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	<title>Eifersucht &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Frustrierte Missgunst schlägt in Hass um</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2025 01:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
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					<description><![CDATA[Erweckt der Neid das Gefühl, eine andere Person habe ihren Erfolg nicht verdient und müsse vom hohen Ross heruntergeholt werden, entsteht schwarzer Neid, der meist in Missgunst umschlägt. Reinhard Haller ergänzt: „Wenn jemand dann der anderen Person nicht das Wasser reichen kann und es gar nicht möglich ist, sie „zurechtzustutzen“, also abzuwerten, verdichtet sich die ... <a title="Frustrierte Missgunst schlägt in Hass um" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/frustrierte-missgunst-schlaegt-in-hass-um.html" aria-label="Mehr Informationen über Frustrierte Missgunst schlägt in Hass um">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Erweckt der Neid das Gefühl, eine andere Person habe ihren Erfolg nicht verdient und müsse vom hohen Ross heruntergeholt werden, entsteht schwarzer Neid, der meist in Missgunst umschlägt. Reinhard Haller ergänzt: „Wenn jemand dann der anderen Person nicht das Wasser reichen kann und es gar nicht möglich ist, sie „zurechtzustutzen“, also abzuwerten, verdichtet sich die so frustrierte Missgunst in Hass.“ Der destruktive Neid ist also eine Hassquelle ersten Grades. Er ist Ursache für Feindschaften unter Geschwistern und Generationen, zwischen Partnern und Freunden, zwischen Gesellschaftsschichten und Völkern. Kinder beneiden andere, weil diese besser Schul- oder Sportleistungen erbringen, mehr Taschengeld und schönere Geschenke bekommen. Prof. Dr. med. Reinhard Haller war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe über viele Jahre Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich). <span id="more-6282"></span></p>
<p><strong>Destruktiver Neid hat immer mit angeschlagenen Selbstbewusstsein zu tun</strong></p>
<p>Zwischen Geschwistern entsteht oft eine lebenslange Feindschaft, weil einer dem anderen die bessere Heirats-Partie oder den ungerecht größeren Erbanteil missgönnt. Reinhard Haller fügt hinzu: „Der Neid wegen beruflicher, künstlerischer oder sportlicher Erfolge weckt Hass in den Herzen der Kollegen und Konkurrentinnen. Der in einer jahrhundertelangen Tradition entstandene, in das Grauen des Holocaust mündende Judenhass wurde durch Neid auf die vermeintlich Tüchtigeren, Wohlhabenderen, geschäftlich Geschickteren, Schlaueren, angeblich die Weltherrschaft an sich reißenden Juden geschürt. </p>
<p>Hass wird solange unter den Menschen sein, wie es ihnen nicht gelingt, den zur Grundausstattung der menschlichen Gefühlswelt gehörenden Neid in eine positive, motivierende und konstruktive Form umzuwandeln – was durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Reinhard Haller erläutert: „Destruktiver Neid hat aber immer – dies wird allgemein zu wenig bedacht – mit angeschlagenen Selbstbewusstsein zu tun, weil dadurch die Blick auf die eigenen Stärken und Erfolge verloren geht.“</p>
<p><strong>Die Eifersucht ist Liebe plus Hass</strong></p>
<p>Zudem wäre bei gutem Selbstbewusstsein die innere Zufriedenheit mehr von sich selbst als von äußeren Umständen abhängig. Reinhard Haller erklärt: „Zur Überwindung des zu Hass führenden destruktiven Neides schlägt man in der Psychotherapie vier Schritte vor: Den Neid nicht unterdrücken oder abwehren, sondern wahrnehmen und analysieren. Missgunst in positiven Neid umwandeln. Unrealistische Vergleiche unterlassen. Den Blick für die eigenen Stärken und Möglichkeiten schärfen.“</p>
<p>Es gilt, destruktiven Neid entweder gar nicht erst zuzulassen oder ihn zu bewältigen. Denn „der Neid, der keinen Weg sieht, begibt sich auf den einzigen Ausweg: ins Verbrechen“, sagt Erich Kästner (1899 – 1974). Er meint damit wohl das Hassverbrechen. Eifersucht wird dagegen als ein quälender Gefühlsmix aus Verunsicherung, Angst vor Liebesentzug, Gekränktheit, Enttäuschung, Hilflosigkeit, Rachebedürfnissen, Wut und Hass empfunden. „Liebe sieht scharf. Hass sieht schärfer. Eifersucht sieht am schärfsten, denn sie ist Liebe plus Hass.“ Mit seinem aus Arabien stammenden Aphorismus wird das Wesen der Eifersucht sehr genau beschrieben. Quelle: „Die dunkle Leidenschaft“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Schon Babys reagieren eifersüchtig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2022 01:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baby]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Der deutsche Psychologe und Psychotherapeut Rolf Merkle sagt: „Eifersucht zeugt nicht von Liebe, sondern von Angst vor dem Verlust der Liebe.“ Bereits Charles Darwin beobachtete das Phänomen der Eifersucht in frühester Kindheit. Reinhard Haller erklärt: „Sein Sohn William habe, so geht aus seinen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1877 hervor, schon im Alter von 15 Monaten ... <a title="Schon Babys reagieren eifersüchtig" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-eifersucht.html" aria-label="Mehr Informationen über Schon Babys reagieren eifersüchtig">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Psychologe und Psychotherapeut Rolf Merkle sagt: „Eifersucht zeugt nicht von Liebe, sondern von Angst vor dem Verlust der Liebe.“ Bereits Charles Darwin beobachtete das Phänomen der Eifersucht in frühester Kindheit. Reinhard Haller erklärt: „Sein Sohn William habe, so geht aus seinen Aufzeichnungen aus dem Jahr 1877 hervor, schon im Alter von 15 Monaten eifersüchtig reagiert, sobald sich der Vater intensiv mit einer großen Puppe befasst habe.“ Diese Beobachtung wurde in jüngster Zeit durch systematische Studien bestätigt. Forscher der Texas Tech University in Lubbock wiesen nach, dass Babys schon im Alter von sechs Monaten weinerlich reagieren und die Aufmerksamkeit der Mutter auf sich lenken wollen, wenn diese ein lebensechtes Püppchen hätschelt. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-3705"></span></p>
<p><strong>Die Eifersucht könnte angeboren sein</strong></p>
<p>Blätterte die Mutter hingegen in einem Bilderbuch und beachtete dabei das eigene Kind nicht, ließen sich die Sprösslinge nicht irritieren. Kinderpsychologen folgern aus dem frühen Auftreten der Eifersucht, dass es sich bei dieser nicht um eine Charaktereigenschaft, sondern um eine angeborene Strategie handelt. Darin könnte auch die Ursache für Eifersüchteleien unter Erwachsenen liegen, wie eine Forschergruppe an der Florida Atlantic University in Boca Raton aufgezeigt hatte.</p>
<p>Die US-Psychologinnen Amy Rauer und Brenda Volling ermittelten in einer Befragung von 200 jungen Erwachsenen Folgendes: Jene Probanden, die rückblickend von ihren Eltern gleich viel Aufmerksamkeit erhalten hatten wie ihre Geschwister, verfügten über dien stärker ausgeprägtes Selbstwertgefühl als jene, deren Elternhaus von Ungerechtigkeit und Eifersüchtelei geprägt war. Reinhard Haller weiß: „Evolutionsbiologisch wird Eifersucht mit dem Überlebenskampf beschrieben. In Zeiten der Nahrungsmittelknappheit – auch der geistigen – stellen Geschwister eine Bedrohung dar und Eifersucht dient dazu, sich die Zuwendung der Eltern zu sichern. </p>
<p><strong>Eifersucht kann sogar zu Tötungsdelikten führen</strong></p>
<p>Nach einer anderen evolutionsbiologischen These sei Eifersucht bei den Vorfahren der heutigen Menschen erforderlich gewesen, um die Weitergabe der eigenen Gene zu sichern. Deshalb sei die Eifersucht bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgerichtet. Während Männer besonders die sexuellen Untreue der Partnerin befürchten, kämpfen Frauen aus ökologischen Überlegungen gegen die emotionale Zuwendung ihrer Männer zu Nebenbuhlerinnen. Männer leiden immer unter der Angst, dass sie ein Kuckuckskind aufziehen. </p>
<p>Dagegen wissen Frauen sehr wohl, dass ihr Kind das eigene ist und deshalb eher befürchten, dass auch die wirtschaftliche Sicherheit verloren geht, wenn sich der Ernährer für eine andere Frau interessiert. Zudem ruft emotionale Untreue bei weiblichen Personen wesentlich stärkere Reaktionen hervor als bei Männern. Mit höherer Schulbildung gleicht sich die Einstellung der Geschlechter allerdings an. Reinhard Haller betont: „Eifersucht entfaltet eine enorme psychische Energie, die zu Misstrauen, ständig kontrollierendem Verhalten, schweren Auseinandersetzungen, ja sogar Tötungsdelikten führen kann.“ Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Scham schützt und Beschämung verletzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 May 2022 01:00:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[Beschämte Menschen tun sich ausgesprochen schwer, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wenn es doch dazu kommt, ist ein sehr behutsames Vorgehen erforderlich, um den in seiner nackten Scham dastehenden Menschen nicht zu entwürdigen und bei ihm noch schwerere Schamgefühle hervorzurufen. Reinhard Haller weiß: „Scham hat aber auch noch zwei weitere Funktionen: jene des Warnens ... <a title="Scham schützt und Beschämung verletzt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-scham-und-eifersucht.html" aria-label="Mehr Informationen über Scham schützt und Beschämung verletzt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beschämte Menschen tun sich ausgesprochen schwer, therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wenn es doch dazu kommt, ist ein sehr behutsames Vorgehen erforderlich, um den in seiner nackten Scham dastehenden Menschen nicht zu entwürdigen und bei ihm noch schwerere Schamgefühle hervorzurufen. Reinhard Haller weiß: „Scham hat aber auch noch zwei weitere Funktionen: jene des Warnens und Schützens.“ Scham, vom mittelhochdeutschen „skham“ kommend, heißt ursprünglich „sich bedecken, sich verhüllen“. „Scham schützt und Beschämung verletzt“, lautet eine alte Redensweise. Der Schweizer Psychiater Daniel Hell bezeichnet Scham als „Türhüter des Selbst“. Scham ist Wächterin der Grenzen beziehungsweise der Intimität, wenn man etwa sagt: „Die Scham verbietet mir …“ Wenn aber die Scham als Gefühl empfunden wird, etwas Falsches zu tun, nimmt sie einen destruktiven Charakter an. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-3595"></span></p>
<p><strong>Scham hat mindestens drei Funktionen</strong></p>
<p>In treffenden Volksworten heißt dies „vor Scham vergehen“ oder „sich in Grund und Boden schämen“. Damit will man wohl die Nähe zum Sterben andeuten. Scham hat also bei genauer Betrachtung mindestens drei Funktionen. Reinhard Haller erklärt: „Sie dient der Regulierung unseres Verhaltens und damit der sozialen Anpassung. Sie beschützt unsere Individualität und persönliche Integrität. Sie wird eingesetzt als Erziehungsfaktor, als Strafe und oft auch als Demütigung.“ </p>
<p>Scham gehört somit zu den menschlichen Grundgefühlen, zu den emotionalen Basisausstattungen, die einem Individuum in allen Zeiten und in allen Kulturen gegeben sind. Scham hat eine hohe soziale Bedeutung. Scham wird dann zum Problem, wenn sie nicht oder im Übermaß vorhanden ist. Entscheidend ist auch hier die rechte Dosis. Schamgefühle sind aber auch unverzichtbare Voraussetzung für Empathie, für Verantwortung und für sozial verträgliches Verhalten. </p>
<p><strong>Eifersucht resultiert im Wesentlichen aus Angst</strong></p>
<p>Eifersucht ist eine mit der Kränkung eng verwandte, komplexe Emotion von schmerzhaftem Charakter. Reinhard Haller erläutert: „Im Wesentlichen resultiert sie aus Angst: Angst vor wenig Zuwendung und vorenthaltener Liebe, Angst vor Verlusterlebnissen, Angst vor eigener Schwäche.“ Bereits König Salomon, der in Sachen Eifersucht ja nicht unerfahren war, hat gemeint: „Ein gelassenes Herz ist des Leibes Leben, aber Eifersucht ist Eiter in den Gebeinen.“ </p>
<p>Das Wort Eifersucht birgt in seinem Wortstamm die Begriffe Feuer (ai = Feuer), Bitterkeit (eiver = das Bittere) und Krankheit (Sucht = Seuche). Damit sind bereits im Ausdruck die wesentlichen Elemente einer Kränkung enthalten. Friedrich Nietzsche postuliert, die Eifersucht gehöre wie der Neid zu Schamteilen der menschlichen Seele. Max Frisch betont die Verbindung mit dem Selbstwert, wenn er Eifersucht als „Angst vor dem Vergleich“ bezeichnet. Eifersucht ist nie, wie dies oft missverstanden wird, ein Ausdruck leidenschaftlicher und verzehrender Liebe, sondern von Selbstzweifeln und Besitzansprüchen, hat also sehr viel mit Machtausübung zu tun. Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die größte Sucht der Gegenwart ist die Eifersucht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jan 2019 08:54:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Beginn ihres Lebens wird den meisten Menschen gesagt, dass etwas aus ihnen werden soll, dabei sind sie bereits jemand, wenn sie diese Welt betreten. Es sollte allerdings im Leben auch darum gehen, sich wohlzufühlen, zu sein, der man ist, und genau das zu akzeptieren. Klaus Biedermann stellt fest: „Das Ego wird aber ständig von ... <a title="Die größte Sucht der Gegenwart ist die Eifersucht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-groesste-sucht-der-gegenwart-ist-die-eifersucht.html" aria-label="Mehr Informationen über Die größte Sucht der Gegenwart ist die Eifersucht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Beginn ihres Lebens wird den meisten Menschen gesagt, dass etwas aus ihnen werden soll, dabei sind sie bereits jemand, wenn sie diese Welt betreten. Es sollte allerdings im Leben auch darum gehen, sich wohlzufühlen, zu sein, der man ist, und genau das zu akzeptieren. Klaus Biedermann stellt fest: „Das Ego wird aber ständig von dem Wunsch gespeist, anders zu sein, und deshalb niemals satt. Es kann gar nicht satt werden, da es immer jemanden geben wird, der reicher, schöner, intelligenter, stärker oder schlauer ist als man selbst.“ Dieses Drama setzt sich bis in die Beziehungen vieler Menschen fort. Eine der größten Süchte der Gegenwart ist – neben der Habsucht – die Eifersucht. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-1953"></span></p>
<p><strong>Viele Menschen suchen die Rettung bei einem Guru</strong></p>
<p>Der eifersüchtige Partner glaubt, jemand anderer könne besser oder attraktiver sein als er selbst. Eifersucht entsteht aus dem Glauben, man selbst sei unvollständig und brauche eine andere Person, um ganz zu sein. Mangelnder Selbstwert entsteht, wenn man in der Kindheit als die Person, die man war, nicht wertgeschätzt und bei Eigeninitiative nicht unterstützt wurde. Schon einem Kind bringt man bei, sein Denken und seine Gefühle unter Kontrolle zu halten, seine Fantasie und seine Instinkte zu überdecken und zu unterdrücken. </p>
<p>Klaus Biedermann kritisiert: „Man lehrt das Kind somit zu lügen. Nicht hingegen bringt man ihm bei, dass es sich nur selbst retten kann, ebenso wenig lernt es, wie es dabei vorgehen muss.“ So warten ganze Völker auf einen Messias, der sie erlöst, Menschen suchen die Rettung bei Gurus, spirituellen Lehrern oder bei einem Partner. Das vielleicht Fatalste, das einem Menschen sein Ego einredet, ist, dass er getrennt ist. Es sagt ihm, er sein ein Individuum und getrennt von den Mitmenschen und der Umwelt. </p>
<p><strong>Die Menschen haben die Hölle auf Erden geschaffen</strong></p>
<p>Ständig müssen deshalb viele Menschen ihr Bessersein demonstrieren und, noch schlimmer, sie bedienen sich einfach überall, wie Egoisten das eben tun. Klaus Biedermann fügt hinzu: „Ohne Rücksicht auf anderes Leben, mit dem wir diesen Planeten teilen, beuten wir die Natur aus und denken dabei nicht einmal an unsere Nachkommen. Hauptsache, uns geht es gut, Hauptsache, wir bekommen immer mehr und mehr.“ Eines kann man dem menschlichen Ego sicherlich nicht absprechen: seinen Erfindungsgeist.</p>
<p>Zu den größten Erfindungen des Egos gehört ein Gott, der natürlich außerhalb der Menschen existiert. Es würde allerdings eine bessere Welt als die aktuelle geben, wenn die Menschen anfangen würden, selbstständig zu denken, statt den Versprechungen der Religionen zu glauben, nach dem Tod kämen Seligkeit und das ewige Paradies. Jahrtausendelang wurde den Menschen auf die eine oder andere Art Angst vor der Hölle eingebläut, ohne dass sie merkten, dass sie diese bereits oberhalb der Erde geschaffen hatten. Ein wahrlich schlaues Geschäft, die Menschen am Gängelband zu halten. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eifersucht unter Geschwistern ist ganz normal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 07:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eifersucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nur wer als Einzelkind geboren wurde, kann mit völliger Sicherheit davon ausgehen, das Lieblingskind seiner Eltern zu sein. Bei mehreren Kindern in einer Familie gilt, dass die Eltern eines bevorzugen. Diese Tatsache gilt heute in der Forschung als bestätigt. Der amerikanische Soziologe Karl Pillemer von der Corell University in Ithaca fand im Rahmen einer Untersuchung ... <a title="Eifersucht unter Geschwistern ist ganz normal" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eifersucht-unter-geschwistern-ist-ganz-normal.html" aria-label="Mehr Informationen über Eifersucht unter Geschwistern ist ganz normal">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer als Einzelkind geboren wurde, kann mit völliger Sicherheit davon ausgehen, das Lieblingskind seiner Eltern zu sein. Bei mehreren Kindern in einer Familie gilt, dass die Eltern eines bevorzugen. Diese Tatsache gilt heute in der Forschung als bestätigt. Der amerikanische Soziologe Karl Pillemer von der Corell University in Ithaca fand im Rahmen einer Untersuchung heraus, dass sich etwa 70 Prozent der befragten 700 Mütter einem ihrer Kinder näher fühlen. Und der deutsche Familienforscher Hartmut Kasten geht überhaupt davon aus, dass der „Favoritismus“ – so nennen Entwicklungspsychologen das Phänomen – noch weiter verbreitet ist. Er ist der Meinung, dass es in etwa 90 Prozent aller Familien ein Lieblingskind gibt. Wem die höchste Gunst der Eltern zuteil wird, soll sich aber phasenweise verändern. <span id="more-1690"></span></p>
<p><strong>Die Zuwendung sollte sich nicht dauerhaft auf ein Kind konzentrieren</strong></p>
<p>Hartmut Kasten erläutert: „Es ist absolut menschlich, sich in manchen Phasen der Entwicklung oder je nach Situation dem einen oder anderen Kind näher zu fühlen. Erst wenn sich die Zuwendung dauerhaft auf ein Kind konzentriert, wird es für die Persönlichkeitsentwicklung und auch für die Geschwisterbeziehung problematisch.“ Favoritismus kann Geschwister entzweien und zu Eifersucht und Rivalitäten führen. Doch das ist ganz natürlich und normal. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Streitereien und Zoff zwischen Brüdern und Schwestern fit fürs Leben macht und schon früh Kindern beibringen, mit Konfliktsituationen umzugehen.</p>
<p>Außerdem sind Auseinandersetzungen zwischen Geschwistern auch für die persönliche Entwicklung wichtig. Wie oft es zum Streit kommt, ist unter anderem von der Geschwister-Konstellation abhängig. Während Schwestern mit Schwestern und Brüder mit Brüdern eher konkurrieren, sind die Beziehungen zwischen Bruder und Schwester in der Regel harmonischer. Geschwister drängen einander nämlich dazu, ihre eigene Nische in der Familie zu finden. Hartmut Kasten erklärt: „Um ein Konkurrenzverhältnis zu vermeiden, bildet jedes Kind seine ganz eigenen Stärken und Schwächen aus.“</p>
<p><strong>Eltern müssen das eifersüchtige Kind ernst nehmen</strong></p>
<p>Es gibt eine klassische Konfliktsituation: Kündigt sich ein Baby an, fühlt sich der oder die Erstgeborene schnell vernachlässigt. Das ist kein Wunder, dreht sich doch auf einmal alles um die Mama und den neuen Nachwuchs. Während in der ersten Zeit nach der Geburt oft noch die Freude über den neuen Spielkameraden überwiegt, merkt das Kind schnell: Die Eltern haben plötzlich nicht mehr so viel Zeit für mich. Ältere Geschwister beginnen in dieser Phase oft zu rebellieren. Ihr Motto lautet: Aufmerksamkeit ist gleich Aufmerksamkeit, auch wenn sich diese in Schimpfen äußert.</p>
<p>Experten raten in diesen Fällen, das ältere Kind schon während der Schwangerschaft so gut wie möglich mit einzubeziehen und ganz genau zu erklären, was das neue Geschwisterchen für die ganze Familie bedeutet. Aber was kann man tun, wenn das Erstgeborene dennoch eifersüchtig reagiert? Die Psychologin Barbara Kahr rät: „Wichtig ist, dass Eltern diese unangenehmen Gefühle ihrer Kinder ernst nehmen und nicht ignorieren. Schimpfen und bestrafen hilft nicht, um eifersüchtiges Verhalten zu unterbinden. Wichtig ist, dass man das eifersüchtige Kind ernst nimmt, seine emotionale Verunsicherung erkennt und darauf eingeht.“ Quelle: moments – Das Magazin für die schönsten Augenblicke</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gegenseitige Anziehung kann zu einer Affäre führen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/gegenseitige-anziehung-kann-zu-einer-affaere-fuehren.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 02:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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					<description><![CDATA[Anziehung ist eine der zuverlässigsten Konstanten des menschlichen Lebens. In einem solchen Moment setzt die Möglichkeit von Intimität viele Menschen unter Hochspannung. Was ist es, das es einigen Menschen erlaubt, der Versuchung zu widerstehen, während andere ihr erliegen? Die Antwort liegt für Shirley P. Glass im komplexen Zusammenwirken von Gelegenheit, Anfälligkeit, Verpflichtung und Werten. Der ... <a title="Gegenseitige Anziehung kann zu einer Affäre führen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/gegenseitige-anziehung-kann-zu-einer-affaere-fuehren.html" aria-label="Mehr Informationen über Gegenseitige Anziehung kann zu einer Affäre führen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anziehung ist eine der zuverlässigsten Konstanten des menschlichen Lebens. In einem solchen Moment setzt die Möglichkeit von Intimität viele Menschen unter Hochspannung. Was ist es, das es einigen Menschen erlaubt, der Versuchung zu widerstehen, während andere ihr erliegen? Die Antwort liegt für Shirley P. Glass im komplexen Zusammenwirken von Gelegenheit, Anfälligkeit, Verpflichtung und Werten. Der Psychiater Frank Pittman sagt dazu: „Verliebt zu sein schützt Menschen nicht davor, Lust zu empfinden.“ Mit Sicherheit müssen die Umstände günstig sein. Man muss jemanden treffen, wenn man sowohl Gelegenheit als auch die Neigung hat, sich darauf einzulassen. Erwähnenswert hierbei ist allerdings, dass viele Menschen, die keine Zeit für ihre Ehe haben, es schaffen, Zeit für eine Affäre zu finden. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1557"></span></p>
<p><strong>Männer ziehen sich als Konsequenz einer Affäre aus ihrer Ehe zurück</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erklärt: „Frauen lösen sich oft bewusst aus ihrer Ehe, bevor sie eine Affäre eingehen. Im Gegensatz dazu ziehen sich Männer eher als Konsequenz einer außerehelichen Bindung aus ihrer Ehe zurück.“ Es ist sowohl bei Männern als auch bei Frauen ein Zeichen von Hingabe an den Partner, wenn sie erst gar nicht über Alternativen nachdenken. Hingebungsvolle Partner schützen ihre Beziehung im selben Maß wie frisch verliebte Paare. Sie leben eingesponnen in ihrer Welt und sind blind gegenüber Versuchungen von außen.</p>
<p>Andere Menschen werden in solchen Fällen als mögliche Bedrohung der Partnerschaft angesehen. Ihre Freundschaften haben verstärkte Mauern, durch die sie ihre Bindung schützen. Doch sogar bei Paaren, die sich einander sehr zugehörig fühlen, kann es sein, dass ein Partner die subtilen Manipulationen eines Dritten, der sich zu ihm hingezogen fühlt, nicht bemerkt. Meist ist es der betrogene Partner, der als Erster bemerkt, dass jemand anderer versucht, durch die Lücke im ehelichen Schutzwall zu schlüpfen.</p>
<p><strong>Grundlos eifersüchtige Menschen sehen nur schwarz</strong></p>
<p>Shirley P. Glass erläutert den Unterschied zwischen grundloser und begründeter Eifersucht: „Grundlos eifersüchtige Menschen sehen Dinge anders als sie zu sein scheinen. Normale Handlungen werden zu strategischen Manövern im Spiel der Verführung; jeder Moment beinhaltet drohenden Verlust. Ein emotional eifersüchtiger Mensch sieht nur schwarz anstatt die abgestuften Farbtöne wahrzunehmen, die dem Leben Farbe geben.“ Der Verdacht grundlos eifersüchtiger Menschen wird meist nach kurzer Zeit von allen anderen abgetan.</p>
<p>Begründete Eifersucht sollte dagegen ernst genommen werden. Manchmal ist Eifersucht kein Zeichen von Paranoia, sondern eine gesunde Reaktion auf einen stichhaltigen Verdacht. Wenn ein normalerweise nicht eifersüchtiger Partner plötzlich anfängt, misstrauisch zu werden, ist die Eifersucht wahrscheinlich durch eine reale Bedrohung begründet. Wachsamkeit kann dem besorgten Partner helfen, mehr Informationen zu sammeln, bevor sie oder er entscheidet, wie mit der Situation umzugehen ist. Ebenso hilfreich ist es, den schwankenden Partner vorzuwarnen, dass er oder sie Gefahr läuft, die angemessenen Grenzen zu überschreiten und seine Partnerschaftsverpflichtung zu brechen. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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