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	<title>Smartphone &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Das Smartphone verändert das Gehirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2023 01:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[Sarah Koldehoff und Martin Spiewak fragen: „Macht das Smartphone dümmer, Herr Montag?“ Der Psychologe Christian Montag antwortet: „Dass Smartphones etwas in unserem Denkapparat verändern, steht für mich außer Frage. Interessant ist, welcher Teil des Denkens genau verändert wird und wie stark.“ Wie die meisten Menschen trainiert auch Christian Montag kaum noch, räumlich zu navigieren oder sich Wege zu merken. Das dürfte sich in seinem Gehirn niederschlagen. Man kann sich das Gehirn wie einen Muskel vorstellen, der sich je nach Gebrauch verändert. Und manche Forschende betrachten das Smartphone als eine Art&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sarah Koldehoff und Martin Spiewak fragen: „Macht das Smartphone dümmer, Herr Montag?“ Der Psychologe Christian Montag antwortet: „Dass Smartphones etwas in unserem Denkapparat verändern, steht für mich außer Frage. Interessant ist, welcher Teil des Denkens genau verändert wird und wie stark.“ Wie die meisten Menschen trainiert auch Christian Montag kaum noch, räumlich zu navigieren oder sich Wege zu merken. Das dürfte sich in seinem Gehirn niederschlagen. Man kann sich das Gehirn wie einen Muskel vorstellen, der sich je nach Gebrauch verändert. Und manche Forschende betrachten das Smartphone als eine Art ausgelagertes Gehirn, das bestimmte Denkvorgänge für die User übernimmt. Sarah Koldehoff und Martin Spiewak fragen: „Ist das gut oder schlecht?“ Christian Montag antwortet: „Weder – noch! Unser Denken passt sich den Möglichkeiten an, wir nutzen unsere kognitiven Funktionen anders. Das heißt nicht, dass wir generell dümmer werden.“ <span id="more-4470"></span></p>
<p><strong>Die Kombination von Informationen führt zu klugen Gedanken</strong></p>
<p>Es gibt die Behauptung, Wissen sei heute bedeutungslos, weil alle Informationen wortwörtlich immer zur Hand seien. Das ist für Christian Montag purer Unsinn. Denn um kluge Gedanken zu haben, muss man Informationen kombinieren. Auch Neues entsteht, wenn man Bestehendes verknüpft. Sarah Koldehoff und Martin Spiewak fragen: „Schadet übermäßiger Smartphone-Gebrauch also der Kreativität? Christian Montag antwortet: „Beim Joggen erleben ich etwas, das viele kennen: Man nennt es Tagträumen oder Mind-Wandering.“ </p>
<p>Christian Montag fährt fort: „Ich hänge also beim Laufen meinen Gedanken nach und merke plötzlich, dass mir eine gute Idee kommt.“ Bei solchen Tätigkeiten verändert sich das Zusammenspiel mehrerer Hirnareale. Es entsteht vielleicht mehr Raum für die eigene Gedankenwelt. Sarah Koldehoff und Martin Spiewak fragen: „Wie stark leidet denn die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, unter der digitalen Dauerbeschallung?“ Christian Montag antwortet: „Unser Gehirn kann nicht anders, als auf neue Reize zu reagieren.“ </p>
<p><strong>Menschen sind keine Multitasker</strong></p>
<p>Zwischen verschiedenen Tasks, also Aufgaben, umzuschalten kostet das Gehirn aber Energie. Parallel arbeiten funktioniert eher schlecht. Menschen sind serielle Verarbeiter, keine Multitasker. Viele Schüler und Studenten lernen mit dem Smartphone. Für Christian Montag ist das keine gute Idee: „Denn die Maschine ruft ja ständig: Spiel mit mir! Wir lassen uns so gerne ablenken, weil uns das Gerät diesen schnellen Belohnungskick verspricht: durch eine kuriose Information, einen Like bei Twitter.“ </p>
<p>Firmen testen im Internet die User ständig mit neuen Varianten ihrer Angebote. Im Grunde sind laut Christian Montag alle Nutzer ständig Teil von Optimierungsexperimenten. Die Impulse, denen sie ausgesetzt sind, werden kürzer – auf TikTok sind es beispielsweise nur kurze Schnipsel. Christian Montag erklärt: „Unser Gehirn spricht stark auf alles Neue an. Womöglich ist das Schnipselformat deshalb so attraktiv.“ Bilder werden dabei viel schneller und müheloser verarbeitet als Text, sie transportieren zudem mehr Emotionen. Quelle: „Macht das Smartphone dümmer, Herr Montag?“ Das Interview führten Sarah Koldehoff und Martin Spiewak in „Die ZEIT“ vom 2. März 2023</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Digitalisierung erobert die Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Idee, Smartphones an Schulen zu verbieten, hat in etwa die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit, wie ausgedrückte Zahnpasta wieder in die Tube zurückzubekommen. Andreas Salcher kennt einen Grund: „Vor allem wenn Kinder erleben, wie ihre Eltern und Lehrer selbst in jeder freien Minute auf ihr Handy schauen.“ Die Digitalisierung wird auch vor den Schulen nicht Halt machen. Die Art, wie, wann und wo Schüler lernen, wird sich radikal verändern. Wer heute in einem kleinen Dorf in Asien oder Afrika über ein Smartphone verfügt, könnte mehrere Leben damit verbringen, kostenlose Online-Kurse an den&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee, Smartphones an Schulen zu verbieten, hat in etwa die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit, wie ausgedrückte Zahnpasta wieder in die Tube zurückzubekommen. Andreas Salcher kennt einen Grund: „Vor allem wenn Kinder erleben, wie ihre Eltern und Lehrer selbst in jeder freien Minute auf ihr Handy schauen.“ Die Digitalisierung wird auch vor den Schulen nicht Halt machen. Die Art, wie, wann und wo Schüler lernen, wird sich radikal verändern. Wer heute in einem kleinen Dorf in Asien oder Afrika über ein Smartphone verfügt, könnte mehrere Leben damit verbringen, kostenlose Online-Kurse an den besten Universitäten zu absolvieren. Oder man kann auch an Wikipedia denken, das Sterbehilfe für den guten alten Brockhaus gleistet hat, der in der Realität schon jahrzehntelang in den Bibliotheken verstaubte.  Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-3590"></span></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz schlägt menschliche Dummheit</strong></p>
<p>Schulen, die sich wie in der Vergangenheit primär auf sture Wissensvermittlung konzentrieren, wird es so ergehen wie dem Brockhaus. Ein Schulsystem, in dem Lehrer vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen, ihnen tieferes Verständnis von Themen vermitteln und sie dabei unterstützen, komplexe Probleme eigenverantwortlich zu lösen, hat dagegen in der Zukunft große Chancen. In einem Punkt ist sich Andreas Salcher völlig sicher: „Künstliche Intelligenz schlägt menschliche Dummheit.“ </p>
<p>Denn Kinder, die komplexe Texte nicht sinnerfassend lesen können, werden sowohl bei Aufnahmetests für Universitäten als auch für qualifizierte Jobs chancenlos gegen künstliche Computerintelligenz sein. Idealerweise wird menschliche aber nicht mit künstlicher Intelligenz konkurrieren, sondern kooperieren. Andras Salcher nennt ein Beispiel: „Bei der Diagnose von Krankheiten auf Ultraschallbildern bringt die Kombination von Computeranalyse und menschlicher Urteilskraft die besten Ergebnisse.“ </p>
<p><strong>Die Schule muss den Schülern eine breite Medienkompetenz vermitteln</strong></p>
<p>Wo, wenn nicht in der Schule, soll Schülern eine breite Medienkompetenz vermittelt werden, die Voraussetzung dafür ist, um sich in der digitalen Welt selbstverantwortlich und risikobewusst bewegen zu können. Kindern und Jugendlichen digitale Geräte zu geben und sie damit allein zu lassen ist gefährlich. Sie total zu verbieten ist nicht realistisch. Daher sollen die Chancen und Gefahren von Social Media von kompetenten Lehrern aus unterschiedlichen Perspektiven aufgezeigt werden. Schüler sollten früh den kritischen, reflektierten Umgang mit Inhalten im Web lernen. </p>
<p>Sie sollten zum Beispiel lernen, wie man Informationen überprüfen kann oder wie man die Auswirkungen von Postings und Chats sowie von Algorithmen und Chatbots einschätzen kann. Andras Salcher stellt fest: „Untersuchungen zeigen, dass ohne Begleitung das Smartphone für niedrige soziale Schichten negative Wirkungen hat, für höhere soziale Schichten positive. Die Schere geht also auseinander, wenn wir uns in der Schule nicht mit Kindern und ihren digitalen Geräten aktive auseinandersetzen.“ Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Nur der Mensch reflektiert über das Ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 02:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Psychologie bezeichnet mit dem Begriff Persönlichkeit die Gesamtheit der Eigenschaften eines individuellen Menschen. Dazu gehört sein Ordnungssystem, das aus Denkmustern, Wissen und Können aufgebaut ist. Holger Volland ergänzt: „Bei uns Menschen entwickelt sich die Persönlichkeit im Laufe eines Lebens durch Wahrnehmung, Fehler machen, Neues lernen, Fähigkeiten entwickeln et cetera stetig weiter – sie wird von unserem Leben geformt.“ Antonio Damasio, ein Neurowissenschaftler, definiert Bewusstsein als „Geisteszustand, in dem man Kenntnis von der eigenen Existenz und der Existenz der Umwelt hat“. Das Bewusstsein für das persönliche Ich entsteht demnach durch&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychologie bezeichnet mit dem Begriff Persönlichkeit die Gesamtheit der Eigenschaften eines individuellen Menschen. Dazu gehört sein Ordnungssystem, das aus Denkmustern, Wissen und Können aufgebaut ist. Holger Volland ergänzt: „Bei uns Menschen entwickelt sich die Persönlichkeit im Laufe eines Lebens durch Wahrnehmung, Fehler machen, Neues lernen, Fähigkeiten entwickeln et cetera stetig weiter – sie wird von unserem Leben geformt.“ Antonio Damasio, ein Neurowissenschaftler, definiert Bewusstsein als „Geisteszustand, in dem man Kenntnis von der eigenen Existenz und der Existenz der Umwelt hat“. Das Bewusstsein für das persönliche Ich entsteht demnach durch den dauernden Abgleich der individuellen Situation mit dem gespeicherten Wissen und einer daraus folgenden Bewertung. Der Informationswissenschaftler Holger Volland lehrte an der Hochschule Wismar Gestaltung und kuratierte große Ausstellungen der Gegenwartskunst in Argentinien und Deutschland. <span id="more-2533"></span></p>
<p><strong>Smartphones übernehmen immer mehr Funktionen</strong></p>
<p>Die Fähigkeit der Reflexion über das Ich begründet damit seine Existenz. Mit der Entwicklung von Künstlichen Intelligenzen, die über ein solches Ich-Bewusstsein verfügen, würde unweigerlich eine Art „Superintelligenz“ entstehen, die sich selbst in einen Vergleich zu anderen Wesen wie den Menschen setzen würde. Ein geistig derart überlegenes Wesen, das Kriterien einer Superintelligenz erfüllt, ist nach heutigen Erkenntnissen nicht existent. Allerdings gibt es etliche Wissenschaftler, die heute schon vor entsprechenden Entwicklungen warnen.</p>
<p>Holger Volland stellt fest: „Doch egal, ob sie ein eigenes Bewusstsein besitzen oder nicht, wir werden die Maschinen in unserem Leben entweder wie intelligente Wesen behandeln oder sogar wie einen Teil von uns.“ Manche Menschen betrachten ja sogar Mobiltelefone mittlerweile als einen eigenen Körperteil und verspüren Trennungsgefühle, wenn sich das Gerät nicht in der Nähe befindet. Und tatsächlich übernehmen Smartphones immer mehr Funktionen.</p>
<p><strong>Viele Menschen nutzen das Smartphone als Co-Gedächtnis</strong></p>
<p>Die beiden Philosophen Andy Clark und David Chalmers beschrieben schon vor zwanzig Jahren, dass sich die Geisteszustände eines Menschen ebenso wie seine Erinnerungen nicht mehr nur in seinem Kopf befinden. Viele Menschen benutzen Mobiltelefone als Co-Gedächtnis und ausgelagerten Teil ihres Gehirns. Sie vertrauen ihnen ihre größten Geheimnisse an. Ein Großteil des eigenen Wissens über Kontakte, Termine und vergangene Erlebnisse kann über diese Geräte abgerufen werden.</p>
<p>Viele Menschen sind deshalb unvollständig und nicht mehr ganz funktionsfähig, wenn das Smartphone nicht da ist. Das erklärt auch, wieso so viele Menschen Angst davor haben, ohne ihr Telefon zu sein. Eine Studie der Ludwig-Maximilians Universität in München zeigt, dass viele Menschen eine emotionale Beziehung zu ihrem mobilen Begleiter eingegangen sind. Ohne ihn fühlen sich 27 Prozent frustriert, 26 Prozent verlassen und 16 Prozent gar traurig. Rund ein Viertel heutiger junger Erwachsener schaut mehr als hundertmal pro Tag auf das Gerät. Quelle: „Die kreative Macht der Maschinen“ von Holger Volland</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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