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	<title>Achtsamkeit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Achtsamkeit ist eine wunderbare Kraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2022 01:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[Die eigene Präsenz ist das Wichtigste und Wertvollste, was man anderen Menschen entgegenbringen kann. Präsenz, Gegenwärtigkeit und die damit verbundene Ausstrahlung bezeichnet Thomas W. Albrecht als Achtsamkeit: „Achtsamkeit ist eine wunderbare Kraft, die sich mittels Sprache ausdrückt. Achtsame Sprache wiederum ist der Schlüssel zur Transformation, zur Veränderung des eigenen Lebens und des Lebens deiner Mitmenschen.“ ... <a title="Achtsamkeit ist eine wunderbare Kraft" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-transformation.html" aria-label="Mehr Informationen über Achtsamkeit ist eine wunderbare Kraft">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die eigene Präsenz ist das Wichtigste und Wertvollste, was man anderen Menschen entgegenbringen kann. Präsenz, Gegenwärtigkeit und die damit verbundene Ausstrahlung bezeichnet Thomas W. Albrecht als Achtsamkeit: „Achtsamkeit ist eine wunderbare Kraft, die sich mittels Sprache ausdrückt. Achtsame Sprache wiederum ist der Schlüssel zur Transformation, zur Veränderung des eigenen Lebens und des Lebens deiner Mitmenschen.“ Thomas W. Albrecht hat von dem Executive Coach Stewart Emery gelernt, dass er in seinem Leben nur einen Menschen zu führen hat, und zwar sich selbst. Positive oder negative Emotionen haben jeweils ganz unterschiedliche Auswirkungen auf das persönliche Verhalten, auf die Kreativität und das körperliche Wohlbefinden. Herrschen negative Gefühle vor, geht man eher gebeugt und gekrümmt, zeigt einen traurigen oder verhärmten Gesichtsausdruck, meidet die Gesellschaft anderer, und auch die Kreativität und Handlungsfreude sind tendenziell sehr eingeschränkt. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-3830"></span></p>
<p><strong>Achtsame Sprache ist der Schlüssel zur Transformation</strong></p>
<p>Positive Gefühle bewirken genau das Gegenteil: Man geht aufrecht durchs Leben, hat strahlende Augen und einen fröhlichen Gesichtsausdruck, erfreut sich an der Anwesenheit anderer, hat richtig gute Ideen und ist kreativ in allen seinen Handlungen. Thomas W. Albrecht weiß: „Allzu oft passiert es, dass eine unachtsame Bemerkung anderer, ein Vorwurf, ein Konflikt oder eine schlechte Nachricht negative Gefühle in uns hervorruft. Besonders in der Kindheit haben viele von uns gehört, nicht gut genug zu sein.“ </p>
<p>Unachtsam hingeworfene Aussagen verursachen negative Gefühle, sie machen einen Menschen hilflos. Achtsame Sprache ist für Thomas W. Albrecht der Schlüssel zur Transformation: „Sie ermöglicht es dir und deinem Gegenüber, jedes Gespräch so zu führen, dass es beiden von euch am Ende emotional besser geht, und zwar unabhängig vom Gesprächsinhalt.“ Dennoch, jede noch so schlechte Nachricht kann so gestaltet und formuliert sein, dass sie dem Gesprächspartner die Möglichkeit bietet, das Beste daraus zu machen. </p>
<p><strong>Achtsamkeit ist eine Form des Innehaltens</strong></p>
<p>Zum Glück ist die Mehrzahl aller Gesprächsinhalte eher neutral, dennoch haben sie genügend Potenzial, um Missverständnisse, Streit und Konflikte auszulösen. Deshalb rät Thomas W. Albrecht die Kraft der achtsamen Sprache zu nutzen: „Wie du mit dir und wie du mit anderen redest, bestimmt dein Leben.“ Achtsamkeit ist in den vergangenen Jahren zum Modewort, Thomas W. Albrecht würde sogar sagen, zu einem Kultwort geworden. Es gibt eine Vielzahl von Angeboten rund um dieses Thema, Kurse, Meditationen, Blogs und natürlich Ratgeber. </p>
<p>Achtsamkeit hilft, sich in einer so schnell verändernden und zunehmend unsicherer werdenden Welt orientieren zu können und gelassener, stressresistenter und zufriedener durchs Leben zu gehen. Es ist eine Form des Innehaltens, des kurzen Stehenbleibens, um wahrzunehmen, was gerade passiert. Ein achtsamer Mensch nimmt den Moment wahr, horcht auf seine inneren Regungen, ohne gleich zu bewerten. Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder ist der wichtigste Mensch in seinem Leben. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder kann sein Leben jederzeit ändern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 02:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder sollte jeden anderen Menschen als autonome Person betrachten, die genau wie man selbst als Suchende in einer Welt unterwegs ist, in der man sich leicht verirren kann. Das menschliche Gehirn ist zeitlebens umbaufähig. Daher ist es nie zu spät, sich aus einmal gebahnten Mustern des eigenen Denkens, Fühlen und Handelns zu lösen. Dadurch wird ... <a title="Jeder kann sein Leben jederzeit ändern" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/gerald-huether-autonomes-individuum.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder kann sein Leben jederzeit ändern">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder sollte jeden anderen Menschen als autonome Person betrachten, die genau wie man selbst als Suchende in einer Welt unterwegs ist, in der man sich leicht verirren kann. Das menschliche Gehirn ist zeitlebens umbaufähig. Daher ist es nie zu spät, sich aus einmal gebahnten Mustern des eigenen Denkens, Fühlen und Handelns zu lösen. Dadurch wird man wieder zu einem selbstverantwortlichen, selbstbestimmten Subjekt und zu seinem authentischen Selbst zurückfinden. Gerald Hüther ergänzt: „Sein bisheriges Leben kann niemand ändern. Aber jeder Mensch kann sich zu jedem Zeitpunkt seines Lebens dafür entscheiden, fortan anders zu leben.“ Etwas bewusster vielleicht, etwas liebevoller gegenüber sich selbst und auch anderen gegenüber. Mehr im Einklang mit der Natur, zuversichtlicher und auch wieder etwas neugieriger. Gerald Hüther ist Neurobiologe und Verfasser zahlreicher Sachbücher und Fachpublikationen. <span id="more-3222"></span></p>
<p><strong>Sport und Musik dienen der Gesundheit</strong></p>
<p>Gerald Hüther rät, mache Dinge einfach einmal zu versuchen. Zum Beispiel kann man andere Personen anlächeln, statt an ihnen vorbeizugehen, als wären sie Luft. Man kann andere einladen, ermutigen und inspirieren, sich auf neue Erfahrungen einzulassen, statt ihnen zu sagen, was sie und wie sie etwas machen sollen. Es ist auch nicht so schwer, sich bei allem was man macht, mehr Zeit zu lassen, die Nahrungsmittel, die man zu sich nimmt, sorgfältiger auszuwählen und sich auch körperlich gelegentlich zu betätigen. </p>
<p>Und dann erwacht plötzlich wieder die Freude am sich Bewegen, Wandern und Radfahren, am Singen, Tanzen und Musizieren. An allem, was einen gesund erhält. Gerald Hüther erklärt: „Das geht ganz leicht, damit können Sie noch heute beginnen. Und wenn Sie sich auf diese Weise auf den Weg machen, entwickelt sich – von ganz allein – auch ein anderes Lebensgefühl als bisher.“ Und damit ändert sich das eigene Leben von ganz allein. Es wird wieder freudvoller, liebevoller, auch würdevoller. </p>
<p><strong>Die Achtsamkeit sollte wieder mehr in den Vordergrund rücken</strong></p>
<p>Und wer anderen mit diesem Gefühl begegnet, wird erleben, wie ansteckend es ist. So ändert sich dann nicht nur das eigene Leben, sondern auch das Zusammenleben mit anderen Personen. Es passt dann wieder alles besser, macht einen glücklicher und hält einen gesund. Am besten gelingt das alles jedoch in einer Gemeinschaft mit anderen, indem man sich gemeinsam auf den Weg macht. Bisweilen geschieht es bei solchen Begegnungen, dass Menschen einander berühren und dadurch selbst im Inneren berührt werden. </p>
<p>Dann beginnen die Individuen, sich selbst zu fragen, was für ein Mensch sie sein wollen und wofür sie das ihnen geschenkte Leben nutzen wollen. Gerald Hüther fügt hinzu: „Dann lernen sie wieder, achtsam mit sich selbst, mit anderen Menschen, vielleicht auch mit der Vielfalt des Lebendigen umzugehen.“ Auch wenn sich das viele Menschen wünschen: ein Leben ohne Probleme und Sorgen, mit massenhaft Geld, ständig wachsendem Erfolg und Wohlstand und der Sicherheit, sich jeden Wunsch erfüllen zu können, wird sie doch niemals glücklich machen. Quelle: „Lieblosigkeit macht krank“ von Gerald Hüther</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Achtsamkeit verwandelt die Wirklichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 01:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wirklichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Haltung der Achtsamkeit vollendet sich die in sich Gekehrtheit des Einzelnen. Heinz Bude erklärt: „Man entschleunigt sich, entzieht sich und enthält sich.“ Was um einen Menschen herum passiert, trifft diesen nur dann, wenn er sich dazu entschließt, sich davon treffen zu lassen. Sein reiner, ungetrübter Blick lässt alles so sein, wie es ist. ... <a title="Achtsamkeit verwandelt die Wirklichkeit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/achtsamkeit-verwandelt-die-wirklichkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Achtsamkeit verwandelt die Wirklichkeit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Haltung der Achtsamkeit vollendet sich die in sich Gekehrtheit des Einzelnen. Heinz Bude erklärt: „Man entschleunigt sich, entzieht sich und enthält sich.“ Was um einen Menschen herum passiert, trifft diesen nur dann, wenn er sich dazu entschließt, sich davon treffen zu lassen. Sein reiner, ungetrübter Blick lässt alles so sein, wie es ist. Und er kann sich mit lächelnder Unberührtheit ganz auf sich selbst konzentrieren. Es kann aber passieren, dass sich Menschen mit dem Wunsch nach Achtsamkeit, Verbundenheit und Gelassenheit selbst eine Falle stellen. Für den Philosophen ist dies ein Versuch, ein anderes Verhältnis zur Wirklichkeit zu gewinnen. Dieses rückt vom wollenden Ich ab, das etwas in der Welt bewirken will und sich um die Zukunft sorgt. Seit dem Jahr 2000 ist Heinz Bude Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. <span id="more-2953"></span></p>
<p><strong>Handlungen sind immer vom Scheitern bedroht</strong></p>
<p>Das menschliche Wollen ist jedoch jeden Moment vom Scheitern bedroht. Nicht weil ein Mensch den Zweck nicht klar bestimmt. Sondern aus dem einfachen Grund, dass der Erfolg seines Handelns nicht allein von ihm selbst abhängt. Das ist in erster Linie eine Erfahrung der beruflichen Tätigkeit. Heinz Bude stellt fest: „Wie beschränkt mein Einfluss, wie gering mein Beitrag ist, zeigt sich schließlich bei Zielen allgemeiner oder politischer Art. Was kann ich schon tun, wie ein Übel wie die globale Erderwärmung oder das Übel des Auseinanderklaffens der Schere zwischen Arm und Reich zu vermeiden?“</p>
<p>Die Erkenntnis des radikalen Ungenügens seines Handelskönnens kann einen Menschen jedoch noch schlimmer treffen. Nämlich wenn es um ganz elementare Ziele wie Gesundheit, Glück, das Gedeihen der eigenen Kinder und die Verbundenheit mit anderen geht. Wenn es für einen ernst wird, muss man zugestehen, stößt man ganz schnell an Grenzen des eigenen Wirkenkönnens. Deshalb steckt im menschlichen Handeln von Anfang an die Angst, nichts ausrichten zu können.</p>
<p><strong>Die Religion ist ein infantiler Wunsch nach Größe</strong></p>
<p>Und die erste und letzte Angst ist die Angst vor dem eigenen Tod. Der, wie Martin Heidegger ausgeführt hat, für das Dasein nicht aussteht, sondern in vorlaufender Einholung gegenwärtig ist. Diese existenzielle Erfahrung der Kontingenz – der Offenheit und Ungewissheit – macht den Menschen klein und ohnmächtig. Und er hat im Grunde nur zwei Möglichkeiten, damit fertig zu werden. Er kann sich entweder einen großen Bewirker ausdenken, den man durch Gaben oder Glauben auf seine Seite ziehen kann.</p>
<p>Oder er übt sich in Wunschlosigkeit und ergibt sich einem numinosen Universum. Den ersten Weg weist für Ernst Tugendhat die Religion, die Sigmund Freud mit der Überschrift „Die Zukunft einer Illusion“ versehen hat. Denn es ist das Fortleben des infantilen Wunsches nach Größe und Verschmelzung. Der zweite ist der Weg der Mystik, der Ernst Tugendhats Überzeugung jedem Menschen zugänglich ist. Denn er ist weder von besonderen Exerzitien noch von einer besonderen Begabung abhängig. Quelle: „Solidarität“ von Heinz Bude</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Heinz Bude plädiert für Übungen der Achtsamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jan 2021 10:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Kabat-Zinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf die Diagnose der Erschöpfung folgt heute für viele Menschen die Therapie der Achtsamkeit. Erschöpft sind sie durch die Beschleunigung der Verhältnisse, der Flüchtigkeit der Kontakte und dem Zwang zur ständigen Optimierung der gesamten Lebensweise. Deshalb will das Ich wieder mehr bei sich sein, zu sich kommen und bei sich bleiben. Übungen in Achtsamkeit versprechen ... <a title="Heinz Bude plädiert für Übungen der Achtsamkeit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/heinz-bude-plaediert-fuer-uebungen-der-achtsamkeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Heinz Bude plädiert für Übungen der Achtsamkeit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Diagnose der Erschöpfung folgt heute für viele Menschen die Therapie der Achtsamkeit. Erschöpft sind sie durch die Beschleunigung der Verhältnisse, der Flüchtigkeit der Kontakte und dem Zwang zur ständigen Optimierung der gesamten Lebensweise. Deshalb will das Ich wieder mehr bei sich sein, zu sich kommen und bei sich bleiben. Übungen in Achtsamkeit versprechen laut Heinz Bude ein Innehalten und die Konzentration aufs Wesentliche. Zudem erlangt man die Fähigkeit zurück, Grenzen zu setzen, Distanz zu halten und für sich selbst zu sorgen. Heinz Bude fügt hinzu: „Statt einfach weiter zu funktionieren, bis es nicht mehr geht, ergeht der Rat, mal still zu sitzen, im Konjunktiv zu denken oder dem Regen zuzuhören.“ Seit dem Jahr 2000 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. <span id="more-2470"></span></p>
<p><strong>Das achtsame Ich kann Dinge auf sich zu kommen lassen</strong></p>
<p>Achtsamkeit verbindet man mit einem besonderen Verhältnis zur Welt. Dieses ist durch Aufgeschlossenheit, Absichtslosigkeit, Gegenwartsbezogenheit und Hingabe gekennzeichnet. Das achtsame Ich muss nicht immer alles bewerten und kann die Dinge auf sich zukommen lassen. Trotzdem verfügt es über eine Antenne für das Wesentliche und ist auf Empfangen eingestellt. Es hat aber keine Angst etwas zu verpassen, und erweist sich so als ein Ich von einem anderen Stern.</p>
<p>Heinz Bude warnt: „Die versprochene Versetzung der Existenz hat aber ihren Preis.“ Das wird deutlich, wenn man sich eines der Achtsamkeitskonzepte näher anschaut. Als besonders ausgearbeitet gilt das Programm der „Mindful Based Stress Reduction“ von Jon Kabat-Zinn. Den Hintergrund bildet hier der kalifornische Geist der 1970er Jahre. Dieser war aufgrund seiner kritischen Position zur Psychiatrie als Institution und Wissenschaft immer schon offen für alternative klinische Modelle.</p>
<p><strong>Die Selbstimmunisierung beruht auf meditativen Techniken</strong></p>
<p>Jon Kabat-Zinn geht es um das Erwachen aus Angst und Unwissenheit und um die Reinigung des Geistes von einer chronischen Vergiftung. Denn diese hindert die Menschen daran, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Alles ist mit allem verbunden und nichts geschieht ohne Grund. Deshalb bedeutet Achtsamkeit das Gewahr werden der Verbundenheit aller Phänomene, das dem Menschen die Tür zu seinem ursprünglichen Sein öffnet. Wenn man sich dann im wahren Wachsein befindet, sieht alles klar und durchsichtig aus. Und nichts stört mehr das Einssein mit dem allumfassenden Ganzen.</p>
<p>Im Zustand müheloser Einfachheit ist man immun für sinnlose Konflikte, repetitive Kontroversen und verbissene Konkurrenten. Jon Kabat-Zinn sagt: „Das Wichtigste überhaupt ist, man selbst zu sein und nicht zu versuchen, irgendetwas zu werden, das man nicht schon ist.“ Die Selbstimmunisierung beruht auf meditativen Techniken. Zuerst in der Kosmisierung des Alltags, in jedem Augenblick des Ganzen gewahr zu sein. Im Hier und jetzt verschwindet dadurch jede scharfe Differenz und jeder harte Widerstand. Quelle: „Solidarität“ von Heinz Bude</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/uebungen-zur-achtsamkeit-liegen-im-trend.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem ... <a title="Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/uebungen-zur-achtsamkeit-liegen-im-trend.html" aria-label="Mehr Informationen über Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem besseren Menschen. Insbesondere in der Welt der Wirtschaft hat sich ein Trend entwickelt, nach dem auch Chefs und Angehörige des Topmanagements vermehrt Übungen der Achtsamkeit praktizieren. Das Ziel ist dabei in erster Linie die Stärkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Ein Ziel, das vermittels Achtsamkeitsübungen – die ja auch Konzentrationsübungen sind – durchaus erreichbar ist. In der Achtsamkeitspraxis scheint also auch eine dunkle Seite verborgen zu sein. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2268"></span></p>
<p><strong>Im Buddhismus gehören Achtsamkeit und Empathie zusammen</strong></p>
<p>Achtsamkeit ist laut Georg Milzner eine geistige Haltung, die frei von Emotionen im reinen Gewahrsam besteht. Reines Gewahrsam ohne emotionale Beteiligung kann einen Menschen aber auch dazu befähigen, in tiefer Ruhe zuzuschauen, wie eben Hunderte von Mitarbeitern ihre Sachen packen, nachdem er sie entlassen hat. Entscheidend ist daher die Frage, wie Achtsamkeit eingebunden ist. In ihrer buddhistischen Form ist sie ohne Empathie nicht zu denken.</p>
<p>Denn die buddhistische Philosophie lehrt das Mitgefühl mit allem, was da ist. Löst man die Praxis der Achtsamkeit von diesem Hintergrund, dann ist sie eine mentale Praxis, weiter nichts. Jede mentale Praxis hat aber grundsätzlich das Potenzial, auch Schaden anzurichten. Wenn sie sich nämlich dem tieferen Fühlen und Mitfühlen entfremdet. Achtsamkeit, so fasst Georg Milzner zusammen, hilft einem Menschen bei der Rettung seines Selbst nur bedingt weiter. Insbesondere ist sie nicht in der Lage, vertiefte Selbstaufmerksamkeit zu ersetzten.</p>
<p><strong>Bei der Selbstaufmerksamkeit sind starke Gefühle erlaubt</strong></p>
<p>Denn zum einen ist Selbstaufmerksamkeit weniger als Achtsamkeit. Sie hat keinen spirituellen Hintergrund und ist in ihren Grundfesten etwas vollkommen Selbstverständliches. Überdies setzt sie wenig oder gar keine mentale Übungspraxis voraus. Zum anderen ist Selbstaufmerksamkeit aber auch mehr als Achtsamkeit, und zwar auf emotionaler Ebene. Weil nämlich eine Interessenhaltung dazukommt, die emotional etwas anderes erzeugt als bloßes Gewahrsein.</p>
<p>Selbstaufmerksamkeit kann freundlich sein, aber auch leidenschaftlich, ist hier mitfühlend, dort neugierig, mitunter analytisch, Daten sammelnd und vermerkend, aber auch amüsiert, beiläufig und hochkonzentriert. Von einem gehaltenen Bewusstseinslevel, von distanziertem Gewahrsein ist dabei unter Umständen wenig zu bemerken. Wertungen sind möglich, starke Gefühle erlaubt. Denn um verlässliche Entscheidungen für das Leben zu treffen, muss man mit dem eigenen inneren Wertekanon vertraut sein, muss Emotionen ermessen, in Leidenschaften eintauchen. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 06:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass der Begriff „Achtsamkeit“ nicht nur in den Medien immer häufiger auftaucht, ist für Georg Milzner ein Grund, ihn unter diagnostischen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn eine ruhende, aufmerksam dem Tag und den wichtigsten Menschen begegnende Lebensform würde keine Achtsamkeit benötigen. Sie hätte alles Wesentliche in sich selbst schon herangebildet. Aktuell herrscht aber eine Kultur, der ... <a title="Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ueberreizten-menschen-entgeht-das-wesentliche.html" aria-label="Mehr Informationen über Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Begriff „Achtsamkeit“ nicht nur in den Medien immer häufiger auftaucht, ist für Georg Milzner ein Grund, ihn unter diagnostischen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn eine ruhende, aufmerksam dem Tag und den wichtigsten Menschen begegnende Lebensform würde keine Achtsamkeit benötigen. Sie hätte alles Wesentliche in sich selbst schon herangebildet. Aktuell herrscht aber eine Kultur, der das Informiertsein über alles geht. Infolge dieses Drangs nach Informationen entwickelt sie immer stärkeren Stress. Georg Milzner nimmt als Beispiel Menschen, die beständig überreizt sind und denen oft das Wesentliche entgeht. Dazu kommt eine Lebenswelt, in der Hektik der typische Begleiter allzu vieler Verrichtungen ist. In dieser haben allzu viele Menschen das Gefühl, niemals richtig dort zu sein, wo sie eben gerade sind. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut.  <span id="more-2208"></span></p>
<p><strong>Spiritualität strebt nach etwas geistig Übergeordneten</strong></p>
<p>Der Siegeszug der Achtsamkeit verweist offenbar auf ein Bedürfnis – einfach nur wahrzunehmen. Achtsamkeit ist ursprünglich eine spirituelle Praxis, gehört also im weitesten Sinn dem religiösen Bereich an. Dem Wiedererwachen spiritueller Bedürfnisse liegt aber nicht nur ein religiöser Wunsch zugrunde. Auch das Sehnen nach seelischer Beheimatung und Zugehörigkeit ist es nicht allein. Vielmehr ist gerade dort, wo Spiritualität nicht allein religiös verstanden wird, sondern allgemein nach etwas geistig Übergeordneten strebt, darin vor allem ein Bedürfnis nach sinnvollem Leben zu sehen.</p>
<p>Dieses Bedürfnis nach Sinn kann sehr individuell ausfallen. Georg Milzner weiß aus eigener Erfahrung: „Auch in die Psychotherapie sind spirituelle Fragestellungen zu nehmend eingedrungen. Das Bedürfnis nach Sinn scheint es nicht zu erlauben, eine Lebensgeschichte ganz nach dem Ursache-Wirkungs-Schema zu erzählen.“ Möglicherweise hat das Aufgreifen spiritueller Fragestellungen in der Psychotherapie aber auch noch einen anderen Grund. Je mehr Menschen nämlich spürten, dass ihnen das Gefühl für ihr Leben aus den Händen gleitet, desto intensiver werden ihre Suchbewegungen in Richtung auf etwas, das ihnen Tiefe verleiht.</p>
<p><strong>Ein ruhiger Geist führt nicht unbedingt zu einer befriedigten Seele</strong></p>
<p>Die Psychotherapie vermag dies unter Umständen aufzunehmen, ja zu befriedigen. Allerdings ist die Psychotherapie im Zeitalter der Hirnforschung auch selbst eine andere geworden. Dem, was einmal charakteristisch für sie zu sein schien, hat sie sich in weiten Teilen entfremdet. Die Arbeit mit Träumen, die Erkundung des Unbewussten, überhaupt die Dimensionen seelischer Tiefe, ist in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig ist sie technischer geworden und sucht ihren klinischen Werkzeugkasten beständig zu erweitern.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist eine aus der spirituellen Welt kommende Technologie des Bewusstseins eine willkommene Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten. Doch was vermag Achtsamkeit seelisch auszulösen? Georg Milzner warnt: „Was den Geist ruhig macht, kann ja die Seele durchaus unbefriedigt lassen. Auch besteht die Gefahr überzogener Hoffnungen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass in asiatischen Praktiken und Weisheitslehren etwas gesucht wird, was der Westen an sich selbst vermisst. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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