<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Selbstbestimmung &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/selbstbestimmung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 May 2023 07:44:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Selbstbestimmung ist ein Glücksbringer</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/morgan-housel-freiheit.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/morgan-housel-freiheit.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 01:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4702</guid>

					<description><![CDATA[Morgan Housel betont: „Selbstbestimmung über die eigene Zeit ist die größte Dividende überhaupt.“ Der größte Reichtum besteht darin, jeden Morgen aufzuwachen und sich zu sagen: „Ich kann heute tun, was ich möchte.“ Viele Menschen wollen immer reicher werden, weil sie glauben, das mache sich glücklicher. Aber Glück ist eine komplizierte Sache, weil jeder etwas anderes ... <a title="Selbstbestimmung ist ein Glücksbringer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/morgan-housel-freiheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstbestimmung ist ein Glücksbringer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Morgan Housel betont: „Selbstbestimmung über die eigene Zeit ist die größte Dividende überhaupt.“ Der größte Reichtum besteht darin, jeden Morgen aufzuwachen und sich zu sagen: „Ich kann heute tun, was ich möchte.“ Viele Menschen wollen immer reicher werden, weil sie glauben, das mache sich glücklicher. Aber Glück ist eine komplizierte Sache, weil jeder etwas anderes darunter versteht. Eines jedoch haben alle Definitionen von Glück gemein: Jeder möchte selbst über sein Leben bestimmen. Selbstbestimmung ist ein universaler Glücksbringer. Die Möglichkeit, zu tun, was man will und so lange man will, ist unschätzbar wertvoll. Sie ist die höchste Dividende, die Reichtum abwirft. Angus Campbell war Psychologieprofessor an der Universität Michigan. Ihn interessierte, was Menschen glücklich machte. Morgan Housel ist Partner bei der Risikokapitalgesellschaft The Collaborative Fund. <span id="more-4702"></span></p>
<p><strong>Selbstbestimmung sorgt für Zufriedenheit</strong></p>
<p>Sein 1981 veröffentlichte Buch „The Sense of Wellbeing in America“ beginnt mit der Beobachtung, dass Menschen allgemein glücklicher waren, als viele Psychologen angenommen hatten. Wobei einige offenkundig glücklicher waren als andere. Morgan Housel erläutert: „Dies lag nicht notwendigerweise an ihre Einkommen, Wohnort oder Bildungsstand, weil viele Menschen in mindestens einer der drei Kategorien weit oben lagen, aber trotzdem chronisch unglücklich waren.“ </p>
<p>Angus Campbell fasste den wichtigsten gemeinsamen Nenner des Glücks ganz knapp zusammen: „Das Bewusstsein, das eigene Leben selbst zu bestimmen, ist ein verlässlicher Prädiktor für positive Gefühle der Zufriedenheit als alle von uns untersuchten objektiven Lebensumstände.“ Glück ist mehr als die Höhe des Einkommens. Mehr als die Größe des eigenen Hauses. Mehr als das Ansehen, das ein Beruf genießt. Die Kontrolle darüber, was man macht, wann man es macht, mit wem man es macht, ist die Lifestyle-Variable, von der das menschliche Glück am stärksten abhängt. </p>
<p><strong>Geld ermöglicht einem Menschen die Kontrolle über seine Zeit</strong></p>
<p>Der größte intrinsische Wert des Geldes – das kann Morgan Housel gar nicht oft wiederholen – liegt in seiner Macht, einem Menschen die Kontrolle über die eigene Zeit zu geben. Jeder Euro, den man nicht ausgibt, verschafft einem ein winziges bisschen mehr Unabhängigkeit und Autonomie. Morgan Housel stellt fest: „Ein wenig Geld auf der Bank ermöglicht uns, auch mal einen Auftrag abzulehnen, wenn wir uns müde und ausgelaugt fühlen. Schon das ist Gold wert.“ </p>
<p>Ein bisschen mehr Vermögen erlaubt es einem Menschen, nach einer Entlassung ein wenig länger nach einem neuen Job zu suchen, statt den ersten besten zu nehmen. Dies kann das Leben verändern. Eine Notreserve für sechs Monate bedeutet, nicht vor dem Chef kuschen zu müssen. Denn man weiß in einem solchen Fall, dass selbst eine Kündigung keine Katastrophe bedeutet und man sich in Ruhe einen neuen Job suchen kann. Ein noch größeres Polster erlaubt es einem Menschen, eine schlechter bezahlte Stelle anzunehmen, bei der man sich die Zeit selbst einteilen kann. Quelle: „Über die Psychologie des Geldes“ von Morgan Housel</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/morgan-housel-freiheit.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autonomie ist nicht gerade bequem</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/klaus-peter-hufer-persoenlichkeitsmerkmale.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/klaus-peter-hufer-persoenlichkeitsmerkmale.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Nov 2021 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mündigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Verstand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3109</guid>

					<description><![CDATA[Pflichterfüllung und Gehorsamsbereitschaft führen zu Anpassung, zu Unterordnung und Einordnung, zum Mitläufertum, zum Mitschwimmen im Strom der Mehrheit und zum Wegschauen. Klaus-Peter Hufer betont: „Zweifel, Urteilsfähigkeit, eine eigene Meinung und kritische Reflexion sind da nicht erwünscht – im Gegenteil, sie stören den reibungslosen Ablauf.“ Doch wer Zivilcourage zeigt, muss eine eigene Meinung und den Mut ... <a title="Autonomie ist nicht gerade bequem" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/klaus-peter-hufer-persoenlichkeitsmerkmale.html" aria-label="Mehr Informationen über Autonomie ist nicht gerade bequem">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pflichterfüllung und Gehorsamsbereitschaft führen zu Anpassung, zu Unterordnung und Einordnung, zum Mitläufertum, zum Mitschwimmen im Strom der Mehrheit und zum Wegschauen. Klaus-Peter Hufer betont: „Zweifel, Urteilsfähigkeit, eine eigene Meinung und kritische Reflexion sind da nicht erwünscht – im Gegenteil, sie stören den reibungslosen Ablauf.“ Doch wer Zivilcourage zeigt, muss eine eigene Meinung und den Mut zum Widerspruch haben. Gut beschrieben wird dieses Verhaltensmuster bzw. Persönlichkeitsmerkmal mit dem Begriff „Autonomie“. Von der Wortbedeutung her meint Autonomie Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Willensfreiheit. Damit befindet man sich ganz in der Nähe der Idee der Aufklärung, deren berühmteste Definition von Immanuel Kant stammt. Klaus-Peter Hufer promovierte 1984 in Politikwissenschaften, 2001 folgte die Habilitation in Erziehungswissenschaften. Danach lehrte er als außerplanmäßiger Professor an der Uni Duisburg-Essen. <span id="more-3109"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch sollte sich seines eigenen Verstandes bedienen</strong></p>
<p>Immanuel Kant gab auf die Frage „Was ist Aufklärung?“ der „Berlinischen Monatsschrift“ im Jahr 1784 folgende klassisch gewordene Antwort: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne die Leitung eines anderen zu bedienen.“ Er fordert die Menschen auf, den Mut zu haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen. Denn dies ist der Wahlspruch der Aufklärung. </p>
<p>In Immanuel Kants Definition sind Eigenschaften wie Eigenständigkeit, Mündigkeit und Mut enthalten. Allesamt sind sie Kriterien bzw. Voraussetzungen von Autonomie. Michael Pauen und Harald Welzer bezeichnen eine Person als autonom, die nach ihren eigenen Prinzipien handelt, und zwar auch dann, wenn sie dabei Widerstände überwinden oder Gefahr in Kauf nehmen muss. Autonom ist also, wer für seine Überzeugungen einsteht, obwohl diese gerade verpönt oder gar verboten sind. Autonom ist auch derjenige, der zu seinen Freunden steht, auch wenn diese gerade nicht wohl gelitten sind. </p>
<p><strong>Zivilcourage erfordert ein hohes Maß an Autonomie</strong></p>
<p>Autonomie besteht auch darin, sich in Gefahr zu bringen, um jemandem zu helfen oder ganz einfach seinen eigenen Kopf zu haben. Klaus-Peter Hufer weiß: „Autonomie ist nicht gerade bequem. Das gilt auch für die autonome Person selbst; es gilt aber auch für deren Umwelt. Meist sprechen wir dann von Autonomie, wenn jemand gegen Widerstände für wichtige Werte eintritt.“ Doch Autonomie kann auch darin bestehen, abwegige Überzeugungen gegen eine halbwegs vernünftige Mehrheit zu verteidigen. </p>
<p>Eine zivilcouragiert handelnde Person muss ein hohes Maß an Autonomie besitzen. Das heißt für Klaus-Peter Hufer, dass sie so sichere Gründe, so feste Prinzipien hat, dass sie sich veranlasst und imstande fühlt, auch Widerständen zu trotzen und Gefahren in Kauf zu nehmen, um das zu tun, was sie für richtig hält. Wer Zivilcourage zeigen will, muss sich mit den Faktoren auseinandersetzen, die mutiges und couragiertes Handeln positiv oder negativ beeinflussen, stützen oder verhindern. Quelle: „Zivilcourage“ von Klaus-Peter Hufer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/klaus-peter-hufer-persoenlichkeitsmerkmale.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/ein-selbstbestimmtes-leben-erfordert-mut.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/ein-selbstbestimmtes-leben-erfordert-mut.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2020 06:09:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Entschiedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2281</guid>

					<description><![CDATA[Neben der Disziplin, auf die eigene Stimme zu hören, braucht man den Mut, ihr zu folgen. Menschen, die die Welt verändert haben wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King, Mutter Teresa, hatten zwar keine Macht, keine Position, keine Legitimation, keine protzige Visitenkarte, keine riesige Organisation. Was sie aber hatten, war ein großes Ja und ... <a title="Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-selbstbestimmtes-leben-erfordert-mut.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein selbstbestimmtes Leben erfordert Mut">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Disziplin, auf die eigene Stimme zu hören, braucht man den Mut, ihr zu folgen. Menschen, die die Welt verändert haben wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Martin Luther King, Mutter Teresa, hatten zwar keine Macht, keine Position, keine Legitimation, keine protzige Visitenkarte, keine riesige Organisation. Was sie aber hatten, war ein großes Ja und jede Menge Mut. Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Sie begannen ihre Mission mit nichts als ihrer Persönlichkeit, mit außergewöhnlicher Integrität und mit der Beharrlichkeit, die einen Menschen vorantreibt, der sich auf dem richtigen Weg weiß.“ Mut zum selbstbestimmten Leben erfordert Antrieb und Ausdauer: Dabei werden sich Widersacher und Besserwisser in den Weg stellen und versuchen den Mutigen vom selbigen abzubringen. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2281"></span></p>
<p><strong>Ein eigener Herr trägt auch sein eigenes Risiko</strong></p>
<p>Der Weg zu einem selbstbestimmten Leben ist ohne Netz und doppelten Boden. Der Mut dazu muss von innen kommen, nicht von außen. Wer sein eigener Herr ist, trägt sein eigenes Risiko. Klar ist es herrlich bequem, die äußeren Umstände für das eigene Nichthandeln verantwortlich zu machen. Viele Menschen klammern sich an diese Ausreden, um nicht mit der Tatsache konfrontiert zu werden, dass es sie selbst sind, die den Lauf der Dinge ändern könnten. Wenn sie nur den Mut dazu hätten.</p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Diese Mutlosigkeit führt zu einer ungeheuren Absicherungsmentalität.“ Man muss die Komfortzone allerdings verlassen, experimentieren und neue Wege beschreiten, wen sich etwas im eigenen Leben verändern soll. Und doch verschwenden viel zu viele Menschen einen Großteil ihrer Energie darauf, ausführlich darüber zu sinnieren, warum es gerade jetzt nicht möglich ist, sich vom Sofa zu erheben und den ersten Schritt zu tun. Die Alternative lautet: Selbstbestimmung wagen und sich auf den Weg machen.</p>
<p><strong>Entschiedenheit ist erlernbar</strong></p>
<p>Erfolg auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben haben naturgemäß nur Menschen, die an sich selbst glauben. Und er erfordert noch eine wichtige Zutat: Vertrauen. Auf die eigenen Ideen und Stärken zu bauen, auch wenn alle „Normalos“ das Scheitern des Experiments bereits prophezeien. Vertrauen heißt aber nicht Starrköpfigkeit um jeden Preis. Aber es bedeutet ein gesundes Festhalten an den eigenen Überzeugungen. An Überzeugungen, mit denen man auch einmal auf die Nase fallen kann.</p>
<p>Aber genau hier zeigt sich die persönliche Stärke: nach Niederlagen ganz schnell wieder aufstehen und weiterzumachen – immer und immer wieder. Heute weiß man, dass die Fähigkeit zu lernen nicht an einem bestimmen Punkt im Leben verloren geht. Selbst eingeschliffene Denkmuster kann jeder Mensch jederzeit modifizieren, sogar noch im hohen Alter. Das menschliche Gehirn ist in der Lage, sich lebenslang auf neue Anforderungen einzustellen und seinen Kurs zu verändern. Fakt ist: Entschiedenheit ist erlernbar. Dazu braucht es Selbstreflexion, Disziplin, Mut und auch … Zweifel. Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/ein-selbstbestimmtes-leben-erfordert-mut.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selbstbestimmt zu leben entspricht nicht der Norm</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/selbstbestimmt-zu-leben-entspricht-nicht-der-norm.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/selbstbestimmt-zu-leben-entspricht-nicht-der-norm.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2018 07:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1935</guid>

					<description><![CDATA[Das Industriezeitalter und die damit verbundenen Kultur der engen Vorschriften, strikten Hierarchien und dumpfen Routinearbeit ist längst mausetot. Heute existiert ein weit offener Raum an möglichen Arbeits- und Lebensformen. Es ist eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung angebrochen. Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Und hier kommen die Menschen ins Spiel, die ihre Freiheit ... <a title="Selbstbestimmt zu leben entspricht nicht der Norm" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbstbestimmt-zu-leben-entspricht-nicht-der-norm.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstbestimmt zu leben entspricht nicht der Norm">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Industriezeitalter und die damit verbundenen Kultur der engen Vorschriften, strikten Hierarchien und dumpfen Routinearbeit ist längst mausetot. Heute existiert ein weit offener Raum an möglichen Arbeits- und Lebensformen. Es ist eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung angebrochen. Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Und hier kommen die Menschen ins Spiel, die ihre Freiheit annehmen und auf ihre Selbstbestimmung setzen. Sie hinterfragen die ausgediente Wertewelt eines längst vergangenen Zeitalters und akzeptieren die engen Grenzen nicht mehr.“ Jede Gesellschaft braucht dringend Erneuerer, die nach praktikablen Wegen für eine neue Zeit suchen. Sie braucht Persönlichkeiten, die Neues vorantreiben. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass das alte Denken auf dem Rückzug ist. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-1935"></span></p>
<p><strong>Seinen eigenen Weg zu suchen und zu finden ist keine Verfehlung!</strong></p>
<p>Deshalb ecken Menschen an, die ihre Freiheit annehmen und Selbstbestimmung leben. Denn in weiten Teilen der Arbeits- und Bildungswelt gilt Selbstbestimmung als abweichendes Verhalten, als egoistisch und verantwortungslos. Selbstbestimmt zu leben entspricht nicht der Norm. Wer sich hinstellt und sagt: „Ich plane mein Leben, wie ich es für richtig halte und setze meine eigenen Prioritäten, die auch den Erwartungen der Masse widersprechen dürfen“, erntet Ungläubigkeit, Kopfschütteln bis hin zur offenen Ablehnung.</p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Menschen, die sich nicht darauf verlassen, dass andere ihnen sagen, was zu tun ist und sich nicht an den Erwartungen, Agenden oder Programmen anderer orientieren, sind immer auch Menschen, die fragend durchs Leben gehen und nach Antworten suchen. Sie probieren Dinge aus und deshalb ist ihr Lebenslauf nicht stromlinienförmig, sondern hat Ecken, Kanten, Schleifen oder sogar Brüche.“ Das ist das ganz praktische Resultat der Freiheit, seinen eigenen Weg zu suchen und zu finden. Anja Förster und Peter Kreuz sagen ganz deutlich: „Das ist keine Verfehlung!“</p>
<p><strong>Eigensinn und Anspruch auf Selbstbestimmung gelten als suspekt</strong></p>
<p>Vielen Menschen dürfte klar sein, dass nicht Anpassung und Vereinheitlichung, sondern Vielfalt und persönliche Unterschiede viel passender für die Welt von heute sind. Management-Vordenker Tom Peters sagte in einem Vortrag: „Stellen sie niemanden ein, dessen Lebenslauf keine Brüche aufweist.“ Leider sind die alten Kriterien, wie Unternehmen einen „guten Mitarbeiter“ beurteilen, noch immer in Stein gemeißelt. Die Systemkonformen, die brav diese Erwartungen erfüllen, gelten noch immer als die Besten. </p>
<p>Eine moderne Gesellschaft braucht heute allerdings mehr Selber-Denker, die agil und initiativ Dinge in die Hand nehmen und vorantreiben. Und genau hier zeigt sich die ganze Widersprüchlichkeit in prachtvoller Entfaltung: Agilität und Initiative – ja bitte. Aber bitte ohne allzu viel Eigensinn und Anspruch auf Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz ergänzen: „Wer so tickt, gilt als höchst suspekt und bietet dem Personaler und dem Chef Hinweise auf Unzuverlässigkeit und fehlende Orientierung.“ Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/selbstbestimmt-zu-leben-entspricht-nicht-der-norm.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Im Reich der Selbstbestimmung geht jeder Mensch seinen eigenen Weg</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/im-reich-der-selbstbestimmung-geht-jeder-mensch-seinen-eigenen-weg.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/im-reich-der-selbstbestimmung-geht-jeder-mensch-seinen-eigenen-weg.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2018 06:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbestimmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.psychologie-guide.de/?p=1903</guid>

					<description><![CDATA[Wer im Reich der Selbstbestimmung lebt, wo man die Energie aus sich selbst bezieht, hat sich weitgehend unabhängig gemacht vom gehobenen oder gesenkten Daumen anderer. Dieser Mensch geht seinen eigenen Weg. Er übernimmt Verantwortung für alles, was er tut oder lässt. Er ist sich bewusst, dass er alles was er ist, gewählt hat und damit ... <a title="Im Reich der Selbstbestimmung geht jeder Mensch seinen eigenen Weg" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/im-reich-der-selbstbestimmung-geht-jeder-mensch-seinen-eigenen-weg.html" aria-label="Mehr Informationen über Im Reich der Selbstbestimmung geht jeder Mensch seinen eigenen Weg">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Reich der Selbstbestimmung lebt, wo man die Energie aus sich selbst bezieht, hat sich weitgehend unabhängig gemacht vom gehobenen oder gesenkten Daumen anderer. Dieser Mensch geht seinen eigenen Weg. Er übernimmt Verantwortung für alles, was er tut oder lässt. Er ist sich bewusst, dass er alles was er ist, gewählt hat und damit jederzeit auch neue Wege wählen kann. Wer seine Wahlmöglichkeiten als begrenzt ansieht, der ist es selbst, der sie begrenzt. Reinhard K. Sprenger betont: „Wenn Sie im Reich der Selbstbestimmung leben, dann ist Ihnen klar geworden, dass niemand Macht über Sie hat, sondern dass Sie Macht immer nur verleihen. Sie können immer wieder täglich neu über Ihre Lebenssituation entscheiden. Sie tun alles, was Sie tun, freiwillig.“ Reinhard K. Sprenger ist promovierter Philosoph und gilt als einer der profiliertesten Managementberater und Führungsexperte Deutschlands. <span id="more-1903"></span></p>
<p><strong>Jeder Mensch kann täglich neue Wege wählen</strong></p>
<p>Ein selbstbestimmter Mensch weiß, dass wenn er etwas nicht tut, dann deshalb, weil ihm anderes wichtiger ist. Weil er es abgewählt hat und keine Sachzwänge mehr anerkennt. Wenn ihn jemand zu etwas zwingt, dann ist es nur er selbst. Er ist sich bewusst, dass er das Ergebnis seines eigenen, täglichen Wählens ist. Er erlebst sein Leben als sein eigenes, als einzigartiges Leben. „Selbst gewählt“, ist sein stolzes Erklärungsmuster. Er übernimmt Verantwortung für das Gute und das Schlechte in seinem Leben. Er ist das, was er zu sein gewählt hat. Er will es so. </p>
<p>Jeder Mensch kann täglich neue Wege wählen. Man kann sogar jemand anderes sein, wenn man will. Man kann neue Vorstellungen entwickeln, neue Lebenssituationen realisieren. Deshalb sollte man seine Augen nicht vor möglichen Alternativen verschließen. Man sollte alle Möglichkeiten ohne Vorurteile prüfen, und sich nicht den Blick verstellen lassen von dem, was andere von einem erwarten. Reinhard K. Sprenger stellt klar: „Denn Sie wählen nur dann im eigentlichen Sinn des Wortes, wenn Sie alle Alternativen grundsätzlich zulassen. Sonst bleibt die Entscheidung kraftlos. […] Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, dann können Sie es ändern.“</p>
<p><strong>Es gilt den Augenblick zu leben</strong></p>
<p>Wenn man irgendetwas nicht ändern kann, weil etwas ist, wie es ist, sollte man sich nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen, sondern weggehen, wenn es einem wichtig erscheint. Dann sollte man dahin gehen, wo man das findet, was man sucht. Außerdem sollte man das, was man tut, mit ganzem Herzen tun oder es ganz sein lassen. Nicht morgen beginnt das Leben, es findet heute statt. Man sollte seine Befriedigung in jedem Augenblick erleben, nicht nur bei der etwaigen Erreichung eines Ziels. </p>
<p>Reinhard K. Sprenger rät: „Verplempern Sie ihre Lebenszeit nicht mit Vorbereiten. Beugen Sie sich nicht den Mittel-zum-Zweck-Dummheiten des „Um zu“. Das „Jetzt noch nicht, aber später mal“, lässt Sie nicht mehr die Gegenwart verpassen. Diesen Augenblick gilt es zu leben.“ Es ist das eigene Leben, in dem man jetzt erneut aufbrechen kann. Man hat nur das eine. Dabei sollte man die ganze Verantwortung für die eigene Motivation übernehmen. Nur kann man von niemand beherrscht werden. Quelle: „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/im-reich-der-selbstbestimmung-geht-jeder-mensch-seinen-eigenen-weg.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
