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	<title>Therapie &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>In der Psychiatrie herrschte ein Meinungschaos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2024 01:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Angst kann durchaus nützlich sein. Die meisten Menschen haben jedoch mehr als nötig davon. Zu wenig Angst dagegen kann zu einer Katastrophe führen. Randolph M. Nesse erklärt: „Die Aufgabe der Psychiatrie besteht darin, Menschen dabei zu helfen, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die sie zu vermeiden versuchen.“ Allerdings herrschte im Psychiatriebetrieb lange Zeit das reinste ... <a title="In der Psychiatrie herrschte ein Meinungschaos" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/bei-psychischen-stoerungen-herrscht-meinungschaos.html" aria-label="Mehr Informationen über In der Psychiatrie herrschte ein Meinungschaos">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angst kann durchaus nützlich sein. Die meisten Menschen haben jedoch mehr als nötig davon. Zu wenig Angst dagegen kann zu einer Katastrophe führen. Randolph M. Nesse erklärt: „Die Aufgabe der Psychiatrie besteht darin, Menschen dabei zu helfen, sich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die sie zu vermeiden versuchen.“ Allerdings herrschte im Psychiatriebetrieb lange Zeit das reinste Meinungschaos. Das bedeutet nicht, dass psychiatrische Therapieansätze unwirksam sind. Für fast alle psychiatrischen Probleme gibt es eine Lösung, und die Therapie kann bemerkenswert oft eine dauerhafte Heilung bewirken. Menschen mit Panikstörungen und Phobien erleben so verlässlich eine Besserung, dass die Behandlung eintönig würde, wenn es nicht die Zufriedenheit gäbe, mitzuerleben, wie sei in ein rundum erfüllendes Leben zurückkehren. Professor Randolph M. Nesse ist Mitbegründer der Evolutionären Medizin. Seit 2014 lehrt er and er University of Arizona, wo er als Gründungsmitglied und Direktor das Center for Evolution and Medicine leitet. <span id="more-5568"></span></p>
<p><strong>Nicht alle emotionalen Störungen sind auf Hirnerkrankungen zurückzuführen</strong></p>
<p>Selbst Menschen mit schweren Störungen kommen oft in den Genuss spektakulärer Besserungen. Randolph M. Nesse erhielt unverhofft ein E-Mail von einer Patientin, die vor fünfundzwanzig Jahren bei ihm war. Sie bedankten sich spontan und von ganzem Herzen, weil die erfolgreiche Behandlung ihrer Zwangsneurose ihr Leben dramatisch verändert und sie möglicherweise sogar gerettet hatte. Es gibt viele Bücher, die das Feld der Psychiatrie unter Beschuss nehmen. </p>
<p>Das Buch „Gute Gründe für schlechte Gefühle“ von Randolph M. Nesse gehört nicht dazu. Er gibt jedoch zu: „Und ja, die riesigen Umsätze der Pharmagiganten haben in der Psychiatrie mehr Korruption zur Folge als in einigen anderen medizinischen Spezialgebieten.“ Die von der Industrie finanzierten Werbekampagnen und professionellen „Aufklärungsmaßnahmen“ fördern eine auf maximale Gewinnsteigerung ausgerichtete vereinfachte Sichtweise. Diese geht davon aus, dass alle emotionalen Störungen auf Hirnerkrankungen zurückzuführen sind und eine medikamentöse Therapie erfordern.</p>
<p><strong>Die psychiatrische Arbeit ist meist zutiefst befriedigend</strong></p>
<p>Doch die Mehrzahl der Psychiaterinnen und Psychiater, die Randolph M. Nesse kennt, sind nicht vom finanziellen Gewinn, sondern von Fürsorglichkeit und dem Gedanken getrieben, wie sie ihren Patienten helfen können, mit welchen Erfolg versprechenden Mitteln auch immer. Randolph M. Nesse betont: „Die meisten von uns finden in vielen Nächten keinen Schlaf, weil sie sich um Patienten sorgen und sich den Kopf darüber zerbrechen, wie sie ihnen helfen können.“ </p>
<p>Den meisten Betroffenen geht es jedoch irgendwann besser, und die Möglichkeit, unser Scherflein beizutragen, macht die psychiatrische Arbeit trotz aller Herausforderungen zutiefst befriedigend. Randolph M. Nesse fügt hinzu: „Die Herausforderung, psychische Störungen besser zu verstehen, ist im Gegensatz dazu zutiefst unbefriedigend. Nachdem ich einige Jahre lang einen Lehrstuhl für Psychiatrie bekleidet hatte, war ich nicht nur frustriert, sondern auch verwirrt.“ Dieser Bereich schien sich zu verengen und auf den Leitsatz zu fokussieren: „Psychische Störungen sind Gehirnerkrankungen.“ Quelle: „Gute Gründe für schlechte Gefühle“ von Randolph M. Nesse</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Narzissten begeben sich selten in Therapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jun 2024 01:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Narzisstische Menschen können keine Schwächen an sich wahrnehmen. In Behandlung begeben werden sich also die wenigsten, da es an Krankheitseinsicht mangelt. Und wenn sie es doch tun, dann meist auf äußeren Druck hin. Turid Müller weiß: „Viele werden die Therapie aber schnellstens wieder verlassen. Denn behandlungsbedürftig zu sein, stellt natürlich eine Bedrohung für den Selbstwert ... <a title="Narzissten begeben sich selten in Therapie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-wenigsten-narzissten-begeben-sich-in-behandlung.html" aria-label="Mehr Informationen über Narzissten begeben sich selten in Therapie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Narzisstische Menschen können keine Schwächen an sich wahrnehmen. In Behandlung begeben werden sich also die wenigsten, da es an Krankheitseinsicht mangelt. Und wenn sie es doch tun, dann meist auf äußeren Druck hin. Turid Müller weiß: „Viele werden die Therapie aber schnellstens wieder verlassen. Denn behandlungsbedürftig zu sein, stellt natürlich eine Bedrohung für den Selbstwert dar.“ Die klassische Abwehr ist eine Verbündung mit der behandelnden Person oder deren Abwertung: „Der Grünschnabel hat keine Ahnung!“ In vulnerablen Phasen oder narzisstischen Krisen gibt es unter Umständen genug Leidensdruck, um sich Hilfe zu holen. Hier besteht dann allerdings die Gefahr, dass die narzisstische Störung nicht als solche erkannt, sondern mit Depression, Burnout oder etwas anderem verwechselt und folglich falsch behandelt wird. Turid Müller ist Diplom-Psychologin und ausgebildete Schauspielerin. <span id="more-5484"></span></p>
<p><strong>Die meisten Therapien bei Narzissten scheitern</strong></p>
<p>Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass korrektive Lebensereignisse ebenfalls eine günstige Wirkung auf die Entwicklung haben und den Narzissmus vermindern können. Turid Müller erklärt: „Wenn es gelingt, das Leben so zu gestalten, dass es den persönlichen Idealen gerechter wird, kann sich das Selbstbewusstsein stabilisieren. Auch schwere Verluste wie Trennungen oder berufliches Scheitern können Menschen wachrütteln und zum Umdenken bringen.“ </p>
<p>Unterm Strich lässt sich also sagen: Es ist nicht unmöglich, eine leichte Verbesserung zu erzielen – aber es ist langwierig, sehr unwahrscheinlich und wird in erster Linie schon an der fehlenden Bereitschaft, eine Therapie zu beginnen, scheitern. Turid Müller fügt hinzu: „Dr. Ramani Durvasula, eine der führenden Figuren der amerikanischen Narzissmus-Selbsthilfe, rät dringend davor ab, wegen der Hoffnung auf Veränderung in einer missbräuchlichen Beziehung zu verweilen.“ Das Versprechen, sich zu verändern, gehört durchaus zu den Taktiken, mit denen narzisstische Menschen ihre Opfer bei der Stange halten. Hoffnung ist ein starker Klebstoff. </p>
<p><strong>Niemand ist vor narzisstischem Missbrauch gefeit</strong></p>
<p>In der Literatur gibt es verschiedene Begriffe für Menschen, die narzisstischen Missbrauch erleben. Die gängigsten sind Opfer, Survivor – Überlebende – und Targets – Zielpersonen. Turid Müller stellt fest: „Keine dieser Bezeichnungen ist despektierlich gemeint. Keine beabsichtigt, Betroffene in die Opferrolle zu drängen. Im Gegenteil: Die Wortwahl soll deutlich machen, dass niemand vor narzisstischem Missbrauch gefeit ist.“ Und dass es eben nicht um gewöhnliche Beziehungsprobleme geht, zu denen beide beitragen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte Turid Müller noch ein Wort der Warnung aussprechen: Es kommt immer wieder vor, dass narzisstische Menschen sich auf eine Paartherapie einlassen. Oft geschieht dies auf Initiative des Opfers, das nach einer Lösung sucht. Dies scheint gerade bei verdecktem Narzissmus vielfach nach hinten loszugehen: Ist der Mensch auf der anderen Seite des Schreibtischs nicht geschult, was Narzissmus angeht, besteht die Gefahr, dass er dem narzisstischen Charme erliegt und die Verantwortung für die Probleme ausschließlich beim Opfer sieht. Quelle: „Verdeckter Narzissmus“ von Turid Müller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Zweck der Diagnose ist die Therapie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Oct 2021 02:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diagnose]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Begriff Psychiatrie kommt aus dem Griechischen. Psyche heißt Seele und latros heißt Arzt. Manfred Lütz betont: „Die einzige wirkliche Aufgabe von Ärzten ist es, leidende Menschen zu helfen oder ihr Leid wenigstens zu lindern. Zu diesem Zweck – und nur zu diesem Zweck! – brauchen Ärzte Diagnosen.“ Die Diagnose ist also, wie schon Aristoteles ... <a title="Der Zweck der Diagnose ist die Therapie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/manfred-luetz-psychiatrie.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Zweck der Diagnose ist die Therapie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Psychiatrie kommt aus dem Griechischen. Psyche heißt Seele und latros heißt Arzt. Manfred Lütz betont: „Die einzige wirkliche Aufgabe von Ärzten ist es, leidende Menschen zu helfen oder ihr Leid wenigstens zu lindern. Zu diesem Zweck – und nur zu diesem Zweck! – brauchen Ärzte Diagnosen.“ Die Diagnose ist also, wie schon Aristoteles erkannt hat, eine ganz besondere Erkenntnisform. Eine Diagnose ist keine Erkenntnis an sich, wie die Erkenntnisse der Naturwissenschaft. Die Diagnose ist von ihrem Wesen her eine zweckgerichtete Erkenntnis. Und der einzige Zweck der Diagnose ist die Therapie, die Behandlung von leidenden Menschen. Das Leid psychisch kranker Menschen besteht nicht nur in der Last der sie bedrängenden außergewöhnlichen Phänomene. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Kabarettist und Theologe. <span id="more-3060"></span></p>
<p><strong>Psychisch Kranke verschließen sich in ihrer eigenen Welt</strong></p>
<p>Ihr Leid besteht auch in einer oft tief greifenden Störung der Kommunikation mit anderen, mit der normalen Welt. Manche psychisch Kranke verschließen sich ganz in ihrer eigenen Welt. Sie haben felsenfeste Überzeugungen, die kein anderer Mensch mit ihnen teilt. Sie scheuen aus einem Gefühl der Unfähigkeit heraus den mitmenschlichen Kontakt. Erfolgreiche Therapie heißt dann in der Psychiatrie nicht nur, dass die psychische Störung selbst beseitigt oder wenigstens gelindert ist, sondern Therapie betrifft auch die sozialen Folgen. </p>
<p>Manfred Lütz erläutert: „Der Mensch muss sich wieder befreit als kommunikatives soziales Wesen erleben dürfen. Mit allen Mitteln der Psychotherapie, der medikamentösen Therapie und vieler anderer Methoden das zu erreichen, das ist, kurz gesagt, die ganze Aufgabe der Psychiatrie.“ Dabei ist es gefährlich, Einsichten, zu denen die Psychiatrie bei leidenden Menschen gelangt ist, umstandslos auf nicht leidende Menschen zu übertragen. Die Unart mancher Psychoexperten, Diagnosen auch auf Leute anzuwenden, die bei ihnen gar nicht den Krankenschein abgegeben haben, ist ein Missbrauch von Diagnosen. </p>
<p><strong>Im Zweifel ist ein Mensch gesund</strong></p>
<p>Es muss der Grundsatz gelten, dass ein Mensch im Zweifel gesund ist. Sonst wird die Welt zur Diktatur der langweiligen Normopathen, der grauen Mäuse jeder Gesellschaft, die mit einer Ideologie korrekter Normalität alles Außerordentliche einebnen. Zudem missbrauchen sie eine willfährige Psychiatrie dazu, alles Irritierende in diagnostische Schubladen zu sperren. Dann würde diese ganze bunte Welt totalitär mit nicht erwünschten Behandlungen überzogen – und für die wirklich Leidenden bliebe keine Zeit mehr. </p>
<p>Wissenschaft ist im Sinn moderner Wissenschaftstheorie keine Wahrheitslehre. Und die Psychiatrie beruht auf einer hermeneutischen Methode. Das heißt, sie liefert mehr oder weniger nützliche Bildbeschreibungen – aus denen man gewisse Schlüsse für die Therapie leidender Menschen ziehen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Eine imperialistisch werdende Psychiatrie würde nicht nur einen so fantasievollen Menschen wie Franz von Assisi grandios missverstehen. Quelle: „Neue Irre!“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>So funktioniert die Psychologie im Alltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Oct 2019 05:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Autorenteam des Buchs „Psychologie im Alltag“ erläutern leicht verständlich, wie die menschliche Psyche funktioniert, welche seelischen Krankheiten entstehen können und wie man diese behandelt. Sie zeigen außerdem, wie man psychologische Kenntnisse auf den Alltag anwendet – vom Arbeitsplatz bis zum Sportwettkamp. Mithilfe anschaulicher Grafiken und faszinierender Fakten erklären die Autoren, wie der Mensch denkt, ... <a title="So funktioniert die Psychologie im Alltag" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/so-funktioniert-die-psychologie-im-alltag.html" aria-label="Mehr Informationen über So funktioniert die Psychologie im Alltag">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Autorenteam des Buchs „Psychologie im Alltag“ erläutern leicht verständlich, wie die menschliche Psyche funktioniert, welche seelischen Krankheiten entstehen können und wie man diese behandelt. Sie zeigen außerdem, wie man psychologische Kenntnisse auf den Alltag anwendet – vom Arbeitsplatz bis zum Sportwettkamp. Mithilfe anschaulicher Grafiken und faszinierender Fakten erklären die Autoren, wie der Mensch denkt, fühlt und wie er in der Realität handelt. Es ist das zentrale Anliegen der Psychologie, das Verhalten auf Basis seiner Gedanken und Gefühle zu erklären. Ebenso analysiert sie grundsätzlich, wie die menschliche Psyche arbeitet, und ermöglicht so dem Menschen eine bessere Selbstwahrnehmung, was seine Gedanken und Handlungen angeht. Das vorliegende Buch betrachtet sämtliche Aspekte der Psychologie – von den Theorien bis zu den Therapien, von persönlichen Aspekten bis zu praktischen Anwendungen –, sie alle sind auf detaillierte Weise dargestellt. <span id="more-2080"></span></p>
<p><strong>Psychische Störungen erzeugen signifikantes Leiden</strong></p>
<p>Gegliedert ist das Buch „Psychologie im Alltag“ in vier große Kapitel. Das erste beschäftigt sich mit der Frage „Was ist Psychologie?“. Zuerst wird die Geschichte der Psychologie eingegangen. Neben der psychoanalytischen Theorie, die von Sigmund Freud entwickelt wurde, werden die Kognitive Psychologie, die Biologische Psychologie und der Behavioristische Ansatz vorgestellt. Daneben wird erläutert wie das Gehirn arbeitet, das Erinnern funktioniert und wie Gefühle entstehen.</p>
<p>Im zweiten Abschnitt geht es um die enorme Vielfalt der psychischen Störungen. Die Diagnose eines psychischen Defekts ist eine komplexe Aufgabe. Individuelle Muster aus physischen und psychischen müssen mit Verhaltensmustern einhergehen, was dann auf bestimmte Störungen schließen lässt. Psychische Störungen zeichnen sich dadurch aus, dass ungewöhnliche oder abnormale Stimmungen vorliegen, die signifikantes Leiden oder Einschränkungen auslösen und die Fähigkeit zu „funktionieren“ zum Erliegen bringen.</p>
<p><strong>Die Selbsterkenntnis eines Menschen kommt durch seine Persönlichkeit zum Ausdruck</strong></p>
<p>Im dritten Kapitel werden heilsame Therapien für psychische Erkrankungen vorgestellt. Dabei handelt es sich um psychodynamische, kognitive und behaviorale sowie um humanistische und systemische Therapien. Dabei gilt folgende Faustregel: Damit die Betroffenen ihren inneren Frieden wiederfinden, müssen Therapeuten die Behandlung individuell an die jeweilige Störung anpassen. Die Psychotherapie hilft beispielsweise den Betroffenen, zu verstehen, wie vergangene negative Erfahrungen das aktuelle Leben ungesund beeinflussen.</p>
<p>Der letzte Absatz ist der umfangreichste und stellt die vielfältigen Facetten der Psychologie in der Praxis vor. Spezialisierte Psychologen untersuchen alle Aspekte der Gesellschaft. Ihr Ziel ist es, zu verstehen, wie Menschen als Kinder und Erwachsene, beim Spiel und in der Arbeit interagieren, um das tägliche Leben aller zu erleichtern. Die Psychologie der Selbsterkenntnis stellt zum Beispiel Fragen wie „Wer bin ich?“ und „In welcher Beziehung stehe ich zur realen Welt?“. Die Antworten darauf begründen die Selbsterkenntnis eines Menschen, die durch seine Persönlichkeit zum Ausdruck kommt.</p>
<p><strong>Psychologie im Alltag<br />
Wie wir denken, fühlen und handeln<br />
Jo Hemmings, Catherine Collin, Joannah Ginsburg Ganz, Merrin Lazyan, Alexandra Black<br />
Verlag: Dorling Kindersley<br />
Broschierte Ausgabe: 256 Seiten, Auflage: 2019<br />
ISBN: 978-3-8310-3666-0, 19,95 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Bei einer Therapie verliert der Patient auf keinen Fall seine Würde</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/peter-bieri_therapie.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2015 02:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Es kann geschehen, dass Menschen in ihrem Leben plötzlich in eine seelische Sackgasse geraten. Die Probleme mit der Familie, den Kindern, dem Lebenspartner, vielleicht auch mit den Kollegen am Arbeitsplatz, werden immer bedrückender und die Zahl der Freunde wird immer weniger. Peter Bieri, geboren 1944 in Bern, studierte Philosophie und Klassische Philologie und lehrte als ... <a title="Bei einer Therapie verliert der Patient auf keinen Fall seine Würde" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/peter-bieri_therapie.html" aria-label="Mehr Informationen über Bei einer Therapie verliert der Patient auf keinen Fall seine Würde">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann geschehen, dass Menschen in ihrem Leben plötzlich in eine seelische Sackgasse geraten. Die Probleme mit der Familie, den Kindern, dem Lebenspartner, vielleicht auch mit den Kollegen am Arbeitsplatz, werden immer bedrückender und die Zahl der Freunde wird immer weniger. Peter Bieri, geboren 1944 in Bern, studierte Philosophie und Klassische Philologie und lehrte als Professor für Philosophie in Bielefeld, Marburg und an der Freien Universität Berlin. <span id="more-123"></span></p>
<p><strong>Falscher Stolz verhindert oftmals den Gang zum Therapeuten</strong></p>
<p>Allerdings wird der Patient vor dem Therapeuten seine Schwäche und Ohmacht offenbaren, die er sich hier zum ersten Mal eingesteht, auch vor sich selbst. Der Therapeut lehrt ganz im Gegenteil seinen Patienten ihre eigenen Schwächen zu sehen. Peter Bieri fügt hinzu: „Das ist bereits der erste Schritt, um die Ohnmacht zu beseitigen.“ Die Arbeit mit dem Therapeuten hilft also, verlorene Würde durch wachsende Selbsterkenntnis zurückzugewinnen.</p>
<p>Durch die Hilfe des Therapeuten lernen die Patienten ihre Lebenslügen und Selbsttäuschungen zu durchschauen und mit sich selbst wahrhaftiger umzugehen. Peter Bieri erläutert: „Der Gang zum Therapeuten ist Ausdruck von Würde, die Verweigerung Ausdruck von falschem Stolz, der verletzte Eitelkeit als Würdeverlust missversteht.“ Wer sich bis ins Wartezimmer eines Therapeuten vorgekämpft hat, hat sich seine seelische Not, die verlorene Selbstständigkeit und das mangelnde Wissen über sich selbst eingestanden.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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