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	<title>Politik &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Eine Gesellschaft braucht gemeinsame Werte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Dec 2023 02:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Längst ist die Notwendigkeit, bewusst den Blick auf die für den Gefühlshaushalt wesentliche Dinge im Leben zu richten, zu einem Thema von gesellschaftlicher Relevanz geworden und betrifft daher auch die Politik. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Eine Diskussion ist in Gang gekommen, die zum Ziel hat, dass wir unsere Gesellschaft so umbauen, dass sie sich an den ... <a title="Eine Gesellschaft braucht gemeinsame Werte" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/hans-otto-thomashoff-lebensentwurf-versus-gesellschaft.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Gesellschaft braucht gemeinsame Werte">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Längst ist die Notwendigkeit, bewusst den Blick auf die für den Gefühlshaushalt wesentliche Dinge im Leben zu richten, zu einem Thema von gesellschaftlicher Relevanz geworden und betrifft daher auch die Politik. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Eine Diskussion ist in Gang gekommen, die zum Ziel hat, dass wir unsere Gesellschaft so umbauen, dass sie sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.“ Das Teilen von Gefühlen, das zu zweit im direkten Austausch bestens funktioniert, klappt genauso in der Gesellschaft. Kulturell geteilte Umgangsformen und gemeinsame Werte führen zu einem Wir-Gefühl, das in der Resonanz wechselseitiger Bestätigung zum gemeinschaftlichen Lebensgefühl wird. Wo es einer Gesellschaft gelingt, durch gemeinsame Werte, Ziele und verbindende Umgangsformen ein positiv gestimmtes Miteinander zu etablieren, ist viel dafür getan, dass die Menschen sich wohlfühlen. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-5105"></span></p>
<p><strong>Der heroische Einzelkämpfer entspricht nicht der biologischen Natur</strong></p>
<p>Die erlebte Verbundenheit stärkt die Resonanz im Miteinander und mündet in das stimmige Gefühl, dass es so passt. Hans-Otto Thomashoff betont: „Diese Wirkung von Resonanz begründet den enormen Einfluss, den unsere Beziehungen auf unser psychisches Wohlbefinden auch in der Gesellschaft insgesamt haben.“ Allerdings ignoriert man in den westlichen Gesellschaften die Bedeutung des Beziehungsumfelds auf das Wohlbefinden der Menschen weitgehend. </p>
<p>Ideal ist in diesen Gesellschaften der heroische Einzelkämpfer, der sich in seinem Erfolg sonnt, dabei gönnerisch seine soziale Ader spielen lässt und sich insgeheim oder offen am Neid der anderen labt. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch was uns verlockend erscheint, entspricht nicht unserer biologischen Natur, entspricht nicht der Funktionsweise unserer Psyche.“ Die Forderung, in den westlichen Gesellschaften der Resonanz den ihr gebührenden Stellenwert einzuräumen, findet vor diesem Hintergrund zunehmend Gehör.</p>
<p><strong>Resonanzerfahrungen prägen das Leben</strong></p>
<p>Immer mehr Menschen erkennen, wie notwendig es ist, dass man den Aufbau einer Gesellschaft und ihrer Werte bewusst an die genuinen Bedürfnisse der Individuen anpassen sollte. Hans-Otto Thomashoff weiß: „Angesichts der steigenden Stressbelastung in der Gesellschaft durch die zunehmende Beschleunigung vieler Prozesse wird offensichtlich, wie wichtig Resonanzerlebnisse als Ausgleich für den Stress sind.“ Weitaus mehr sind sie sogar entscheidend für die Lebenszufriedenheit der Menschen. </p>
<p>Denn die Hirnstruktur der Menschen baut sich ganz wesentlich aus den Internationen mit den Mitmenschen auf, die damit das gesamte Wesen einer Person prägen. Gerade alte Menschen sind auf ein funktionierendes soziales Umfeld angewiesen, weil sich ihr Handlungsspielraum einschränkt und sie oft hilfsbedürftig werden. Hans-Otto Thomashoff fordert: „Dort, wo traditionelle Familienverbände oder vergleichbare Gemeinschaften nicht mehr existieren, sollten entsprechende Ersatzstrukturen gezielt gefördert werden.“ Resonanzerfahrungen prägen das Leben. Das fördert die Zufriedenheit. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gerechtigkeit ist ein natürliches Bedürfnis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2022 01:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Ungerechtigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Laut Hans-Otto Thomashoff wird über kurz oder lang ein entscheidender Stressfaktor für eine Gesellschaft in den Vordergrund rücken: das Thema Gerechtigkeit. Hans-Otto Thomashoff erläutert: „Unweigerlich reagieren wir auf Ungerechtigkeit mit Ärger, und der führt wie die Angst zu Stress. Verständlicherweise nimmt das Thema Gerechtigkeit im politischen Diskurs einen zentralen Platz ein und ist die politische ... <a title="Gerechtigkeit ist ein natürliches Bedürfnis" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/es-gibt-keine-absolute-gerechtigkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Gerechtigkeit ist ein natürliches Bedürfnis">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Hans-Otto Thomashoff wird über kurz oder lang ein entscheidender Stressfaktor für eine Gesellschaft in den Vordergrund rücken: das Thema Gerechtigkeit. Hans-Otto Thomashoff erläutert: „Unweigerlich reagieren wir auf Ungerechtigkeit mit Ärger, und der führt wie die Angst zu Stress. Verständlicherweise nimmt das Thema Gerechtigkeit im politischen Diskurs einen zentralen Platz ein und ist die politische Praxis bestrebt, Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu fördern.“ Weil es jedoch aufgrund unterschiedlicher Ansprüche keine absolute Gerechtigkeit geben kann, ist das Thema zugleich eine beliebte Spielwiese für politische Agitation. Gerechtigkeit ist ein natürliches Bedürfnis, das der Homo sapiens mit vielen höheren Tieren teilt. Ein Mensch kann also gar nicht anders, als Ungerechtigkeit unangenehm zu finden. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-3998"></span></p>
<p><strong>Über Gerechtigkeit gibt es unterschiedliche Meinungen</strong></p>
<p>Viele Menschen sind sogar bereit, sich für die Gerechtigkeit anderer einzusetzen, selbst wenn sie dafür eigenen Nachteile in Kauf nehmen müssen. Das gilt nicht nur für heroische Gerechtigkeitskämpfer, sondern fast für jeden Menschen. Das Grundproblem der Gerechtigkeit besteht darin, dass das Empfinden darüber, was gerecht ist und was nicht, individuell verschieden ist, weil es vom kulturellen Umfeld und von den Vorerfahrungen des Einzelnen geprägt wird.</p>
<p>Das erschwert gesellschaftliche Gerechtigkeitsentscheidungen, besonders dann, wen Gruppen das Gefühl habe, immer zu kurz zu kommen und dafür einen Ausgleich zu verdienen. Vor allem, wer sich selbst als Opfer sieht, ist nur selten zufriedenzustellen. Hans-Otto Thomashoff stellt fest: „Zusätzlich erschwert ein grundlegendes Missverständnis die Gerechtigkeitsdiskussionen. Wird eine leistungsunabhängige Gleichbehandlung aller gefordert, sieht das zwar auf den ersten Blick gerecht aus, doch in Wahrheit verletzt es das Gerechtigkeitsempfinden, weil Leistung und Gegenleistung nicht in einem gerechten Verhältnis zueinander stehen.“ </p>
<p><strong>Nachvollziehbare Gerechtigkeit ist kein Luxus</strong></p>
<p>Wer sich mehr einsetzt und mehr leistet, dem steht aus Sicht des Gerechtigkeitsempfindens auch mehr Belohnung zu. Eine Gleichbehandlung, die das ignoriert, wird als ungerecht empfunden, selbst wenn der Fleißige in der Lage ist, seinen Ärger hinunterzuschlucken, während der Faule insgeheim frohlockt. Weil Gerechtigkeit ein natürliches Grundbedürfnis ist, das zur Regelung des sozialen Miteinanders dient, ist nachvollziehbare Gerechtigkeit kein Luxus, sondern ein zentrales Anliegen von Politik.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund sind gesellschaftliche Entwicklungen problematisch, die als ungerecht wahrgenommen werden. Denn sie führen zu aufgestautem Unmut, der über kurz oder land von Populisten instrumentalisiert wird. Gerade wenn es um das liebe Geld geht, ist die Liste der Ungerechtigkeiten und diversen Gesellschaften lang. Da sind die Unternehmen, die trotz sprudelnder Gewinne steuerfrei wirtschaften. Da ermöglichen Steueroasen und Abschreibungsposten Reichen, die Steuer legal zu umgehen. Da wird in der Politik ein Grundeinkommen für alle diskutiert, und der steuerzahlende Bürger fragt sich, wer dafür aufkommen wird. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Politik muss vier Grundwerte garantieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 02:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Oxytocin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen sind von Natur aus überraschend genügsam. Wie die Hirnforschung belegt, brauchen sie nicht viel, um zufrieden mit ihrem Leben zu sein. Hans-Otto Thomashoff kennt ihre Bedürfnisse: „Gute Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, eine funktionierende Stressregulation, das subjektive Gefühl von Stimmigkeit. Diese vier Säulen reichen für ein gesundes Lebensgefühl.“ Meist richtet man sein Verhalten ganz ... <a title="Die Politik muss vier Grundwerte garantieren" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/vier-saeulen-reichen-fuer-ein-gesundes-lebengefuehl.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Politik muss vier Grundwerte garantieren">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen sind von Natur aus überraschend genügsam. Wie die Hirnforschung belegt, brauchen sie nicht viel, um zufrieden mit ihrem Leben zu sein. Hans-Otto Thomashoff kennt ihre Bedürfnisse: „Gute Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, eine funktionierende Stressregulation, das subjektive Gefühl von Stimmigkeit. Diese vier Säulen reichen für ein gesundes Lebensgefühl.“ Meist richtet man sein Verhalten ganz von selbst an ihnen aus, wobei je nach Kultur die Schwerpunkte unterschiedlich sein können. Übertragen auf die Politik ergeben sich daraus ganz konkrete Forderungen. Die zentrale Aufgabe von Politik sollte es sein, ihren Bürgern vier Grundwerte zu garantieren: Bindung, Wirkmächtigkeit beziehungsweise Selbstwirksamkeit, Stressbegrenzung durch Gerechtigkeit und Sicherheit sowie Stimmigkeit. Diese Grundwerte leiten sich her aus der biologischen Natur des Menschen. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-3198"></span></p>
<p><strong>Das Gehirn zeichnet sich durch ein Bindungssystem aus</strong></p>
<p>Werden sie auf Dauer in einer Gesellschaft ignoriert, weil die Politik sich einer ideologischen Sackgasse verschrieben hat, führt das über kurz oder lang zum Zusammenbruch des Systems. Die Corona-Krise hat eindrucksvoll vor Augen geführt, dass kein menschliches Bedürfnis so essenziell ist wie das in der Hirnbiologie verankerte Streben nach Bindung. Also das Grundbedürfnis nach dem Miteinander mit anderen Menschen. Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, ist weniger seine Letalität, als vielmehr sein enormes Ansteckungspotenzial, das in kurzer Zeit ein Gesundheitssystem aus dem Gleichgewicht werfen kann. </p>
<p>Und doch gelang es nicht, die Menschen in Distanz zueinander zu halten. Besonders gefährdete Senioren wollten oft sogar lieber sterben, als auf die Besucher ihrer Angehörigen zu verzichten. Hans-Otto Thomashoff weiß: „Unser Gehirn zeichnet sich durch ein Bindungssystem aus, das immer aktiv wird, wenn wir angenehme Beziehungen erleben. Sein entscheidender Wirkstoff ist das Bindungshormon Oxytocin. Es weckt in uns Verbundenheit, Liebe, wohlige Nähe und Vertrauen.“</p>
<p><strong>Spiegelneuronen manchen Menschen zu mitfühlenden Wesen</strong></p>
<p>Umgekehrt führen Trennungen zu einem regelrechten Oxytocin-Entzug, bei dem Schmerzzentren im Gehirn aktiviert werden. Bindungsverlust fühlt sich deshalb an wie ein heftiger körperlicher Schmerz. Wer je einen geliebten Menschen verloren hat, wird das bestätigen können. „Ohne dich bin ich nichts.“ Dieses schwärmerische Liebesbekenntnis trägt mehr als nur ein Körnchen Wahrheit in sich. Ja, über emotionale „Ansteckung“ beeinflusst ein anderer sogar ganz direkt, wie man sich selbst fühlt. </p>
<p>Hans-Otto Thomashoff nennt ein Beispiel: „Steht uns jemand wutentbrannt gegenüber, dauert es oft nur Sekunden, bis uns selbst der Kragen platzt. Der morgendliche Straßenverkehr beweist das hinlänglich.“ Verantwortlich dafür sind spezielle Nervenzellen, die sogenannten Spiegelneuronen. Sie bilden im Gehirn ein Resonanzsystem aus, das einen Menschen zu einem mitfühlenden Wesen macht, weil er mit seiner Hilfe Gefühle und Stimmungen anderer Menschen nachempfinden kann. Quelle: „Mehr Gehirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Virtuelle Welten verursachen Stress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Oct 2021 01:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer sich vom Strudel von ständigem Konsum und andauernder Action verfängt, sucht oft nach einem Ausgleich in virtuellen Beziehungen. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch im Vergleich mit den Reichen und Schönen nimmt der Stress nur zu. Und Likes können ein echtes Lächeln nicht ersetzen. Dasselbe gilt für die Ersatzbeziehungswelten in Videospielen, Internetpornos und Fernsehserien.“ Die Stressbelastung ... <a title="Virtuelle Welten verursachen Stress" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/virtuelle-welten-verursachen-stress.html" aria-label="Mehr Informationen über Virtuelle Welten verursachen Stress">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich vom Strudel von ständigem Konsum und andauernder Action verfängt, sucht oft nach einem Ausgleich in virtuellen Beziehungen. Hans-Otto Thomashoff warnt: „Doch im Vergleich mit den Reichen und Schönen nimmt der Stress nur zu. Und Likes können ein echtes Lächeln nicht ersetzen. Dasselbe gilt für die Ersatzbeziehungswelten in Videospielen, Internetpornos und Fernsehserien.“ Die Stressbelastung steigt weiter an. Unzufriedenheit entsteht. Man sucht Gleichgesinnte, mit denen man die Gründe für das eigene Unbehagen ausmacht, die jedoch oft an den wahren Ursachen vorbeigehen. Wut und Resignation verstärken den Druck. Im Dauerstress werden Entzündungsparameter im Blut hochgefahren und die Bildung von Antiköpern gehemmt. Das Krankheitsrisiko steigt, die Lebenserwartung sinkt. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-3046"></span></p>
<p><strong>Erfüllte Beziehungen steigern die Zufriedenheit</strong></p>
<p>Das wirksamste Mittel gegen Stress sind gute Beziehungen. Sie setzen im menschlichen Körper das Bindungshormon Oxytocin frei, eines der stärksten Gegenspieler des Stresshormons Cortisol. Ein gesellschaftlicher Rahmen für ein erfülltes Beziehungsleben steigert daher die Zufriedenheit und die Gesundheit der Bevölkerung. In der Politik ist dieses Thema leider bislang nicht angekommen. Nicht dass sie sich in die Beziehungen der Menschen einmischen sollte, doch sollte sie die Lebensbedingungen an ihren sozialen Grundbedürfnissen ausrichten.</p>
<p>Hans-Otto Thomashoff fordert: „Eine echte Sozialpolitik müsste gezielte Rahmenbedingungen für das soziale Beziehungsnetz der Menschen gestalten, anstatt sich auf das Verteilen von Geld reduzieren zu lassen.“ Doch entsteht ein solcher Fokus erst gar nicht, weil die Politiker im Sog des kurzlebigen Aktionismus stehen und deshalb keinen Blick für das eigentlich Wesentliche haben. Sie wollen wiedergewählt werden und benötigen dazu Aufmerksamkeit. Das sind die Regeln des aktuellen politischen Systems.</p>
<p><strong>Das Gefühl lässt sich leichter bedienen als der Verstand</strong></p>
<p>Beziehung ist kein Wert im politischen Aktionismus, der sich in Geld beziffern lässt. Und doch kommt paradoxerweise die Macht der Beziehung in der politischen Werbung permanent zum Einsatz. Denn die Wahlkampfmanager haben längst begriffen, wie wahlentscheidend das Thema ist. Kaum ein Wahlkampf wird noch wesentlich um Inhalte geführt. Im Zentrum der Wahlwerbung stehen stattdessen glückliche oder – je nach politischer Ausrichtung – wütende Menschen. </p>
<p>Es wird an das Gefühl der Wähler appelliert, weil das Gefühl stärker über Wahlen entscheidet, wenn es angeheizt ist und dadurch den Verstand in den Hintergrund drängt. Hans-Otto Thomashoff ergänzt: „Und weil es leichter ist, das Gefühl zu bedienen als den Verstand.“ Vielfach wird den Bürgern auch der Verstand abgesprochen, wenn allein das Vertrauen in die Politiker beworben wird. Der Wähler wird hierdurch regressiv in die Position eines behüteten Kindes gedrängt, das sich vertrauensvoll von einem Vormund leiten lassen soll. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Niemand sollte auf der Strecke bleiben</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/niemand-sollte-auf-der-strecke-bleiben.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 01:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
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					<description><![CDATA[Was sollte Politik leisten und was kann sie überhaupt leisten? Diese Fragen versucht Hans-Otto Thomashoff zu beantworten. Aus Sicht der Bürger sollte Politik effizient sein, sie sollte sich im Dienst der Allgemeinheit bestimmte Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. Ihr Hauptziel sollte darin bestehen, mit Weitblick die Weichen zu stellen, die es den Bürgern ermöglicht, ... <a title="Niemand sollte auf der Strecke bleiben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/niemand-sollte-auf-der-strecke-bleiben.html" aria-label="Mehr Informationen über Niemand sollte auf der Strecke bleiben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was sollte Politik leisten und was kann sie überhaupt leisten? Diese Fragen versucht Hans-Otto Thomashoff zu beantworten. Aus Sicht der Bürger sollte Politik effizient sein, sie sollte sich im Dienst der Allgemeinheit bestimmte Ziele setzen und diese konsequent verfolgen. Ihr Hauptziel sollte darin bestehen, mit Weitblick die Weichen zu stellen, die es den Bürgern ermöglicht, ihren eigenen Lebensentwurf zu entfalten. Dazu gehören essenzielle Grundfreiheiten und ein gegebenenfalls notwendiges Sicherheitsnetz. Die Politik sollte die Regeln für das Wirtschaftsgeschehen so vorgeben, dass sich einerseits die wirtschaftliche Dynamik des Marktes entfalten kann. Andererseits ist darauf zu achten, dass die daraus resultierende Wertschöpfung möglichst allen zugutekommt. Zumindest so weit, dass niemand auf der Strecke bleibt. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-2920"></span></p>
<p><strong>Eine glückliche Partnerschaft verlängert das Leben</strong></p>
<p>Der für die Lebensqualität des Menschen wichtigste Faktor ist sein soziales Umfeld. „All you need is love“ ist nicht die ganze Wahrheit, doch es trifft den Kern. Hans-Otto Thomashoff weiß: „Wer in einer glücklichen Partnerschaft lebt, dem geht es in der Regel gut. Die Wissenschaft hat eindeutige Belege dafür gesammelt, wie sehr ein gutes Beziehungsumfeld Lebenszufriedenheit und Lebensdauer steigert.“ Intuitiv richten die meisten Menschen ihre Lebensgestaltung daran aus, ist ihr Alltag geprägt vom Miteinander mit anderen.</p>
<p>Nun ist das Beziehungsleben Privatsache. Seine vielfältigen Spielarten sind keine politische Angelegenheit, und das ist gut so. Allerdings beeinflusst die Politik die Rahmenbedingungen des Privatlebens durch die Alltagsanforderungen. Die zeitliche Fremdbestimmtheit durch die internationale wirtschaftliche Konkurrenz bestimmt den Lebensrhythmus vieler Menschen. Damit ist ein zunehmender Leistungsdruck verbunden, der es immer schwerer macht, genügend Zeit und Energie für die Pflege der persönlichen Beziehungen zur Verfügung zu haben. </p>
<p><strong>Konsum macht nicht glücklich</strong></p>
<p>Aktuell droht einer großen Zahl von Menschen der Arbeitsdruck über den Kopf zu wachsen. Zugleich müssen sie andauernd verfügbar sein. Selbst in den Pausen, in denen sie nicht arbeiten, raubt ihnen die permanente Informationsflut viel von ihrer kostbaren Zeit. Diese nimmt die eigene Aufmerksamkeit in Geiselhaft. Zum vermeintlichen Ausgleich soll man sich in seiner Freizeit möglichst gut gelaunt dem hemmungslosen Konsum frönen, um glücklich zu werden. Hans-Otte Thomashoff stellt fest: „Jeder von uns spürt schon beim Lesen dieser Zeilen: Das kann nur misslingen.“ </p>
<p>Denn für ein zufriedenes Grundgefühl im Leben brauchen Menschen einen ausgeglichenen Stresshaushalt. Das ist eine Alltagsbeobachtung, die jedem vertraut ist. Diese lässt sich inzwischen auch wissenschaftlich gut fundieren. Auf der Suche nach dem schnellen Glück durch Konsum entsteht jedenfalls zusätzlicher Stress im Körper. Zwar gibt es hie und da den kurzen beglückenden Kick, doch wird der schon bald mit Rastlosigkeit bezahlt, weil sogleich der nächste Kick gesucht wird. Quelle: „Mehr Hirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die „neue“ Autorität wird sich aus einer Gruppe speisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 07:43:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autorität]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die traditionelle patriarchale Autorität ist so gut wie verschwunden, und damit auch die aus ihr folgende freiwillige Unterwerfung unter bestimmte Konventionen. Die fieberhafte Suche nach Ersatz ist bereits in vollem Gange, meist werden zwei radikal verschiedene Antworten angeboten. Die erste Antwort ist der verzweifelte Versuch, zur früheren Autorität zurückzukehren. Das muss scheitern, weil ihre Grundlage ... <a title="Die „neue“ Autorität wird sich aus einer Gruppe speisen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-neue-autoritaet-wird-sich-aus-einer-gruppe-speisen.html" aria-label="Mehr Informationen über Die „neue“ Autorität wird sich aus einer Gruppe speisen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die traditionelle patriarchale Autorität ist so gut wie verschwunden, und damit auch die aus ihr folgende freiwillige Unterwerfung unter bestimmte Konventionen. Die fieberhafte Suche nach Ersatz ist bereits in vollem Gange, meist werden zwei radikal verschiedene Antworten angeboten. Die erste Antwort ist der verzweifelte Versuch, zur früheren Autorität zurückzukehren. Das muss scheitern, weil ihre Grundlage verschwunden ist. Paul Verhaeghe erklärt: „In verschiedenen Bereichen herrscht zunehmend Macht ohne Autorität, die Unterwerfung daher erzwingen muss, beispielsweise in Wirtschaft, Politik, Schule und sogar im Gesundheitswesen.“ Die panische Konzentration auf den Terrorismus von Muslimen macht viele Menschen offenbar blind für die viel größere Bedrohung von innen. Die zweite Antwort verspricht eine neue Autorität. „Neu“ steht dabei für eine andere Grundlage und eine andere Wirkweise im Vergleich zum Patriarchat. Paul Verhaeghe lehrt als klinischer Psychologe und Psychoanalytiker an der Universität Gent. <span id="more-2421"></span></p>
<p><strong>Die Demokratie erlischt nach und nach</strong></p>
<p>Paul Verhaeghe hat stark den Eindruck, dass die „neue“ Autorität mit einer radikalen Umkehrung einhergehen wird. Statt aus einer überhöhten, singulären Instanz wird sie sich auf horizontaler Ebene, aus einer Gruppe speisen. Die Versuche, zur früheren Ordnung zurückzukehren, fallen vor allem in der Politik ins Auge. Jede politische Partei verspricht Veränderungen: doch sobald sie jedoch in der Regierung ist, heißt es, es gebe keine Alternative. Das Scheitern der Politiker ist das Scheitern eines überholten Systems.</p>
<p>Wenn Regierende doch mit diesem System arbeiten, zeigt sich eine Verschiebung von Autorität zu Macht, mit einem Schwerpunkt auf Kontrolle von außen und Zwang. Paul Verhaeghe erläutert: „Politische Führer entpuppen sich als Machthaber, sie sind jedoch keine Autoritätspersonen mehr. Die Demokratie erlischt nach und nach, diktatorische Regelungen nehmen zu – weshalb viele Politiker ihr Tun auch derart leidenschaftlich rechtfertigen.“ Eine solche Rechtfertigung kann nur mit dem Verweis auf eine externe Quelle gegeben werden, denn so funktioniert Autorität.</p>
<p><strong>Das murrende Volk wird mit Statistiken überschüttet</strong></p>
<p>Die Kirche hat als wichtigste Säule des Patriarchats ausgedient und sich dessen mittlerweile selbst bewusst. Auch der Nationalismus mit seinen Verweisen auf Tradition und Volksseele hat an Überzeugungskraft eingebüßt. Eine neue Quelle für Autorität darf vor allem nicht anfechtbar sein und muss ein möglichst starkes Sicherheitsgefühl hervorrufen. Mittlerweile haben Politiker diese neue Quelle gefunden: die Statistik. Das murrende Volk wird mit Statistiken überschüttet, die beweisen sollen, dass der entsprechende Vorschlag alternativlos ist.</p>
<p>Sitzungen von Kommissionen beginnen größtenteils mit Spreadsheets – darüber lässt sich in der Tat schlecht diskutieren. Zahlen spiegeln eine kühle, objektive Wirklichkeit wider, sie sind weder links noch rechts, sondern basieren auf wissenschaftlichen Untersuchungen, so heißt es gemeinhin. Dabei kommt es zu einer doppelten Verschiebung, die sich nahezu unbemerkt vollzieht, wenn Autorität ihre Fundierung in Zahlen sucht. Die erste Verschiebung betrifft die Autoritätsperson selbst. Bei der zweiten, noch wichtigeren geht es um den moralischen Charakter der Autorität. Quelle: „Autorität und Verantwortung“ von Paul Verhaeghe</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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