<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schüler &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/schueler/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Sun, 23 Oct 2022 03:15:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.2</generator>
	<item>
		<title>Die Digitalisierung erobert die Schule</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/die-digitalisierung-zieht-ins-klassenzimmer-ein.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/die-digitalisierung-zieht-ins-klassenzimmer-ein.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2022 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3590</guid>

					<description><![CDATA[Die Idee, Smartphones an Schulen zu verbieten, hat in etwa die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit, wie ausgedrückte Zahnpasta wieder in die Tube zurückzubekommen. Andreas Salcher kennt einen Grund: „Vor allem wenn Kinder erleben, wie ihre Eltern und Lehrer selbst in jeder freien Minute auf ihr Handy schauen.“ Die Digitalisierung wird auch vor den Schulen nicht Halt machen. Die Art, wie, wann und wo Schüler lernen, wird sich radikal verändern. Wer heute in einem kleinen Dorf in Asien oder Afrika über ein Smartphone verfügt, könnte mehrere Leben damit verbringen, kostenlose Online-Kurse an den&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee, Smartphones an Schulen zu verbieten, hat in etwa die gleiche Erfolgswahrscheinlichkeit, wie ausgedrückte Zahnpasta wieder in die Tube zurückzubekommen. Andreas Salcher kennt einen Grund: „Vor allem wenn Kinder erleben, wie ihre Eltern und Lehrer selbst in jeder freien Minute auf ihr Handy schauen.“ Die Digitalisierung wird auch vor den Schulen nicht Halt machen. Die Art, wie, wann und wo Schüler lernen, wird sich radikal verändern. Wer heute in einem kleinen Dorf in Asien oder Afrika über ein Smartphone verfügt, könnte mehrere Leben damit verbringen, kostenlose Online-Kurse an den besten Universitäten zu absolvieren. Oder man kann auch an Wikipedia denken, das Sterbehilfe für den guten alten Brockhaus gleistet hat, der in der Realität schon jahrzehntelang in den Bibliotheken verstaubte.  Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-3590"></span></p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz schlägt menschliche Dummheit</strong></p>
<p>Schulen, die sich wie in der Vergangenheit primär auf sture Wissensvermittlung konzentrieren, wird es so ergehen wie dem Brockhaus. Ein Schulsystem, in dem Lehrer vertrauensvolle Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen, ihnen tieferes Verständnis von Themen vermitteln und sie dabei unterstützen, komplexe Probleme eigenverantwortlich zu lösen, hat dagegen in der Zukunft große Chancen. In einem Punkt ist sich Andreas Salcher völlig sicher: „Künstliche Intelligenz schlägt menschliche Dummheit.“ </p>
<p>Denn Kinder, die komplexe Texte nicht sinnerfassend lesen können, werden sowohl bei Aufnahmetests für Universitäten als auch für qualifizierte Jobs chancenlos gegen künstliche Computerintelligenz sein. Idealerweise wird menschliche aber nicht mit künstlicher Intelligenz konkurrieren, sondern kooperieren. Andras Salcher nennt ein Beispiel: „Bei der Diagnose von Krankheiten auf Ultraschallbildern bringt die Kombination von Computeranalyse und menschlicher Urteilskraft die besten Ergebnisse.“ </p>
<p><strong>Die Schule muss den Schülern eine breite Medienkompetenz vermitteln</strong></p>
<p>Wo, wenn nicht in der Schule, soll Schülern eine breite Medienkompetenz vermittelt werden, die Voraussetzung dafür ist, um sich in der digitalen Welt selbstverantwortlich und risikobewusst bewegen zu können. Kindern und Jugendlichen digitale Geräte zu geben und sie damit allein zu lassen ist gefährlich. Sie total zu verbieten ist nicht realistisch. Daher sollen die Chancen und Gefahren von Social Media von kompetenten Lehrern aus unterschiedlichen Perspektiven aufgezeigt werden. Schüler sollten früh den kritischen, reflektierten Umgang mit Inhalten im Web lernen. </p>
<p>Sie sollten zum Beispiel lernen, wie man Informationen überprüfen kann oder wie man die Auswirkungen von Postings und Chats sowie von Algorithmen und Chatbots einschätzen kann. Andras Salcher stellt fest: „Untersuchungen zeigen, dass ohne Begleitung das Smartphone für niedrige soziale Schichten negative Wirkungen hat, für höhere soziale Schichten positive. Die Schere geht also auseinander, wenn wir uns in der Schule nicht mit Kindern und ihren digitalen Geräten aktive auseinandersetzen.“ Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/die-digitalisierung-zieht-ins-klassenzimmer-ein.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der klassische Unterricht stößt Schüler ab</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/der-klassische-schulunterricht-stoesst-die-schueler-ab.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/der-klassische-schulunterricht-stoesst-die-schueler-ab.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2021 01:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2593</guid>

					<description><![CDATA[Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ist keineswegs mangelndes Interesse, zu lernen, sondern offensichtlich die Art des klassischen Schulunterrichts, die Schüler so abstößt. Die Zeit im regulären Unterricht empfindet die überwiegende Mehrzahl als langweilig. Überspitzt formulier kann man sagen, das Positive&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die positive Wirkung einer harmonischen Familie, die ihr Kind fördert und unterstützt, kann von demotivierenden negativen Lernerfahrungen in der Schule unterminiert werden. Andreas Salcher erläutert: „Der Einfluss der Schule kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, wenn es darum geht, ob Talente in der schwierigen Zeit der Pubertät überleben oder im Schwarzen Loch versinken.“ Es ist keineswegs mangelndes Interesse, zu lernen, sondern offensichtlich die Art des klassischen Schulunterrichts, die Schüler so abstößt. Die Zeit im regulären Unterricht empfindet die überwiegende Mehrzahl als langweilig. Überspitzt formulier kann man sagen, das Positive an der Schule sind für die Schüler die Pausen sowie die gemeinsame Zeit mit den Klassenkameraden auf dem Weg nach Hause. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2593"></span></p>
<p><strong>„Meisterlehrer“ werden zu Idolen der Jugendlichen</strong></p>
<p>Das gilt besonders für hoch talentierte Schüler. Es ist ein verheerender Befund, den die Schüler den Schulen ausstellen. Die Schlüsselrolle bei der Förderung von Talenten nehmen in der Schule Lehrer ein. Und zwar diejenigen, die sich nicht mit der Rolle des theoretischen Wissensvermittlers zufriedengeben, sondern Begeisterung für ihr Fach wecken können und persönliche Beziehungen zu ihren Schülern aufbauen. Ihnen ist es ein leidenschaftliches Anliegen, ihre Schüler im Unterricht stark zu aktivieren und sie nach ihren Leistungsmöglichkeiten zu fordern. </p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Viele Jugendliche finden das Leben der Erwachsenen, die sie kennen, also das ihrer Eltern und Verwandten, total langweilig und sinnentleert.“ Enthusiastische Lehrer vermitteln ihren Schülern dagegen, dass das Leben mehr ist, als seine Zeit lustlos im Beruf abzudienen, jeden Monat sein Geld zu erhalten und sich auf das Wochenende zu freuen. „Meisterlehrer“ sind einfach interessante Menschen. Sie werden dann zu Idolen der Jugendlichen. </p>
<p><strong>Schlechter Unterricht frustriert talentierte Schüler</strong></p>
<p>Die Chance, dass ein individuelles Talent entdeckt und ausgeübt werden kann, hängt sehr von der Wertschätzung ab, die eine Kultur einem bestimmten Fachgebiet entgegenbringt. Daher geht schon eine Vielzahl von Talenten verloren, weil sowohl die wirtschaftlichen als auch die praktischen Möglichkeiten fehlen, damit sich bestimmte Talente überhaupt entwickeln können. Die wichtigste Aufgabe der Erziehung besteht darin, ein Umfeld zu schaffen, das bei Schülern Glückserlebnisse auslöst, wenn sie ihre Talente ausüben. </p>
<p>Der wichtigste individuelle Faktor, der über Erfolg oder Scheitern begabter Kinder entscheidet, ist, dass die später Erfolgreichen in der Pubertät sehr konzentriert und mit hohem Zeitaufwand ihr Talent ausüben, es zu ihrem wichtigsten Lebensinhalt machen. Sie lassen sich weniger als vergleichbare Teenager von anderen Dingen ablenken. Je talentierter ein Kind ist, desto frustrierter reagiert es auf schlechten Unterricht. Doch sind engagierte Lehrer oft die einzige Chance für talentierte Schüler, wenn sie zu Hause nicht unterstützt werden. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/der-klassische-schulunterricht-stoesst-die-schueler-ab.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lehrer müssen ihre Schüler wahrnehmen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-paedagogik.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-paedagogik.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Apr 2021 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Padagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2588</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt neurobiologische Konstruktionsmerkmale von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören, dass die im Kopf des Kindes angesiedelten Motivationssysteme nur dann anspringen, wenn die Kinder oder Jugendlichen spüren, dass sie persönlich wahrgenommen und „gesehen“ werden. Joachim Bauer erläutert: „Ohne Beziehung keine Motivation. Im Kern der pädagogischen Beziehung stehen Spiegelungs- und Resonanzvorgänge. Kinder und Jugendliche spüren, ob sie von ihrer Lehrperson wahrgenommen werden.“ Erfahrene Lehrkräfte haben eine persönlich gefärbte, unangestrengte Praxis des „Sehens“ ihrer Klasse entwickelt. Voraussetzung ist, dass die Lehrkraft ihre Klasse im Blick hat, die von ihren Schülern ausgehenden Signale&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt neurobiologische Konstruktionsmerkmale von Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören, dass die im Kopf des Kindes angesiedelten Motivationssysteme nur dann anspringen, wenn die Kinder oder Jugendlichen spüren, dass sie persönlich wahrgenommen und „gesehen“ werden. Joachim Bauer erläutert: „Ohne Beziehung keine Motivation. Im Kern der pädagogischen Beziehung stehen Spiegelungs- und Resonanzvorgänge. Kinder und Jugendliche spüren, ob sie von ihrer Lehrperson wahrgenommen werden.“ Erfahrene Lehrkräfte haben eine persönlich gefärbte, unangestrengte Praxis des „Sehens“ ihrer Klasse entwickelt. Voraussetzung ist, dass die Lehrkraft ihre Klasse im Blick hat, die von ihren Schülern ausgehenden Signale wahrnimmt. Zudem muss sie spüren, was in der Klasse los ist und welcher Art die Intervention sein sollte, die von Lehrerseite in einer gegebenen Situation gefragt ist. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-2588"></span></p>
<p><strong>Der Lehrerberuf gehört zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten</strong></p>
<p>Von zentraler Bedeutung ist eine Balance von empathischem Verstehen und überzeugender Führung. Dies bedeutet, dass die Lehrkraft nicht nur in sich Resonanz auf ihre Klasse zulässt, sondern umgekehrt ihrerseits so auftritt, dass sie in ihren Schülern Resonanz auslöst. Joachim Bauer weiß: „Entscheidend für Letzteres ist ein hohes Maß an körperlicher und geistiger Präsenz.“ Diese entsteht dadurch, dass die Lehrkraft mit sich, so wie sie ist, in hohem Maße identisch ist. Also zu sich und ihren Überzeugungen steht und eine freundlich sowie zugewandte, aber klare Haltung hat.</p>
<p>Außerdem muss der Lehrer selbst Freude am zu vermittelnden Stoff haben und einen didaktischen Plan, wie er diesen den jungen Menschen nahebringen will. Der Lehrerberuf gehört zu den anspruchsvollsten und anstrengendsten Berufen, die westliche Gesellschaften derzeit zu vergeben haben. Viele Kinder und Jugendliche in den westlichen Gesellschaften erleben die Schulen nicht als das, was sie sein sollten. Nämlich als hochwertige, von der Gesellschaft teuer bezahlte Angeboten. </p>
<p><strong>Kompetenzen entscheiden über das Lebensglück</strong></p>
<p>Diese sollen es jedem jungen Menschen ermöglichen, kostenlose Kompetenzen zu erwerben, die später einmal über das Lebensglück entscheiden. Bei vielen Erwachsenen und in Teilen der pädagogischen Szene ist leider die Vorstellung verbreitet, tief im Kind schlummere eine Persönlichkeit, die sich von ganz allein entfalte, wenn man ihr nur nichts Hemmendes entgegensetze. Richtig ist zwar: Was Kinder von sich aus mitbringen, ist natürliche Neugierde, Wissensdurst und Entdeckerfreude, Kreativität sowie eine natürliche Liebe zu Bewegung und Musik. </p>
<p>Doch worauf sollen sich Neugierde, Entdeckerfreude und die Kreativität des Kindes richten? Wenn man die Kinder nicht erzieht und ihren qualitativ hochwertige Angebote zur Verfügung stellt, werden sie mental verenden. Das passiert, wenn man sie den Medien und dem Internet überlässt, für die Kinder und Jugendliche nichts weiter als eine Profitquelle oder eine Ressource für verschieden Formen des Missbrauchs sind. Kinder zu motivieren, dass sie Kompetenzen erwerben, bedeutet nicht, zur repressiven Pädagogik zurückzukehren. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-paedagogik.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Begeisterung beim Lernen schlägt alles</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/begeisterung-beim-lernen-schlaegt-alles.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/begeisterung-beim-lernen-schlaegt-alles.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2020 06:39:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2278</guid>

					<description><![CDATA[Kinder lernen, weil sie neugierig sind. Allerdings macht das Lernen von Formeln oder Vokabeln selten Spaß. Dabei wird Spaß mit Freude verwechselt. Andreas Salcher weiß: „Anstrengung beim Erlernen einer neuen Fähigkeit ist eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür, um bei deren Ausübung Freude empfinden zu können. Diese Freude ist wiederum Antriebsfeder, um die nächste Stufe der Kompetenz zu erklimmen.“ Sonst würde fast niemand die von ständigen Fehlern gekennzeichneten Anfangsphasen beim Erlernen von Tennis, Skifahren oder einer Fremdsprache überwinden. Wer beim Radfahren unsicher wackelt, wird nicht auf den Tretroller zurückgesetzt. Sondern man&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder lernen, weil sie neugierig sind. Allerdings macht das Lernen von Formeln oder Vokabeln selten Spaß. Dabei wird Spaß mit Freude verwechselt. Andreas Salcher weiß: „Anstrengung beim Erlernen einer neuen Fähigkeit ist eine ganz wesentliche Voraussetzung dafür, um bei deren Ausübung Freude empfinden zu können. Diese Freude ist wiederum Antriebsfeder, um die nächste Stufe der Kompetenz zu erklimmen.“ Sonst würde fast niemand die von ständigen Fehlern gekennzeichneten Anfangsphasen beim Erlernen von Tennis, Skifahren oder einer Fremdsprache überwinden. Wer beim Radfahren unsicher wackelt, wird nicht auf den Tretroller zurückgesetzt. Sondern man motiviert ihn, mehr zu üben und sich über den Erfolg zu freuen. Voraussetzung für das Funktionieren jenes Grundprinzips der Eigenmotivation ist das Erkennen, warum eine Anstrengung Sinn macht. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2278"></span></p>
<p><strong>Lernende müssen vom Sinn ihres Tuns überzeugt sein</strong></p>
<p>Man muss die notwendigen Voraussetzungen haben, gut vorbereitet sein und vor allem von der Sinnhaftigkeit seines Tuns überzeugt sein. Das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene. Ein logisches Prinzip, dass man leider ausgerechnet in vielen Schulen außer Kraft zu setzen versucht. Dabei entsteht viel Leid bei allen Betroffenen. Dabei gäbe es ein einfaches Prinzip: Begeisterung beim Lernen schlägt alles. Man weiß heute ganz genau, nach welchen Prinzipien Kinder idealerweise lernen.</p>
<p>Erstens: „trial and error“, also ausprobieren und Fehler machen. Kinder lernen beispielsweise zu gehen, indem sie sich aufrichten, hinfallen, sich wiederaufrichten, einige Schritte gehen, hinfallen und sich wiederaufrichten. Eltern kämen wohl nie auf die Idee, ihren Kindern, nachdem diese zehnmal hingefallen sind, zu sagen: „Du bist leider zu dumm zum Zweibeiner, du kommst in die Gruppe mit den Vierbeinern.“ In vielen Schulen geschieht aber genau das. Denn dort zählt man die gescheiterten Versuche und nicht die erfolgreichen.</p>
<p><strong>Lehrer sollen bei den Schülern die Neugierde wecken</strong></p>
<p>Zweitens: „Das Voneinander-Lernen“. Eine Erfahrung, die wohl fast alle Schüler gemacht haben, wenn der Beste in Mathematik in der großen Pause etwas erklärte, was einem der Lehrer in einem halben Jahr nicht verständlich machen konnte. Der erklärende Schüler erreicht sogar ein höheres Lernniveau. Denn auf diese Weise wird ihm bewusst, falls er etwas nicht zu hundert Prozent verstanden hat. Andreas Salcher schränkt ein: „Die Anwendung dieses Prinzips funktioniert allerdings nur, wenn einige Schüler tatsächlich schon so weit sind, dass sie anderen etwas vermitteln können.“</p>
<p>Drittens: „Kinder lernen gerne, wenn sie den Sinn für sich erkennen.“ In der Schule bewegen sie sich spielerisch in den sozialen Netzwerken, weil sie sonst schnell den Anschluss an ihre Freunde verlieren. Stehen dagegen im Physikunterricht die technischen Grundlagen all dieser Wundersachen auf dem Lehrplan, langweilen sie sich schnell. Dabei könnte ihre Neugierde geweckt werden, wenn man ihnen einmal erklären würde, welche Zauberdinge in ihrem Smartphone drinnen sind, um damit an ihre Erlebniswelt anzuknüpfen. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/begeisterung-beim-lernen-schlaegt-alles.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lehrer erkennen selten Hochbegabte</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/lehrer-erkennen-selten-die-begabungen-ihrer-schueler.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/lehrer-erkennen-selten-die-begabungen-ihrer-schueler.html#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 06:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2226</guid>

					<description><![CDATA[Begabte Kinder sind ein bisschen anders. Das österreichische Schulsystem hat sich schon immer schwer getan, Hochbegabte zu erkennen. Wie schwer tut es sich erst, die Talente von normal begabten Kindern zu entdecken. Andreas Salcher kritisiert: „Eines der größten Defizite unserer Lehrerausbildung ist die Tatsache, dass zukünftige Lehrer über das Erkennen von Begabungen wenig bis gar nichts lernen.“ Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen richtiger Förderung von Hochbegabung und dem daraus resultierenden Lebenserfolg untersucht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein hohes Begabungspotential allein nicht ausreicht, sondern dass sehr wohl eine kompetent fördernde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Begabte Kinder sind ein bisschen anders. Das österreichische Schulsystem hat sich schon immer schwer getan, Hochbegabte zu erkennen. Wie schwer tut es sich erst, die Talente von normal begabten Kindern zu entdecken. Andreas Salcher kritisiert: „Eines der größten Defizite unserer Lehrerausbildung ist die Tatsache, dass zukünftige Lehrer über das Erkennen von Begabungen wenig bis gar nichts lernen.“ Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen richtiger Förderung von Hochbegabung und dem daraus resultierenden Lebenserfolg untersucht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein hohes Begabungspotential allein nicht ausreicht, sondern dass sehr wohl eine kompetent fördernde Umwelt notwendig ist. Die menschlich weit noch tragischere Variante der mangelnden Entdeckung von Hochbegabten liegt in den „hochbegabten Schulversagern“. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2226"></span></p>
<p><strong>Die besten Schüler erleben soziale Isolierung</strong></p>
<p>Hochbegabte machen schon oft in der Kindheit die Erfahrung, dass sie durch ihr ständiges Fragen sowie durch die im Vergleich zu Normalbegabten schnellere Auffassungsgabe weder von ihren Lehrern noch von ihren Kameraden soziale Wertschätzung beziehen. Sie reagieren auf dieses von ihnen wahrgenommene „Anderssein“ oft mit einer bewussten Flucht in die Leistungsvermeidung. Die andere beobachtete Verhaltensweise ist der Rückzug in die eigene Person. Oberflächlich wird dies als totales Desinteresse am Unterricht empfunden.</p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Das Elend der besten Schüler besteht dann in der sozialen Isolierung. Sie werden als Besserwisser und Streber gebrandmarkt. Zudem gelten sie als Störenfriede und Querulanten.“ Soziales Wohlbefinden durch Angenommensein ist seiner Meinung nach eben ein wesentlicher Lernfaktor. Um der Isolierung in der Klasse zu entgehen, erbringen solche Kinder manchmal unbewusst oder absichtlich schlechtere Leistungen. Daher ist es eine völlige Illusion zu glauben, dass besonders Begabte ohnehin privilegiert seien und jede zusätzliche Förderung ungerecht wäre.</p>
<p><strong>Hochbegabte setzen sich nicht automatisch durch</strong></p>
<p>Sie sind oft sehr unglückliche und sozial isolierte Menschen. Jeder, der die oft tragischen Lebensgeschichten von Hochbegabten studiert hat, wird das sofort erkennen. Es ist ein wissenschaftlich widerlegter Mythos, dass sich Begabte automatisch durchsetzen. Sie bedürfen vor allem eines rechtzeitigen Erkennens ihres Talents und einer kompetenten Förderung. Für einen der wichtigsten österreichischen Naturwissenschaftler, den Genetiker Markus Hengstschläger ist es einfach nicht „chic“, Naturwissenschaften zu studieren.</p>
<p>Es fehlen in Österreich die Helden der Forschung. Kinder, die trotzdem eine Karriere in der Wissenschaft anstreben, wird oft von den Eltern abgeraten. Sie sehen diese Laufbahn als sehr schwierig und vor allem als wenig lukrativ an. Dennoch hat es in Österreich hervorragende und weltberühmte Wissenschaftler gegeben. Andreas Salcher nennt einige Namen: „Denken wir zum Beispiel nur an den Entdecker der Blutgruppen Karl Landsteiner, an den „Vater“ der Quantenphysik Erwin Schrödinger oder an den Verhaltensforscher Konrad Lorenz.“ Quelle: „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/lehrer-erkennen-selten-die-begabungen-ihrer-schueler.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
