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	<title>Affekte &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Der Hass ist elementares Gefühl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 02:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn dem Hass eine Liebe vorausgeht, die sich verraten fühlt, dann muss man bei der Analyse des Hasses tiefer ansetzen. Und die Frage, was das Befriedigende, womöglich sogar Lustvolle am Hass sein kann, blendet man ebenfalls aus. Konrad Paul Liessmann weiß: „Eine rasche moralische Verurteilung verkennt, dass es sich beim Hass um ein elementares Gefühl ... <a title="Der Hass ist elementares Gefühl" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-hass-ist-elementares-gefuehl.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Hass ist elementares Gefühl">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn dem Hass eine Liebe vorausgeht, die sich verraten fühlt, dann muss man bei der Analyse des Hasses tiefer ansetzen. Und die Frage, was das Befriedigende, womöglich sogar Lustvolle am Hass sein kann, blendet man ebenfalls aus. Konrad Paul Liessmann weiß: „Eine rasche moralische Verurteilung verkennt, dass es sich beim Hass um ein elementares Gefühl handelt, das in all seiner Destruktivität auch produktive Energien freizusetzen weiß.“ Zur Anatomie dieses verstörenden Gefühls trägt die klassische Definition, die Baruch Spinoza in seiner „Ethik“ gegeben hat, einiges Erhellendes bei. Baruch Spinoza schreibt: „Es geschieht in der Natur nichts, was ihr als Fehler angerechnet werden könnte. Denn die Natur ist immer dieselbe, und ihre Kraft und ihr Vermögen zu wirken ist überall gleich.“ Konrad Paul Liessmann ist Professor emeritus für Philosophie an der Universität Wien, Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. <span id="more-5201"></span></p>
<p><strong>Affekte kennen keine Moral</strong></p>
<p>Baruch Spinoza fährt fort: „Es folgen daher die Affekte des Hasses, des Zorns, Neids, an sich betrachtet, aus derselben Notwendigkeit und Kraft der Natur wie alles andere.“ Dieser Gedanke ist wichtig. Es gibt keine an sich guten oder schlechten Gefühle. Affekte kennen keine Moral. Man unterwirft sie immer erst im Nachhinein einer Moral oder die Moral nimmt sie in ihren Dienst. Baruch Spinoza definiert Liebe und Hass wie folgt: „Liebe ist nichts anderes als Lust, verbunden mit der Idee einer äußeren Ursache, und Hass nichts anderes als Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Ursache.“ </p>
<p>Wer Lust empfindet und sich dabei vorstellen muss, dass nicht er selbst die Quelle dieser Lust ist, sondern diese einem anderen verdankt, wird diesen anderen begehren. Denn nur so kann man die Lust erhalten, steigern oder wiederholen. Das nennen wir Liebe. Und umgekehrt gilt das Gleiche. Konrad Pau Liessmann erläutert: „Wer annimmt, dass es irgendjemanden gibt, den man für sein Unglück verantwortlich machen kann, wird diesen hassen.“ </p>
<p><strong>Der Hassende behält sein Objekt stets im Visier</strong></p>
<p>Es wäre auch ein Unding, dem Urheber des eigenen Elends mit Zuneigung zu begegnen. Das Resultat davon ist, dass der Liebende notwendig bestrebt ist, den geliebten Gegenstand gegenwärtig zu haben und zu erhalten. Und dass dagegen der Hassende bestrebt ist, den verhassten Gegenstand zu entfernen und zu zerstören. Konrad Paul Liessmann stellt fest: „Der Hass richtet sich immer aktiv gegen jemanden oder etwas. Während es zum Beispiel der Ekel erlaubt, sich einfach indigniert abzuwenden.“</p>
<p>Während die Angst zu einer Fluchtreaktion führen kann, behält der Hassende sein Objekt stets im Visier. Er kann davon nicht ablassen, anders als Zorn oder Wut verraucht der Hass nicht. Dennoch muss man ihn unter Umständen künstlich am Leben halten, zum Beispiel durch ritualisierte Erinnerungen. Friedrich Nietzsche wusste das: „Der Hass [muss] gelernt und genährt werden, wenn Einer ein tüchtiger Hasser werden will: sonst wird auch der Keim dazu allmählich absterben.“ Quelle: „Der Hass“ von Konrad Paul Liessmann in Philosophicum Lech, Band 25, „Der Hass“</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Hass ist extrem schwer zu steuern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2022 02:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affekte]]></category>
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					<description><![CDATA[Für Aristoteles ist Hass mehr eine ethische Empfindung als eine schmerzhafte Erfahrung. Er könne, wenn er sich gegen Verbrecher richte, durchaus ein angenehmes Gefühl moralischer Überlegenheit vermitteln. Letztlich hält Aristoteles – so eine weitere resignative Erkenntnis –, den Hass für unheilbar. Reinhard Haller erklärt: „Hier kommt einmal mehr der zwischenmenschliche Aspekt des Hasses zum Ausdruck.“ ... <a title="Hass ist extrem schwer zu steuern" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-hass-ist-eine-intensive-leidenschaft.html" aria-label="Mehr Informationen über Hass ist extrem schwer zu steuern">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für Aristoteles ist Hass mehr eine ethische Empfindung als eine schmerzhafte Erfahrung. Er könne, wenn er sich gegen Verbrecher richte, durchaus ein angenehmes Gefühl moralischer Überlegenheit vermitteln. Letztlich hält Aristoteles – so eine weitere resignative Erkenntnis –, den Hass für unheilbar. Reinhard Haller erklärt: „Hier kommt einmal mehr der zwischenmenschliche Aspekt des Hasses zum Ausdruck.“ Mehrheitlich halten die Philosophen den Hass für eine Leidenschaft, also eine intensive, das gesamte Verhalten bestimmende und vom Verstand nur schwer zu steuernde emotionale Reaktion. Damit stellen sie eine tiefe Verwurzelung im Gemütsleben, seinen triebhaften und nahezu suchtartigen Charakter, besonders aber sein langfristiges Dahinwuchern in den Mittelpunkt. Der Hass niste sich wie jede Leidenschaft immer tiefer ein und sei von hartnäckigem Bestand, meint etwa der Aufklärer Immanuel Kant (1724 – 1804). Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-4051"></span></p>
<p><strong>Hass ist eine destruktive Emotion</strong></p>
<p>Wie andere Philosophen grenzt Immanuel Kant den Hass vom Affekt ab, welcher „übereilt eintrete und unbesonnen sei“ und folgert: „Die Leidenschaft des Hasses aber nimmt sich Zeit, um sich tief einzuwurzeln und es seinem Gegner zu denken.“ Während der Affekt wie ein Wasserstau wirke, der den Damm durchbreche, seien Leidenschaften wie der Hass mit einem stetig dahinfließenden Strom vergleichbar, der sich in seinem Bett immer tiefer eingräbt. </p>
<p>Reinhard Haller weiß: „Die Philosophie hat noch einem anderen wichtigen Aspekt des Hasses, nämlich seinem gefährlichen Mischverhältnis aus Rationalität und Emotionalität, ihr Augenmerk geschenkt.“ Die sich im Hass ergebende Bindung von emotionalen und kognitiven Anteilen, also die Verquickung eines hassvollen Gedankens mit einer destruktiven Emotion, spricht der jüdisch-niederländische Philosoph Baruch de Spinoza (1632 – 1677) an: „Hass ist nichts anderes als Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Ursache.“ </p>
<p><strong>Hass zielt auf die Vernichtung des anderen ab</strong></p>
<p>Hass ziele, auch das ist eine beunruhigende Erkenntnis des Denkers, im Unterschied zu Eifersucht, Gier oder Neid auf die Vernichtung des anderen ab. Man spreche dem Gehassten, welcher als Ursache des eigenen Unglücks gesehen werde, jede Existenzberechtigung ab. Gehasst werde der, den man nicht mag, der Unlust verursacht – und den wolle man beseitigen. Baruch de Spinoza hat aber schon damals aufgezeigt, wie man den Hass überwinden könne, nämlich durch Transparenz und Therapie.</p>
<p>Baruch de Spinoza schreibt: „Hat man eine adäquate Idee von dem, was uns emotionalisiert und das Unglück verursacht, will man den anderen nicht mehr beseitigen.“ Der österreichisch-britische Philosoph Aurel Kolnai (1900 – 1973) beschreibt Hass als ein Gefühl von Feindschaft, Widerstreben, Ablehnung und negativer Einstellung gegenüber anderen, welches tief und beherrschend in der Seele wurzelt und eine Tendenz zur „Vernichtung“ des Gehassten beinhalte. Hass sei im Gegensatz zu Zorn oder Ekel eine verfestigte Haltung, eine „starke einheitliche Gefühlsbewegung“, welcher häufig Erfahrungen von Missachtung und Ohnmacht vorausgehen. Quelle: „Die dunkle Leidenschaft“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Emotionen lenken das Wollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2021 06:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affekte]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Emotionen bestimmen die menschlichen Grundeinstellungen gegenüber Personen und Handlungen. Sie lenken das Wollen und haben höchsten Einfluss auf das Verhalten. Der Ursprung der Emotionen ist in einem der ältesten Teile des Gehirns gelegen, dem sogenannten limbischen System. Reinhard Haller weiß: „Sie sind für unser Menschsein so wichtig, dass sie vom reinen Verstand gar nicht ... <a title="Die Emotionen lenken das Wollen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-emotionen-lenken-das-wollen.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Emotionen lenken das Wollen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Emotionen bestimmen die menschlichen Grundeinstellungen gegenüber Personen und Handlungen. Sie lenken das Wollen und haben höchsten Einfluss auf das Verhalten. Der Ursprung der Emotionen ist in einem der ältesten Teile des Gehirns gelegen, dem sogenannten limbischen System. Reinhard Haller weiß: „Sie sind für unser Menschsein so wichtig, dass sie vom reinen Verstand gar nicht getrennt werden können.“ Bereits Friedrich Nietzsche hat dies in einer Zeit lange vor der hochwissenschaftlichen Hirnforschung erkannt. Der Philosoph sagt: „Hinter den Gefühlen stehen die Urteile und Wertschätzungen.“ Der komplexe Prozess der Emotionen läuft auf verschiedenen physiologischen und psychischen Funktionen ab. Er beeinflusst das Verhalten der Menschen besonders bei Belastungen. Die in solchen Stresssituationen auftretenden Gefühle teilt man in solche aggressiver und in solche abwehrender Natur ein. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-2487"></span></p>
<p><strong>Beziehungsdelikte sind von Hass und Enttäuschung geprägt</strong></p>
<p>Als sthenische Effekte, die den Organismus in Kampfbereitschaft versetzen, bezeichnet man Zorn, Wut und Eifersucht. Asthenische Affekte, welche die körperlichen und psychischen Aktivitäten hemmen, umfassen Furcht, Traurigkeit und Schrecken. Reinhard Haller stellt fest: „Bei jeder Aggressionstat sind Affekte in mehr oder minder starker Form beteiligt.“ Lediglich völlig gemütsarme oder psychisch schwer kranke Menschen können eine andere Person unter Umständen ohne wesentliche Gemütsbewegung töten.</p>
<p>Heftige affektive Reaktionen begleiten oder tragen nahezu durchgehend Aggressionshandlungen und speziell Tötungsdelikte. Besonders ausgeprägt sind Gefühle des Ärgers, der Enttäuschung oder des Hasses bei Beziehungsdelikten. Denn hier kommen auch tiefere psychologische Schichten mit narzisstischen Ängsten zum Tragen. Zudem ist in der Regel eine lange Vorgeschichte auszumachen. Diese führt zu einem allmählichen Affektstau und zur Unterminierung der Widerstandskräfte. Bei der eigentlichen Tat wirken somit vorbahnende emotionale Kräfte und ein erregender Anlass – gewöhnlich ein Streit – zusammen.</p>
<p><strong>Der akute Affekt ist mit einem Sturm vergleichbar</strong></p>
<p>Diese führen zu einer eruptiven Entladung, die in Form eines Kontrollverlusts dann kurzfristig einen eigendynamischen, zerstörerischen Verlauf nimmt. Affekte können aber nicht nur abrupt, mit elementarer Wucht, sondern auch „protrahiert“, also verzögert manifest werden. Im Gegensatz zu den als heiß und überkochend erscheinenden akuten Gefühlswallungen wirken die verzögerten wie eine „kalte Wut“. Der Betroffene kann in diesem Fall seine negativen Gefühle längere Zeit unterdrücken und den Ausbruch verhindern.</p>
<p>Dies gibt ihm aber auch Zeit für eine genauere Planung und damit eine weniger blinde Tatdurchführung. Die Aggressivität lässt sich dann viel konkreter ausrichten. Der akute Affekt ist mit einem Sturm vergleichbar, der alles hinwegfegt und eine Spur blinder Zerstörung hinterlässt. Dagegen entspricht die verzögerte Form einer Zeitbombe, die man überlegter einsetzt. Wenn es zu einem nicht fixierten Zeitpunkt, oft aus einem geringfügigen Anlass, zur Detonation kommt, ist die Wirkung bei erhöhter Treffsicherheit, gleich verheerend. Quelle: „Das Böse“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Einige Grundgefühle sind angeboren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2020 06:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affekte]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bedeutung von Emotionen und Affekten für das menschliche Verhalten hat man lange unterschätzt. Verstand und Intelligenz galten als höchste Stufe der menschlichen Entwicklung. Dagegen sind Gefühle als unbestimmt, unbeschreibbar und unkalkulierbar abgetan worden. Reinhard Haller stellt fest: „Diese auch in der kriminologischen Wissenschaft verbreitete Meinung hat sich in den letzten Jahren völlig verändert.“ Man ... <a title="Einige Grundgefühle sind angeboren" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/einige-grundgefuehle-sind-angeboren.html" aria-label="Mehr Informationen über Einige Grundgefühle sind angeboren">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung von Emotionen und Affekten für das menschliche Verhalten hat man lange unterschätzt. Verstand und Intelligenz galten als höchste Stufe der menschlichen Entwicklung. Dagegen sind Gefühle als unbestimmt, unbeschreibbar und unkalkulierbar abgetan worden. Reinhard Haller stellt fest: „Diese auch in der kriminologischen Wissenschaft verbreitete Meinung hat sich in den letzten Jahren völlig verändert.“ Man hat erkannt, dass Emotionen das Wesen eines Menschen ganz entscheidend bestimmen. Sie sind überlebenswichtig und es gibt auch so etwas wie eine emotionale Intelligenz. Die Wissenschaft geht davon aus, dass verschiedene Grundgefühle angeboren sind. Jedes Gefühl wird von festgelegten Schaltkreisen des Gehirns gesteuert. Reinhard Haller zählt zu diesen Grundgefühlen Freude, Trauer, Angst und Scham. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-2445"></span></p>
<p><strong>Der Mensch ist das emotionalste Lebewesen</strong></p>
<p>Reinhard Haller erläutert: „Sie vermitteln uns den jeweils für das Überleben benötigten Modus. Etwa den Angstmodus bei Konfrontation mit einer Gefahr und den Glücksmodus beim Gedanken an eine geliebten Menschen.“ Jedes Ereignis, jede Erinnerung, jede Vorstellung hat irgendeine emotionale Bedeutung. Wenn jemand durch Erkrankungen des Gehirns oder schwere Gemütsstörungen von seiner Gefühlswelt abgeschnitten ist, so ist er vom menschlichen Leben abgetrennt.</p>
<p>Die amerikanischen Psychologen Arnold A. und Clifford N. Lazarus beschreiben das Wesen von Gefühlen, Emotionen und Effekten. „Von allen Lebewesen auf der Welt ist der Mensch das emotionalste. Aus unserer Sprache, aus unseren Aktionen und auch aus unserem Gesicht sind häufig unsere Emotionen abzulesen. Wir drücken Ärger, Angst, Schreck, Scham, Freude, Liebe und Trauer aus. Aber auch subtilere Emotionen wie Schuld, Neid, Eifersucht, Stolz, Erleichterung, Hoffnung, Dankbarkeit und Mitleid.“ Alles Wichtige, was einem Menschen passiert, ruft Emotionen hervor.</p>
<p><strong>Emotionen und Intelligenz gehen Hand in Hand</strong></p>
<p>Von der Geburt bis zum Tod kämpfen die Menschen mit den verschiedenen Anforderungen ihrer physischen und sozialen Umgebung. Die vielfältigen Emotionen, die ein Mensch ausdrückt, reflektieren die vielfältigen physischen und sozialen Probleme, mit denen er zurechtkommen muss. Emotionen und Intelligenz gehen Hand in Hand. Aus diesem Grund sind manche Menschen hochintelligente Wesen und auch emotional. Doch leider sind sie in der Minderzahl.</p>
<p>Der bemerkenswerte menschliche Verstand ist in der Lage, subtile, abstrakte und komplizierte persönliche Bedeutungen in bestimmten Situationen zu fühlen. In diesen muss sich ein Mensch entscheiden, ob er in Gefahr oder in Sicherheit ist oder ob er aus der Situation einen Nutzen ziehen kann. Reinhard Haller schreibt: „Unsere Emotionen sind eng verbunden mit unserem Kampf um Anpassung an Lebensverhältnisse in einer Welt, die Anpassungsfehler selten verzeiht.“ Die Gefühlsäußerungen entscheiden zudem, was jemand als lustvoll oder widerwärtig erlebe, als richtig oder falsch klassifiziert oder als gut beziehungsweise böse bewertet. Quelle: „Das Böse“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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