu analysieren, kann man zu folgenden Ergebnissen kommen: Nicht jedes Kind ist hochbegabt, auch wenn die gegenteilige Behauptung des Neurobiologen Harald Hüther noch so wünschenswert wäre. Jeder Mensch kann nicht alles erreichen, selbst wenn er sich selbst noch so anstrengt. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2168"></span></p>
<p><strong>Der Intelligenzquotient lässt sich nur wenig verändern</strong></p>
<p>Eltern tun ihren Kindern daher nichts Gutes, indem sie ihnen das gut gemeinte Märchen erzählen. Dass es für sie keine Grenzen gebe, wenn sie sich nur besonders anstrengen. Andreas Salcher weiß: „Spitzenleistung basiert auf großem angeborenem Leistungspotenzial und auf Übung.“ Der Intelligenzquotient (IQ) ist angeboren und lässt sich im Laufe des Lebens nur wenig verändern. Und der IQ ist zumindest für Spitzenpositionen in einer Leistungsgesellschaft eine Grundvoraussetzung. Dies allerdings mit abnehmenden Grenznutzen.</p>
<p>Eine weitere sozial unerwünschte Wahrheit lautet: Je gezielter die individuellen Talente von Menschen gefördert werden, desto stärker treten deren Unterschiede hervor. Wer gleiche Ergebnisse bei unterschiedlichen genetischen und sozialen Startvoraussetzungen erzielen will, müsste zwangsläufig die Anforderungen senken und objektive Leistungsvergleiche verhindern. Andreas Salcher bevorzugt persönlich Systeme, die sich das erreichbare Ziel der Chancengleichheit setzen: „Jeder hat das Recht darauf, dass seine Talente im Bildungssystem maximal gefördert werden, dass dadurch Unterschiede stärker hervortreten.“</p>
<p><strong>Tragische Verlierer fühlen sich oft umfangen von Dunkelheit</strong></p>
<p>Der getäuschte Mensch ist fast immer ein unglücklicher Mensch. Viele Eltern jagen sich selbst und ihre Kinder mit viel Aufwand auf den Weg der Überforderung. Für sie endet das meist mit Enttäuschung oder Schuldzuweisungen an andere. Jedes Jahr verschwenden beispielsweise Unternehmen Milliarden für Schulungsmaßnahmen. Sie bilden Mitarbeiter für Positionen aus, für die ihnen die Voraussetzungen fehlen, statt die dafür geeigneten zu rekrutieren.</p>
<p>Zwischen dem 20. und dem 25. Lebensjahr werden einige Menschen von einer Ahnung geplagt. Das Leben könnte es nicht gut mit ihnen meinen. Sie haben das Gefühl, dass Gleichaltrige schon viel mehr erreicht haben. In der Schule kamen sie irgendwie durch. In keinem Fach konnten sie glänzen, in den meisten mussten sie kämpfen. Irgendwie landeten sie in einem Job, der sie nicht ausfüllt. Manchmal mündet dies in unterdrückter Wut, in virtuellen Computerwelten und irgendwann in Apathie. Was die meisten Menschen oft vergessen: Jeder, der als Erster durchs Ziel läuft, lässt viele Verlierer hinter sich. Die tragischen Verlierer fühlen sich oft eingesperrt in einem Raum ohne Fenster und Türen. Sie können eine andere, schönere Welt als die ihre gar nicht sehen. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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