<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Partner &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/partner/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 20 Aug 2025 07:38:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Liebe besteht aus geben und nehmen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-ueberanpassung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-ueberanpassung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 02:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=6343</guid>

					<description><![CDATA[Die Liebe verführt Menschen zu einer kritiklosen Hingabe, in der sie sich selbst übersehen. Michael Lehofer erklärt: „Das Problem ist die Überanpassung: Wenn der eine Partner – häufiger ist es die Partnerin – sich selbst in der Hingabe verliert und auf diese Weise dem anderen die Notwendigkeit der Hingabe erspart. Beziehung heißt: geben und nehmen.“ ... <a title="Liebe besteht aus geben und nehmen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-ueberanpassung.html" aria-label="Mehr Informationen über Liebe besteht aus geben und nehmen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liebe verführt Menschen zu einer kritiklosen Hingabe, in der sie sich selbst übersehen. Michael Lehofer erklärt: „Das Problem ist die Überanpassung: Wenn der eine Partner – häufiger ist es die Partnerin – sich selbst in der Hingabe verliert und auf diese Weise dem anderen die Notwendigkeit der Hingabe erspart. Beziehung heißt: geben und nehmen.“ Michael Lehofer verwendet zuweilen die Metapher des Brückenbauens für Beziehungen. Manche bauen eine Brücke vom eigenen Ufer bis zum Ufer des anderen. Sie erwarten nicht, dass der andere seine Brücke baut, denn es gibt ja die eigene Brücke. Manche jedoch bauen eine Brücke bis zur Mitte des Flusses und erwarten halbe-halbe. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-6343"></span></p>
<p><strong>Erst die Selbstliebe macht die Liebe zum Partner wertvoll</strong></p>
<p>Eine Beziehung funktioniert aber nicht mit halbe-halbe, sondern nur mit ganz-ganz. Jeder beiden muss hundert Prozent Verantwortung übernehmen, ansonsten wird eine Beziehung zur Rechenübung. Michael Lehofer erläutert: „Erst wenn ich mich selbst liebe, mache ich die Liebe zu meinem Partner wertvoll. So gesehen ist die Liebe, die Wertschätzung der eigenen Person überhaupt die Grundlage für die konstruktive Liebe zum Partner. Lieben ist ein dialektischer Prozess.“</p>
<p>Man macht die Liebe zum Partner erst dadurch wertvoll, indem man sich selbst liebt. Sonst entwertet man sich selbst und dadurch sein Gegenüber, indem man ihn oder sie zwar liebt, aber ohne die Kraft und Energie der Selbstliebe. Michael Lehofer ergänzt: „Wenn man das Gesetz des Nehmens und Gebens nicht beachtet und aus Liebe mehr gibt als man hat – das ist der Fall, wenn in der Liebe zum anderen die Selbstliebe zu kurz kommt – nimmt das Gegenüber an, dieses Verhalten wäre im eigenen Sinne.“</p>
<p><strong>Manchmal scheitern Beziehungen an zu großer Liebe zueinander</strong></p>
<p>Er oder sie hält das für selbstverständlich. Irgendwann, nach vielen Jahren, wird es aber dem Gebenden zu viel und er beschuldigt den anderen, der von alldem nichts geahnt hat, an der Selbstentäußerung schuld zu sein. Michael Lehofer fügt hinzu: „Aus Liebe wird tiefe Abneigung, eine Form von Hass. Nicht selten ist das erste Anzeichen, dass man die Körperlichkeit des anderen nicht mehr in einer Nähe erträgt. Plötzlich oder schleichend ekelt es einen vor dem anderen.“</p>
<p>So scheitern Beziehungen sehr häufig an einer falsch verstandenen, zu großen Liebe zueinander. Die Liebe verführt uns zu einer kritiklosen Hingabe, in der wir uns selbst übersehen. Michael Lehofer rät: „Doch wenn wir einen anderen Menschen dauerhaft lieben wollen, dürfen wir keinesfalls das Wesentliche vergessen, nämlich mit uns selbst innig verbunden zu bleiben. Daher sollten wir in Beziehungen immer uns selbst und den anderen im Blick behalten.“ Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/michael-lehofer-ueberanpassung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Routinen sind Gift für die Liebe</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3102</guid>

					<description><![CDATA[Wenn sich ein verliebter Partner mit einem Gegenüber abmüht, das sich nicht entflammen lässt, endet die Liebe im Burn-out. Psyche und Gehirn des Menschen raffen sich nur dann zu besonderen Leistungen auf, wenn sich neue, unbekannte Aufgaben stellen und es dabei etwas Besonderes zu gewinnen gibt. Joachim Bauer weiß: „In der Frühphase einer Bekanntschaft schnellt ... <a title="Routinen sind Gift für die Liebe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html" aria-label="Mehr Informationen über Routinen sind Gift für die Liebe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich ein verliebter Partner mit einem Gegenüber abmüht, das sich nicht entflammen lässt, endet die Liebe im Burn-out. Psyche und Gehirn des Menschen raffen sich nur dann zu besonderen Leistungen auf, wenn sich neue, unbekannte Aufgaben stellen und es dabei etwas Besonderes zu gewinnen gibt. Joachim Bauer weiß: „In der Frühphase einer Bekanntschaft schnellt man hoch und eilt zur Tür, wenn der Partner von der Arbeit kommt. Der oder die nach Hause Gekommene wird gebeten, vom Tag zu erzählen, um ihm oder ihr dazu möglichst viel zurückzuspiegeln.“ Betritt einer der Partner einige Monate später die Wohnung, erfolgt der Gruß oft nur noch von der Couch, schließlich laufen im Fernsehen gerade die Nachrichten. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-3102"></span></p>
<p><strong>Ständige Wiederholungen führen zur Langeweile</strong></p>
<p>Was in vielen Partnerschaften irgendwann Einzug hält, sind Resonanzroutinen. Ein innerer Monolog könnte wie folgt aussehen: „Ich weiß inzwischen, wer du bist; große Überraschungen sind nicht zu erwarten; was heute Abend noch läuft, ist ohnehin klar.“ Eine solche Routine ist laut Joachim Bauer ein zweischneidiges Schwert. Sie ist nichts gänzlich Schlechtes, denn keine Überraschung befürchten zu müssen und zu wissen, was man aneinander hat, entspannt. </p>
<p>Andererseits wird ein Leben, in dem sich das immer Gleiche ständig wiederholt und Überraschungen ängstlich vermieden werden, irgendwann langweilig. „Du bist kein Anderer mehr, sondern ein Teil von mir.“ Dieses Phänomen findet sich bei manchen Paaren bis zur Karikatur ausgeprägt, es betrifft in Wahrheit aber alle Paare. Kompetenzen und Begabungen sind zwischen Menschen – und damit auch zwischen denen, die in einer Partnerschaft stehen – sehr unterschiedlich ausgeprägt. Oft finden zwei zueinander, die sich mit ihren Stärken und Schwächen komplementär ergänzen. </p>
<p><strong>In Menschen findet ein ständiger innerer Umbauprozess statt</strong></p>
<p>Joachim Bauer stellt fest: „Was Routinen und Stereotype zum Gift für die Liebe werden lässt, ist, dass sie dem Anderen die anfangs weit geöffneten Türen zu den Möglichkeitsräumen der Selbstentfaltung langsam, aber sicher schließen.“ Nach einer längeren Zeit der Bekanntschaft entwickelt man leicht die falsche und in ihren Folgen fatale Gewissheit zu wissen, wer der Andere ist. Der kleine Ökonom im menschlichen Gehirn würde es begrüßen, wenn es so wäre. Das würde dem Gehirn sozusagen Arbeit ersparen. </p>
<p>Menschen bleiben aber nicht, wie sie sind, sondern unterliegen, abhängig von neuen Eindrücken, die täglich auf sie einwirken, einem ständigen inneren Umbauprozess. Was sich in der Partnerschaft nach einiger Zeit entwickelt, ist eine Art Spaltung: Die wechselseitigen Routineresonanzen gelten der Person, die man zu Beginn der Bekanntschaft war. Da man dem Anderen nicht wehtun und ihn nicht irritieren will, unterwerfen sich beide dem Stereotyp, nach dem sie vom Anderen behandelt werden. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gelegenheitssex kommt ohne Namen aus</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/gelegenheitssex-kommt-ohne-namen-aus.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/gelegenheitssex-kommt-ohne-namen-aus.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2021 01:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gelegenheitssex]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechtsverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3054</guid>

					<description><![CDATA[In zahllosen Schilderungen von Gelegenheitssex wird die Tatsache betont, dass Menschen Geschlechtsverkehr haben, ohne den Namen ihres Partners zu kennen. Männer signalisieren zum Beispiel ihre sexuellen Absichten auf Partys dadurch, dass sie Frauen von hinten mit ihren Genitalien streifen. Als soziale Form zeichnet sich Gelegenheitssex durch symbolische Strategien aus. Diese desingularisieren den Geschlechtspartner und sollen ... <a title="Gelegenheitssex kommt ohne Namen aus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/gelegenheitssex-kommt-ohne-namen-aus.html" aria-label="Mehr Informationen über Gelegenheitssex kommt ohne Namen aus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In zahllosen Schilderungen von Gelegenheitssex wird die Tatsache betont, dass Menschen Geschlechtsverkehr haben, ohne den Namen ihres Partners zu kennen. Männer signalisieren zum Beispiel ihre sexuellen Absichten auf Partys dadurch, dass sie Frauen von hinten mit ihren Genitalien streifen. Als soziale Form zeichnet sich Gelegenheitssex durch symbolische Strategien aus. Diese desingularisieren den Geschlechtspartner und sollen ihn also weniger einzigartig machen. Eva Illouz erläutert: „Die Funktion von Namen besteht gerade darin, eine Person zu identifizieren und einzigartig zu machen.“ In dieser Hinsicht imitiert Gelegenheitssex die Anonymität und Flüchtigkeit von Interaktionen in der Sphäre des Konsums. Eva Illouz ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. Außerdem ist sie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique de la Sorbonne. <span id="more-3054"></span></p>
<p><strong>Gelegenheitssex hat manchmal berauschende Züge</strong></p>
<p>Wenn sie ihn in seiner reinen Form praktizieren, müssen Menschen beim Gelegenheitssex Fremde füreinander bleiben. Zudem vermengt diese Art des Geschlechtsverkehrs die Eigenschaften zweier entgegengesetzter Pole. Distanz und Fremdheit auf der einen Seite und Nähe auf der anderen. Eva Illouz stellt fest: „Gelegenheitssex trennt den Körper vom Selbst, da er ihm als eine autonome Quelle von Lust und damit als reine Materialität gilt. Schließlich macht es Gelegenheitssex zwingend erforderlich, dass die Beteiligten auf jeden Zukunftsentwurf verzichten.“</p>
<p>Denn alle Interaktionen sind hier billigerweise kurzlebig, lustbetont, selbstreferentiell und werden um ihrer selbst willen verfolgt. Infolgedessen verfügt Gelegenheitssex – wie alle anonymen Beziehungen – über ein entscheidendes Merkmal: Er schwächt die Regeln der Reziprozität. Manchmal hat Gelegenheitssex berauschende Züge, denn er bejaht die Freiheit des Subjekts und die kontinuierliche Versorgung mit neuen Gelüsten. Die Möglichkeit der Reziprozität, Verbundenheit und zwischenmenschlicher Beziehung aber löscht er aus.</p>
<p><strong>Gelegenheitssex ist auf die eigene Lust zentriert</strong></p>
<p>Ja, wahrscheinlich besteht eine der Freuden solcher Interaktionen gerade in dem Umstand, dass sie das Selbst nicht einbeziehen und keine Gegenseitigkeit voraussetzen. Wie der Soziologe Steven Seidman sagt, ist Gelegenheitssex „auf die eigene Lust zentriert“, aktbasiert, austauschbar, und „jegliche Erwartungen bezüglich Intimität, Hingabe und Verantwortung bleiben auf die Begegnung beschränkt“. So gesehen ist Gelegenheitssex eine idealtypische Verkörperung einer Fülle von Verhältnissen zu Fremden.</p>
<p>Diese zeichnen sich durch die modernen urbanen Schauplätze des Konsums aus, bei denen Anonymität eine zentrale Rolle spielt. Die Maximierung der körperlichen Lust steht bei dieser Art der sexuellen Begegnung im Mittelpunkt. Als soziale Form hat sich Gelegenheitssex seit Erica Jongs „Spontanfick“ weiterentwickelt. Der Gelegenheitssex löscht die narrative Linearität aus, die traditionellen heterosexuellen Beziehungen innewohnte. Er wird als punktuelle Episode gelebt, die nicht auf eine bestimmte Person, sondern vielmehr auf einen allgemeinen attraktiven triebhaften Körper zielt. Quelle: „Warum Liebe endet“ von Eva Illouz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/gelegenheitssex-kommt-ohne-namen-aus.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Heirat ist die größte Lebensentscheidung</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/eine-heirat-ist-die-groesste-lebensentscheidung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/eine-heirat-ist-die-groesste-lebensentscheidung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2020 07:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Heirat]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2437</guid>

					<description><![CDATA[Heutzutage heiraten viele Menschen viel später als früher. Dabei blenden sie oft alle Bedenken aus, ob sie wirklich bis an ihr Lebensende treu sein und sich nie von diesem Partner trennen werden. Dabei unterschätzen die meisten völlig, wie sich ein Mensch zwischen 30 und 40 Jahren nochmals grundlegend in seiner Persönlichkeit verändert. Andreas Salcher weiß: ... <a title="Eine Heirat ist die größte Lebensentscheidung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-heirat-ist-die-groesste-lebensentscheidung.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Heirat ist die größte Lebensentscheidung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heutzutage heiraten viele Menschen viel später als früher. Dabei blenden sie oft alle Bedenken aus, ob sie wirklich bis an ihr Lebensende treu sein und sich nie von diesem Partner trennen werden. Dabei unterschätzen die meisten völlig, wie sich ein Mensch zwischen 30 und 40 Jahren nochmals grundlegend in seiner Persönlichkeit verändert. Andreas Salcher weiß: „Da bauen sich dann viele, manchmal auch unüberwindbare Probleme auf.“ Es beginnt ein ständiges Ringen, in welchem Ausmaß man bereit ist, seine eigenen Lebensträume zurückzustellen. Will man dem Partner entgegenkommen und das Wohl der Kinder nicht gefährden? Zu heiraten und Kinder in die Welt zu setzen ist wahrscheinlich die größte Lebensentscheidung. Diese sollte man jedoch nur mit der nötigen Lebensreife treffen. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2437"></span></p>
<p><strong>Potenzielle Ehepartner sollten ihre Zweifel ernst nehmen</strong></p>
<p>Jedenfalls sollte man vor der Heirat an Friedrich Schiller denken, der mahnte: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu´ ist lang.“ Es wäre eher verwunderlich, wenn Menschen vor einer so großen Lebensentscheidung keine Zweifel hätten. Im Gegenteil, wer diese völlig ausblendet, wird bei der ersten Krise umso heftiger davon geplagt. Die Frage ist nur, ob die Gefühle und Argumente, die für die Ehe sprechen, die Bedenken deutlich überwiegen.</p>
<p>Ist das nicht der Fall, dann sollten potenzielle Ehepartner ihre Zweifel ernst nehmen. Vor allem dann, wenn sich die Frau unsicher ist. Es gibt allerdings auch eine gute Nachricht für Heiratswillige. Geben sich beide Partner voller Zuversicht ihr Jawort auf dem Standesamt, so scheitert die Ehe nur in einem von siebzehn Fällen. Man sollte jedoch auf keinen Fall davon ausgehen, dass Liebe die Zweifel schon hinwegwischen wird. Es gibt keinerlei Hinweise, dass Probleme in der Ehe nachlassen oder verschwinden.</p>
<p><strong>Im Judentum dient der Sex auch der Lust</strong></p>
<p>Eher tendieren sie dazu, zu eskalieren. Psychologieprofessor Thomas Bradbury warnt heiratswillige Paare, ihre Zweifel nicht leichtsinnig zu ignorieren: „Glauben Sie, dass die Zweifel sich in Luft auflösen, sobald sie eine Hypothek und zwei Kinder haben? Sie sollten nicht darauf zählen!“ Zwar raten die Psychologen unsicheren Paaren nicht prinzipiell von der Hochzeit ab. Doch es ist die Sache wert, zu erkunden, was einen so nervös macht. Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt, zu heiraten, aber den richtigen Menschen dafür.</p>
<p>Im Judentum ist ein erfülltes Liebesleben ein Gebot – allerdings nur innerhalb der Ehe. Andreas Salcher erläutert: „Sex dient nicht nur der Fortpflanzung, sondern explizit auch der Lust und dem Vergnügen.“ In diesem Verständnis hatten Adam und Eva schon Sex im Paradies, bevor sie vom Baum der Erkenntnis aßen. Die Frau hat, ebenso wie der Mann, ein verbrieftes Recht auf sexuelle Befriedigung. Damit die wechselseitige Anziehungskraft möglichst lange erhalten bleibt, soll der Sex koscher sein. Koscherer Sex bedeutet, dass die Frau nach ihrer Periode noch sieben Tage wartet. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/eine-heirat-ist-die-groesste-lebensentscheidung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
