<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Selbstgefühl &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/selbstgefuehl/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 03 Mar 2021 09:36:30 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Echte Begegnungen sind selten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/echte-begegnungen-sind-selten.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/echte-begegnungen-sind-selten.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 02:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdaufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgefühl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2528</guid>

					<description><![CDATA[Eine der sichersten und schönsten Wege, mit sich selbst in Kontakt zu sein, besteht paradoxerweise darin, mit anderen in Kontakt zu stehen. Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen sich hier ja nicht primär selbst wahrnehmen, sondern eben jemand anderen. Georg Milzner weiß: „Wirkliche Begegnung ist niemals der Feind der Selbstaufmerksamkeit. Diese würde nur da ... <a title="Echte Begegnungen sind selten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/echte-begegnungen-sind-selten.html" aria-label="Mehr Informationen über Echte Begegnungen sind selten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der sichersten und schönsten Wege, mit sich selbst in Kontakt zu sein, besteht paradoxerweise darin, mit anderen in Kontakt zu stehen. Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen sich hier ja nicht primär selbst wahrnehmen, sondern eben jemand anderen. Georg Milzner weiß: „Wirkliche Begegnung ist niemals der Feind der Selbstaufmerksamkeit. Diese würde nur da gefährdet, wo die Fremdaufmerksamkeit ausschließlich funktional gespendet würde.“ Wer beispielsweise als Arzt einem Burn-out-Syndrom erliegt, der hat ja nicht ständig bereichernde Begegnungen erlebt. Sondern eine unbefriedigende Durchschleusung von Patientenreihen, die ein echtes Miteinander nicht möglich macht. Fehlende Selbst- und fehlende Fremdaufmerksamkeit sind daher zwei Seiten derselben Medaille. Das Spenden dichter Aufmerksamkeit, erhöht zugleich die Selbstwahrnehmung, indem nämlich jede gelingende Begegnung ein Spannungsfeld erzeugt. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2528"></span></p>
<p><strong>Gemeinschaft ist überall möglich</strong></p>
<p>In diesem Spannungsfeld werden Selbst- und Fremdaufmerksamkeit wechselseitig hin und her gespielt. Nun scheint die aktuelle Lebenswelt wie kaum eine zuvor zu verhindern, dass es zu echten Begegnungen kommt. „Wenn wir vor einem Schaufenster stehen“, schreibt der spanische Soziologe César Rendueles, „gibt es keine Gemeinschaft, auch keine digitale.“ Das klingt auf den ersten Blick überzeugend und angenehm konsumkritisch, ist aber auf den zweiten Blick falsch. </p>
<p>Denn Gemeinschaft ist prinzipiell überall möglich, wo sich mehr als ein Mensch aufhält. Auch beim Shoppen. Ein Weg zu einem neuen Selbstgefühl besteht im Herstellen wirklicher Begegnungen, und dies möglichst täglich. Oft betreffen diese Begegnungen jemand, den man zuvor nicht kannte. Zum Beispiel einen Kellner, eine DHL-Boten, jemanden, den man in eine Parklücke winkt. Momente vor einem Schaufenster, die aber plötzlich zu Begegnungen werden. Sie sind so alltäglich, dass sie jedem Menschen möglich sind. </p>
<p><strong>Alles Ich ist Körper-Ich</strong></p>
<p>Alles, was man braucht, ist die Bereitschaft dafür. Diese aber steigert sich mit jeder Begegnung. Weil man diese nämlich bereichert und mit einem intensiveren Selbstgefühl wieder verlässt. Auch da, wo Computertechnologie mitspielt, sind Begegnungen möglich, die das Selbstgefühl stärken. Denn die Technik muss beim Gespräch und bei Begegnungen keineswegs als Feind angesehen werden. Im Gegenteil, man kann sie nutzen. Alles Ich, wie Sigmund Freund betont, ist Körper-Ich. </p>
<p>Georg Milzner stellt fest: „Unser Selbsterleben hängt an unserer Körpererfahrung, ebenso wie umgekehrt der Selbstverlust auch zugleich Körperverlust ist.“ Als einen Weg der Neuerschließung des Selbst schlägt Georg Milzner eine Körpererfahrung vor. Eine, die mit dem sogenannten Bauchgefühl zu tun hat. Das ist ein modischer Begriff geworden. Aber Moden müssen ja nichts Schlechtes sein. Das Bauchgefühl jedenfalls ist mehr als eine Mode. Was aber ist es dann genau? Vielleicht so etwas wie eine zweite, gewissermaßen aus dem Bauch heraus denkende innere Ebene? Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/echte-begegnungen-sind-selten.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bilderfluten  rauben viel Energie</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/bilderfluten-rauben-viel-energie.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/bilderfluten-rauben-viel-energie.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2020 07:08:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Unruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Unzufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Wabi Sabi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2428</guid>

					<description><![CDATA[Niemand stellt die Dinge so perfekt dar wie die Werbung. Es gibt inzwischen eine Bildbearbeitungsindustrie, die dafür sorgt und den Sog in diese Richtung verstärkt. Eine der heftigsten psychischen Überlastungen durch die Digitalisierung hängt mit der immensen Bilderflut zusammen. Mit dieser überschwemmen die Bildschirmmedien die User. Wolfgang Schmidbauer stellt fest: „Dadurch entsteht eine Unruhe, die ... <a title="Bilderfluten  rauben viel Energie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/bilderfluten-rauben-viel-energie.html" aria-label="Mehr Informationen über Bilderfluten  rauben viel Energie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand stellt die Dinge so perfekt dar wie die Werbung. Es gibt inzwischen eine Bildbearbeitungsindustrie, die dafür sorgt und den Sog in diese Richtung verstärkt. Eine der heftigsten psychischen Überlastungen durch die Digitalisierung hängt mit der immensen Bilderflut zusammen. Mit  dieser überschwemmen die Bildschirmmedien die User. Wolfgang Schmidbauer stellt fest: „Dadurch entsteht eine Unruhe, die Energie kostet. Die Bilder saugen uns in einen Strudel, der aus einer spontanen Freude am Schönen und Aufregenden seine Kraft gewinnt.“ Diese Kraft artet aus zum Verhängnis, sobald eine überoptionale Welt zum ständigen Begleiter der Menschen wird. Sie bleibt nicht mehr, wie ein Theater- oder Zirkusbesuch, die klar vom Alltag getrennte Ausnahme. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher, die sich millionenfach verkauften. <span id="more-2428"></span></p>
<p><strong>Wabi Sabi lehrt die Schönheit des Mangels</strong></p>
<p>Viele Menschen sind dauernd dem Vergleich mit einer optimierten Welt ausgesetzt. In dieser ist alles attraktiver, als man es selbst ein kann. Die Dialoge sind ausdrucksvoller, die Gesichter und Körper schöner, die Ereignisse dramatischer. Sie entfernen sich durch diesen bedrückenden Vergleich immer mehr von dem Selbstgefühl, eine produktive Rolle spielen zu können. Wolfgang Schmidbauer weiß: „Die Unzufriedenheit junger Menschen mit ihrer Figur, ihrem Aussehen, ihrem biologischen Geschlecht wächst.“</p>
<p>Die eigene körperliche und psychische Realität wird nicht angenommen, sie soll ganz anders werden. Das sind dann oft keine Reparaturen eines Schadens mehr, sondern Beschädigungen des gesunden Organismus. Es ist für Wolfgang Schmidbauer zu wenig, nach Toleranz für Unvollkommenheit zu rufen. Das japanische ästhetische Konzept Wabi Sabi lehrt die Entdeckung der Schönheit in dem, was dem wertenden Blick als Mangel erscheint. Dazu zählen Falten in einem Gesicht, Gebrauchsspuren an einem Gerät, Narben, Asymmetrie.</p>
<p><strong>Die Seele entwickelt sich nur in der Wirklichkeit</strong></p>
<p>Man kann darin Fehler sehen, die einer Norm weichen sollten, oder Eigenarten, die auf ihre Weise kostbar sind. Die Zahl der Menschen wächst, die auf der Suche sind, aber nie ankommen. Sie fühlen sich im falschen Beruf, im falschen Land, in der Ehe mit dem falschen Partner, selbst im falschen Körper gefangen. Sie sind überzeugt, dass sie diese Unzufriedenheit nur heilen können, wenn sie das verlasen, was sie daran hindert, sich dort zu beheimaten, wo es nicht mehr falsch ist.</p>
<p>Wolfgang Schmidbauer fasst zusammen: „So entsteht eine tückische Ruhelosigkeit, erfüllt von der Sehnsucht, endlich Frieden zu finden.“ Der Frieden wird jedoch nicht in dem liebevollen Umgang mit dem Bestehenden und seinen Mängeln gesucht. Sondern man sucht ihn darin, es hinter sich zu lassen und eine neue Ganzheit zu finden. Eine gelingende körperliche und seelische Entwicklung orientiert sich an der Wirklichkeit und nicht an Fantasien über die Möglichkeiten, in einer optimierten Hyperrealität einen Platz zu finden. Quelle: „Die Kunst der Reparatur“ von Wolfgang Schmidbauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/bilderfluten-rauben-viel-energie.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Selbst wächst in der Auseinandersetzung mit sich und der Welt</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-waechst-in-der-auseinandersetzung-mit-sich-und-der-welt.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-waechst-in-der-auseinandersetzung-mit-sich-und-der-welt.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Oct 2018 06:34:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgefühl]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1922</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, die nur wenig von dem, was sie eigentlich ausmacht, wissen. Dies erlebt man zunächst in der Form eines Mangels. Georg Milzner ergänzt: „Eines Mangels an innerer Vielfalt und eines Mangels an Authentizität. Diese gründet sich nämlich darauf, dass wir uns als Ganzheit wahrzunehmen vermögen.“ Wo immer die Identifikation mit nur einem Teilbereich ... <a title="Das Selbst wächst in der Auseinandersetzung mit sich und der Welt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-waechst-in-der-auseinandersetzung-mit-sich-und-der-welt.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Selbst wächst in der Auseinandersetzung mit sich und der Welt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, die nur wenig von dem, was sie eigentlich ausmacht, wissen. Dies erlebt man zunächst in der Form eines Mangels. Georg Milzner ergänzt: „Eines Mangels an innerer Vielfalt und eines Mangels an Authentizität. Diese gründet sich nämlich darauf, dass wir uns als Ganzheit wahrzunehmen vermögen.“ Wo immer die Identifikation mit nur einem Teilbereich an die Stelle der Ganzheit tritt – etwa dem beruflichen Erfolg, der Abstammung, den sexuellen Erfolgen, der künstlerischen Begabung, der Sportlichkeit o. Ä. – spricht man in der Psychologie von einer brüchigen Konstruktion. Und sobald ein Teilbereich, auf den sich dieses künstliche Selbst stützt, zusammenbricht, bricht gleich die ganze Person mit ein. Georg Milzner weiß: „Doch ein gelungenes Selbst umfasst mich mit allem, was ich bin.“ Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-1922"></span></p>
<p><strong>Ein Mensch besitzt nicht nur Schokoladenseiten</strong></p>
<p>Was bedeutet, dass zum Selbst nicht nur die persönlichen Schokoladenseiten dazu zählen, sondern auch jene Züge, die man lieber nicht hätte. Die eigenen Ängste, die heimlichen Wünsche sowie das, was man sich erträumt. Georg Milzner erläutert: „Da nicht alle meine Ängste und nicht alle meine Wünsche immerfort gleich bleiben, manche Sehnsüchte Erfüllung finden und manche Sorgen sich irgendwann auflösen, so kann man sich vorstellen, dass das Selbst sich beständig verändert und durch die Auseinandersetzung mit sich und der Welt wächst.“ </p>
<p>Diese Auseinandersetzung ist aber ohne Aufmerksamkeit für das eigene innere Geschehen nicht möglich. Man muss seine oberflächlichen und seine verborgenen Verhaltensweisen, seine Spannungen und seine Wünsche erst einmal wahrnehmen, um ihre Spannweite ermessen und sich so seelisch stärken zu können. Wer sich selbst nicht kennenlernt, vermag auch die anderen nicht wirklich kennenzulernen. Wo keine seelische Tiefenerfahrung ist, wo das Selbstgefühl fehlt, da besteht zu dem, was Begegnungen erlebnisintensiv macht, kein Zugang. </p>
<p><strong>Dem künstlichen Selbst fehlt es an einem tiefen Selbstgefühl</strong></p>
<p>Angesichts dieses Fehlens einer ganzen Persönlichkeit bildet sich das heraus, was Georg Milzner als „künstliches Selbst“ bezeichnen möchte. Unter dem künstlichen Selbst versteh er eine psychische Haltung, die – angesichts eines Mangels an Anteil nehmender Fremdaufmerksamkeit und, hieraus resultierend, einem tiefen fehlenden Selbstgefühl – an die Stelle des reifen, sich als Ganzheit empfindenden Selbst ein Surrogat setzt. Menschen, die ein künstliches Selbst entwickeln, haben gewöhnlich nicht erlebt, dass man sich wirklich für sie als Person interessiert. </p>
<p>Sie wurden vielleicht geliebt, das ja, und was ihnen gelang, erbrachte möglicherweise Applaus. Aber eine wirkliche Anteilnahme, eine Auseinandersetzung mit ihnen als werdender Persönlichkeit haben sie nicht erfahren. Georg Milzner erklärt: „Man kann hier gut sehen, dass die Basis des modernen Selbstverlusts nicht nur in der eigenen Überreiztheit liegt, sondern auch im Fehlen menschlicher Anteilnahme. Diejenigen, deren Eltern und Erzieher chronisch abgelenkt waren, haben oftmals Probleme damit, selbstaufmerksam zu sein.“ Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-waechst-in-der-auseinandersetzung-mit-sich-und-der-welt.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vertrauen vermindert das Gefühl der Machtlosigkeit</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/vertrauen-vermindert-das-gefuehl-der-machtlosigkeit.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/vertrauen-vermindert-das-gefuehl-der-machtlosigkeit.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 04:44:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1894</guid>

					<description><![CDATA[Soziale Kompetenzen stellen eine wichtige innere Ressource für die Bewältigung von Unsicherheit dar. Menschen mit hohen sozialen Kompetenzen können leicht Beziehungen zu anderen Menschen anknüpfen, aufrechterhalten und befriedigend gestalten und haben kein Problem damit, andere Menschen um Hilfe oder Unterstützung zu bitten, wenn es die Lage erfordert. Auch andere Eigenschaften einer Persönlichkeit helfen dabei, sich ... <a title="Vertrauen vermindert das Gefühl der Machtlosigkeit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/vertrauen-vermindert-das-gefuehl-der-machtlosigkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Vertrauen vermindert das Gefühl der Machtlosigkeit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Kompetenzen stellen eine wichtige innere Ressource für die Bewältigung von Unsicherheit dar. Menschen mit hohen sozialen Kompetenzen können leicht Beziehungen zu anderen Menschen anknüpfen, aufrechterhalten und befriedigend gestalten und haben kein Problem damit, andere Menschen um Hilfe oder Unterstützung zu bitten, wenn es die Lage erfordert. Auch andere Eigenschaften einer Persönlichkeit helfen dabei, sich angesichts unsicherer Ereignisse und Anforderungen zu behaupten. Ernst-Dieter Lantermann nennt als Beispiele das Bedürfnis nach kognitiver Geschlossenheit und die Vorliebe für erregende Ungewissheit. Eine weitere bedeutsame Ressource für einen gelingenden Umgang mit unsicheren Anforderungen stellen unterschiedliche Dimensionen von Vertrauen dar. Vertrauen mindert das Gefühl von Machtlosigkeit und Unkontrollierbarkeit in unübersichtlichen, ungewissen und unsicheren Situationen. Ernst-Dieter Lantermann war von 1979 bis 2013 Professor für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie an der Universität Kassel. <span id="more-1894"></span></p>
<p><strong>Selbstvertrauen hilft in unsicheren und schwierigen Lebenslagen</strong></p>
<p>Wer darauf vertraut, dass im Falle eigener Bedürftigkeit die staatlichen und öffentlichen Institutionen zur Seite stehen, der muss nicht auf alles vorbereitet sein, um sich sicher zu fühlen. Wer sich in einem sozialen Netzwerk aufgehoben weiß, kann eher Wagnisse eingehen als einer, der auf keine soziale Unterstützung rechnen kann. Und wer über ein sicheres Selbstvertrauen verfügt, bleibt auch in schwierigen, unübersehbaren und unsicheren Lagen zuversichtlich, sein Wissen, seine Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen zum eigenen Nutzen einbringen zu können, während Menschen mit geringem Selbstvertrauen immer mit dem Schlimmsten rechnen. </p>
<p>Ernst-Dieter Lantermann fügt hinzu: „Zu den externen Ressourcen für einen erfolgreichen Umgang mit unsicheren Lebenslagen gehören eine hinreichende finanzielle Ausstattung, Arbeitsplatzsicherheit, eine befriedigende Berufsposition, eine gute Bildung, robuste psychische und körperliche Gesundheit.“ Wichtig sind aber vor allem verlässliche Beziehungen und ein hohes Zugehörigkeitsgefühl zu sozialen Gruppen, deren Werte, Normen und Ziele man teilt und mit denen man sich identifizieren kann. </p>
<p><strong>Der Wunsch nach einem positiven Selbstgefühl ist ein Grundbedürfnis des Menschen</strong></p>
<p>Ernst-Dieter Lantermann schränkt ein: „Günstige äußere Ressourcen allein bieten noch keine Gewähr für eine gelingende Bewältigung unsicherer Anforderungen.“ Voraussetzung dafür sind innere Ressourcen, die es erst ermöglichen, diese Ressourcen der äußeren Unterstützung auch aufzuschließen und für die Bewältigung unsicherer Verhältnisse einzusetzen. Fehlen externe Ressourcen, erschwert dies in der Regel die Entwicklung innerer Ressourcen. Solange sich ein Mensch auf seine inneren und äußeren Ressourcen verlassen kann, vertraut er darauf, auch in heimatlosen Zeiten sein Leben so zu gestalten, dass er immer wieder stolz und zufrieden mit sich sein kann. </p>
<p>Geraten jedoch die eigenen Mittel und Ressourcen unter Druck, so schwindet die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes, erfüllendes Leben. Der Wunsch nach einem positiven Selbstgefühl, nach einer hohen Wertschätzung stellt ein in der Natur des Menschen fest verankertes und unverzichtbares Grundbedürfnis dar, das man nur um den Preis der eigenen Selbstvernichtung vernachlässigen darf. Ernst-Dieter Lantermann betont: „Sehen Menschen ihr Selbstwertgefühl bedroht oder angegriffen, kennen sie nur noch ein Ziel: mit allen Mitteln, die bereitstehen, ihr Selbstwertgefühl zu schützen oder zurückzugewinnen.“ Quelle: „Die radikalisierte Gesellschaft“ von Ernst-Dieter Lantermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/vertrauen-vermindert-das-gefuehl-der-machtlosigkeit.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
