<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Entwicklung &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/entwicklung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 Jan 2024 08:20:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Das Sein ist besser als das Haben</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-sein-ist-besser-als-das-haben.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/das-sein-ist-besser-als-das-haben.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 02:00:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalytiker]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentfaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5268</guid>

					<description><![CDATA[Menschen bestehen aus Körper und Psyche. Doch wonach streben beide? Michaele Brohm-Badry stellt fest: „Bei der Antwort kommt es darauf an, was der Mensch für uns ist. Ob wir ein positives oder negatives Menschenbild haben, in dem der Mensch des Menschen Wolf ist, Pfahl im Fleische des anderen oder im Grunde gut.“ Michaela Brohm-Badry hat ... <a title="Das Sein ist besser als das Haben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-sein-ist-besser-als-das-haben.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Sein ist besser als das Haben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen bestehen aus Körper und Psyche. Doch wonach streben beide? Michaele Brohm-Badry stellt fest: „Bei der Antwort kommt es darauf an, was der Mensch für uns ist. Ob wir ein positives oder negatives Menschenbild haben, in dem der Mensch des Menschen Wolf ist, Pfahl im Fleische des anderen oder im Grunde gut.“ Michaela Brohm-Badry hat sich hier für die positive Perspektive entschieden. Wonach strebt der Mensch? Bei der Beantwortung dieser Frage beginnt sie mit einem großen Geist, einer Philosophieikone ihrer Studienzeit. Jeder diskutierte damals mit, ob das Sein besser ist als das Haben, und jeder, zumindest bei ihr im Musikstudium, wusste, die wie Kunst des Liebens tatsächlich geht. Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry ist Professorin für Lernforschung. Sie war langjährige Dekanin des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Universität Trier. <span id="more-5268"></span></p>
<p><strong>Erich Fromms Denken ist heute brisanter denn je</strong></p>
<p>Erich Fromm (1900 – 1980), der große Philosoph und Psychoanalytiker, hatte ihr und ihren Kommilitonen, diese Weisheiten nahegebracht. Michaela Brohm-Badry stellt erläutert: „Die Texte von Erich Fromm sind mir im Laufe der Zeit zunehmend wichtig geworden, vielleicht weil unsere Zeit flacher geworden ist, entfremdet. Weil wir weiter weg sind von uns selbst – ein Zukunftsszenario, vor dem er oft gewarnt hat. Und so ist sein Denken heute vielleicht brisanter denn je.“ </p>
<p>Einen großen Teil seines Lebens hat Erich Fromm der Frage gewidmet, wonach Menschen streben. Seine Antwort ist, dass Menschen ihr Leben lang danach streben, sich zu vereinen und sich in ihrer Ganzheit zu fühlen. Michaela Brohm-Badry erklärt: „Demnach befinden wir uns bis zum Tod ständig auf dem Weg dorthin und in Wachstums- und Wandlungsprozessen. Somit kann das Leben als Entwicklungsprozess auf das hin verstanden werden, was der Mensch potentiell ist.“ </p>
<p><strong>Die aktive innere Tätigkeit führt zur Selbstentfaltung</strong></p>
<p>Dieses Wachstum erreichen Menschen durch Aktivität, die man aber nicht im Sinne von Geschäftigkeit verstehen soll, sondern als produktiver Gebrauch der menschlichen Kräfte, als inneres Tätigsein. Erich Fromm schreibt: „Tätigsein heißt, seinen Anlagen, seinen Talenten, dem Reichtum menschlicher Gaben Ausdruck zu verleihen, mit denen jeder – wenn auch in verschiedenem Maß – ausgestattet ist.“ Sich demnach selbst zu entfalten durch das aktive innere Tätigsein.</p>
<p>Erich Fromm schreibt: „Es bedeutet, sich selbst zu erneuern, zu wachsen, sich zu verströmen, zu lieben, das Gefängnis des eigenen isolierten Ichs zu transzendieren, sich zu interessieren, zu lauschen, zu geben.“ Die Energie für diese aktiven Prozesse entstammt weniger der körperlichen als vielmehr der psychischen Energie. Diese wird daraus gezogen, sich auf die Welt zu beziehen, interessiert an ihr zu sein. In Situationen, in denen man jemanden liebt oder etwas sehr Anregendes liest oder sieht, kann man so Erich Fromm, diese Energie wahrnehmen. Quelle: „Aufbrechen“ von Michaele Brohm-Badry</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/das-sein-ist-besser-als-das-haben.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Individuelle Entwicklungen kennen kein Ende</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/michaela-brohm-badry-individuelle-entwicklung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/michaela-brohm-badry-individuelle-entwicklung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4167</guid>

					<description><![CDATA[Die psychischen und physischen Veränderungen in Kindheit und Jugend sind universell. Sie beziehen sich also kulturübergreifend auf alle Menschen, wie zum Beispiel greifen, krabbeln, laufen oder sprechen lernen durch Reifung. Mit dem Erwachsenenalter ist dieser universelle Entwicklungsvorgang dann abgeschlossen. Michael Brohm-Badry ergänzt: „Individuelle Entwicklungsvorgänge stehen dem universellen Ansatz zur Seite. Individuell entwickeln wir uns ein ... <a title="Individuelle Entwicklungen kennen kein Ende" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michaela-brohm-badry-individuelle-entwicklung.html" aria-label="Mehr Informationen über Individuelle Entwicklungen kennen kein Ende">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die psychischen und physischen Veränderungen in Kindheit und Jugend sind universell. Sie beziehen sich also kulturübergreifend auf alle Menschen, wie zum Beispiel greifen, krabbeln, laufen oder sprechen lernen durch Reifung. Mit dem Erwachsenenalter ist dieser universelle Entwicklungsvorgang dann abgeschlossen. Michael Brohm-Badry ergänzt: „Individuelle Entwicklungsvorgänge stehen dem universellen Ansatz zur Seite. Individuell entwickeln wir uns ein Leben lang bis zum letzten Atemzug weiter.“ Individuelle Entwicklungen werden durch die Erfahrungen beeinflusst, die ein Mensch im Laufe der Zeit macht. Denn diese Erfahrungen führen zu Wissen und das Wissen zu Veränderung. Um sich zu entwickeln, muss man lernen. Lernen ist einer der natürlichsten und lebendigsten Prozesse der lebendigen Existenz. Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry ist Professorin für Lernforschung. Sie war langjährige Dekanin des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Universität Trier. <span id="more-4167"></span></p>
<p><strong>Die Hälfte der Persönlichkeit prägt die Umwelt</strong></p>
<p>Michaela Brohm-Badry erläutert: „Lernen bedeutet, dass wir unser Verhalten oder unsere Verhaltensmöglichkeiten ändern, und zwar auf der Grundlage gemachter Erfahrungen. Lernen ist also eine Verhaltensänderung aus Erfahrung.“ Sie ist ein deutliches Indiz für geänderte Vorgänge im Nervensystem und kann sich auf verschiedene Bereiche beziehen, beispielsweise können es motorische, physiologische, kognitive oder emotionale Verhaltensänderungen sein. </p>
<p>All dies sind Indizien für Lernvorgänge. Allerdings ist rund die Hälfte der Persönlichkeit durch die Umwelt geprägt. Diese Umwelt sollte daher eben möglichst stimulierende Lernchancen bieten, damit Selbstentfaltung gelingt. „Alles ist Veränderung“, schreiben die Psychologen David Krech und Richard S. Crutchfield in Bezug auf die menschliche Persönlichkeit. Veränderung findet statt, „sooft neue Erfahrungen auf das Selbst einwirken und es modifizieren“, und das gilt für jeden Menschen „in jedem gegebenen Augenblick“, wobei das Selbst die Ganzheit dessen ist, „was wir genetisch und konstitutionell sind“.  </p>
<p><strong>Das Selbst erschafft sich ständig neu</strong></p>
<p>David Krech und Richard S. Crutchfield schreiben: „Dieses Selbst befindet sich deshalb in einem ständigen Prozess der Neuerschaffung – in schier unbegrenzten Variationen.“ Zusammengefasst lässt sich sagen: Neue Erfahrungen beeinflussen Entwicklungen. Dadurch verändert sich das Selbst. Das Selbst ist die Genetik eines Menschen, die körperliche Verfassung, sowie das, was man bis zu diesem Augenblick gesehen, gelernt und gewollt hat. Das Selbst befindet sich also in einem ständigen Prozess der Neuerschaffung – in schier unbegrenzte Möglichkeiten. </p>
<p>Michaela Brohm-Badry betont: „Das eröffnet die Perspektive, uns anhand frischer Erfahrungen, Erkenntnisse, Eindrücke und körperlicher Veränderungen als Mensch neu zu erschaffen. Wenn wir wollen. Mehr erleben, Frisches erleben – neues Selbst.“ Heinz Rudolf Kunze singt: „Ich geh meine eigenen Wege, ein Ende ist nicht abzusehn, eigene Wege sind schwer zu beschreiben, sie entstehen ja erst beim Gehen.“ Letztlich geht es bei der Entfaltung einer Person um das Ausleben der eigenen Bedürfnisse, um den Wunsch nach persönlichem Wachstum, um die Wachstumsmotivation des Menschen. Quelle: „Aufbrechen“ von Michaela Brohm-Badry</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/michaela-brohm-badry-individuelle-entwicklung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Selbst will frei und selbstbestimmt sein</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/michaele-brohm-badry-lebensgestaltung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/michaele-brohm-badry-lebensgestaltung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 01:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensgestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3970</guid>

					<description><![CDATA[Es ist eine Zeit gekommen für die Rückbesinnung auf das allgemein Menschliche, eine Rückbesinnung auf sich selbst – ein selbstbestimmtes, freies Selbst. Michaela Brohm-Badry ergänzt: „Es ist Zeit für eine Eindämmung des inneren Drucks un der Beeinflussung durch äußere Ansprüche. Viele wollen nicht mehr so überhitzte Ansprüche an sich selbst stellen.“ Sie wollen nicht mehr ... <a title="Das Selbst will frei und selbstbestimmt sein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michaele-brohm-badry-lebensgestaltung.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Selbst will frei und selbstbestimmt sein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Zeit gekommen für die Rückbesinnung auf das allgemein Menschliche, eine Rückbesinnung auf sich selbst – ein selbstbestimmtes, freies Selbst. Michaela Brohm-Badry ergänzt: „Es ist Zeit für eine Eindämmung des inneren Drucks un der Beeinflussung durch äußere Ansprüche. Viele wollen nicht mehr so überhitzte Ansprüche an sich selbst stellen.“ Sie wollen nicht mehr den übersteigerten Erwartungen bei der Arbeit entsprechen, sich nicht mehr dem Termindruck oder der ständigen Erreichbarkeit aussetzen. Denn all das entspricht nicht dem menschlichen Sein. Viele Menschen haben einen deutlichen Schrei vernommen. Es ist der Schrei der finalen Erschöpfung von Mensch, Kultur und Natur. Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry ist Professorin für Lernforschung. Sie war langjährige Dekanin des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften, Philosophie und Psychologie an der Universität Trier. <span id="more-3970"></span></p>
<p><strong>Jeder sollten die eigenen Träume leben</strong></p>
<p>Michaela Brohm-Badry fügt hinzu: „Und der Schrei weckt unsere tiefe innere Gewissheit, die wie ein Seismograph ausschlägt auf das, was falsch oder eben wichtig und richtig ist. Wir wollen die Hände frei haben, um zu greifen, fassen, gestalten und leben.“ Daher kann man nun fordern, dass sich ab jetzt die Welt an die eigene Person anzupassen hat. Man erobert sich somit die eigene Lebensgestaltung. Es ist ein aus dem Scheitern geborener Neuanfang, ein Aufbruch in offenes Gelände.</p>
<p>Und was fangen wir nun an mit diesen neuen Räumen der Freiheit? Zunächst vielleicht die derzeitige Grundentschleunigung, die derzeitige Beruhigung, ein Stück weit zu halten. Ruhig zu bleiben, um das zu tun, was dem eigenen tiefsten Innersten entspricht. Also wachsen, sich menschengerecht entfalten, in den eigenen Talenten, Werten, in dem eigenen Sein. Das heißt in erster Linie, ein gutes Leben zu führen. Denn das größte Abenteuer, das man jemals erleben kann, ist das Leben der eigenen Träume zu leben. </p>
<p><strong>Alle Menschen können ihre individuelle Entwicklung beeinflussen</strong></p>
<p>Michaela Brohm-Badry betont: „Und nun bemächtigen wir uns dazu selbst. Stell dir einfach vor, dass du das machst, was du gerne machen willst …“ Was ist Entwicklung und wie entsteht sie? Michaela Brohm-Badry zeigt, dass jeder Mensch seine individuelle Entwicklung beeinflussen kann. Man ist sein eigener Entwicklungshelfer, und zwar klarer und stärker, als man bisher dachte. Zunächst wirft Michaela Brohm-Badry einen schlichten Blick in die Lexika. Woher stammt das Wort „Entwicklung“? </p>
<p>Im Jahr 1859 schreiben die Gebrüder Grimm in ihrem Wörterbuch, das Wort stamme vom niederländischen „ontwikkelen“, „entfalten“. Wie schön: etwas auswickeln, etwas auseinanderrollen, langsam einen neuen Zustand annehmen. Und in einigen Monaten von jetzt an kann man in einer vollkommen anderen Lage sein: emotional, mental, körperlich. Ja, wir können das. Entwicklungspsychologisch gesehen verweben sich im Leben zwei Stränge: zum einen der universelle, zum anderen der individuelle Teil der Entwicklung eines Menschen. Quelle: „Aufbrechen“ von Michaela Brohm-Badry</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/michaele-brohm-badry-lebensgestaltung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
