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	<title>William James &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Staunen kann das Ego ausschalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2023 01:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeitsrestaurationstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Ego]]></category>
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					<description><![CDATA[Staunen könnte sich auf das Verhalten und die Art auswirken, wie Menschen miteinander umgehen. Warum sollten Menschen großzügiger sein, nachdem sie gestaunt haben? Lucy F. Jones vermutet: „Vielleicht sind sie dadurch ganz einfach besserer Stimmung.“ Staunen kann die Interessen von einer Person weg und hin zu anderen Menschen führen. Es kann Menschen dabei helfen, sich ... <a title="Staunen kann das Ego ausschalten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/lucy-f-jones-staunen.html" aria-label="Mehr Informationen über Staunen kann das Ego ausschalten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Staunen könnte sich auf das Verhalten und die Art auswirken, wie Menschen miteinander umgehen. Warum sollten Menschen großzügiger sein, nachdem sie gestaunt haben? Lucy F. Jones vermutet: „Vielleicht sind sie dadurch ganz einfach besserer Stimmung.“ Staunen kann die Interessen von einer Person weg und hin zu anderen Menschen führen. Es kann Menschen dabei helfen, sich einander verbunden zu fühlen und sich auf andere einzustellen. Es kann das Ego ausschalten, Alltagsprobleme vergessen lassen und die Aufmerksamkeit auf etwas Größeres lenken, das sich nur schwer fassen lässt. Vielleicht ist Staunen sogar ein Gegenmittel oder Kontrapunkt, vom allgegenwärtigen Narzissmus, von dem man befürchtet, er werde von den sozialen Medien befeuert. Lucy F. Jones ist Journalistin und schreibt regelmäßig zu wissenschaftlichen Themen, Gesundheit, Umwelt und Natur für die BBC, The Guardian und The Sunday Times. <span id="more-4590"></span></p>
<p><strong>Es gibt zwei Arten von Aufmerksamkeit</strong></p>
<p>Auf dem Planeten Erde gibt es zahllose Gelegenheiten, um ins Staunen zu geraten. Nur verliert man sie, wenn Lebensräume schwinden und die Naturverbundenheit abhandenkommt. Wenn Lucy F. Jones darüber nachdenkt, ist die Erde wie fürs Staunen gemacht. Vielleicht habe das viele Menschen vergessen, aber wie könnte es anders sein? Auf der Erde herrscht ein wildes Spektakel, nur das die Wenigsten hinsehen und sich die Meisten nicht darum scheren. </p>
<p>Was genau meint man, wenn man von geistiger Gesundheit und Wohlbefinden spricht? Ein Aspekt geistiger Gesundheit, der im Zusammenhang mit Naturverbundenheit untersucht wurde, ist die Erholung, insbesondere die nach geistiger Erschöpfung. Das theoretische Fundament der Aufmerksamkeitsrestaurationstheorie (ART) bilden die Schriften und Denkansätze von William James, einem amerikanischen Psychologen und Philosophen des 19. Jahrhunderts. In seinen „Principles of Psychology“ (1890) erklärte William James, es gebe zwei Arten von Aufmerksamkeit. </p>
<p><strong>Durch freiwillige Aufmerksamkeit kann sich das Gehirn ausruhen</strong></p>
<p>Die erste, „freiwillige Aufmerksamkeit“ passiert von ganz allein. Wenn beispielsweise ein Reh auf den Weg springt oder man am Horizont ein Segelboot sieht, das die eigene Aufmerksamkeit erregt. Die zweite Art dagegen, die „willentliche Aufmerksamkeit“, erfordert Anstrengung und Konzentration. William James war der Ansicht, durch freiwillige Aufmerksamkeit könne das Gehirn ausruhen, um sich anschließend wieder mit willentlicher Aufmerksamkeit anderen Dingen zu widmen, wenn dies erforderlich ist. </p>
<p>Lucy F. Jones stellt fest: „Wir wissen von Neurotransmittern und wie sie funktionieren, dass Dopamin eine Rolle für unser Genussempfinden spielt, während Serotonin auf Stimmung, Schlaf und Körpertemperatur wirkt.“ Doch noch immer muss die Wissenschaft vieles lernen über das Gehirn als Gesamtkonstrukt und darüber, wie es auf seine Umwelt reagiert. Bisher haben sowohl Psychologie als auch Neurowissenschaften die Frage vernachlässigt, welchen Einfluss die Natur auf das Gehirn hat. Quelle: „Die Wurzeln des Glücks“ von Lucy F. Jones</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Krise ist zeitlich begrenzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2022 01:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuelle Definitionen aus der Wissenschaft haben immer eins gemeinsam. Auch wenn die genaue Dauer einer Krise, während sie herrscht, meist nicht absehbar ist, ist sie zeitlich begrenzt. Es gilt also weiterhin, dass Krisen ein Zeitfenster meinen, sie also einen Anfang und ein Ende haben. Maren Urner betont: „So wird die vermeintliche Dauerkrise oder die ewige ... <a title="Eine Krise ist zeitlich begrenzt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-dauer-einer-krise.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Krise ist zeitlich begrenzt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle Definitionen aus der Wissenschaft haben immer eins gemeinsam. Auch wenn die genaue Dauer einer Krise, während sie herrscht, meist nicht absehbar ist, ist sie zeitlich begrenzt. Es gilt also weiterhin, dass Krisen ein Zeitfenster meinen, sie also einen Anfang und ein Ende haben. Maren Urner betont: „So wird die vermeintliche Dauerkrise oder die ewige Krise schnell ihrer Daseinsberechtigung beraubt. Sie ist genauso unmöglich wie der tägliche Weltuntergang, der sich jeder Logik widersetzt.“ Was man häufig mit Blick auf Klima-, Finanz- und Flüchtlingskrise eigentlich meint, sind keine Krisen, sondern dauerhafte Zustände. Vielleicht sind sie eingeleitet durch Wendepunkte in der Geschichte. Diesen Zuständen ist man nicht hoffnungslos ausgeliefert. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-3680"></span></p>
<p><strong>Menschen sehen die Welt alle unterschiedlich</strong></p>
<p>Maren Urner als Neuronenwissenschaftlerin fasziniert die Frage, wie das menschliche Gehirn Informationen verarbeitet. Und wie das unweigerlich dazu führt, dass Menschen die Welt alle unterschiedlich sehen und wahrnehmen. Sie unterscheiden sich in ihrer Wahrnehmung und zwar immer. Genauso unterscheidet sich die Erinnerung an die jeweilige Erfahrung. Das liegt daran, dass zwei Gehirne niemals gleich sind. Menschen sehen die Welt stets aufgrund ihrer individuellen Biologie, Erfahrungen, Hoffnungen und Erwartungen.</p>
<p>William James vertritt die These, dass das Leben eines Menschen nichts anderes ist als das, worauf er seine Aufmerksamkeit richtet. Die Aufmerksamkeit ist zur wichtigsten Ressource des 21. Jahrhunderts geworden. Jeder Mensch kann selbst bestimmen, worauf er seine Aufmerksamkeit richtet. Maren Urner ist sogar der Ansicht, dass man durch die aktive Beeinflussung der Gedankenwelt – also des Gehirns – die Welt selbst verändern kann. Ein großes Versprechen, und vielleicht klingt es an dieser Stelle noch kryptisch und wenig greifbar.</p>
<p><strong>Die Lösung für eine Herausforderung beginnt beim Einzelnen</strong></p>
<p>Es ist aber in jedem Fall die fundamentale Erkenntnis, auf der alles, was im Buch „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner nun folgt, aufbaut. So hat William James es auch schon vor digitalen Zeiten und Smartphone auf das beschriebene Stress-Mantra bezogen, als er feststelle: „Die beste Waffe gegen den Stress ist unsere Fähigkeit, einen Gedanken nach dem anderen zu wählen.“ Jedes Handeln und damit auch jede Lösung für eine Herausforderung beginnt also bei jedem Einzelnen – oder besser gesagt: in seinem Kopf. </p>
<p>Wenn man versteht und akzeptiert, dass „alles in unserem Kopf“ beginnt, ist plötzlich vieles möglich. Maren Urner stellt fest: „Denn egal, wen oder was wir ändern, verbessern oder gar retten wollen: Die Veränderung und die Rettung beginnen bei uns. Genauer gesagt, beginnt sie bei jeder einzelnen Entscheidung, die jeder Einzelne von uns trifft.“ Vor allem die Positive Psychologie beschäftigt sich im Gegensatz zur traditionellen Psychologie viel mehr mit positiven Aspekten wie Glück, Vertrauen und Solidarität. Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 07:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Big-Five-Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife-Crisis]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer heute noch von einer Midlife-Crisis redet, der zeigt laut Andreas Salcher, dass er wirklich alt ist. Der Begriff ist de facto ausgestorben, das Phänomen der Lebenskrise dagegen nicht. Die Lebenskrise beginnt heutzutage nur meist schon Mitte 20 und hört nie mehr wirklich auf. Andreas Salcher erläutert: „Die nächste Krise bricht oft in einer Phase ... <a title="Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-lebenskrise-hoert-nie-wirklich-auf.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute noch von einer Midlife-Crisis redet, der zeigt laut Andreas Salcher, dass er wirklich alt ist. Der Begriff ist de facto ausgestorben, das Phänomen der Lebenskrise dagegen nicht. Die Lebenskrise beginnt heutzutage nur meist schon Mitte 20 und hört nie mehr wirklich auf. Andreas Salcher erläutert: „Die nächste Krise bricht oft in einer Phase auf, in der wir endlich zu wissen glauben, wie das Leben funktioniert.“ Dieser Prozess des ständigen Wechsels zwischen Stabilität und Entwicklung der Persönlichkeit ist zwar durchaus lehrreich, aber auch ziemlich anstrengend. Was versteht man überhaupt unter Persönlichkeit? Unter den unzähligen gilt das „Big-Five-Modell“ heute international als das universelle Standardmodell in der Persönlichkeitsforschung. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2389"></span></p>
<p><strong>Menschen verändern sich alle zehn Jahre ein bisschen</strong></p>
<p>Die „Big Five“ definieren fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. William James, ein Mitbegründer der modernen Psychologie als Wissenschaft, schrieb 1890: „Der Charakter des Menschen ist spätestens mit 30 so erstarrt wie Gips, und er wird nie wieder weich werden.“ Mit ihrer selektiven Wahrnehmung bestätigen viele Menschen diese veraltete These gerne, vor allem, wenn es andere betrifft. </p>
<p>Allerdings sind die fünf Merkmale nicht so stabil, wie ursprünglich angenommen. Im Durchschnitt verändern sich Menschen zwar nicht in großen Sprüngen, sondern alle zehn Jahre ein bisschen. Dennoch sind diese Entwicklungen keineswegs zu vernachlässigen. Im Laufe ihres Lebens ruhen viele Menschen mehr in sich selbst und geben weniger auf die Meinung anderer. Andreas Salcher fügt hinzu: „Tendenziell ziehen wir uns aber auch mehr zurück, sind weniger offen für Neues und werden etwas nachlässiger und unorganisierter.“ </p>
<p><strong>Die Menschen können sich sehr wohl verändern</strong></p>
<p>Ein einziges Merkmal verändert sich hingegen in keiner der Studien über die Persönlichkeit merklich: die Verträglichkeit. Zwar gibt es Menschen, die ein klein wenig verträglicher werden, also etwas mehr Rücksicht auf andere nehmen und empathischer werden. Andere entwickeln sich etwas ins Gegenteil – keiner aber verändert sich hier laut den Daten signifikant. Jedoch verfügen die Menschen über sehr viel mehr Spielräume in ihrem Verhalten, als sie glauben oder sich einreden lassen. </p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Wir haben uns meist zu sehr in unseren Gewohnheiten eingerichtet, halten sie für unser Wesen und sind der festen Überzeugung: So bin ich eben, ihr müsst mich so nehmen, wie ich bin.“ Diese Ansicht ist zwar bequem, aber falsch, die Menschen können sich sehr wohl anders verhalten. Man erlebt doch immer wieder, wie einen Menschen überraschen. Der Schüchterne begehrt auf einmal gegen Ungerechtigkeit auf, der eiskalte Egoist zeigt plötzlich Mitgefühl. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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