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	<title>Qual &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Victor-Emil von Gebsattel stellt eine Theorie der Depression auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Psychologie Guide]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 02:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Zustandsbild der Depression reicht von der normalen Trauer bis zur pathologischen Melancholie. Johannes Heinrich Schultz beschreibt das Wesen der Depression in seinem Werk „Grundfragen der Neurosenlehre“ als eine aversive Fluchthaltung oder Abwehrhaltung bezüglich des gesamten Lebens eines Menschen. Das Element der Lebensvereinung ist in der Depression wirklich überall erkennbar: bei einem depressiven Patienten ist sogar ein Selbstmord jederzeit möglich. Victor-Emil von Gebsattel konstatiert beim Depressiven folgende Symptome: vitale Hemmung, vitale Traurigkeit und Kleinheitswahn. Wie in allen Neurosen stellt er bei der Depression eine fundamentale Werdenshemmung und Handlungsunfähigkeit fest. Die Zeitdimensionen der Gegenwart und der Zukunft existieren für den Depressiven kaum, er scheint vor allem in seiner Vergangenheit zu leben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zustandsbild der Depression reicht von der normalen Trauer bis zur pathologischen Melancholie. Johannes Heinrich Schultz beschreibt das Wesen der Depression in seinem Werk „Grundfragen der Neurosenlehre“ als eine aversive Fluchthaltung oder Abwehrhaltung bezüglich des gesamten Lebens eines Menschen. Das Element der Lebensvereinung ist in der Depression wirklich überall erkennbar: bei einem depressiven Patienten ist sogar ein Selbstmord jederzeit möglich. Victor-Emil von Gebsattel konstatiert beim Depressiven folgende Symptome: vitale Hemmung, vitale Traurigkeit und Kleinheitswahn. Wie in allen Neurosen stellt er bei der Depression eine fundamentale Werdenshemmung und Handlungsunfähigkeit fest. Die Zeitdimensionen der Gegenwart und der Zukunft existieren für den Depressiven kaum, er scheint vor allem in seiner Vergangenheit zu leben. <span id="more-192"></span></p>
<p><strong>Bei depressiven Menschen zerfällt das Ich in lauter Einzelteile</strong></p>
<p>Die klassische psychopathologische Literatur spricht bei einer Depression von Depersonalisation und Derealisation: der Depressive meint, dass sein Ich in lauter Einzelteile zerfällt und ihm die Attraktivität und Konsistenz der Realität verloren geht. Beide Befunde bilden oft eine Einheit. Denn es gilt: je gesünder und ganzheitlicher das Ich eines Menschen ist, desto reichhaltiger und kompakter empfindet es die Welt. Die Depressiven dagegen beklagen oftmals die endlose Leere im eigenen Inneren und die Trostlosigkeit der Außenwelt.</p>
<p>Es sind ihre Erlebnisunfähigkeit und ihr Mangel an gelebter Zeit die ihr Leergefühl hervorrufen. Wenn es dem Patienten gelingt, mit der Gegenwart anregende und erfreuliche Erlebnisse zu verbinden und auch wieder Hoffnung in seine Zukunft zu setzen, setzt sich auch für ihn das normale Zeitgeschehen wieder in Gang. Wer eine Gegenwart und eine Zukunft hat, braucht nicht in der Vergangenheit im morbiden Sinn in seinen Verfehlungen und Sünden herumzustochern.</p>
<p><strong>Das fundamentale Ohnmachtsgefühl der Depressiven</strong></p>
<p>Zentral an der Depression ist laut Emil-Victor von Gebsattel auch die Angst beteiligt &#8211;  die Angst vor Verarmung, ein Horror vor dem Ekel, vor allem aber die umfassende Lebensangst. Depressive Menschen sind von einem fundamentalen Ohnmachtsgefühl erfüllt. Deshalb sind sie ganz auf sich selbst zurückgeworfen und erfahren ihre Realität als Widerstand, als bedrohliche Macht, als Heimsuchung und Qual. Die Wirklichkeit erscheint ihm als Alptraum, da er ihr sich verweigert und zu entziehen sucht.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Alexander Mitscherlich erforscht das Phänomen der Grausamkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2015 02:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
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					<description><![CDATA[Brutales, grausames Verhalten von Mensch zu Mensch begleitet die Menschheitsgeschichte. Grausamkeit beherrscht auch viele Phantasien über ein Leben nach dem Tode und hat für Alexander Mitscherlich noch andere erstaunliche Aspekte. Als individueller Verstoß, zum Beispiel bei einer absichtlichen Körperverletzung, wird sie mit Gefängnisstrafen bedroht. Im Falle der Diskriminierung einer Rasse oder Minderheit etwas stimulieren sich ganze Völker zur „Hexenjagd“ und finden Lynchjustiz und ähnliches durchaus in Ordnung. Alexander Mitscherlich fügt hinzu: „Entsprechend unterschiedlich verläuft die Schuldverarbeitung, je nachdem, ob die Handlung kollektiv gebilligt war oder nicht.“ Alexander Mitscherlich nützt diese&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Brutales, grausames Verhalten von Mensch zu Mensch begleitet die Menschheitsgeschichte. Grausamkeit beherrscht auch viele Phantasien über ein Leben nach dem Tode und hat für Alexander Mitscherlich noch andere erstaunliche Aspekte. Als individueller Verstoß, zum Beispiel bei einer absichtlichen Körperverletzung, wird sie mit Gefängnisstrafen bedroht. Im Falle der Diskriminierung einer Rasse oder Minderheit etwas stimulieren sich ganze Völker zur „Hexenjagd“ und finden Lynchjustiz und ähnliches durchaus in Ordnung. Alexander Mitscherlich fügt hinzu: „Entsprechend unterschiedlich verläuft die Schuldverarbeitung, je nachdem, ob die Handlung kollektiv gebilligt war oder nicht.“ Alexander Mitscherlich nützt diese kollektiven Ausbrüche von Wut, die sich durch Qual, Angst und Tötung des Opfers entspannen will, um die Grausamkeit von der Zerstörungswut und der Lust an der Zerstörung abzugrenzen. <span id="more-289"></span></p>
<p><strong>Der Mensch rottet Tierarten aus und verwandelt ganze Landstriche in Wüsten</strong></p>
<p>Die Absicht der Zerstörung richtet sich ist der Anlass einer zerstörten Ökologie ist. Als Beispiele nennt Alexander Mitscherlich die vielen ausgerotteten Tierarten und die vom Menschen in Wüste verwandelte Landstriche.</p>
<p>Alexander Mitscherlich erklärt: „Die Wurzeln dieses destruktiven Verhaltens, der Rückgriff auf brutale Gewalt der Überlegenheit und Ausagieren der Macht, wo immer unsere unmittelbar gefühlten Triebbedürfrzen des Opfers verbundenes Handeln, gegen einen Artgenossen richtet.</p>
<p><strong>Kurzbiographie: Alexander Mitscherlich</strong></p>
<p>Der Arzt, Psychoanalytiker und Schriftsteller Alexander Mitscherlich, geboren am 20. September 1908 in München, leitete von 1960 bis 1976 das von ihm gegründete Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main. Im Jahr 1969 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Zu seinen Hauptwerken zählen: „Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft“, „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“, „Die Unfähigkeit zu trauern“ sowie „Die Idee des Friedens“. Alexander Mitscherlich starb am 26. Juni 1982 in Frankfurt am Main.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Zwangsstörungen sind komplexe und oft verheimlichte Leiden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 02:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaltenstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsstörungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Menschen ständig Dinge nachprüfen, ständig putzen und waschen, kann ihnen das Leben sehr leicht zur unerträglichen Qual werden. Die Betroffenen stellen sich zum Beispiel folgende Fragen: „Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet, die Tür auch tatsächlich zugesperrt?“ Allerdings ist fast jeder schon einmal umgekehrt, um irgendetwas zu überprüfen.“ Als die beiden bekanntesten Zwangshandlungen gelten wiederholtes Kontrollieren und Waschen. Unter Zwangsstörungen leiden auch jene Menschen, die von zwanghaften Gedanken gequält werden. Verstörende Vorstellungen drängen sich bei den Betroffenen gegen ihren Willen auf. Während die beispielsweise am Bahnsteig stehen, überfällt sie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Menschen ständig Dinge nachprüfen, ständig putzen und waschen, kann ihnen das Leben sehr leicht zur unerträglichen Qual werden. Die Betroffenen stellen sich zum Beispiel folgende Fragen: „Habe ich den Herd wirklich ausgeschaltet, die Tür auch tatsächlich zugesperrt?“ Allerdings ist fast jeder schon einmal umgekehrt, um irgendetwas zu überprüfen.“ Als die beiden bekanntesten Zwangshandlungen gelten wiederholtes Kontrollieren und Waschen. Unter Zwangsstörungen leiden auch jene Menschen, die von zwanghaften Gedanken gequält werden. Verstörende Vorstellungen drängen sich bei den Betroffenen gegen ihren Willen auf. Während die beispielsweise am Bahnsteig stehen, überfällt sie die fixe Idee, einen anderen vor den einfahrenden Zug zu stoßen. <span id="more-379"></span></p>
<p><strong>Zwangsgestörte schämen sich für ihre Handlungen und Gedanken</strong></p>
<p>Diese Menschen glauben in ihrer Selbsteinschätzung eine Gefahr für die Umwelt zu sein und versuchen solche zwanghaften Gedanken zu unterdrücken. Das ist kontraproduktiv, denn so kommen sie immer wieder. Viele Menschen, die unter Zwangsstörungen leiden, schämen sich für ihre Handlungen und Gedanken. Sie erkennen selbst, dass ihr Tun oder Denken ihnen nicht weiterhilft, sondern ganz im Gegenteil viel Zeit kostet und das Leben nahezu unerträglich macht. Zwangsstörungen zählen zu den komplexen, oft verheimlichten und chronischen Leiden. Obwohl sich die Zwangsstörung in der Regel sehr gut behandeln lässt, suchen viele Betroffene aus Scham viel zu spät einen Arzt auf. Quelle: Apotheken Umschau</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Sadist hat seinen Spaß an der Qual und Pein der anderen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2013 02:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie, die der kanadische Persönlichkeitspsychologe Delroy Paulhus zusammen mit seinem Team in der Fachzeitschrift Psychological Science veröffentlicht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Sadismus überproportional bei Führungskräften in Erscheinung tritt. Die betroffenen Chefs zeichnen sich durch große Kälte bei Gefühlen und einen ausgeprägten Egoismus aus. Die Angehörigen dieser Gruppe unterscheiden sich nach drei Typen: der Machiavellist zeigt sich als Manipulator ohne jeglichen Skrupel, die Psychopath geht eher direkt und rücksichtslos vor, wobei er die Konsequenzen nicht fürchtet, wogegen sich der Narzisst grenzenlos selbstüberschätzt und am liebsten den ganzen Tag bewundert&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie, die der kanadische Persönlichkeitspsychologe Delroy Paulhus zusammen mit seinem Team in der Fachzeitschrift Psychological Science veröffentlicht hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Sadismus überproportional bei Führungskräften in Erscheinung tritt. Die betroffenen Chefs zeichnen sich durch große Kälte bei Gefühlen und einen ausgeprägten Egoismus aus. Die Angehörigen dieser Gruppe unterscheiden sich nach drei Typen: der Machiavellist zeigt sich als Manipulator ohne jeglichen Skrupel, die Psychopath geht eher direkt und rücksichtslos vor, wobei er die Konsequenzen nicht fürchtet, wogegen sich der Narzisst grenzenlos selbstüberschätzt und am liebsten den ganzen Tag bewundert werden möchte. <span id="more-43"></span></p>
<p><strong>Der alltägliche Sadismus tritt gerne im Internet auf</strong></p>
<p>Bei allen drei Typen liegt die Persönlichkeitsstörung in der Regel in einem tolerierbaren Bereich, der es ihnen ermöglicht, ein relativ normales Leben zu führen, ohne zum Mörder oder Sexualverbrecher zu werden. Über die bösartigen Trolle in den Chats und Foren sagt Delroy Paulhus folgendes: „Sie wissen nur, dass sie andere Menschen damit unglücklich machen, was in vielen Fällen auf eine sadistische Ader schließen lässt.“ Das Team um Delroy Paulus entwickelte einen Test, bei dem potentiellen Sadisten die Chance ermöglicht wurde, andere Lebewesen scheinbar zu quälen und zu töten. Den Probanden wurde gesagt, in der Studie ginge es um Persönlichkeit und Toleranz bei belastenden Arbeiten.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gelotophobie entsteht aus einem Schamgefühl heraus</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/gelotophobie-entsteht-aus-einem-schamgefuhl-heraus.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 02:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[Qual]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Menschen, für die jedes noch so harmlose Lachen zur Qual wird. Man bezeichnet sie als Gelotophobiker. Sie werden regelmäßig von einer panschliches Lachen einmal mit dem Gegacker von Hühnern, es war ihm unangenehm. In den Ohren eines anderen klingt es wie ein Maschinengewehr.“ ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, für die jedes noch so harmlose Lachen zur Qual wird. Man bezeichnet sie als Gelotophobiker. Geprägt hat den Begriff der Gelotophobie der Tuttlinger Psychologe im Jahr 1995. Abgeleitet hat er das Wort vom griechischen gelos, Lachen, und phobia, Angst. Bei der Behandlung von Angstpatienten aller Art bemerkte er eines Tages, dass bei vielen Patienten, die Angst lächerlich zu wirken, eine große Rolle spielte. Michael Titze erläutert: „Jeder Dritte meiner Patienten sprach unentwegt von seiner Wirkung nach außen und von seinem Image.“ Er stellte fest, dass der Angst der Betroffenen stets Erlebnisse vorausgingen, die eine traumatische Wirkung auf sie ausübten.</p>
<p><strong>Michael Titze definiert die Gelotophobie</strong></p>
<p>Die Traumata der Gelotophobiker stammen häufig aus der Kindheit oder Jugend. Die Betroffenen stammen oft aus einem Umfeld, in denen die Familien mit dem Nachwuchs nach außen hin glänzen wollen. Wenn die Kinder den Erwartungen der Eltern nicht entsprechen, werden sie mit Liebesentzug bestraft.</p>
<p>Michael Titze sagt: „Die Anforderung an den Einzelnen, besonders schön oder erfolgreich zu sein, kann ihn leicht überfordern. Die Folgen sind oft Fett- oder Magersucht beziehungsweise Gelotophobie. Michael Titze betont allerdings auch, dass nicht jede Art von Scham und nicht jede Angst vor dem Ausgelachtwerden krankhaft sind. Zur Krankheit wird sie erst, wenn der Mensch von der Angst überwältigt wird und sein gesamtes Handeln danach ausrichtet.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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