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	<title>Selbstbeherrschung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Menschen verändern sich ständig</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 06:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbeherrschung]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Salcher schreibt: „Hermann Hesse entschlüsselt in seinem Gedicht „Stufen“, warum wir uns trotz unseres Beharrungsvermögens im Laufe des Lebens weit stärker verändern, als uns das selbst bewusst ist.“ Da sich Menschen aber freiwillig kaum aus ihrer Komfortzone herausbewegen, hilft der Weltgeist durch Krankheit, Jobverlust, Scheidung oder andere unerwartete äußere Einflüsse ein bisschen nach, um sie auf die nächste Stufe zu schubsen. Und siehe da, auf einmal muss man lieb gewonnene Gewohnheiten aufgeben, Risiken eingehen, Neues lernen. Interessanterweise schrieb Hermann Hesse „Stufen“ in seinem 63. Lebensjahr nach langer Krankheit und nannte es ursprünglich „Transzendieren“. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-6153"></span></p>
<p><strong>Aristoteles weist den Weg zum guten und gesunden Leben</strong></p>
<p>Einen Teil der Siege über den inneren Schweinehund verdankt man nüchtern betrachtet nicht der eigenen Willenskraft, sondern äußeren Umständen des Lebens. Andreas Salcher nennt ein Beispiel: „Wer über ein Mindestmaß an Vernunft verfügt, ändert seinen Lebensstil nach dem ersten, wer nicht komplett verrückt ist, spätestens nach dem zweiten Herzinfarkt.“ Man verändert sich daher oft nicht, weil man sich das vornimmt, sondern weil man dazu gezwungen wird. Wer sich nicht den Launen des Schicksals ausliefern will, der sollte sich an die Lehre des Aristoteles halten.</p>
<p>Sie ist die wirksamste Waffe gegen den inneren Schweinehund, weil sie diesem kleine Erfolge gönnt, Menschen aber den Weg zum guten und gesunden Leben weist. Andreas Salcher weiß: „Aristoteles war kein weltfremder Philosoph, sondern gestand dem Menschen durchaus das genussvolle Ausleben seiner Begierden zu, aber immer mit Maß und ohne sich davon abhängig zu machen.“ Übersetzt in unsere heutige Zeit, könnte man sagen, einmal im Monat Schnitzel mit Pommes ist kein Problem, ständig Schnitzel schon.</p>
<p><strong>Die Tugend der Selbstbeherrschung bedeutet keinen Verzicht</strong></p>
<p>Drei Wochen jeden Tag zwei Stunden laufen zu gehen und dafür den Rest des Jahres gar nicht, ist deutlich schlechter als jede Woche zweimal langsam zu traben. Andreas Salcher erklärt: „Aristoteles war zutiefst davon überzeugt, dass die Tugend der Selbstbeherrschung keinen Verzicht bedeutet, sondern im Gegenteil die Voraussetzung für ein erfülltes Leben wäre.“ Aristoteles erhob nie den moralischen Zeigefinger, vielmehr machte er überzeugend klar, dass es für das eigene Glück entscheidend ist, die Antwort auf eine Frage zu finden: Was heißt ein gutes Leben für mich?</p>
<p>Alle Menschen wissen ganz genau, was sie in ihrem Leben tun. Entscheidend ist aber ein anderer Punkt: das Warum. Andreas Salcher stellt fest: „Nur sehr wenige Menschen können eine wirklich überzeugende Antwort auf die Frage nach ihrem Daseinszweck, nach ihrem Anliegen, nach ihren Überzeugungen gegen.“ Menschen brauchen eine übergeordnete Vorstellung davon, was ein gutes Leben für sie bedeutet. Je klarer dieses Bild ist, desto leichter wird es für sie, ihr Leben immer wieder danach auszurichten. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Besonnenheit sorgt für Selbstbeherrschung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2021 01:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Besonnenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich komme vom Himmel, um deinem leidenschaftlichen Drang ein Ende zu machen. Hör auf mit dem Streit und zücke das Schwert nicht!“ Mit diesen Worten richtet sich die Göttin der Weisheit, Pallas Athene, in Homers „Illias“ an den Helden Achill. Dieser will wegen einer ihm zugefügten Schmach gerade zum Schwert greifen, um damit König Agamemnon ... <a title="Besonnenheit sorgt für Selbstbeherrschung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/besonnenheit-sorgt-fuer-selbstbeherrschung.html" aria-label="Mehr Informationen über Besonnenheit sorgt für Selbstbeherrschung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich komme vom Himmel, um deinem leidenschaftlichen Drang ein Ende zu machen. Hör auf mit dem Streit und zücke das Schwert nicht!“ Mit diesen Worten richtet sich die Göttin der Weisheit, Pallas Athene, in Homers „Illias“ an den Helden Achill. Dieser will wegen einer ihm zugefügten Schmach gerade zum Schwert greifen, um damit König Agamemnon anzugreifen. Albert Kitzler weiß: „Schon in der Antike hat man dies als Mahnung zur Besonnenheit aufgefasst. Besonnenheit ist die Fähigkeit zur Mäßigung und Selbstbeherrschung. Sie schützt uns vor uns selbst.“ Wer sich selbst beherrschen kann, dem wird ein Lohn zuteil. Weisheit ist Voraussicht und kluges Bedenken, Gewichten und Abwägen der Folgen. Der Philosoph und Jurist Dr. Albert Kitzler ist Gründer und Leiter von „MASS UND MITTE“ – Schule für antike Lebensweisheit. <span id="more-2936"></span></p>
<p><strong>Die Weisheit ist ein Schutzwall gegen das Schicksal</strong></p>
<p>„Wer sich selbst bezwingt, ist unbezwingbar.“ Dieses Zitat stammt von dem chinesischen Philosophen Laotse. Er sagt außerdem: „Wer andere kennt, ist klug; Wer sich selbst kennt, weise; Wer andere bezwingt, ist stark.“ Selbstbeherrschung führt nach Laotse dazu, dass der Mensch unangreifbar und unverletzlich wird. Man kann ihn ausbeuten, einsperren, seinen Körper schinden. Aber er bleibt er selbst, integer, authentisch. Niemand kann ihn nicht aus seiner seelischen und geistigen Mitte vertreiben, in der er tief verwurzelt, lebendig und unangetastet bleibt.</p>
<p>Er wahrt seine Identität. Sein Selbst bleibt unverletzt. Diese innere Stabilität, Immunität, Stärke und Unerschütterlichkeit gehörten zu den höchsten Zielen, die das antike Weisheitsdenken im antiken China kannte. Albert Kitzler erklärt: „Wir würden heute sagen: ein hohes Maß an Resilienz.“ Es ist die Schutzwehr der Weisheit gegen die Angriffe des Schicksals. In dieser inneren Burg herrschen der Friede der Seele, eine innere Ausgeglichenheit und eine heitere Gelassenheit.</p>
<p><strong>Selbstbeherrschung zählt zu den höchsten aller Güter</strong></p>
<p>Aus dieser inneren Ruhe heraus erwachsen Kraft und Selbstvertrauen. Dazu kommt die Fähigkeit, Glück und Freude zu erleben und das unausweichliche Leiden an der Welt zu ertragen. „Selbstbeherrschung und Ausdauer sind die höchsten aller Güter.“ Dieses Zitat stammt vom Griechen Krates. Weise zu leben ist laut Albert Kitzler eigentlich nicht schwierig. Es sind keine philosophischen Höhenflüge. Sondern es handelt sich dabei um ganz einfache Dinge, weshalb Weisheit nicht selten auch unter unbelesenen Menschen zu finden ist.</p>
<p>Albert Kitzler stellt fest: „Weisheiten anzuwenden braucht weder viel Zeit noch größere Mittel.“ In anderer Hinsicht ist aber eine weise Lebensführung sehr schwierig. Die dafür notwendige Selbstbeherrschung, Ausdauer und Übung bringen nur sehr wenige Menschen auf. Denn nur so lässt sich eine philosophische Erkenntnis in eine Lebenshaltung und feste Gewohnheit verwandeln. Sich zu verändern und weiterzuentwickeln, bedeutet eine Transformation der Persönlichkeit. Dabei sind ein beharrliches Einüben neuer Denk-, Wollens- und Verhaltensgewohnheiten unerlässlich. Quelle: „Weisheit to go“ von Albert Kitzler</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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