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	<title>Scheidung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Zerrüttete Ehen wahren oft den Schein</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen zerrütteten Ehen wird lieber nach außen die „heile Welt“ suggeriert, obwohl das Paar nicht mehr glücklich miteinander ist. Andere Menschen leiden im Stillen, weil sie Angst haben, den Partner zu verlassen. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti weiß, wie ein Paar sich respektvoll trennt – und ohne Rache verbunden bleiben kann. Die 46-jährige ist zudem selbst zum dritten Mal verheiratet. Der Gedanke an das „Ich will mich scheiden lassen-Gespräch“ sorgt bei vielen Menschen für schlaflose Nächte oder sogar lähmende Angst. Franca Cerutti erklärt: „Im Gegensatz zu kurzfristigen Partnerschaften ist es in einer Ehe mit einem einzigen Gespräch nicht getan.“ Franca Cerutti arbeitet in eigener Praxis am Niederrhein als Psychotherapeutin mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie und Coaching. Sie moderiert zwei Podcasts: „Split – Happens – Der Scheidungs-Guide“ und „Psychologie to go!“ <span id="more-4202"></span></p>
<p><strong>Trennungsgespräche sollte man außerhalb des Hauses führen</strong></p>
<p>Eine Grundvoraussetzung ist daher, dass man den Partner vorher in aller Offenheit bezüglich der eigenen Gedanken und Gefühle mitgenommen hat. Manchmal kommt ein Trennungsgespräch wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Das wird zu Recht als unfair empfunden. Grundsätzlich gilt für problematische Gespräche der Tipp, die besser außerhalb des Hauses zu führen. Ein öffentlicher Ort hilft auch vorzubeugen, dass das Trennungsgespräch nicht eskaliert. </p>
<p>Clara Ott fragt: „Unabhängig vom Scheidungsgrund wird das Hauptgesprächsthema schnell die Schuldfrage sein, richtig?“ Franca Cerutti antwortet: „Oh, absolut. Nach meiner Beobachtung in der Praxis dreht sich am Ende der Beziehung viel darum, wer den größten Anteil an ihrem Scheitern trägt.“ Am liebsten sind die Betroffenen das Opfer in einer Scheidung, weil das bedeutet, dass ihm mehr Solidarität von Freunden und der Familie zusteht. Es gibt jedoch gangbare Wege aus der Opferhaltung. Es ist ein Gewinn, wenn ein Paar es schafft, sich darauf zu verständigen, dass es einfach nicht funktioniert hat. </p>
<p><strong>Bei Trennungen ist Fairness das oberste Gebot</strong></p>
<p>Es ist schön, wenn beide sagen können: „Wir sind eben nicht die Menschen, die sich gegenseitig dauerhaft glücklich machen. Und das ist okay!“ Mit dieser Haltung braucht man das Wort Schuld nicht in den Mund zu nehmen. Wann ist der Punkt erreicht, eine Scheidung einzureichen? Franca Cerutti erläutert: „Viele Patientinnen und Patienten schildern mir in der Praxis, dass sie regelrechte Aggressionen spüren, was deutlich über die Gereiztheit hinausgeht. Viele empfinden die Anwesenheit des Partners als Belastung.“ </p>
<p>Clara Ott stellt fragt: „Was wären gute Schritte, um sich als Paar respektvoll zu trennen?“ Franca Cerutti antwortet: „Die hohe Kunst besteht darin, negative Gefühle – die in jeder Trennung aufkommen – nicht handlungsleitend werden zu lassen, sondern fair zu bleiben.“ Zunächst ist auch viel Abstand wichtig, um sich zu sortieren und die „Amputation“ des Partners zu verkraften. Die Trennung muss für beide klar und akzeptiert sein, damit nicht einer das Gefühl hat, es gibt eine Versöhnung. Besonders am Ende sollte man den Partner nicht zum Todfeind erklären. Quelle: „Ich will mich scheiden lassen“ von Clara Ott in „DIE WELT“ vom 24. November 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 05:47:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom ... <a title="Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-affaere-ist-der-beweis-fuer-eine-kaputte-ehe.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Affäre ist der Beweis für eine kaputte Ehe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In manchen Fällen kann die Offenlegung einer Affäre für einen Moment absoluter Klarheit sorgen. Sobald er oder sie kurz davor steht, seine Ehe zu verlieren, wird es manchen untreuen Partner plötzlich bewusst, dass sie ihre Ehe auf jeden Fall aufrechterhalten wollen. Shirley P. Glass erklärt: „Es ist ihnen vielleicht während ihres Doppellebens leicht gefallen, vom Ehepartner zum Liebhaber zu wechseln. Aber wenn sie vor der endgültigen Entscheidung stehen, besteht für sie keinerlei Zweifel daran, dass sie ihre Ehe bewahren wollen.“ Es ist, als hätten sie in einer Art Trance gelebt. Der Schock der Enthüllung bringt sie schlagartig zurück in die Wirklichkeit. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-2248"></span></p>
<p><strong>Scheidungsgefühle sind oft nicht von Dauer</strong></p>
<p>Manche betrogene Partner reagieren genau so eindeutig. Sie wissen, dass sie ihren Ehepartner zurückhaben und gemeinsam daran arbeiten wollen, die Ehe stärker zu machen, komme, was da wolle. Anderen gibt der Moment der Klarheit die Energie zu gehen. Jahrelange unterschwellige Unzufriedenheit oder regelrechtes Unglücklichsein können sich zu einer glasklaren Erkenntnis verdichten, dass die Ehe gescheitert ist. Wenn ein Partner solche Gefühle nach außen zeigt, indem er oder sie eine Affäre hat, liefert der Betrug den Beweis dafür, dass die Ehe nicht funktioniert.</p>
<p>So schmerzlich diese Enthüllung auch sein mag, kann jede der beiden Parteien sie doch als Katalysator für den Entschluss nutzen, sich scheiden zu lassen. Nichtsdestotrotz sind frühe Entscheidungen, zu bleiben oder zu gehen, nicht unbedingt von Dauer. Der Partner, der an einem Tag die Nase voll hat oder emotional distanziert ist, verhält sich seinem Partner gegenüber am nächsten Tag sehr liebevoll. Der Partner, der sich sicher ist, dass er oder sie durchs Feuer gehen würde, um die Ehe zu retten, marschiert möglicherweise letzten Endes vor den Scheidungsrichter.</p>
<p><strong>Niemand sollte seine Ehe zu schnell aufgeben</strong></p>
<p>Shirley P. Glass rät: „Es ist egal, ob die Affäre Sicherheit oder Unsicherheit ausgelöst hat. In jedem Fall ist es jedoch hilfreich, wenn Sie im Hinterkopf behalten, dass zu diesem frühen Zeitpunkt alles Mögliche passieren kann. Sich zwiegespalten zu fühlen, ist während der ersten Monate nach der Entdeckung durchaus normal. Keiner kann in dieser Phase wissen, wie die Sache ausgehen wird.“ Wer das Gefühl hat, nicht weiterzukommen, sollte sich die Zeit zugestehen, die er braucht, um sich zu entscheiden. Auf keinen Fall sollte man zu schnell aufgeben.</p>
<p>Der häufigste Fehler, den Shirley P. Glass beobachtet, besteht darin, dass die Menschen versuchen, ihre Ambivalenz schnell zu beenden. Daher geben sie die Ehe zu rasch auf. In den ersten Wochen ist alles in ständiger Bewegung und Veränderung. Die Ehe wird immer noch von Nachbeben erschüttert, die jede bis dahin mühsam erlangte Stabilität aufsprengen. Manchmal fällt es schwer, inmitten all dieser Verwirrung und aufgewühlten Emotionen genau zu bestimmen, was man eigentlich fühlt. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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