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	<title>Oxytocin &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Politik muss vier Grundwerte garantieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 02:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Oxytocin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen sind von Natur aus überraschend genügsam. Wie die Hirnforschung belegt, brauchen sie nicht viel, um zufrieden mit ihrem Leben zu sein. Hans-Otto Thomashoff kennt ihre Bedürfnisse: „Gute Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, eine funktionierende Stressregulation, das subjektive Gefühl von Stimmigkeit. Diese vier Säulen reichen für ein gesundes Lebensgefühl.“ Meist richtet man sein Verhalten ganz ... <a title="Die Politik muss vier Grundwerte garantieren" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/vier-saeulen-reichen-fuer-ein-gesundes-lebengefuehl.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Politik muss vier Grundwerte garantieren">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen sind von Natur aus überraschend genügsam. Wie die Hirnforschung belegt, brauchen sie nicht viel, um zufrieden mit ihrem Leben zu sein. Hans-Otto Thomashoff kennt ihre Bedürfnisse: „Gute Beziehungen, selbstbestimmtes Handeln, eine funktionierende Stressregulation, das subjektive Gefühl von Stimmigkeit. Diese vier Säulen reichen für ein gesundes Lebensgefühl.“ Meist richtet man sein Verhalten ganz von selbst an ihnen aus, wobei je nach Kultur die Schwerpunkte unterschiedlich sein können. Übertragen auf die Politik ergeben sich daraus ganz konkrete Forderungen. Die zentrale Aufgabe von Politik sollte es sein, ihren Bürgern vier Grundwerte zu garantieren: Bindung, Wirkmächtigkeit beziehungsweise Selbstwirksamkeit, Stressbegrenzung durch Gerechtigkeit und Sicherheit sowie Stimmigkeit. Diese Grundwerte leiten sich her aus der biologischen Natur des Menschen. Hans-Otto Thomashoff ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse in eigener Praxis in Wien. <span id="more-3198"></span></p>
<p><strong>Das Gehirn zeichnet sich durch ein Bindungssystem aus</strong></p>
<p>Werden sie auf Dauer in einer Gesellschaft ignoriert, weil die Politik sich einer ideologischen Sackgasse verschrieben hat, führt das über kurz oder lang zum Zusammenbruch des Systems. Die Corona-Krise hat eindrucksvoll vor Augen geführt, dass kein menschliches Bedürfnis so essenziell ist wie das in der Hirnbiologie verankerte Streben nach Bindung. Also das Grundbedürfnis nach dem Miteinander mit anderen Menschen. Die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, ist weniger seine Letalität, als vielmehr sein enormes Ansteckungspotenzial, das in kurzer Zeit ein Gesundheitssystem aus dem Gleichgewicht werfen kann. </p>
<p>Und doch gelang es nicht, die Menschen in Distanz zueinander zu halten. Besonders gefährdete Senioren wollten oft sogar lieber sterben, als auf die Besucher ihrer Angehörigen zu verzichten. Hans-Otto Thomashoff weiß: „Unser Gehirn zeichnet sich durch ein Bindungssystem aus, das immer aktiv wird, wenn wir angenehme Beziehungen erleben. Sein entscheidender Wirkstoff ist das Bindungshormon Oxytocin. Es weckt in uns Verbundenheit, Liebe, wohlige Nähe und Vertrauen.“</p>
<p><strong>Spiegelneuronen manchen Menschen zu mitfühlenden Wesen</strong></p>
<p>Umgekehrt führen Trennungen zu einem regelrechten Oxytocin-Entzug, bei dem Schmerzzentren im Gehirn aktiviert werden. Bindungsverlust fühlt sich deshalb an wie ein heftiger körperlicher Schmerz. Wer je einen geliebten Menschen verloren hat, wird das bestätigen können. „Ohne dich bin ich nichts.“ Dieses schwärmerische Liebesbekenntnis trägt mehr als nur ein Körnchen Wahrheit in sich. Ja, über emotionale „Ansteckung“ beeinflusst ein anderer sogar ganz direkt, wie man sich selbst fühlt. </p>
<p>Hans-Otto Thomashoff nennt ein Beispiel: „Steht uns jemand wutentbrannt gegenüber, dauert es oft nur Sekunden, bis uns selbst der Kragen platzt. Der morgendliche Straßenverkehr beweist das hinlänglich.“ Verantwortlich dafür sind spezielle Nervenzellen, die sogenannten Spiegelneuronen. Sie bilden im Gehirn ein Resonanzsystem aus, das einen Menschen zu einem mitfühlenden Wesen macht, weil er mit seiner Hilfe Gefühle und Stimmungen anderer Menschen nachempfinden kann. Quelle: „Mehr Gehirn in die Politik“ von Hans-Otto Thomashoff </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Mensch ist ein Beziehungswesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2020 04:42:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer verliebt ist, der spürt und sieht etwas im anderen. Da ist etwas, was ihn permanent anzieht und die Nähe des anderen suchen lässt. Werner Bartens erklärt: „Es muss nicht unbedingt die komplette Ähnlichkeit der Charaktere sein, man muss sich vom anderen auch nicht in allen Lebenslagen verstanden fühlen und die gleichen Interessen haben. Und ... <a title="Der Mensch ist ein Beziehungswesen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-mensch-ist-ein-beziehungswesen-2.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Mensch ist ein Beziehungswesen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer verliebt ist, der spürt und sieht etwas im anderen. Da ist etwas, was ihn permanent anzieht und die Nähe des anderen suchen lässt. Werner Bartens erklärt: „Es muss nicht unbedingt die komplette Ähnlichkeit der Charaktere sein, man muss sich vom anderen auch nicht in allen Lebenslagen verstanden fühlen und die gleichen Interessen haben. Und trotzdem ist da dieser Wunsch, sich permanent zu sehen, sich zu berühren und dem anderen nahe zu sein.“ Die Bindung ist da, sie ist innig – und sie funktioniert oftmals auch ohne Worte. Immer wieder entstehen Liebesverhältnisse zwischen Menschen, die kaum die Sprache des anderen sprechen. Das funktioniert auch deshalb, weil sich Verliebte in kurzer Zeit körperlich stark angleichen. Werner Bartens ist Autor von Bestsellern wie „Das Ärztehasser-Buch“, „Körperglück“ und „Was Paare zusammenhält“. <span id="more-2207"></span></p>
<p><strong>Das Hormon Oxytocin verstärkt das Bedürfnis nach Nähe</strong></p>
<p>Ein Blick von Verliebten sagt oft alles – jedenfalls mehr, als die Sprache ausdrücken kann. Gemeinsam lächeln und lachen stellt sich wie von selbst ein, beim gemeinsamen Essen und Tanzen werden die Körper ebenfalls aufeinander abgestimmt und zeigen an: Wir verstehen uns, wir gehen eine Bindung ein. Erstaunlicherweise ist der Grad der empfundenen Nähe sogar davon abhängig, wie synchron sich die Körper der Menschen verhalten, die es miteinander zu tun haben. Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Seine Verbundenheit mit anderen drückt sich nicht nur in der Sprache aus, sondern besonders in den Nuancen der Bewegung.</p>
<p>Vom ersten Lebenstag an ist es wichtig, eine intensive und liebevolle Bindung zu seinem Kind aufzubauen. Das spüren Eltern eigentlich intuitiv. Besonders die Mütter merken, wie sie sich zu dem Neugeborenen hingezogen fühlen. Die Natur hilft dabei ein bisschen nach und geht auf Nummer sicher, dass sich auch innige Muttergefühle entwickeln: Mit dem ersten Milcheinschuss in die mütterliche Brust wird vermehrt das Hormon Oxytocin freigesetzt. Es ist auch als „Kuschelhormon“ oder „Bindungshormon“ bekannt, da es das Bedürfnis nach Nähe, Berührung und Harmonie vermittelt und verstärkt.</p>
<p><strong>Oxytocin wirkt bei Stress beruhigend</strong></p>
<p>Die Mütter können unter dem Einfluss dieses Hormons gar nicht anders, als das Kind immer wieder in den Arm zu nehmen. Es zu streicheln und sich an die Brust zu nehmen. Sie gehorchen ihrem Instinkt. Werner Bartens ergänzt: „Eine ähnliche Wirkung zeigt das Oxytocin bei Paaren, die sich anfangs ständig anfassen und kuscheln. Das Hormon macht sie zudem herzlicher, generöser und verständnisvoller. Dies führt dazu, dass man den anderen immerzu berühren und herzen will. Oxytocin stärkt aber nicht nur das Bedürfnis nach Nähe, sondern auch das Vertrauen.“</p>
<p>Der körpereigene Botenstoff Oxytocin hat auch noch andere positive Eigenschaften. Bei Stress wirkt er beruhigend und stabilisiert die Stimmung. Zudem aktiviert er das körpereigene Belohnungssystem. Das heißt, Belastungen werden zwar als anstrengend empfunden, aber trotzdem kommt nicht das Gefühl auf, überfordert zu sein. Menschen, die in ihrem Umfeld als besonders herzlich gelten, andere eher umarmen und ihnen öfter ihre Zuneigung und Wertschätzung zeigen, sind deshalb zumeist auch deutlich widerstandsfähiger gegen Stress. Quelle: „Empathie“ von Werner Bartens</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Mensch ist ein Beziehungswesen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2020 05:32:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer verliebt ist, der spürt und sieht etwas im anderen. Da ist etwas, was ihn permanent anzieht und die Nähe des anderen suchen lässt. Werner Bartens erklärt: „Es muss nicht unbedingt die komplette Ähnlichkeit der Charaktere sein, man muss sich vom anderen auch nicht in allen Lebenslagen verstanden fühlen und die gleichen Interessen haben. Und trotzdem ist da dieser Wunsch, sich permanent zu sehen, sich zu berühren und dem anderen nahe zu sein.“ Die Bindung ist da, sie ist innig – und sie funktioniert oftmals auch ohne Worte. Immer wieder entstehen Liebesverhältnisse zwischen Menschen, die kaum die Sprache des anderen sprechen. Das funktioniert auch deshalb, weil sich Verliebte in kurzer Zeit körperlich stark angleichen. Werner Bartens ist Autor von Bestsellern wie „Das Ärztehasser-Buch“, „Körperglück“ und „Was Paare zusammenhält“. <span id="more-2201"></span></p>
<p><strong>Das Hormon Oxytocin verstärkt das Bedürfnis nach Nähe</strong></p>
<p>Ein Blick von Verliebten sagt oft alles – jedenfalls mehr, als die Sprache ausdrücken kann. Gemeinsam lächeln und lachen stellt sich wie von selbst ein, beim gemeinsamen Essen und Tanzen werden die Körper ebenfalls aufeinander abgestimmt und zeigen an: Wir verstehen uns, wir gehen eine Bindung ein. Erstaunlicherweise ist der Grad der empfundenen Nähe sogar davon abhängig, wie synchron sich die Körper der Menschen verhalten, die es miteinander zu tun haben. Der Mensch ist ein Beziehungswesen. Seine Verbundenheit mit anderen drückt sich nicht nur in der Sprache aus, sondern besonders in den Nuancen der Bewegung.</p>
<p>Vom ersten Lebenstag an ist es wichtig, eine intensive und liebevolle Bindung zu seinem Kind aufzubauen. Das spüren Eltern eigentlich intuitiv. Besonders die Mütter merken, wie sie sich zu dem Neugeborenen hingezogen fühlen. Die Natur hilft dabei ein bisschen nach und geht auf Nummer sicher, dass sich auch innige Muttergefühle entwickeln: Mit dem ersten Milcheinschuss in die mütterliche Brust wird vermehrt das Hormon Oxytocin freigesetzt. Es ist auch als „Kuschelhormon“ oder „Bindungshormon“ bekannt, da es das Bedürfnis nach Nähe, Berührung und Harmonie vermittelt und verstärkt.</p>
<p><strong>Oxytocin wirkt bei Stress beruhigend</strong></p>
<p>Die Mütter können unter dem Einfluss dieses Hormons gar nicht anders, als das Kind immer wieder in den Arm zu nehmen. Es zu streicheln und sich an die Brust zu nehmen. Sie gehorchen ihrem Instinkt. Werner Bartens ergänzt: „Eine ähnliche Wirkung zeigt das Oxytocin bei Paaren, die sich anfangs ständig anfassen und kuscheln. Das Hormon macht sie zudem herzlicher, generöser und verständnisvoller. Dies führt dazu, dass man den anderen immerzu berühren und herzen will. Oxytocin stärkt aber nicht nur das Bedürfnis nach Nähe, sondern auch das Vertrauen.&#8220;</p>
<p>Der körpereigene Botenstoff Oxytocin hat auch noch andere positive Eigenschaften. Bei Stress wirkt er beruhigend und stabilisiert die Stimmung. Zudem aktiviert er das körpereigene Belohnungssystem. Das heißt, Belastungen werden zwar als anstrengend empfunden, aber trotzdem kommt nicht das Gefühl auf, überfordert zu sein. Menschen, die in ihrem Umfeld als besonders herzlich gelten, andere eher umarmen und ihnen öfter ihre Zuneigung und Wertschätzung zeigen, sind deshalb zumeist auch deutlich widerstandsfähiger gegen Stress. Quelle: „Empathie“ von Werner Bartens</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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