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	<title>Selbstaufmerksamkeit &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Echte Begegnungen sind selten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2021 02:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine der sichersten und schönsten Wege, mit sich selbst in Kontakt zu sein, besteht paradoxerweise darin, mit anderen in Kontakt zu stehen. Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen sich hier ja nicht primär selbst wahrnehmen, sondern eben jemand anderen. Georg Milzner weiß: „Wirkliche Begegnung ist niemals der Feind der Selbstaufmerksamkeit. Diese würde nur da ... <a title="Echte Begegnungen sind selten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/echte-begegnungen-sind-selten.html" aria-label="Mehr Informationen über Echte Begegnungen sind selten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der sichersten und schönsten Wege, mit sich selbst in Kontakt zu sein, besteht paradoxerweise darin, mit anderen in Kontakt zu stehen. Das Paradoxe daran ist, dass die Menschen sich hier ja nicht primär selbst wahrnehmen, sondern eben jemand anderen. Georg Milzner weiß: „Wirkliche Begegnung ist niemals der Feind der Selbstaufmerksamkeit. Diese würde nur da gefährdet, wo die Fremdaufmerksamkeit ausschließlich funktional gespendet würde.“ Wer beispielsweise als Arzt einem Burn-out-Syndrom erliegt, der hat ja nicht ständig bereichernde Begegnungen erlebt. Sondern eine unbefriedigende Durchschleusung von Patientenreihen, die ein echtes Miteinander nicht möglich macht. Fehlende Selbst- und fehlende Fremdaufmerksamkeit sind daher zwei Seiten derselben Medaille. Das Spenden dichter Aufmerksamkeit, erhöht zugleich die Selbstwahrnehmung, indem nämlich jede gelingende Begegnung ein Spannungsfeld erzeugt. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2528"></span></p>
<p><strong>Gemeinschaft ist überall möglich</strong></p>
<p>In diesem Spannungsfeld werden Selbst- und Fremdaufmerksamkeit wechselseitig hin und her gespielt. Nun scheint die aktuelle Lebenswelt wie kaum eine zuvor zu verhindern, dass es zu echten Begegnungen kommt. „Wenn wir vor einem Schaufenster stehen“, schreibt der spanische Soziologe César Rendueles, „gibt es keine Gemeinschaft, auch keine digitale.“ Das klingt auf den ersten Blick überzeugend und angenehm konsumkritisch, ist aber auf den zweiten Blick falsch. </p>
<p>Denn Gemeinschaft ist prinzipiell überall möglich, wo sich mehr als ein Mensch aufhält. Auch beim Shoppen. Ein Weg zu einem neuen Selbstgefühl besteht im Herstellen wirklicher Begegnungen, und dies möglichst täglich. Oft betreffen diese Begegnungen jemand, den man zuvor nicht kannte. Zum Beispiel einen Kellner, eine DHL-Boten, jemanden, den man in eine Parklücke winkt. Momente vor einem Schaufenster, die aber plötzlich zu Begegnungen werden. Sie sind so alltäglich, dass sie jedem Menschen möglich sind. </p>
<p><strong>Alles Ich ist Körper-Ich</strong></p>
<p>Alles, was man braucht, ist die Bereitschaft dafür. Diese aber steigert sich mit jeder Begegnung. Weil man diese nämlich bereichert und mit einem intensiveren Selbstgefühl wieder verlässt. Auch da, wo Computertechnologie mitspielt, sind Begegnungen möglich, die das Selbstgefühl stärken. Denn die Technik muss beim Gespräch und bei Begegnungen keineswegs als Feind angesehen werden. Im Gegenteil, man kann sie nutzen. Alles Ich, wie Sigmund Freund betont, ist Körper-Ich. </p>
<p>Georg Milzner stellt fest: „Unser Selbsterleben hängt an unserer Körpererfahrung, ebenso wie umgekehrt der Selbstverlust auch zugleich Körperverlust ist.“ Als einen Weg der Neuerschließung des Selbst schlägt Georg Milzner eine Körpererfahrung vor. Eine, die mit dem sogenannten Bauchgefühl zu tun hat. Das ist ein modischer Begriff geworden. Aber Moden müssen ja nichts Schlechtes sein. Das Bauchgefühl jedenfalls ist mehr als eine Mode. Was aber ist es dann genau? Vielleicht so etwas wie eine zweite, gewissermaßen aus dem Bauch heraus denkende innere Ebene? Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem ... <a title="Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/uebungen-zur-achtsamkeit-liegen-im-trend.html" aria-label="Mehr Informationen über Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem besseren Menschen. Insbesondere in der Welt der Wirtschaft hat sich ein Trend entwickelt, nach dem auch Chefs und Angehörige des Topmanagements vermehrt Übungen der Achtsamkeit praktizieren. Das Ziel ist dabei in erster Linie die Stärkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Ein Ziel, das vermittels Achtsamkeitsübungen – die ja auch Konzentrationsübungen sind – durchaus erreichbar ist. In der Achtsamkeitspraxis scheint also auch eine dunkle Seite verborgen zu sein. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2268"></span></p>
<p><strong>Im Buddhismus gehören Achtsamkeit und Empathie zusammen</strong></p>
<p>Achtsamkeit ist laut Georg Milzner eine geistige Haltung, die frei von Emotionen im reinen Gewahrsam besteht. Reines Gewahrsam ohne emotionale Beteiligung kann einen Menschen aber auch dazu befähigen, in tiefer Ruhe zuzuschauen, wie eben Hunderte von Mitarbeitern ihre Sachen packen, nachdem er sie entlassen hat. Entscheidend ist daher die Frage, wie Achtsamkeit eingebunden ist. In ihrer buddhistischen Form ist sie ohne Empathie nicht zu denken.</p>
<p>Denn die buddhistische Philosophie lehrt das Mitgefühl mit allem, was da ist. Löst man die Praxis der Achtsamkeit von diesem Hintergrund, dann ist sie eine mentale Praxis, weiter nichts. Jede mentale Praxis hat aber grundsätzlich das Potenzial, auch Schaden anzurichten. Wenn sie sich nämlich dem tieferen Fühlen und Mitfühlen entfremdet. Achtsamkeit, so fasst Georg Milzner zusammen, hilft einem Menschen bei der Rettung seines Selbst nur bedingt weiter. Insbesondere ist sie nicht in der Lage, vertiefte Selbstaufmerksamkeit zu ersetzten.</p>
<p><strong>Bei der Selbstaufmerksamkeit sind starke Gefühle erlaubt</strong></p>
<p>Denn zum einen ist Selbstaufmerksamkeit weniger als Achtsamkeit. Sie hat keinen spirituellen Hintergrund und ist in ihren Grundfesten etwas vollkommen Selbstverständliches. Überdies setzt sie wenig oder gar keine mentale Übungspraxis voraus. Zum anderen ist Selbstaufmerksamkeit aber auch mehr als Achtsamkeit, und zwar auf emotionaler Ebene. Weil nämlich eine Interessenhaltung dazukommt, die emotional etwas anderes erzeugt als bloßes Gewahrsein.</p>
<p>Selbstaufmerksamkeit kann freundlich sein, aber auch leidenschaftlich, ist hier mitfühlend, dort neugierig, mitunter analytisch, Daten sammelnd und vermerkend, aber auch amüsiert, beiläufig und hochkonzentriert. Von einem gehaltenen Bewusstseinslevel, von distanziertem Gewahrsein ist dabei unter Umständen wenig zu bemerken. Wertungen sind möglich, starke Gefühle erlaubt. Denn um verlässliche Entscheidungen für das Leben zu treffen, muss man mit dem eigenen inneren Wertekanon vertraut sein, muss Emotionen ermessen, in Leidenschaften eintauchen. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein intaktes Selbst ist keineswegs selbstverständlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2018 06:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein starkes, gesundes Selbst entsteht nicht nebenbei. Ein intaktes Selbst ist vielmehr die Folge eines aufmerksam in Auseinandersetzung und Introspektion gelebten Lebens. Georg Milzner fügt hinzu: „Wie das Ich nur entstehen kann, indem Konflikte ausgehalten, Kompromisse gebildet und Spannungen durchgestanden werden, so kann das Selbst nur durch vertiefte Wahrnehmung, Auseinandersetzung und das Erkunden tieferer Seelenschichten ... <a title="Ein intaktes Selbst ist keineswegs selbstverständlich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-intaktes-selbst-ist-keineswegs-selbstverstaendlich.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein intaktes Selbst ist keineswegs selbstverständlich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein starkes, gesundes Selbst entsteht nicht nebenbei. Ein intaktes Selbst ist vielmehr die Folge eines aufmerksam in Auseinandersetzung und Introspektion gelebten Lebens. Georg Milzner fügt hinzu: „Wie das Ich nur entstehen kann, indem Konflikte ausgehalten, Kompromisse gebildet und Spannungen durchgestanden werden, so kann das Selbst nur durch vertiefte Wahrnehmung, Auseinandersetzung und das Erkunden tieferer Seelenschichten wachsen.“ All dies braucht zweierlei: Aufmerksamkeit und Zeit. Aufmerksamkeit ist, wie viele Menschen sagen, die heikelste humane Ressource der Gegenwart. Sie ist ebenso schwer zu bekommen wie unverzichtbar für ein beglückendes Dasein. Die Aufmerksamkeit, die jeder Mensch für sein seelisches Gedeihen benötigt, ist überdies von besonderer Art. Es handelt sich bei ihr nicht darum, bloß zur Kenntnis genommen zu werden. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-1920"></span></p>
<p><strong>Der Verlust von Selbstaufmerksamkeit führt zu großen Schäden</strong></p>
<p>Persönliche Aufmerksamkeit hat immer etwas von seelischer Anteilnahme, von persönlicher Begegnung und von echtem Interesse aneinander. Woran aber erkennt man echtes Interesse? Nun, zum Beispiel and er Zeit, die jemand in eine andere Person zu investieren bereit ist. Und an der Zeit, die man selbst in seine innere Entwicklung aufzuwenden bereit ist. Der Verlust der Selbstaufmerksamkeit wird oftmals nur rudimentär empfunden. Der Verlust der Selbstaufmerksamkeit wird in aller Regel erst durch das Herausbilden von Problemen kenntlich.</p>
<p>Beispielsweise wenn das Fehlen tiefer, seelischer Wahrnehmung einen Entscheidungsnotstand und seelische Einbrüche nach sich zieht. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen scheinbar keine bedrohliche Situation entsteht und das Fehlen eines mit sich vertrauten Selbst sich erst verzögert bemerkbar macht. Wenn nämlich erst mit Verspätung deutlich wird, dass ein stabiles Identitätsgefühl noch gar nicht oder erst ansatzweise gebildet worden ist. Wo dies der Fall ist, da führt der Verlust an Selbstaufmerksamkeit zu ungleich größeren Schäden.</p>
<p><strong>Der Verlust an Selbstaufmerksamkeit bedingt einen Verlust an Selbstwissen</strong></p>
<p>Dabei wird die Etablierung eines reifenden Selbst nicht nur verhindert, sondern sich nach künstlichen seelischen Balancen auf die Suche gemacht. Auch in solch einem Fall kann es zu Symptomen kommen, die die Betroffenen in die klinischen Praxen führen. Doch sind diese Symptome anders gelagert und weniger eruptiv. Auch geht ihnen ein Prozess voraus, der anscheinend erst einmal unbedenklich ist. Man kann hier geradezu eine Gleichung aufstellen: Der Verlust an Selbstaufmerksamkeit bedingt einen Verlust an Selbstwissen. </p>
<p>Der Verlust an Selbstwissen und an Selbstgefühl erzeugt den Eindruck einer Leerstelle. Diese Leerstelle führt entweder zu einer seelischen Krise oder sie wird kompensiert durch das, was Georg Milzner „künstliches Selbst“ nennt. Etwas, das in der aktuellen Lebenswelt zunehmend um sich greift. Es gibt Menschen, die nur wenig von dem, was sie eigentlich ausmacht, wissen. Dies erlebt man zunächst in Form eines Mangels. Eines Mangels an innerer Vielfalt und eines Mangels an Authentizität. Diese gründet sich nämlich darauf, dass sich Menschen als Ganzes wahrzunehmen vermögen. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Stimmungen bilden die unterste Schicht des seelischen Lebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 06:49:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit definiert Georg Milzner als das Interesse an der eigenen Subjektivität. Sehr bedeutsam ist für einen fühlenden Menschen die Stimmung, die sein aktuelles Lebensgefühl prägt. Stimmungen bilden, so der Pädagoge und Philosoph Otto Friedrich Bollnow, als „Lebensgefühle“ die „unterste Schicht des seelischen Lebens“. Georg Milzner ergänzt: „Wo wir Stimmungen aufmerksam nachspüren, sind wir daher in ... <a title="Stimmungen bilden die unterste Schicht des seelischen Lebens" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/stimmungen-bilden-die-unterste-schicht-des-seelischen-lebens.html" aria-label="Mehr Informationen über Stimmungen bilden die unterste Schicht des seelischen Lebens">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstaufmerksamkeit definiert Georg Milzner als das Interesse an der eigenen Subjektivität. Sehr bedeutsam ist für einen fühlenden Menschen die Stimmung, die sein aktuelles Lebensgefühl prägt. Stimmungen bilden, so der Pädagoge und Philosoph Otto Friedrich Bollnow, als „Lebensgefühle“ die „unterste Schicht des seelischen Lebens“. Georg Milzner ergänzt: „Wo wir Stimmungen aufmerksam nachspüren, sind wir daher in verlässlicher Weise mit uns selbst in Kontakt. Wo die Fähigkeit, sich zu spüren, dagegen nachlässt, da wird in der Folge auch die Kompetenz eingeschränkt, das eigene Lebensgefühl zu ermessen.“ Ein Mensch kann durchaus meinen, er sei eigentlich glücklich. Bis er merkt, dass das eben nicht ganz stimmt. Ereignisse, die die eigene Selbsteinschätzung korrigieren, kann es viele geben. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-1857"></span></p>
<p><strong>Viele Menschen leiden an Selbstverlust</strong></p>
<p>Die Wartezimmer vieler Psychotherapeuten sind gegenwärtig voll von Menschen, die sich gestern noch glücklich wähnten. Und die plötzlich von etwas heimgesucht wurden, worauf sie nicht im Mindesten vorbereitet waren. Woran liegt das? Georg Milzner erklärt: „Was uns später krank machen wird, erscheint uns zu einem früheren Zeitpunkt nicht der Aufmerksamkeit wert. Wir nehmen es einfach nicht wahr.“ Doch wenn das scheinbar Harmlose sich als das entpuppt, was es in Wahrheit ist, nämlich ein schleichend wirkendes Gift – dann ist es oft schon zu spät, um Leid und Erkrankung noch aufzuhalten. </p>
<p>Georg Milzner spricht bei dem, was vielen Menschen gegenwärtig in steigender Zahl widerfährt, von „Selbstverlust“. Im psychischen Zusammenhang versteht man unter Selbstverlust entweder einen Verlust an Identitäts- und Orientierungsgefühl. Die in dieser Weise vom Selbstverlust Betroffenen vermögen unter Umständen nicht zu sagen, wer sie sind, noch, wo sie herkommen oder was ihre Geschichte ist. Häufiger jedoch wird der Selbstverlust als Verlust der Beziehung zu sich selbst erlebt. So etwas ereignet sich oft als Folge schwerer Misshandlungen. </p>
<p><strong>Selbstverlust tritt nicht in Stufen auf</strong></p>
<p>Es gibt jedoch auch einen Selbstverlust, der in einer Entfremdung besteht. Er unterliegt keiner psychiatrischen Diagnose und kann, weil er sich so schwer zu erkennen gibt, sein Zerstörungswerk in aller Stille verrichten. Was Georg Milzner den „Selbstverlust“ nennt, vollzieht sich auf drei Weisen. Zunächst im Verlust der primären Selbstaufmerksamkeit. Sodann im Verlust an seelischer Tiefenwahrnehmung. Und schließlich im Verlust an innerem Halt und an innerer Ruhe. Dabei ist es wichtig, in den drei Formen des Selbstverlusts keine Stufenleiter zu erkennen. </p>
<p>Denn es kann zum Beispiel geschehen, dass etwa die primäre Selbstaufmerksamkeit ganz gut funktioniert, weil sie für eine Arbeit lebensnotwendig ist, die zweite Ebene jedoch vollkommen fehlt. Was Georg Milzner primäre Selbstaufmerksamkeit nennt, ist die Basis der körperlichen und emotionalen Intaktheit eines Menschen. Auf ihr basiert die Selbstregulierung, das Ausbalancieren zwischen dem, was der Organismus braucht, und dem, was man ihm zukommen lässt oder verweigert. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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