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	<title>Patient &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Viele Menschen verdrängen gerne Krisen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 02:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit jeher ist die Menschheit überzeugt, dass alles immer schlimmer wird. Jakob Hein ergänzt: „Und auch jetzt gerade erscheint es uns so schlimm und ausweglos wie nie zuvor. Die Krisen schieben sich förmlich übereinander, bedingen und verstärken einander. Wenn wir eine von ihnen gerade nicht beobachten, scheint sie sich in diesem Schatten heimlich zu verstärken.“ ... <a title="Viele Menschen verdrängen gerne Krisen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jakob-hein-umgang-mit-krisen.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen verdrängen gerne Krisen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit jeher ist die Menschheit überzeugt, dass alles immer schlimmer wird. Jakob Hein ergänzt: „Und auch jetzt gerade erscheint es uns so schlimm und ausweglos wie nie zuvor. Die Krisen schieben sich förmlich übereinander, bedingen und verstärken einander. Wenn wir eine von ihnen gerade nicht beobachten, scheint sie sich in diesem Schatten heimlich zu verstärken.“ Deshalb wollen viele Deutsche überhaupt keine Nachrichten mehr sehen oder hören. Mit Krisen, die zwar real existieren, mit denen aber die betroffenen Menschen keinen anderen Umgang finden als den hilflosen Versuch, sie zu verdrängen, kenne psychotherapeutisch arbeitende Menschen sich aus. Sie wissen nicht mehr als andere von Waffen, Viren oder dem Klimawandel, aber sie kennen Menschen in Krisensituationen. Jakob Hein ist Psychiater für Kinder und Erwachsene und Schriftsteller. Seit 2011 führt er seine eigene Praxis. <span id="more-4137"></span></p>
<p><strong>Es gibt kein Geheimwissen über die Lösung von Problemen</strong></p>
<p>Denn im Gegensatz zu bestimmten Klischees werden Psychiater wie Jakob Hein in aller Regel von Leuten aufgesucht, die veritable Probleme haben. Und praktisch niemals ist es nur ein einziges Problem. Wenn die Dinge hübsch nacheinander aus dem Ruder laufen würden, dann wäre das nicht gut, aber handhabbar. Doch leider läuft es so oft nicht. Ein einziges Problem kann praktisch jeder lösen. Aber es gilt Murphys Gesetz: „Alles, was schiefgehen kann, geht schief“, und die erste logische Schlussfolgerung daraus lautet: „Alles geht auf einmal schief.“ </p>
<p>Jakob Hein gibt zu: „Leider haben wir Psychotherapeuten und Psychiaterinnen kein Geheimwissen über die Lösung von Problemen.“ Nicht einmal die psychopharmakologischen Medikamente können Wunder vollbringen. Aber sie spielen oft eine wichtige Rolle in der Linderung der schlimmsten Symptome und helfen den Patienten, sich überhaupt dem psychotherapeutischen Prozess stellen zu können. Psychotherapie ist individuelle Arbeit, die nicht immer leicht ist für den Therapeuten, aber für die Patienten ist sie sehr schwer. </p>
<p><strong>Die Psychotherapie analysiert die Vergangenheit</strong></p>
<p>Alles, was in der Psychotherapie geschieht, unterliegt der Schweigepflicht. Dennoch ist nichts von dem was Psychiater wie Jakob Hein tun, geheim: „Wir können nur die Vergangenheit analysieren, denn allein sie steht uns zur Verfügung. Wir tun dies aber, um die Zukunft besser gestalten zu können, so ungewiss sie ist. Denn wir wollen nicht de Lebensgeschichte der Patienten als eine endlose Abfolge von tragischen Fehlentscheidungen nachzeichnen, die in logischer Konsequenz zur jetzigen Krise geführt hat, wir wollen gemeinsam schauen, was die Patienten ändern können. Wir erheben eine Anamnese, keine Katastrophe. </p>
<p>Dazu suchen Jakob Hein und Kollegen Muster von Fehlentscheidungen, systematische Probleme, Dinge, die immer wieder zu Krisensituationen geführt haben, und diskutieren Möglichkeiten, an welcher Stelle er oder sie sich vielleicht anders entscheiden hätten können. Das müssen nicht immer Entscheidungen sein, die besser anders getroffen worden wären. Manchmal war es auch die für einen Patienten richtige Entscheidung, die nur von anderen Personen als falsch bewertet wurde. Quelle: „Finde die Lücke“ von Jakob Hein in „chrismon“ Nr.11/2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Psychische Störungen haben viele Ursachen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2022 01:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
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					<description><![CDATA[Man kann ausnahmslos alle psychischen Phänomene genauso gut unter einer lebensgeschichtlichen Perspektive betrachten. Ereignisse aus jüngster Zeit kann man für die Ursache der psychischen Störung halten. Das ist genau so wenig widerlegbar wie eine biologische Hypothese. Manfred Lütz weiß: „Übrigens ist das die häufigste Sichtweise der Patienten und ihre Angehörigen.“ Eine Depression kann als Folge ... <a title="Psychische Störungen haben viele Ursachen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/manfred-luetz-psychische-phaenomene-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Psychische Störungen haben viele Ursachen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ausnahmslos alle psychischen Phänomene genauso gut unter einer lebensgeschichtlichen Perspektive betrachten. Ereignisse aus jüngster Zeit kann man für die Ursache der psychischen Störung halten. Das ist genau so wenig widerlegbar wie eine biologische Hypothese. Manfred Lütz weiß: „Übrigens ist das die häufigste Sichtweise der Patienten und ihre Angehörigen.“ Eine Depression kann als Folge einer Ehekrise oder eines Berufskonflikts, einer Auseinandersetzung mit Freunden oder Nachbarn gesehen werden. Der schizophrene Wahn könnte als Folge von Mobbing auftreten. Man könnte sogar unwiderlegbar behaupten, die psychischen Symptome nach einer organischen Hirnschädigung seien im Wesentlichen von Ereignissen der vergangenen Wochen geprägt. Auch das ist niemals wahr oder falsch. Auch das ist im jeweiligen Fall unter therapeutischen Gesichtspunkten bloß mehr oder weniger nützlich. Dr. med. Dipl. theol. Manfred Lütz ist Psychiater, Psychotherapeut, Kabarettist und Theologe. <span id="more-3789"></span></p>
<p><strong>Eine phasenhafte Depression tritt oft unvermittelt auf</strong></p>
<p>Manfred Lütz nennt ein Beispiel. Ein Patient kommt wegen einer schweren phasenhaften Depression, bei der der genetische Faktor eine große Rolle spielt, in Behandlung. Die Form der Depression tritt oft ganz unvermittelt auf. Plötzlich erwacht der bis dahin unauffällige Patient morgens depressiv, ist verzweifelt, sieht keinen Ausweg mehr und ist durch kein Gespräch zu beruhigen. Jeder Hinweis auf die in Wirklichkeit glückliche Lebenssituation prallt ab, führt bloß noch zu Selbstvorwürfen. </p>
<p>Wer mit einem solchen Patienten spricht, kann fast den Eindruck bekommen, gegen Moleküle anzureden. Argumente erreichen ihn gar nicht. In einem solchen Fall ist die biologische Perspektive für alle Beteiligten in der Regel die angemessenste und nützlichste. Denn sie vermeidet den Irrtum, dass an dieser Depression irgendjemand „schuld“ ist. Manfred Lütz ergänzt: „Nicht der Patient, aber auch nicht die Angehörigen, die sich nicht selten furchtbare Vorwürfe machen, weil sie vielleicht einige Tage zuvor eine banale Auseinandersetzung mit dem Kranken gehabt haben.“ </p>
<p><strong>An einer Depression ist niemand schuld</strong></p>
<p>Und dann gibt es da noch eine Sorte Verwandte, die etwa 150 Kilometer entfernt wohnen, nichts Genaues, dafür aber alles besser wissen. Die nehmen eine solche Krise gern zum Anlass, über die angeblich so herzlose Ehefrau herzuziehen. Das ist eine besondere Frechheit, denn die Ehefrau ist nach dem Patienten das zweite Opfer der Erkrankung. Sie leidet mit, fühlt sich völlig hilflos und untergründig tatsächlich oft auch schuldig. Da muss der Therapeut mit aller zur Verfügung stehenden Autorität erklären, dass an dieser Depression niemand, wirklich niemand, schuld ist. </p>
<p>Manfred Lütz betont: „Er muss erklären, dass das eine Stoffwechselerkrankung ist, die man gut behandeln kann, indem man den Stoffwechsel mit Medikamenten beeinflusst, und die mit großer Wahrscheinlichkeit gänzlich heilbar ist.“ Das heißt natürlich nicht, dass irgendwelche Ereignisse im Vorfeld der Depression nicht doch gewisse Einflüsse insbesondere auf die besondere Färbung der Depression haben könnten. Doch die wesentliche und vor allem die mit Blick auf die Therapie nützlichste Perspektive ist in diesem Fall die biologische. Quelle: „Neue Irre!“ von Manfred Lütz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Mensch und Natur gehören zusammen</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-emotionaler-kontakt.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2022 01:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
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					<description><![CDATA[Weil sie jahrelang gelernt haben, den Menschen in seine Organe und molekularen Einzelteile zu zerlegen und zu analysieren, vergessen viele Ärzte, dass ihr Patient keine „Sache“ ist, sondern ein lebendiges Wesen. Joachim Bauer betont: „Mit einem lebendigen Gegenüber ist man, ob einem das behagt oder nicht, immer in einer Beziehung.“ Aus der modernen Neurowissenschaft und ... <a title="Mensch und Natur gehören zusammen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-emotionaler-kontakt.html" aria-label="Mehr Informationen über Mensch und Natur gehören zusammen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weil sie jahrelang gelernt haben, den Menschen in seine Organe und molekularen Einzelteile zu zerlegen und zu analysieren, vergessen viele Ärzte, dass ihr Patient keine „Sache“ ist, sondern ein lebendiges Wesen. Joachim Bauer betont: „Mit einem lebendigen Gegenüber ist man, ob einem das behagt oder nicht, immer in einer Beziehung.“ Aus der modernen Neurowissenschaft und Psychosomatischen Medizin kommt die Erkenntnis, dass die Art der Beziehung reale Auswirkungen auf die „Sache“, also auf die materiellen Aspekte des Körpers haben kann. Auch die einen Menschen umgebende natürliche Welt ist – jedenfalls in großen Teilen – keine leblose „Sache“, selbst wenn man sie wissenschaftlich in ihre Einzelteile zerlegen und analysieren kann. Ein Großteil der Menschen hat leider den Kontakt zur Natur verloren. Prof. Dr. Med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Arzt. <span id="more-3690"></span></p>
<p><strong>Zu jeder guten Beziehung gehört Empathie</strong></p>
<p>Viele Menschen haben auch vergessen, dass Mensch und Natur durch eine Beziehung verbunden sind. Wenn die Tatsache einer Beziehung von einem der Partner vergessen oder verleugnet wird, hebt das jedoch die Tatsache einer Beziehung an sich nicht auf. Wenn ein Partner in einer Partnerschaft zum Beispiel dazu übergegangen ist, den anderen wie einen Dienstleistungsroboter, also wie eine leblose „Sache“ zu behandeln, dann heißt das keineswegs, selbst wenn die Beteiligten dies leugnen sollten, dass hier nicht eine Beziehung bestünde, wenn auch eine verheerende. </p>
<p>Joachim Bauer stellt fest: „Der Schlüssel zum Ausweg aus den Schwierigkeiten, in denen wir und die Welt uns befinden, ist die Erinnerung oder Wiederentdeckung der Beziehung, in der wir zu ihr stehen.“ Zu jeder Beziehung gehört die Frage der noch vorhandenen oder verlorengegangenen Empathie. Ohne Empathie, ohne den wenigsten ansatzweisen Versuch, die Situation des jeweils anderen zu verstehen, kommt es zu keiner gedeihlichen Beziehung. Unter allen Potenzialen, die dem Menschen von der Evolution mitgegeben wurden, ist die Empathie der tiefste Erfahrungs- und der kraftvollste Handlungsraum. </p>
<p><strong>Die Lebensräume der Menschen drohen zu verschwinden</strong></p>
<p>Ihre Wiederentdeckung kann den Menschen helfen, Abstand zur Konsumsucht, zu den digitalen Wichtigtuereien und zur Selbstüberschätzung der Gegenwart zu finden und sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Joachim Bauer erklärt: „Was wäre in unserer Zeit wichtiger, als auf unsere Umwelt und auf uns selbst zu achten und beides zu schützen? Wenn wir so weiterleben wie bisher, werden die Lebensräume für unsere Spezies verschwinden.“</p>
<p>Die Geduld der Natur gegenüber der bisherigen Art der Menschheit zu leben, neigt sich dem Ende zu. Die Menschheit gleicht einer außer Kontrolle geratenen Partygesellschaft, die mehr an Essen und Getränken konsumierte, als ihr guttat. Sich dann mit dem vom Buffet ausgesperrten, hungernden Dienstpersonal eine Reihe von Schlägereien lieferte, schließlich den Garten des Gastgebers verwüstete und wegen Vergiftungserscheinungen in eine Klinik eingeliefert werden musste. Quelle: „Fühlen, was die Welt fühlt“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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