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	<title>Suizid &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Depressionen können zu einem Suizid führen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Sep 2025 01:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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					<description><![CDATA[Manfred Lütz weiß: „Nicht immer freilich hat die Behandlung Erfolg. Manche Menschen sterben an ihrer Depression durch einen Suizid, eine Selbsttötung. Das passiert nicht selten in der Phase der Besserung, wenn der Antrieb wiederkommt, aber die Stimmung immer noch darniederliegt.“ Der Suizid trifft die Angehörigen tief. Erschüttert sind aber auch die Ärzte und die anderen ... <a title="Depressionen können zu einem Suizid führen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/depressionen-koennen-zu-einem-suizid-fuehren.html" aria-label="Mehr Informationen über Depressionen können zu einem Suizid führen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manfred Lütz weiß: „Nicht immer freilich hat die Behandlung Erfolg. Manche Menschen sterben an ihrer Depression durch einen Suizid, eine Selbsttötung. Das passiert nicht selten in der Phase der Besserung, wenn der Antrieb wiederkommt, aber die Stimmung immer noch darniederliegt.“ Der Suizid trifft die Angehörigen tief. Erschüttert sind aber auch die Ärzte und die anderen Therapeuten, die traurig vor der Einsicht in den eigenen Misserfolg stehen. Doch so einfach ist das nicht. Natürlich kann der Suizid eines Patienten Folge eines therapeutischen Kunstfehlers sein. Dann ist er ein Misserfolg des Therapeuten. Im Suizid zeigt sich aber auch die letzte Unberechenbarkeit jedes Menschen, die Ausdruck der Freiheit ist, die seine Würde begründet. Manfred Lütz hat Medizin, Theologie und Philosophie in Bonn und Rom studiert. Er ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Autor zahlreicher Bestseller. <span id="more-6276"></span></p>
<p><strong>Suizide können bei allen psychischen Krankheiten vorkommen</strong></p>
<p>Sicher muss alles Vertretbare getan werden, um bei einem depressiven Menschen einen Suizid zu verhindern. Denn es ist in der Regel nicht seine Freiheit, sondern seine Krankheit, die ihn sterben lassen will. Manfred Lütz fügt hinzu: „Doch wenn der Suizid dann eingetreten ist, muss man sich klarmachen, dass wir niemals von außen eindeutig sagen können, was nun die trotz Krankheit noch vorhandene Freiheit des Patienten bewirkt hat und was die Krankheit.“ </p>
<p>Beides ist von Therapeuten niemals vollständig in den Griff zu bekommen, andernfalls würde die Psychiatrie totalitär. Manfred Lütz fordert: „Humane Psychiatrie muss immer auch auf die Freiheit und Eigenverantwortung des Patienten setzen. Das schließt das Eingehen eines gewissen Risikos ein.“ Suizide können bei allen psychischen Krankheiten vorkommen. Es gibt allerdings bestimmte Standards, die generell einzuhalten sind, wenn man mit suizidalen, das heißt akut selbsttötungsgefährdeten Patienten umgeht. </p>
<p><strong>Menschen mit Suizidgedanken sind in der Regel schrecklich allein</strong></p>
<p>Wichtig ist, dass man Andeutungen des Patienten in diese Richtung immer ernst nimmt. Manfred Lütz ergänzt: „Unerfahrene haben oft die Angst, sie würden Patienten durch konkretes Nachfragen erst auf „dumme Gedanken“ bringen, und vermeiden daher das Thema. Aber das ist grundfalsch.“ Wenn ein Mensch sich mit Selbsttötungsgedanken trägt, dann ist er damit in der Regel schrecklich allein. Mit niemandem kann er darüber reden, mit Fremden ohnehin nicht, Freunde will er nicht beunruhigen und die Angehörigen will er mit einem solchen Thema nicht schockieren.</p>
<p>So brütet er mutterseelenallein über dieser entsetzlichen Frage. Wenn er in einer solchen Lage aber von unsereins konkret gefragt wird: „Haben Sie auch mal lebensmüde Gedanken gehabt?“, dann bricht es manchmal geradezu aus dem Patienten heraus, weil er endlich, endlich dieses zermürbende Thema mit einem anderen Menschen besprechen kann. Und wenn man dann fragt, wann diese Gedanken zuletzt gekommen seien, dann erfährt man nicht selten, dass das gerade mal vor drei Stunden war. Quelle: „Neue Irre!“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Suizid scheint oft so sinnlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2025 02:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In Deutschland nehmen sich jedes Jahr fast 10.000 Menschen das Leben. Das sind mehr als 25 am Tag, 12 pro 100.000 Einwohner. Barbara Schmitz ergänzt: „Es sterben mehr Menschen durch Suizid als an Verkehrsunfällen, Gewalttaten, Drogen und HIV zusammen. In der Schweiz sind es 1.000 Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen. Hinzu kommen ... <a title="Ein Suizid scheint oft so sinnlos" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/barbara-schmitz-suizid.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein Suizid scheint oft so sinnlos">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland nehmen sich jedes Jahr fast 10.000 Menschen das Leben. Das sind mehr als 25 am Tag, 12 pro 100.000 Einwohner. Barbara Schmitz ergänzt: „Es sterben mehr Menschen durch Suizid als an Verkehrsunfällen, Gewalttaten, Drogen und HIV zusammen. In der Schweiz sind es 1.000 Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende setzen. Hinzu kommen nochmals 1.000 durch assistierten Suizid.“ Weltweit gibt es 800.000 Suizidopfer pro Jahr. Statistiken der Schweiz zeigen, dass bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Suizid die häufigste Todesursache ist. Die Sterblichkeit durch Suizid ist pro 100.000 Einwohner am höchsten bei Menschen über 70, sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz. Barbara Schmitz ist habilitierte Philosophin. Sie lehrte und forschte an den Universitäten in Basel, Oxford, Freiburg i. Br., Tromsø und Princeton. Sie lebt als Privatdozentin, Lehrbeauftragte und Gymnasiallehrerin in Basel. <span id="more-5927"></span></p>
<p><strong>Suizide sind immer noch ein Tabuthema</strong></p>
<p>Hinter den nackten Zahlen verbergen sich viele verschiedene Geschichten. Jede hat andere Hintergründe, in jeder spielen andere Umstände eine Rolle, in jeder spiegelt sich aber die Aussichtslosigkeit, die der Suizident empfindet. Barbara Schmitz fügt hinzu: „Und sehr oft stehen Hinterbliebene mit Fassungslosigkeit und verzweifelter Bestürzung der Tat gegenüber. Zu dem Verlust eines geliebten Menschen treten Unverständnis, Angst, Wut, Schuldvorwürfe, die das Trauern zu einem schmerzhaften, langwierigen Prozess machen können. Die Tat scheint oft so sinnlos.“</p>
<p>Verstärkt wird dieser Schmerz durch den Umstand, dass Suizide immer noch ein Tabuthema sind. Barbara Schmitz weiß: „So berichtete der Mediziner und ehemalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention Hans Wedler von Eltern, die den Arzt bitten, auf dem Totenschein eine andere Todesursache zu vermerken als Selbstmord.“ Studien zeigen, dass Angehörigen von Suizidopfern weniger empathisch im Trauerprozess begegnet wird als andern.</p>
<p><strong>Mit einem Suizid scheint etwas Unheimliches einherzugehen</strong></p>
<p>Fast jeder Mensch kennt jemanden, der durch Suizid gestorben ist, und dennoch wagt kaum jemand das Thema anzusprechen. Barbara Schmitz erklärt: „Suizid ist noch immer mit einer großen Stigmatisierung verbunden, auch wenn die Zeiten, in denen der Verstorbene und seine Angehörigen geächtet wurden, vorbei sind.“ Wer vom Suizid erzählt, scheint einen Makel zu benennen. Es scheint, als ob mit dem Suizid etwas Unheimliches einhergeht, eine Niederlage, ein Versagen, eine diffuse Unzulänglichkeit derjenigen, die dem Toten nahestanden.</p>
<p>Suizid ist für die Zurückgebliebenen sehr oft mit Scham behaftet. Barbara Schmitz erläutert: „Genau diese Stigmatisierung macht es nicht nur den Hinterbliebenen schwer, über ihre Erfahrungen zu reden, sondern auch all den Menschen, die an einen Tod durch die eigene Hand denken.“ Und das sind nicht wenige. Eine Untersuchung der Schweizer Bevölkerung aus dem Jahr 2017 hat gezeigt, dass 7,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung in einem untersuchten Zeitraum von zwei Wochen Suizidgedanken haben. Quelle: „Was ist ein lebenswertes Leben?“ von Barbara Schmitz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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