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	<title>Partnerschaft &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>In vielen Fällen scheitern Beziehungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 02:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder Mensch ist in einer Partnerschaft viel komplizierter als in sonstigen Beziehungen. Denn man sucht sich den Partner in der stillen Hoffnung aus, die frühkindlichen Muster wiederzufinden. Michael Lehofer weiß: „Wir wollen sie wiederfinden, damit wir das Leben von damals gut machen können. Wir sind davon getrieben, und endlich zu vervollkommnen. Das ist natürlich ein ... <a title="In vielen Fällen scheitern Beziehungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-mensch-in-der-partnerschaft-ist-kompliziert.html" aria-label="Mehr Informationen über In vielen Fällen scheitern Beziehungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Mensch ist in einer Partnerschaft viel komplizierter als in sonstigen Beziehungen. Denn man sucht sich den Partner in der stillen Hoffnung aus, die frühkindlichen Muster wiederzufinden. Michael Lehofer weiß: „Wir wollen sie wiederfinden, damit wir das Leben von damals gut machen können. Wir sind davon getrieben, und endlich zu vervollkommnen. Das ist natürlich ein hoher impliziter Anspruch. Kein Wunder, dass Beziehungen nicht selten scheitern.“ Jede sogenannte Liebesbeziehung ist ein Science-Fiction-Film. Liebesbeziehungen haben etwas Traumhaftes. In ihnen stehen Raum und Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ungeordnet zueinander. Liebesbeziehungen haben immer einen psychotischen Charakter, sonst sind sie keine. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-5295"></span></p>
<p><strong>Urprobleme sind archetypische Herausforderungen</strong></p>
<p>Psychotisch ist etwas, in dem sich bezüglich des Erlebens Ordnungen auflösen, etwa Grenzen zwischen Ich und Du, aber auch rationale Vorstellungen und vieles andere mehr. In Paarbeziehungen verwechseln die meisten Menschen regelmäßig den Partner mit einer Bezugsperson aus seinem früheren Leben. Michael Lehofer stellt fest: „Kein Wunder, dass sich Menschen im Leben in nichts so oft und so heillos verheddern wie in ihren Liebesbeziehungen. Wir entgleisen nirgends sonst so sehr wie in solchen Konstellationen.“ </p>
<p>Das eigentliche Problem, das man in einer Partnerschaft hat, besteht darin, nicht erkennen zu können, dass nicht der andere das Problem darstellt, sondern man selbst. Man inszeniert in der Begegnung mit dem anderen das eigene Urproblem. Michael Lehofer erläutert: „Urprobleme sind archetypische Herausforderungen. Ich war in meiner Kindheit ein verlassenes Kind. Daher spielt das Sich-verlassen-Fühlen in meinen Beziehungen seit jeher eine große Rolle. Mittlerweile weiß ich, dass das nichts mit meiner Partnerin zu tun hat.“ </p>
<p><strong>Erfahrungen mit Nähe prägen Menschen in Paarbeziehungen</strong></p>
<p>Laut Bindungstheorie sind es immer die Erfahrungen mit Nähe, die einen Menschen in Paarbeziehungen prägen. Sie liegen wie ein Fluch über den Beziehungen, ziehen immer wieder eigenartige Gewänder an, mit denen sie die Betroffenen schrecken. Michael Lehofer erklärt: „Ein Mensch, der nicht treu sein kann, hat möglicherweise Angst, verlassen zu werden, und muss immer unbewusst einen Plan B realisieren.“ Ein fragiler Mensch, der sich der körperlichen Intimität verweigert, erlebt bisweilen den anderen als so penetrant, weil er immer um sein Selbstgefühl bangt.</p>
<p>Neben typischen Nähe-Distanz-Konflikten, wie „Du liebst mich nicht“, „Du kümmerst dich nicht um mich“, gibt es auch typische Konflikte, die aus der unterschiedlichen energetischen Grundausrichtung der Partner entstehen. Michael Lehofer nennt ein Beispiel: „Wenn ein Mensch eine bullige, starke Grundenergie hat, ein anderer aber eine zarte, feinfühlige, zerbrechliche, kann das anfangs faszinierend sein, im Laufe der Beziehung aber zu größeren Problemen führen.“ Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Probleme bei Paaren sind notwendig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 02:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Offensichtlich haben viele Paare miteinander Probleme. Diese Tatsache beurteilt man gewöhnlich als nachteilig. Michael Lehofer weiß: „In Wahrheit ist es aber notwendig, in Paarbeziehungen Probleme zu haben. Denn nur bei Problemen können wir reifen. Die Reifung bedeutet Wachstum und ist daher ein Lebenszeichen wie kein anderes.“ Wenn man in einer Paarbeziehung ein gravierendes Problem hat, ... <a title="Probleme bei Paaren sind notwendig" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/bei-paaren-fuehren-probleme-zur-reife.html" aria-label="Mehr Informationen über Probleme bei Paaren sind notwendig">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offensichtlich haben viele Paare miteinander Probleme. Diese Tatsache beurteilt man gewöhnlich als nachteilig. Michael Lehofer weiß: „In Wahrheit ist es aber notwendig, in Paarbeziehungen Probleme zu haben. Denn nur bei Problemen können wir reifen. Die Reifung bedeutet Wachstum und ist daher ein Lebenszeichen wie kein anderes.“ Wenn man in einer Paarbeziehung ein gravierendes Problem hat, hadert man gewöhnlich mit seinem Schicksal. Im Grunde poppt in diesem Zusammenhang aber meist nur ein bisher verdeckter Konflikt des Paares auf. Nicht das Konflikt ist das Problem, sondern die Weise, wie das Paar mit ihm umgeht. Wenn das Leben wie geschmiert läuft, kann man sich nicht entwickeln. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-5133"></span></p>
<p><strong>Dehnung führt zur Erweiterung der Persönlichkeit</strong></p>
<p>Michael Lehofer erläutert: „Man spricht in der Psychologie von Dehnung, die notwendig wird, wenn wir Probleme bewältigen wollen. Sich zu dehnen heißt, sich zu erweitern. Wir dehnen uns aus dem fiktiven Korsett unserer Vorstellung von uns selbst hinaus und entwickeln uns in Richtung unserer wahren Möglichkeiten.“ Viele Menschen denken von sich, dass sie nicht ohne Partnerschaft leben können. Natürlich kann es für sie schwer werden, wenn ihnen das Leben eines Tages dieses Menü serviert.</p>
<p>Aber auf eines darf man sich verlassen: Wenn man mit dem Schicksal konfrontiert wird, sendet einem das Leben immer Hilfsangebote. Die Frage ist nur, ob man die Hände, die einem gereicht werden, ergreifen kann. Andere denken, dass sie sich dies und jenes nicht gefallen lassen dürfen. Und manchmal zwingt sie dann das Leben sich zu dehnen, indem sie sich genau solche Dinge gefallen lassen müssen. Zum Beispiel wenn ihre erwachsenen Kinder mit ihnen abwertend umgehen.</p>
<p><strong>Jeder Mensch trägt ein narzisstisches Selbst in sich</strong></p>
<p>Vor einiger Zeit ist Michael Lehofer auf einen kleinen Trick gekommen. Wie jeder Mensch denkt er manchmal, dass er sich dies und jenes nicht gefallen lassen kann. Inzwischen hat er sich angewöhnt, immer dann, wenn er das denkt – ein Aufruf von ihm an sich selbst zur Selbststabilisierung –, sich vorerst gefallen zu lassen, was er eigentlich nicht akzeptieren kann. Und erst wenn Michael Lehofer es ertragen hat, weist er das vermeintlich Unerträgliche zurück oder aber erträgt es ohne Probleme.</p>
<p>So verhindert Michael Lehofer, dass ihn sein narzisstisches Selbst – das jeder Mensch auf seine Art in sich trägt – steuert. Ein großes Mysterium ist die Partnerwahl. Warum wählt man gerade diesen und nicht einen anderen Menschen aus? Psychologen nehmen an, dass die Wahl auf der Basis früherer Erfahrungen mit sogenannten primären Bezugssystemen geschieht, also mit der Mutter, dem Vater etc. Nach dieser Theorie erkennt man im „Strichcode“ einer Person eine Ähnlichkeit mit dem Code derjenigen Menschen, die einem Individuum am Anfang seines Lebens nahe waren. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Zuerst dominiert der Täter die Partnerschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2022 01:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Tötungen des Intimpartners durch den ehemaligen Gatten oder Gefährten entwickelt sich der böse Gedanke aus dem Gefälle in der Täter-Opfer-Beziehung, nachdem sich die ursprünglich stabilen Kräfteverhältnisse in den emotionalen Beziehungen innerhalb einer Partnerschaft verändert haben. Reinhard Haller erläutert: „In der Regel nimmt der spätere Täter, meist der Mann, am Beginn der Beziehung die Position ... <a title="Zuerst dominiert der Täter die Partnerschaft" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-boese-partnerschaft.html" aria-label="Mehr Informationen über Zuerst dominiert der Täter die Partnerschaft">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Tötungen des Intimpartners durch den ehemaligen Gatten oder Gefährten entwickelt sich der böse Gedanke aus dem Gefälle in der Täter-Opfer-Beziehung, nachdem sich die ursprünglich stabilen Kräfteverhältnisse in den emotionalen Beziehungen innerhalb einer Partnerschaft verändert haben. Reinhard Haller erläutert: „In der Regel nimmt der spätere Täter, meist der Mann, am Beginn der Beziehung die Position des Dominierenden ein, er ist seiner Partnerin überlegen, sorgt für das gemeinsame Einkommen und legt mit Selbstverständlichkeit die Regeln des Ehe- und Familienlebens fest.“ Hingegen passt sich das spätere Opfer lange Zeit an, ordnet sich dem bestimmenden Partner unter, schränkt die eigenen Bedürfnisse ein und verzichtet auf eine autonome Lebensführung. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-3437"></span></p>
<p><strong>Das Machtgefüge gerät in erhebliche Instabilität</strong></p>
<p>Sobald nun der bislang zurückstehende Teil erste Versuche macht, sich eigene Bereiche zu schaffen und selbstständige Wege zu gehen, gerät das ehemals klare, starre Machtgefüge in erhebliche Instabilität. Reinhard Haller erklärt: „Der noch Bestimmende sieht seine Position gefährdet, reagiert mit Unruhe und Unverständnis und versucht, die alten Verhältnisse wiederherzustellen.“ Mit allen Mitteln kämpft er um das Wiederreichen des früheren, für ihn so angenehmen Gleichgewichts und seiner alten Machtposition. Dabei bringt er alle Formen der psychischen Beeinflussung, vom Betteln bis zum Drohen und von Suiziderpressungen bis zu Mordankündigungen reichend, zum Einsatz. </p>
<p>Trotzdem muss er spüren, wie sich seine immer verzweifelteren Agitationen als fruchtlos, ja sogar als kontraproduktiv erweisen und wie er den Partner immer weiter von sich wegtreibt. In seiner immer aussichtsloseren Lage versucht er, dem durch „Dosissteigerung“ entgegenzusteuern: Die Bitten und Forderungen werden ultimativer und die Drohungen schärfer. Der ursprünglich mehr liebende Teil wendet sein Interesse umso entschlossener ab und zieht seine Zuwendung drastisch zurück. </p>
<p><strong>Der ehemals Bestimmende ist plötzlich der Unterlegene</strong></p>
<p>Aus seiner Sicht verliert der in der alten Ordnung geliebte und nie infrage gestellte Mann an Ansehen und Attraktivität. Die bisherige Rangordnung wird hinterfragt, die eigenen Autonomiebestrebungen werden durch die Gefahr neuer und intensiverer Einengungen immer stärker. Reinhard Haller ergänzt: „In der Entfaltung des weiteren Konflikts klammert sich der eine Partner immer verzweifelter an den anderen, während dieser Distanz und Unabhängigkeit sucht, sich immer mehr absetzt und dadurch unerreichbar wird, ja durch die Gegenwehr sogar feindliche Züge annimmt.“ </p>
<p>Die Spirale der negativen Emotionen wird durch die täglichen Auseinandersetzungen emporgeschraubt, die Situation des Unterlegenen wird immer hoffnungsloser. Er fühlt sich unverstanden, verletzt, erledigt und unendlich gedemütigt. Der ehemals Bestimmende, Bewunderte und Maßgebende findet sich somit plötzlich in der Situation des Unterlegenen. Er reagiert auf die Erkenntnis, weniger geliebt zu werden, immer panischer und verfällt in Selbstmitleid, Depressivität und Suizidalität. Es tritt das ein, was man als narzisstische Kränkungsreaktion bezeichnet. Quelle: „Das Böse“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Partner können gemeinsam untergehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 02:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Beziehung zwischen Mensch und Natur gleicht den Szenen einer Partnerschaft, die in Schwierigkeiten geraten ist: Die beiden Beteiligten vermuten, dass sie sich – vor langer Zeit – wohl einmal geliebt haben müssen, woran sie sich manchmal nur noch schwach und wehmütig erinnern. Joachim Bauer ergänzt: „Inzwischen hat sich das Zusammenleben jedoch zu einer Abfolge ... <a title="Partner können gemeinsam untergehen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-ursprung-der-menschlichen-zivilisation.html" aria-label="Mehr Informationen über Partner können gemeinsam untergehen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beziehung zwischen Mensch und Natur gleicht den Szenen einer Partnerschaft, die in Schwierigkeiten geraten ist: Die beiden Beteiligten vermuten, dass sie sich – vor langer Zeit – wohl einmal geliebt haben müssen, woran sie sich manchmal nur noch schwach und wehmütig erinnern. Joachim Bauer ergänzt: „Inzwischen hat sich das Zusammenleben jedoch zu einer Abfolge heftiger Auseinandersetzungen entwickelt. Diese werden zwar immer wieder von Momenten gegenseitiger Treueschwüre unterbrochen, denen kurze Zeit später dann aber neue schwere Konflikte folgen.“ Wiederholte Trennungsversuche sind gescheitert. Beide Partner sind inzwischen aneinander erkrankt. Langsam beginnt sich die Erkenntnis breitzumachen, dass das weitere Zusammenleben auf einen gemeinsamen Untergang hinauslaufen könnte. Da beschließen die beiden, an den Ort zurückzukehren, an dem sie sich einst kennengelernt und ineinander verliebt hatten. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-3067"></span></p>
<p><strong>Der moderne Mensch hat sich von der Natur entfremdet</strong></p>
<p>Diesen Ort hatten sie aber verlassen, nachdem die Konflikte begonnen hatten, die seither ihr Zusammenleben prägen. Die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Das Ziel der Rückkehr an den Ort, an dem alles begann, kann aber ein lohnender Versuch sein, sich zu erinnern und Revue passieren zu lassen, was den Wandel vom gemeinsamen Glück zum Dauerzustand ständigen Aneinander-Leidens bewirkt hat. Eine solche Rückkehr an den Ausgangspunkt der Schwierigkeiten unternimmt Joachim Bauer mit seinem Blick auf die Beziehung von Mensch und Natur.</p>
<p>Das bedeutet eine Rückkehr in eine Zeit der Menschheitsgeschichte, in welcher die Natur für den Menschen ein ständig präsentes, ständig gefühltes Gegenüber war und in den Pflanzen und Tieren bis zu einem gewissen Grade Personeneigenschaften zugemessen wurden. Es scheint erst der inzwischen weit fortgeschrittenen Entfremdung des modernen Menschen von seiner natürlichen Welt bedurft zu haben, um die Natur wieder als ein bedeutsames Gegenüber wahrzunehmen. </p>
<p><strong>Die Natur fühlt und reagiert</strong></p>
<p>Dass die Natur als „Gegenüber“ des Menschen nicht nur eine Ansammlung von biologischen Apparaten, sondern in ihrer systemischen Gesamtheit ein Wesen ist, das fühlt und reagiert, ist uraltes menschliches Wissen. Joachim Bauer stellt fest: „Dass manche dieses Wissen für überholt und für romantischen Unsinn halten, ist eine der vielfältigen Ursachen der globalen Katastrophe, der wir uns nähern.“ Das begreifen seit einigen Jahren auch die Wissenschaften. </p>
<p>Die Menschheit und die natürliche Welt waren über Hunderttausende von Jahren durch gegenseitige Empathie miteinander verbunden. Dankbarkeit, Respekt und Demut gegenüber der Natur finden sich, wie auch viele Untersuchungen zeigen, nicht nur bei zahlreichen heute noch existierenden indigenen Völkern. Sie finden sich auch bei vielen Menschen aus vermeintlich fortschrittlichen Industriestaaten. Ein heiliger Respekt vor der Natur und ein Wissen darüber, dass die Verweigerung dieses Respekts einen gefährlichen Absturz des Menschen nach sich ziehen kann, zeigt sich bereits in den ältesten Mythen der Menschheitsgeschichte. Quelle: „Fühlen, was die Welt fühlt“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Resonanz bildet das Urmotiv der Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2021 01:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>
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					<description><![CDATA[Resonanz zu erhalten, ist die tiefste Sehnsucht des Menschen. Sie ist neurobiologisch verankert und bildet das Urmotiv für Liebe, Sexualität und Partnerschaft. Joachim Bauer nennt Beispiele: „Nirgendwo zeigt sich die Resonanz derart intensiv wie in Momenten des Flirts, in Phasen frischer Verliebtheit oder dort, wo zwei Menschen in einer gereiften, glücklichen und oft auch sexuell ... <a title="Die Resonanz bildet das Urmotiv der Liebe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-partnerschaft.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Resonanz bildet das Urmotiv der Liebe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Resonanz zu erhalten, ist die tiefste Sehnsucht des Menschen. Sie ist neurobiologisch verankert und bildet das Urmotiv für Liebe, Sexualität und Partnerschaft. Joachim Bauer nennt Beispiele: „Nirgendwo zeigt sich die Resonanz derart intensiv wie in Momenten des Flirts, in Phasen frischer Verliebtheit oder dort, wo zwei Menschen in einer gereiften, glücklichen und oft auch sexuell erfüllten Partnerschaft angekommen sind.“ Schwierig wird es oft dazwischen, in der Phase, wenn die Verliebtheit abgeklungen ist, aber noch keine Vertrautheit und Liebe entstanden ist. Was die beteiligten Partner am Beginn einer Liebesbeziehung wechselseitig bespielen, ist das System der Spiegelnervenzellen. Das Resonanzgeschehen beginnt meist nonverbal, statt Worten kommen zunächst vor allem körpersprachliche Zeichen zum Einsatz: Blicke, Mimik und Körperposen. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-3015"></span></p>
<p><strong>Die Resonanz zwischen den Partnern transportiert Visionen</strong></p>
<p>Kurz darauf ziehen die Selbst-Systeme nach. Joachim Bauer erklärt: „Nun bespiegeln wir das Selbst des anderen mit Worten, betonen die wechselseitigen Ähnlichkeiten von Interessen und aktivieren so die Ich-Du-Koppelung.“ Den Zauber entfaltet die dem Partner zurückgespiegelte Resonanz nicht dadurch, dass man ihn eins zu eins beschreibt. Wo das geschieht, ist der Zauber schnell verflogen. Der Zauber ergibt sich aus den durch den Partner avisierten oder fantasierten Möglichkeitsräumen. </p>
<p>Verliebte sehen im geliebten Gegenüber das, was dieses Gegenüber an sich selbst oft noch gar nicht entdeckt hat. Der Möglichkeitsraum öffnet sich dadurch, dass die Verliebten sich gegenseitig das beschreiben, was aus dem Anderen – und aus ihnen selbst durch den Anderen – noch werden könnte. Diese via Resonanz transportierten Visionen sind alles andere als heiße Luft. Sie inspirieren, sie lassen Kräfte wachsen und Entschlüsse reifen, sie verändern den Anderen – im wahrsten Sinne – bis ins Herz hinein, sie verändern die Biologie der Beteiligten.</p>
<p><strong>Der Zauber der Resonanz wirkt oft nur eine begrenzte Zeit</strong></p>
<p>Joachim Bauer betont: „Ein Teil der Visionen, die sich Verliebte gegenseitig zurückspiegeln, kann zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden.“ Plötzlich beginnt jemand, eine neues Instrument zu lernen, andere Musik zu hören, Sport zu treiben, neue Hobbys zu entdecken oder Dinge zu tun, die er – oder sie – bisher strikt abgelehnt hatte. Doch währt dieser Resonanzzauber oft nur eine begrenzte Zeit. Je länger sich das Paar kennt und den Alltag miteinander teilt, desto mehr erlahmt die Fantasie, die anfangs noch dem anderen neue Räume geöffnet hatte. </p>
<p>Warum dieser Sinkflug? Von den vielfältigen Gründen für die manchmal nur kurze Halbwertszeit der Liebe zwischen zwei Menschen erscheint Joachim Bauer der folgende besonders erwähnenswert: „Keine Gefühle zulassen können.“ Zur Liebe gehört nicht nur, dass man jemanden liebt und geliebt wird, sondern auch, dass das eigene Selbst zulassen und annehmen kann, geliebt zu werden. Ist dies nicht der Fall, erreichen den Betroffenen die vom Partner zufliegenden Resonanzen nicht und zum Betreten der für ihn geöffneten Resonanzräume fehlt ihm das Selbstvertrauen. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Menschen gehen gerne längerfristige Beziehungen ein</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/menschen-gehen-gerne-laengerfristige-beziehungen-ein.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Feb 2018 07:07:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Leben der meisten Menschen hat seinen Schwerpunkt in einer Zweierbeziehung. Die Paarbindung wurde kritisiert und geschmäht, man hat die notwendigen Kompromisse beklagt und die drohende Langeweile beschworen – und doch hat sie sich als überraschend widerstandsfähig erwiesen. Schon vor zwei Jahrhunderten hielt Charles Fourier die Ehe für einen Irrweg, der „alle Keime der Zwietracht ... <a title="Menschen gehen gerne längerfristige Beziehungen ein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/menschen-gehen-gerne-laengerfristige-beziehungen-ein.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen gehen gerne längerfristige Beziehungen ein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben der meisten Menschen hat seinen Schwerpunkt in einer Zweierbeziehung. Die Paarbindung wurde kritisiert und geschmäht, man hat die notwendigen Kompromisse beklagt und die drohende Langeweile beschworen – und doch hat sie sich als überraschend widerstandsfähig erwiesen. Schon vor zwei Jahrhunderten hielt Charles Fourier die Ehe für einen Irrweg, der „alle Keime der Zwietracht und des Überdrusses“ enthält. Thomas Junker schreibt: „Es ist richtig, dass der Staat mehr oder weniger sanften Druck ausübt, um die Ehe zu zementieren, so wie es in frühen Zeiten die Kirchen getan haben.“ Das würde aber nicht so gut funktionieren, wenn Menschen nicht von sich aus bereit wären, längerfristige Bindungen einzugehen. Leben Menschen also in einer dauerhaften Zweierbeziehung, weil es ihrer Natur entspricht? Thomas Junker ist Professor für Biologiegeschichte an der Universität Tübingen. <span id="more-1821"></span></p>
<p><strong>In der Biologie versteht man unter „Monogamie“ ein Bündnis auf Zeit</strong></p>
<p>Thomas Junker hält das durchaus für möglich, da es Paarbildung auch im Tierreich gibt. Für Tiere spielen kulturelle Ideen und moralische Vorurteile natürlich keinerlei Rolle, sondern sie leben monogam, weil sie biologisch damit erfolgreich sind. Im Prinzip könnte dies auch für die Spezies Mensch gelten. Insofern ist der Vergleich mit anderen paarlebenden Tieren höchst aufschlussreich. Sollten sich grundlegende Übereinstimmungen feststellen lassen, dann wäre das ein Hinweis darauf, dass die Paarbindung auch beim Menschen biologisch angelegt ist.</p>
<p>Lassen sich hingegen nur äußerliche Ähnlichkeiten beobachten, dann sind die Zweierbeziehungen der Menschen vielleicht wirklich erzwungen und künstlich. Dann könnten andere Formen des Zusammenlebens besser zur Natur des Menschen passen. Thomas Junker weist darauf hin, dass mit dem Wort „Monogamie“ nicht die von der traditionellen Moral geforderte unauflösliche Ehe gemeint ist: „In der Biologie versteht man unter „Monogamie“ ein Bündnis auf Zeit. Arten werden bereits als monogam klassifiziert, wenn ein Paar nur für eine einzige Fortpflanzungsperiode zusammenbleibt. Beim Menschen würde es sich also um wenige Jahre handeln.“</p>
<p><strong>Das Lebensmodell der Zweierbeziehung gibt es in vielen Kulturen</strong></p>
<p>Bei allem Streit darüber, wie lange Paare zusammenleben sollten, teilen viele Autoren die Überzeugung, dass Menschen in mehr oder weniger stabilen Zweierbeziehungen leben wollen. Tatsächlich ist dieses Lebensmodell in vielen Kulturen anzutreffen und oft als so selbstverständlich, dass es auf den ersten Blick überrascht, wie selten es bei Säugetieren im Allgemeinen vorkommt. Die Schätzungen bewegen sich unter zehn Prozent der Arten. In manchen Ordnungen, beispielsweise bei Walen oder Delfinen, sind Paare gar nicht anzutreffen.</p>
<p>Der Verdacht, dass die Zweierbeziehung und ihr emotionales Bindemittel, die romantische Liebe, Erfindungen der Männer zur besseren Kontrolle der Frauen sind, wurde vor allem von feministischer Seite vorgebracht. Thomas Junker stellt fest: „Der Wunsch, die Partnerin für sich allein zu besitzen, kam allerdings nicht erst mit dem Patriarchat auf, sondern seine Ursprünge reichen weit in die Evolution der Säugetiere zurück.“ Schon bei den Jägern und Sammlern waren die Männer eifersüchtig, aber sie hatten meist nicht die Macht und die Mittel, die Frauen zu kontrollieren und zu beherrschen. Quelle: „Die verborgene Natur der Liebe“ von Thomas Junker</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Betrogene Partner neigen nach einer Affäre zur Besessenheit</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/betrogene-partner-neigen-nach-einer-affaere-zur-besessenheit.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2017 08:41:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Betrogene Partner scheinen ihre Besessenheit von einer Affäre nicht ablegen zu können, bis sie im Besitz aller Antworten sind – was Monate dauern kann. Sie wälzen die Lügen und unbeantworteten Fragen ständig in ihrem Kopf. Shirley P. Glass fügt hinzu: „Sie entwickeln Fixierungen auf visuelle Eindrücke, Gesprächsschnipsel oder verwirrende Erinnerungen, deren Sinn sie nicht verstehen. ... <a title="Betrogene Partner neigen nach einer Affäre zur Besessenheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/betrogene-partner-neigen-nach-einer-affaere-zur-besessenheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Betrogene Partner neigen nach einer Affäre zur Besessenheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Betrogene Partner scheinen ihre Besessenheit von einer Affäre nicht ablegen zu können, bis sie im Besitz aller Antworten sind – was Monate dauern kann. Sie wälzen die Lügen und unbeantworteten Fragen ständig in ihrem Kopf. Shirley P. Glass fügt hinzu: „Sie entwickeln Fixierungen auf visuelle Eindrücke, Gesprächsschnipsel oder verwirrende Erinnerungen, deren Sinn sie nicht verstehen. Sie investieren eine Menge Energie, um die Wahrheit über frühere Lügen herauszufinden.“ Der betrogene Partner beginnt, frühere Lügen wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild der Täuschung zusammenzufügen. Etwas zu vergessen, wäre fatal. Vor dem Hintergrund der zerstörten Erwartungen wird die gesamte Geschichte der Ehe durchgegangen. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1728"></span></p>
<p><strong>Untreue Partner leugnen oft das Ausmaß des Betrugs</strong></p>
<p>Das Bedürfnis, zu rekapitulieren und die Details Minute für Minute durchzugehen, hat zur Folge, dass der Betrug in einer scheinbaren Endlosschleife, mit all seinen Einzelheiten, in der Erinnerung kreist. In der Regel tendieren Frauen bei emotionalen Stress eher zur Besessenheit, während Männer eher verdrängen. Die Grübler analysieren wieder und wieder und sprechen über erschütternde Ereignisse, während Verdränger beschließen, nicht darüber nachzudenken. Wenn es jedoch Affären betrifft, verdrängt der untreue Partner und der betrogene Partner ist besessen, unabhängig vom Geschlecht. </p>
<p>Vielleicht treibt der untreue Partner das Vergessen voran, indem er das Ausmaß des Betrugs leugnet oder herunterspielt, um der Verantwortung zu entgehen. Vor der Entdeckung tun betrügerische Partner alles, was in ihrer Macht steht, um die Befürchtungen oder das Misstrauen ihrer ahnungslosen Partner zu zerstreuen oder abzutun. Jetzt versuchen sie möglicherweise, ihre Schuldlosigkeit aufrechtzuhalten, indem sie Routineentschuldigungen abgeben, behaupten, die Affäre sei geringfügig und bedeutungslos gewesen, oder schieben dem betrogenen Partner die Schuld in die Schuhe. </p>
<p><strong>Auch sitzengelassene Liebhaber können besessen sein</strong></p>
<p>Obwohl die untreuen Partner das Thema Affäre am liebsten in eine verschlossene Kiste packen würden, können auch sie von zudringlichen Gedanken und blitzartigen Erinnerungen heimgesucht werden. Shirley P. Glass erklärt: „Sie können von Gedanken an die Liebhaber oder an die Entlarvung ihrer geheimen Leben besessen sein. Da Heimlichkeit die Besessenheit schürt, verstärkt die Weigerung, über die Affäre zu sprechen, die zwanghaften Gedanken an die Liebhaber. Einander Informationen über die Affäre mitzuteilen, ermöglicht es beiden Partnern loszulassen. </p>
<p>Auch sitzengelassene Liebhaber können besessen sein. Sie rufen an – sie legen auf; sie schreiben E-Mails und machen Stippvisiten im Haus oder am Arbeitsplatz der Geliebten. Für sie ist es schwer zu akzeptieren, dass etwas, das ihnen so besonders erschien, vorbei sein soll. Hier ist eine sachliche, klare Botschaft vom verheirateten Partner nötig, um die einseitige, leidenschaftliche Bindung aufzulösen, die alle drei Beteiligten daran hindert, ihr Leben weiterzuleben. Jeder im außerehelichen Dreieck wird solange in der Vergangenheit verhaftet bleiben, bis die Affäre eindeutig beendet ist. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Affären werden durch Intuition aufgedeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 May 2017 05:41:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Betrogene Partner unterscheiden sich sehr stark in dem Bewusstsein, dass es Untreue in ihrer Beziehung gibt. Manche Betrogenen sind, wenn keine Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, vollkommen ahnungslos. Manche übersehen subtile Hinweise, einige verdrängen offensichtliche Hinweise und wieder andere sind vollkommen damit beschäftigt, typische Anzeichen aufzuspüren. Shirley P. Glass erklärt: „Viele Affären werden dadurch entdeckt, dass ... <a title="Viele Affären werden durch Intuition aufgedeckt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-affaeren-werden-durch-intuition-aufgedeckt.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Affären werden durch Intuition aufgedeckt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Betrogene Partner unterscheiden sich sehr stark in dem Bewusstsein, dass es Untreue in ihrer Beziehung gibt. Manche Betrogenen sind, wenn keine Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, vollkommen ahnungslos. Manche übersehen subtile Hinweise, einige verdrängen offensichtliche Hinweise und wieder andere sind vollkommen damit beschäftigt, typische Anzeichen aufzuspüren. Shirley P. Glass erklärt: „Viele Affären werden dadurch entdeckt, dass die Intuition einem sagt, dass etwas nicht stimmt und dass viele Kleinigkeiten einfach nicht zusammen passen.“ Manche Menschen haben definitive Gründe für ihre Entscheidung, ihren Partner nicht zu konfrontieren oder weiter nachzuforschen. Sie fürchten vielleicht, dass ihre Ehe beendet wäre, wenn die Affäre ans Tageslicht käme. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1660"></span></p>
<p><strong>Betrogene Partner wissen nicht immer über die Untreue Bescheid</strong></p>
<p>Vielleicht entscheiden sich besorgte Partner aus emotionalen oder praktischen Gründen dafür, ihren Argwohn zu verleugnen. Vielleicht begrüßen sie den verminderten Druck nach Sex oder anderen Intimitäten. Manche Menschen entscheiden sich aus finanziellen Gründen oder weil sie die Familie dafür nicht auseinanderreißen wollen, die Untreue ihres Partners zu ignorieren. Shirley P. Glass stimmt nicht mit jenen Experten für Untreue überein, die behaupten, dass betrogene Partner immer über die Untreue Bescheid wissen, es aber vorziehen, die Anzeichen zu ignorieren.</p>
<p>Shirley P. Glass erläutert: „Viele heimliche Affären erregen keinerlei Verdacht. Kurze sexuelle Abenteuer, bei denen kaum eine emotionale Bindung besteht, werden beinahe nie entdeckt. Untreue Partner können so geschickt darin sein, ihr Doppelleben zu verbergen, dass Entdeckung beinahe unmöglich ist.“ Wenn es jemandem gelingt, seine sexuellen Aktivitäten abzuspalten und zuhause eine liebevolle Beziehung aufrechtzuerhalten, kann die Untreue vollkommen im Verborgenen bleiben.</p>
<p><strong>Manche Affären haben wenig Einfluss auf die emotionale Nähe in der Ehe</strong></p>
<p>Menschen in festen Beziehungen tendieren nämlich dazu, zu glauben, was man ihnen erzählt, und es kommt ihnen selten in den Sinn, dass sie betrogen werden. Untreue Partner, deren Affären unentdeckt blieben, berichten auch tatsächlich, dass ihre Affären wenig Einfluss auf die emotionale Nähe in ihrer Ehe gehabt oder Spannung beziehungsweise Misstrauen ausgelöst hätten. Das Hinterlassen mehrerer oder offensichtlicher Hinweise kann gewollt oder versehentlich geschehen. Sorglosigkeit und Indiskretion entstehen oftmals aus dem unbewussten Wunsch, entdeckt zu werden.</p>
<p>Im Gegensatz dazu verwischen Menschen, die nicht entdeckt werden wollen, in der Regel ihre Spuren sehr sorgfältig und hinterlassen wahrscheinlich so wenige Hinweise, dass nur ein extrem wachsamer Ermittler die Fährte aufspüren könnte. Wenn misstrauische Partner anfangen zu schnüffeln, zu spionieren und zu verhören, sind wahrscheinlich beide Partner wütend und aufgebracht. Die misstrauischen Partner ärgern sich über die wiederholten Leugnungen und die Notwendigkeit zu spionieren; die untreuen Partner nehmen die Anschuldigungen, die unablässigen Verhöre und den Einbruch in ihre Privatsphäre übel. Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ulrich Schnabel stellt die Bedürfnispyramide vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 07:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die berühmte „Bedürfnispyramide“ geht auf den amerikanischen Psychologen Abraham Maslow zurück. Ihr zufolge gibt es verschiedene Hierarchiestufen menschlicher Bedürfnisse, und in der Regel tendiert man dazu, immer weiter an die Spitze zu gelangen. Ulrich Schnabel erklärt: „Zunächst geht es erst einmal darum, die biologischen Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen zu sichern sowie für eine ... <a title="Ulrich Schnabel stellt die Bedürfnispyramide vor" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ulrich-schnabel-stellt-die-beduerfnispyramide-vor.html" aria-label="Mehr Informationen über Ulrich Schnabel stellt die Bedürfnispyramide vor">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die berühmte „Bedürfnispyramide“ geht auf den amerikanischen Psychologen Abraham Maslow zurück. Ihr zufolge gibt es verschiedene Hierarchiestufen menschlicher Bedürfnisse, und in der Regel tendiert man dazu, immer weiter an die Spitze zu gelangen. Ulrich Schnabel erklärt: „Zunächst geht es erst einmal darum, die biologischen Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Schlafen zu sichern sowie für eine gewisse materielle Stabilität zu sorgen – Dach über dem Kopf, Einkommen.“ Ist das gewährleistest, tritt der Wunsch nach Zugehörigkeit, nach Liebe und Freundschaft in den Vordergrund. Ist auch dieser erfüllt, beginnt man nach Anerkennung und Status zu streben, definiert sich über gesellschaftlichen Erfolg und materielle Unabhängigkeit. Kaum sind diese Ziele erreicht, treten neue an deren Stelle: persönliche Selbstverwirklichung, Glück und Erfüllung – sei es im Beruf, Hobby oder in der Partnerschaft. Ulrich Schnabel ist Wissenschaftsredakteur der Wochenzeitung „Zeit“ und Autor mehrerer erfolgreicher Sachbücher. <span id="more-1633"></span></p>
<p><strong>In früheren Zeiten gründeten Ehe und Familie nicht auf Liebe</strong></p>
<p>Das ist zwar nur ein grobes Modell, und die einzelnen Stufen sind nicht streng getrennt, sondern gehen dynamisch ineinander über. Manche Menschen überspringen auch eine Stufe, indem sie zum Beispiel auf gesellschaftliche Anerkennung pfeifen und sich gleich der Selbstverwirklichung widmen. Dennoch lässt sich mithilfe dieses Schemas nicht nur die persönliche Entwicklung, sondern auch der historische Verlauf der Vorstellungen von Ehe und Partnerschaft gut beschreiben. Denn bis weit ins Mittelalter hinein ging es bei der Partnerwahl vorwiegend um die Sicherstellung grundlegender Bedürfnisse.</p>
<p>Ulrich Schnabel fügt hinzu: „Existenzerhalt und die Wahrung der Generationenabfolge standen jahrhundertelang bei Heirat und Ehe im Vordergrund.“ Nach dem individuellen Zusammenpassen der künftigen Eheleute wurde wenig gefragt. „Unsere Vorfahren wären nie auf den absurden Gedanken gekommen, etwas so Wichtiges wie Ehe und Familie auf etwas so Unzuverlässiges wie das Gefühl persönlicher Zuneigung und Liebe zu gründen“, erklärt der amerikanische Historiker John R. Gillis. Erst mit dem Aufkommen der bürgerlichen Familie Ende des 18. Jahrhunderts wurde aus der Arbeits- eine Gefühlsgemeinschaft.</p>
<p><strong>Heute ist die erfüllende Partnerschaft gefragt</strong></p>
<p>Die Ehe verwandelte sich allmählich in eine Institution, in der es nicht nur um Existenzsicherung, sondern auch um die Befriedigung sozialer Bedürfnisse wie Liebe, Fürsorge und Freundschaft ging. Heute wiederum ist das den meisten Paaren zu wenig. Dank wachsendem Wohlstand und Gleichberechtigung brauchen viele keinen Partner mehr, um materielle Sicherheit oder gesellschaftliches Ansehen zu erlangen; stattdessen ist nun die „erfüllende“ Partnerschaft gefragt. Von der Ehe erwarten heutzutage die meisten, dass sie ihnen hilft, sich selbst zu finden und ihre Karriere oder Aktivitäten zu verfolgen, die ihr wahres Selbst ausdrücken.</p>
<p>Der amerikanische Psychologe Eli Finkel sagt: „Um den modernen Ansprüchen zu genügen, muss man allerdings viel Zeit und psychologisches Feingefühl in die Ehe investieren, nicht zu reden von Beziehungs- und Kommunikationsgeschick.“ Wenn das gelingt, können diese Ehen sehr glücklich werden, glücklicher sogar als frühere Ehen jemals waren. Aber viele Beziehungen scheitern, weil die Partner nicht bereit oder in der Lage sind, genügend Zeit und Engagement dafür aufzubringen. Quelle: „Was kostet ein Lächeln?“ von Ulrich Schnabel</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Frühere Liebschaften sind sehr leicht entflammbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 02:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[So wie sich Freundschaften und kollegiale Beziehungen in Affären verwandeln können, sind frühere Liebschaften leicht entflammbar. Wenn beide sich nach Jahren wieder treffen, kann die Glut leicht aufflackern. Man blickt sich in die Augen und sieht sich so, wie man damals war: jünger, schöner, voller Lebensenergie. Shirley P. Glass fügt hinzu: „Die Leidenschaft schlägt schnell ... <a title="Frühere Liebschaften sind sehr leicht entflammbar" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/fruehere-liebschaften-sind-sehr-leicht-entflammbar.html" aria-label="Mehr Informationen über Frühere Liebschaften sind sehr leicht entflammbar">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So wie sich Freundschaften und kollegiale Beziehungen in Affären verwandeln können, sind frühere Liebschaften leicht entflammbar. Wenn beide sich nach Jahren wieder treffen, kann die Glut leicht aufflackern. Man blickt sich in die Augen und sieht sich so, wie man damals war: jünger, schöner, voller Lebensenergie. Shirley P. Glass fügt hinzu: „Die Leidenschaft schlägt schnell wieder Wurzeln. Man kennt sich, und das Zusammensein ist wie ein Nachhausekommen.“ Menschen, die sich nach einer Wiederbegegnung erneut verlieben, sprechen oft von der Intensität ihrer Bindung und halten ihre Liebe für einmalig. Wenn ihre Wiedervereinigung in eine Heirat oder eine feste, exklusive Partnerschaft mündet, sind diese Beziehungen höchst erfolgreich. Dr. phil. Shirley P. Glass war niedergelassene Psychologin und Familientherapeutin. Sie starb im Jahr 2003 im Alter von 67 Jahren an einer Krebserkrankung. <span id="more-1607"></span></p>
<p><strong>Gutaussehende und faszinierende Menschen sind anziehend</strong></p>
<p>Wenn ehemalige Liebende sich treffen, vor allem solche, die ihre Beziehung nie wirklich ausleben konnten, müssen sie sich bewusst anstrengen, um ihre Gefühle zu kontrollieren und nicht an der Fortführung der Beziehung zu arbeiten. Sie können sich nicht beiläufig treffen und in alten Erinnerungen schwelgen, ohne frühere Gefühle wieder anzufachen. Er reicht nicht, nur zu glauben, dass die Liebe für ihren jetzigen Partner sie aufhalten wird. Wer seine versteckten Gefühle bezüglich eines anderen Menschen mit seinem Partner teilt, sorgt dafür, dass die Intensität und Faszination des Geheimnisses merklich schrumpft.</p>
<p>Es ist für Shirley P. Glass leicht, die Macht gegenseitiger Anziehung bei interessanten neuen Bekanntschaften oder aufregenden alten Flammen zu verstehen: „Unsere Sinne ziehen uns zu gutaussehenden, lustigen, klugen oder anderweitig faszinierenden Menschen hin.“ In der Privatsphäre ihrer Gedanken werden Menschen tagtäglich durch eine sanfte Stimme, ein gewinnendes Lächeln oder bewundernde Blicke zum mentalen Betrug an ihrem Partner verführt. Man kann sich im digitalen Zeitalter verlieben, ohne das Objekt seiner Begierde jemals gesehen oder berührt zu haben.</p>
<p><strong>Im Internet entwickelt sich emotionale Intimität sehr schnell</strong></p>
<p>Emotionale Affären können in jedem Haushalt aufblühen, der einen Computer besitzt. Die Forscherin Debbie Layton fand heraus, dass 27 Prozent aller Antwortenden in ihrer Online-Studie zur Untreue ihre Liebhaber über das Internet kennengelernt hatten. Untreue über das Internet ist der Inbegriff des außerehelichen Abenteuers, da sie alle drei Kriterien erfüllt, die eine platonische Freundschaft von einer emotionalen Affäre unterscheidet. Emotionale Intimität entwickelt sich im Internet sehr schnell, denn die fehlende Ablenkung und der Mangel an sozialen Zwängen leisten einer Form der freien Assoziation Vorschub, die es erlaubt, Dinge, so wie sie einem in den Sinn kommen, auszusprechen.</p>
<p>Der Wall von Heimlichkeit, der diese intimen Internetchats umgibt, führt zu Lügen, die wiederum die Besessenheit für diese verdeckten Aktivitäten steigern. Shirley P. Glass schreibt: „Die sexuelle Chemie wird durch anzügliche Gespräche über sexuelle Phantasien und praktische Hindernisse für tatsächlichen körperlichen Kontakt angefacht. Obwohl es bei einigen Online-Affären zum realen Stelldichein kommt, ist eher das Gegenteil die Regel. Doch tatsächlicher sexueller Kontakt ist auch nicht notwendig, um Betrug am Partner zu verüben.“ Quelle: „Die Psychologie der Untreue“ von Shirley P. Glass</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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