<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Paar &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/paar/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Nov 2023 08:03:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Probleme bei Paaren sind notwendig</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/bei-paaren-fuehren-probleme-zur-reife.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/bei-paaren-fuehren-probleme-zur-reife.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2023 02:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=5133</guid>

					<description><![CDATA[Offensichtlich haben viele Paare miteinander Probleme. Diese Tatsache beurteilt man gewöhnlich als nachteilig. Michael Lehofer weiß: „In Wahrheit ist es aber notwendig, in Paarbeziehungen Probleme zu haben. Denn nur bei Problemen können wir reifen. Die Reifung bedeutet Wachstum und ist daher ein Lebenszeichen wie kein anderes.“ Wenn man in einer Paarbeziehung ein gravierendes Problem hat, ... <a title="Probleme bei Paaren sind notwendig" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/bei-paaren-fuehren-probleme-zur-reife.html" aria-label="Mehr Informationen über Probleme bei Paaren sind notwendig">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offensichtlich haben viele Paare miteinander Probleme. Diese Tatsache beurteilt man gewöhnlich als nachteilig. Michael Lehofer weiß: „In Wahrheit ist es aber notwendig, in Paarbeziehungen Probleme zu haben. Denn nur bei Problemen können wir reifen. Die Reifung bedeutet Wachstum und ist daher ein Lebenszeichen wie kein anderes.“ Wenn man in einer Paarbeziehung ein gravierendes Problem hat, hadert man gewöhnlich mit seinem Schicksal. Im Grunde poppt in diesem Zusammenhang aber meist nur ein bisher verdeckter Konflikt des Paares auf. Nicht das Konflikt ist das Problem, sondern die Weise, wie das Paar mit ihm umgeht. Wenn das Leben wie geschmiert läuft, kann man sich nicht entwickeln. Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Michael Lehofer ist ärztlicher Direktor und Leiter der einer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Landeskrankenhaus Graz II. <span id="more-5133"></span></p>
<p><strong>Dehnung führt zur Erweiterung der Persönlichkeit</strong></p>
<p>Michael Lehofer erläutert: „Man spricht in der Psychologie von Dehnung, die notwendig wird, wenn wir Probleme bewältigen wollen. Sich zu dehnen heißt, sich zu erweitern. Wir dehnen uns aus dem fiktiven Korsett unserer Vorstellung von uns selbst hinaus und entwickeln uns in Richtung unserer wahren Möglichkeiten.“ Viele Menschen denken von sich, dass sie nicht ohne Partnerschaft leben können. Natürlich kann es für sie schwer werden, wenn ihnen das Leben eines Tages dieses Menü serviert.</p>
<p>Aber auf eines darf man sich verlassen: Wenn man mit dem Schicksal konfrontiert wird, sendet einem das Leben immer Hilfsangebote. Die Frage ist nur, ob man die Hände, die einem gereicht werden, ergreifen kann. Andere denken, dass sie sich dies und jenes nicht gefallen lassen dürfen. Und manchmal zwingt sie dann das Leben sich zu dehnen, indem sie sich genau solche Dinge gefallen lassen müssen. Zum Beispiel wenn ihre erwachsenen Kinder mit ihnen abwertend umgehen.</p>
<p><strong>Jeder Mensch trägt ein narzisstisches Selbst in sich</strong></p>
<p>Vor einiger Zeit ist Michael Lehofer auf einen kleinen Trick gekommen. Wie jeder Mensch denkt er manchmal, dass er sich dies und jenes nicht gefallen lassen kann. Inzwischen hat er sich angewöhnt, immer dann, wenn er das denkt – ein Aufruf von ihm an sich selbst zur Selbststabilisierung –, sich vorerst gefallen zu lassen, was er eigentlich nicht akzeptieren kann. Und erst wenn Michael Lehofer es ertragen hat, weist er das vermeintlich Unerträgliche zurück oder aber erträgt es ohne Probleme.</p>
<p>So verhindert Michael Lehofer, dass ihn sein narzisstisches Selbst – das jeder Mensch auf seine Art in sich trägt – steuert. Ein großes Mysterium ist die Partnerwahl. Warum wählt man gerade diesen und nicht einen anderen Menschen aus? Psychologen nehmen an, dass die Wahl auf der Basis früherer Erfahrungen mit sogenannten primären Bezugssystemen geschieht, also mit der Mutter, dem Vater etc. Nach dieser Theorie erkennt man im „Strichcode“ einer Person eine Ähnlichkeit mit dem Code derjenigen Menschen, die einem Individuum am Anfang seines Lebens nahe waren. Quelle: „40 verrückte Wahrheiten über Frauen und Männer“ von Michael Lehofer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/bei-paaren-fuehren-probleme-zur-reife.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zerrüttete Ehen wahren oft den Schein</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/franca-cerutti-ehescheidung.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/franca-cerutti-ehescheidung.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4202</guid>

					<description><![CDATA[In vielen zerrütteten Ehen wird lieber nach außen die „heile Welt“ suggeriert, obwohl das Paar nicht mehr glücklich miteinander ist. Andere Menschen leiden im Stillen, weil sie Angst haben, den Partner zu verlassen. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti weiß, wie ein Paar sich respektvoll trennt – und ohne Rache verbunden bleiben kann. Die 46-jährige ist zudem ... <a title="Zerrüttete Ehen wahren oft den Schein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/franca-cerutti-ehescheidung.html" aria-label="Mehr Informationen über Zerrüttete Ehen wahren oft den Schein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen zerrütteten Ehen wird lieber nach außen die „heile Welt“ suggeriert, obwohl das Paar nicht mehr glücklich miteinander ist. Andere Menschen leiden im Stillen, weil sie Angst haben, den Partner zu verlassen. Die Psychotherapeutin Franca Cerutti weiß, wie ein Paar sich respektvoll trennt – und ohne Rache verbunden bleiben kann. Die 46-jährige ist zudem selbst zum dritten Mal verheiratet. Der Gedanke an das „Ich will mich scheiden lassen-Gespräch“ sorgt bei vielen Menschen für schlaflose Nächte oder sogar lähmende Angst. Franca Cerutti erklärt: „Im Gegensatz zu kurzfristigen Partnerschaften ist es in einer Ehe mit einem einzigen Gespräch nicht getan.“ Franca Cerutti arbeitet in eigener Praxis am Niederrhein als Psychotherapeutin mit den Schwerpunkten Verhaltenstherapie und Coaching. Sie moderiert zwei Podcasts: „Split – Happens – Der Scheidungs-Guide“ und „Psychologie to go!“ <span id="more-4202"></span></p>
<p><strong>Trennungsgespräche sollte man außerhalb des Hauses führen</strong></p>
<p>Eine Grundvoraussetzung ist daher, dass man den Partner vorher in aller Offenheit bezüglich der eigenen Gedanken und Gefühle mitgenommen hat. Manchmal kommt ein Trennungsgespräch wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Das wird zu Recht als unfair empfunden. Grundsätzlich gilt für problematische Gespräche der Tipp, die besser außerhalb des Hauses zu führen. Ein öffentlicher Ort hilft auch vorzubeugen, dass das Trennungsgespräch nicht eskaliert. </p>
<p>Clara Ott fragt: „Unabhängig vom Scheidungsgrund wird das Hauptgesprächsthema schnell die Schuldfrage sein, richtig?“ Franca Cerutti antwortet: „Oh, absolut. Nach meiner Beobachtung in der Praxis dreht sich am Ende der Beziehung viel darum, wer den größten Anteil an ihrem Scheitern trägt.“ Am liebsten sind die Betroffenen das Opfer in einer Scheidung, weil das bedeutet, dass ihm mehr Solidarität von Freunden und der Familie zusteht. Es gibt jedoch gangbare Wege aus der Opferhaltung. Es ist ein Gewinn, wenn ein Paar es schafft, sich darauf zu verständigen, dass es einfach nicht funktioniert hat. </p>
<p><strong>Bei Trennungen ist Fairness das oberste Gebot</strong></p>
<p>Es ist schön, wenn beide sagen können: „Wir sind eben nicht die Menschen, die sich gegenseitig dauerhaft glücklich machen. Und das ist okay!“ Mit dieser Haltung braucht man das Wort Schuld nicht in den Mund zu nehmen. Wann ist der Punkt erreicht, eine Scheidung einzureichen? Franca Cerutti erläutert: „Viele Patientinnen und Patienten schildern mir in der Praxis, dass sie regelrechte Aggressionen spüren, was deutlich über die Gereiztheit hinausgeht. Viele empfinden die Anwesenheit des Partners als Belastung.“ </p>
<p>Clara Ott stellt fragt: „Was wären gute Schritte, um sich als Paar respektvoll zu trennen?“ Franca Cerutti antwortet: „Die hohe Kunst besteht darin, negative Gefühle – die in jeder Trennung aufkommen – nicht handlungsleitend werden zu lassen, sondern fair zu bleiben.“ Zunächst ist auch viel Abstand wichtig, um sich zu sortieren und die „Amputation“ des Partners zu verkraften. Die Trennung muss für beide klar und akzeptiert sein, damit nicht einer das Gefühl hat, es gibt eine Versöhnung. Besonders am Ende sollte man den Partner nicht zum Todfeind erklären. Quelle: „Ich will mich scheiden lassen“ von Clara Ott in „DIE WELT“ vom 24. November 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/franca-cerutti-ehescheidung.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Man braucht nicht den Partner zum Glück</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/violetta-simon-trennung-von-paaren.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/violetta-simon-trennung-von-paaren.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2022 01:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3982</guid>

					<description><![CDATA[Statt beim Sport Dampf abzulassen oder mal übers Wochenende zu verreisen, saßen während der Lockdowns Paare sich auf der Pelle und sahen dabei zu, wie die auferlegte Freiheitsberaubung der Beziehung den Rest gab. Violetta Simon weiß: „Dass sich nach so langer Zeit des Erduldens das Ego zurückmeldet, ist eine Erkenntnis, die nicht zwingend eine Pandemie ... <a title="Man braucht nicht den Partner zum Glück" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/violetta-simon-trennung-von-paaren.html" aria-label="Mehr Informationen über Man braucht nicht den Partner zum Glück">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Statt beim Sport Dampf abzulassen oder mal übers Wochenende zu verreisen, saßen während der Lockdowns Paare sich auf der Pelle und sahen dabei zu, wie die auferlegte Freiheitsberaubung der Beziehung den Rest gab. Violetta Simon weiß: „Dass sich nach so langer Zeit des Erduldens das Ego zurückmeldet, ist eine Erkenntnis, die nicht zwingend eine Pandemie braucht. Mitunter genügen auch zehn, 20 Jahre Ehe, um sich zu fragen: Soll das alles gewesen sein?“ „In solchen Phasen ist es wichtig, sich auf die eigenen Bedürfnisse und Interessen zu konzentrieren“, sagt Judith Gastner, wissenschaftliche Leiterin der digitalen Coaching-Plattform „PaarBalance“. So werde die persönliche Kontur klarer: Wer bin ich, was macht mich aus? „Oft hilft es schon, sich einen Rückzugsort zu schaffen, wie zum Beispiel ein eigenes Arbeitszimmer.“ <span id="more-3982"></span></p>
<p><strong>Man kann erfüllende Dinge auch ohne den Partner tun</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu jungen Paaren, die sich ohnehin mehr Raum lassen, erkennen solche, die schon lange zusammen sind, ihre Bedürfnisse oft erst wieder, wenn sie sich neu ordnen. Auch wenn einem die sozialen Medien etwas anderes weismachen wollen: Es ist nicht zwingend notwendig, am Ende einer Beziehungsdebatte gemeinsam mit dem VW-Bus in den Sonnenuntergang zu fahren. Eine Option wäre zum Beispiel, alleine zu verreisen. Ohne Groll. Einfach weil es einem wichtig ist. </p>
<p>„Wir gehen oft davon aus, dass der Partner dafür zuständig ist, uns glücklich zu machen“, sagt Diplom-Psychologin Judith Gastner. „Aber man darf, man sollte Dinge, die einem Spaß machen, auch ohne den Partner tun.“ Die Pflicht zum Kompromiss hat Grenzen. Etwa, wenn der neue Job einen längeren Auslandsaufenthalt verlangt. Oder der Verzicht darauf den anderen ausbremsen würde. „Wichtig ist nur, sich ehrlich zu fragen: Wenn ich meinem Partner zuliebe verzichte, besteht dann die Gefahr, dass ich ihm die Schuld gebe, mein Leben nicht gelebt zu haben?“</p>
<p><strong>Die meisten Menschen sehnen sich nach Nähe</strong></p>
<p>Die englische Paarberaterin Lucy Cavendish erzählt im „Guardian“ von Paaren, die ihr Leben für eine bestimmte Zeit verändern, um neue Erfahrungen zu machen. Sie vergleicht diese Phase mit einem „Gap Year für Studenten, nur eben in einem reiferen Alter“. Genau das ist das Problem: Für Paare, die schon länger in konventionellen Strukturen zusammenleben, klingt die Idee, eigene Wege zu gehen, nach etwas, was nur junge Leute tun. Sie sind oft noch sozialisiert mit der Idee, dass in einer Beziehung Kompromisse gelten und sich beide stets auf einen gemeinsamen Nenner einigen müssen. </p>
<p>„Menschen sind Bindungswesen, die meisten sehnen sich nach Nähe“, sagt die Münchner Paartherapeutin Judith Gastner. „Diese Ausschließlichkeit scheint gefährdet, wen einer in die Ferne rückt.“ Violette Simon fügt hinzu: „Den ersten Schritt zu machen, fällt oft nicht leicht: Viele scheitern bereits daran, dem schnarchenden Partner zu gestehen, dass sie sich nach getrennten Betten sehnen.“ Selbst wenn beide wissen, dass sie alleine besser schlafen: Loyalität wird gern an der Leidensfähigkeit gemessen. Quelle: „Sich trennen, um ein Paar zu bleiben“ von Violette Simon in der Süddeutschen Zeitung vom 24./25 September 2022</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/violetta-simon-trennung-von-paaren.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Routinen sind Gift für die Liebe</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 02:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Paar]]></category>
		<category><![CDATA[Partner]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=3102</guid>

					<description><![CDATA[Wenn sich ein verliebter Partner mit einem Gegenüber abmüht, das sich nicht entflammen lässt, endet die Liebe im Burn-out. Psyche und Gehirn des Menschen raffen sich nur dann zu besonderen Leistungen auf, wenn sich neue, unbekannte Aufgaben stellen und es dabei etwas Besonderes zu gewinnen gibt. Joachim Bauer weiß: „In der Frühphase einer Bekanntschaft schnellt ... <a title="Routinen sind Gift für die Liebe" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html" aria-label="Mehr Informationen über Routinen sind Gift für die Liebe">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich ein verliebter Partner mit einem Gegenüber abmüht, das sich nicht entflammen lässt, endet die Liebe im Burn-out. Psyche und Gehirn des Menschen raffen sich nur dann zu besonderen Leistungen auf, wenn sich neue, unbekannte Aufgaben stellen und es dabei etwas Besonderes zu gewinnen gibt. Joachim Bauer weiß: „In der Frühphase einer Bekanntschaft schnellt man hoch und eilt zur Tür, wenn der Partner von der Arbeit kommt. Der oder die nach Hause Gekommene wird gebeten, vom Tag zu erzählen, um ihm oder ihr dazu möglichst viel zurückzuspiegeln.“ Betritt einer der Partner einige Monate später die Wohnung, erfolgt der Gruß oft nur noch von der Couch, schließlich laufen im Fernsehen gerade die Nachrichten. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-3102"></span></p>
<p><strong>Ständige Wiederholungen führen zur Langeweile</strong></p>
<p>Was in vielen Partnerschaften irgendwann Einzug hält, sind Resonanzroutinen. Ein innerer Monolog könnte wie folgt aussehen: „Ich weiß inzwischen, wer du bist; große Überraschungen sind nicht zu erwarten; was heute Abend noch läuft, ist ohnehin klar.“ Eine solche Routine ist laut Joachim Bauer ein zweischneidiges Schwert. Sie ist nichts gänzlich Schlechtes, denn keine Überraschung befürchten zu müssen und zu wissen, was man aneinander hat, entspannt. </p>
<p>Andererseits wird ein Leben, in dem sich das immer Gleiche ständig wiederholt und Überraschungen ängstlich vermieden werden, irgendwann langweilig. „Du bist kein Anderer mehr, sondern ein Teil von mir.“ Dieses Phänomen findet sich bei manchen Paaren bis zur Karikatur ausgeprägt, es betrifft in Wahrheit aber alle Paare. Kompetenzen und Begabungen sind zwischen Menschen – und damit auch zwischen denen, die in einer Partnerschaft stehen – sehr unterschiedlich ausgeprägt. Oft finden zwei zueinander, die sich mit ihren Stärken und Schwächen komplementär ergänzen. </p>
<p><strong>In Menschen findet ein ständiger innerer Umbauprozess statt</strong></p>
<p>Joachim Bauer stellt fest: „Was Routinen und Stereotype zum Gift für die Liebe werden lässt, ist, dass sie dem Anderen die anfangs weit geöffneten Türen zu den Möglichkeitsräumen der Selbstentfaltung langsam, aber sicher schließen.“ Nach einer längeren Zeit der Bekanntschaft entwickelt man leicht die falsche und in ihren Folgen fatale Gewissheit zu wissen, wer der Andere ist. Der kleine Ökonom im menschlichen Gehirn würde es begrüßen, wenn es so wäre. Das würde dem Gehirn sozusagen Arbeit ersparen. </p>
<p>Menschen bleiben aber nicht, wie sie sind, sondern unterliegen, abhängig von neuen Eindrücken, die täglich auf sie einwirken, einem ständigen inneren Umbauprozess. Was sich in der Partnerschaft nach einiger Zeit entwickelt, ist eine Art Spaltung: Die wechselseitigen Routineresonanzen gelten der Person, die man zu Beginn der Bekanntschaft war. Da man dem Anderen nicht wehtun und ihn nicht irritieren will, unterwerfen sich beide dem Stereotyp, nach dem sie vom Anderen behandelt werden. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/joachim-bauer-kurze-liebe.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
