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	<title>Offenheit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2020 06:30:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
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					<description><![CDATA[Manche Menschen sind flexibler als andere. Diese sind sich in höherem Maße der Tatsache bewusst, dass eine kleine Veränderung der eigenen Denkmuster auch noch im Erwachsenenalter die Perspektive erweitern kann. Das bereichert das Leben und macht es letztlich vielleicht sogar leichter. Judith Glück fügt hinzu: „Sie sind öfter bereit, etwas Neues auszuprobieren, und haben dadurch ... <a title="Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/es-gibt-unterschiedliche-sichtweisen-auf-das-leben.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Menschen sind flexibler als andere. Diese sind sich in höherem Maße der Tatsache bewusst, dass eine kleine Veränderung der eigenen Denkmuster auch noch im Erwachsenenalter die Perspektive erweitern kann. Das bereichert das Leben und macht es letztlich vielleicht sogar leichter. Judith Glück fügt hinzu: „Sie sind öfter bereit, etwas Neues auszuprobieren, und haben dadurch aus gelernt, dass es sehr unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben gibt.“ Diese Bereitschaft ist bis zu einem gewissen Grad angeboren. Menschen kommen bereits unterschiedlich ängstlich, mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Bedürfnis nach Struktur und Sicherheit zur Welt. Ein gewisses Maß an Flexibilität kann aber auch noch im Laufe des Lebens erlernt werden. Manchmal wird man aber auch von Erfahrungen geradezu gezwungen, seine Perspektive zu verändern. Judith Glück ist seit 2007 Professorin für Entwicklungspsychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. <span id="more-2280"></span></p>
<p><strong>Zur Offenheit zählt die Kreativität des Denkens</strong></p>
<p>Wie die Soziologieprofessorin Monika Ardelt glaubt Judith Glück, dass in der persönlichen Erfahrung der große Unterschied liegt zwischen jenen weisen Sprüchen, die alle kennen und die doch nicht wirklich weiterhelfen, und jenen Erkenntnissen, die wirklich in uns selbst gewachsen sind und uns verändert haben. Die Psychologie versteht unter Persönlichkeit jene Neigungen zum Erleben und Verhalten, die für einen Menschen charakteristisch sind. Diese zeigen sich also über dessen ganze Lebensspanne in bestimmten Situationen immer wieder in seinem Verhalten.</p>
<p>Judith Glück erklärt: „Besonders ängstliche oder besonders freundliche Kinder werden meistens auch zu eher ängstlichen oder freundlichen Erwachsenen. Dagegen können sich etwa Interessen oder Ziele im Laufe eines Lebens grundlegend verändern.“ Der Persönlichkeitsfaktor „Offenheit für Erfahrungen“ definiert sich als die Freude an bestimmten Erfahrungen. Nach denen strebt man zu keinem anderen Zweck  als um der Erfahrung selbst willen. Zur Offenheit für die innere eigene Welt zählen Eigenschaften wie Kreativität, Fantasie und Originalität des Denkens.</p>
<p><strong>Die menschlichen Gefühle sind oft widersprüchlich</strong></p>
<p>Menschen unterscheiden sich stark in ihrem Interesse an Kunst, Theater, Literatur und Musik. Auch die menschlichen Gefühle sind oft vielschichtig und widersprüchlich. Manchmal empfindet man auch Dinge, die man lieber nicht empfinden würde, etwa Neid oder Schuldgefühle. Menschen unterscheiden sich zudem deutlich in ihrer Bereitschaft solche Gefühle – bei sich und anderen – wahrzunehmen und zuzulassen. Bei der Offenheit für Ideen geht es um intellektuelle Neugier, um das Interesse an komplexen Gedanken und neuen Erklärungen, an Wissenschaft und Philosophie.</p>
<p>Werte sind oft nicht so sehr das Produkt der bewussten Auseinandersetzung mit den eigenen Erfahrungen. Sondern sie sind das Ergebnis dessen, was einem Menschen von klein an vermittelt worden ist. Vielen Menschen fällt es schwer, andere Einstellungen als die, mit denen sie aufgewachsen sind, nicht einfach als dumm oder naiv abzutun, sondern sich auf einen Dialog und vielleicht eine Erweiterung des eigenen Denkens einzulassen. Für die Weisheit sind wohl alle verschiedenen Aspekte der Offenheit potentiell wichtig. Denn sie alle charakterisiert die grundsätzliche Haltung, Neues und Fremdes als interessant anzusehen, als Gelegenheit, das eigene Denken zu erweitern, und nicht als anstrengend und potenziell bedrohlich. Quelle: „Weisheit“ von Judith Glück</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Judith Glück rät zu lebenslanger Offenheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2020 05:07:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Studien zeigen, dass das durchschnittliche Ausmaß an Offenheit im Laufe des Erwachsenenalters tendenziell abnimmt. Als junger Erwachsener probiert man noch vieles aus, man kann sich viele Entwicklungsmöglichkeiten vorstellen und ist bestrebt, die Beziehungsform, den Beruf, die Lebensweise zu finden, die am besten zur eigenen Persönlichkeit passt. Judith Glück fügt hinzu: „Dann entscheiden wir uns für ... <a title="Judith Glück rät zu lebenslanger Offenheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/judith-glueck-raet-zu-lebenslanger-offenheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Judith Glück rät zu lebenslanger Offenheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Studien zeigen, dass das durchschnittliche Ausmaß an Offenheit im Laufe des Erwachsenenalters tendenziell abnimmt. Als junger Erwachsener probiert man noch vieles aus, man kann sich viele Entwicklungsmöglichkeiten vorstellen und ist bestrebt, die Beziehungsform, den Beruf, die Lebensweise zu finden, die am besten zur eigenen Persönlichkeit passt. Judith Glück fügt hinzu: „Dann entscheiden wir uns für einen Weg, und ab diesem Zeitpunkt steigen die emotionalen Kosten, die mit zu großer Offenheit einhergehen können. Irgendwann wollen wir das Leben leben, für das wir uns entschieden haben, und uns nicht länger fragen, wer wir eigentlich sind.“ Wenn man dazu noch Kinder hat und einen anstrengenden Beruf, ist man oft quasi im Autopilot unterwegs. Judith Glück ist seit 2007 Professorin für Entwicklungspsychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. <span id="more-2202"></span></p>
<p><strong>Die eigene Lösung muss nicht die bestmögliche sein</strong></p>
<p>Man hat dann seine Überzeugungen und Werthaltungen und kein großes Interesse daran, sie laufend zu hinterfragen. Es wäre ja auch sehr anstrengend, wenn man sich ständig fragen müsste, ob die Prinzipien, an denen man sich orientiert, auch wirklich berechtigt sind. Nicht selten erlebt man es, dass Menschen geradezu wütend werden, wenn sie das Gefühl haben, dass andere ihre Lebensweise in Frage stellen. Auch wer sich selbst insgeheim manchmal fragt, ob er das Richtige tut, der hat es oft sehr nötig, seine Entscheidungen nach außen hin eisern zu verteidigen.</p>
<p>Heutzutage, wo es fast unbegrenzte Möglichkeiten der Aufteilung von Beruf und Familie gibt, müssen die allermeisten Eltern mit viel Mühe ein Modell entwickeln, das für sie und ihre Kinder funktioniert, und das gelingt nur selten völlig reibungsfrei und problemlos. Judith Glück stellt fest: „Schuldgefühle gegenüber den Kindern und oft auch gegenüber dem Beruf sind Teil des Lebens von fast allen Eltern kleiner Kinder.“ Da es keine perfekte Lösung gibt, hat man ein umso stärkeres Bedürfnis, sich selbst und andere davon zu überzeugen, dass die eigene Lösung die bestmögliche ist.</p>
<p><strong>Weise Menschen sind sich der Grenzen ihres Wissens bewusst</strong></p>
<p>Wie die Arbeiten der amerikanischen Entwicklungspsychologin Jane Loevinger zeigen, verlieren aber nicht alle Menschen mit dem Älterwerden ihre Offenheit. Vielleicht gelingt es weisen Menschen deshalb so gut, offen für andere Perspektiven und neue Erfahrungen zu bleiben, weil sie sich im Kern ihrer selbst sicher sind. Wenn jemand anders lebt oder eine andere Meinung hat als sie, bedeutet das nicht, dass sie etwas falsch machen, sondern nur, dass er einen anderen Erfahrungshintergrund hat oder sich in einer anderen Lebenssituation befindet.</p>
<p>Weise Menschen verhalten sich oft auch etwas paradox: Sehr oft wissen sie tatsächlich etwas, sie können aufgrund ihrer Erfahrungen gut beurteilen, was jemand in einer schwierigen Lebenslage tun sollte, aber zugleich sind sie sich auch der Grenzen ihres Wissens bewusst, denn vielleicht ist das, was sie für gut halten, für diesen Menschen nicht das Richtige. Es kommt deshalb nur selten vor, dass ein weiser Mensch jemandem, der ihn um Rat fragt, einfach sagt, was er tun soll – höchstens vielleicht dann, wenn er den Eindruck hat, dass der Ratsuchende genau das gerade braucht. Quelle: „Weisheit“ von Judith Glück</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die BIG-5-Merkmale bleiben über das ganze Leben relativ konstant</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2019 06:40:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extrovertiertheit, Verträglichkeit und emotionale Instabilität werden wegen der englischen Anfangsbuchstaben „OCEAN-Merkmale“ oder auch „BIG-5-Merkmale“ genannt. Philipp Hübl erläutert: „Die fünf Persönlichkeitsmerkmale sind jeweils unabhängig voneinander ausgeprägt. Ihre Werte variieren zwischen Individuen stark, und sie bleiben über das ganze Leben relativ konstant.“ Der BIG-5-Persönlichkeitstest ist einer der verlässlichsten in der Psychologie. Allerdings ist bis ... <a title="Die BIG-5-Merkmale bleiben über das ganze Leben relativ konstant" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-big-5-merkmale-bleiben-ueber-das-ganze-leben-relativ-konstant.html" aria-label="Mehr Informationen über Die BIG-5-Merkmale bleiben über das ganze Leben relativ konstant">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extrovertiertheit, Verträglichkeit und emotionale Instabilität werden wegen der englischen Anfangsbuchstaben „OCEAN-Merkmale“ oder auch „BIG-5-Merkmale“ genannt. Philipp Hübl erläutert: „Die fünf Persönlichkeitsmerkmale sind jeweils unabhängig voneinander ausgeprägt. Ihre Werte variieren zwischen Individuen stark, und sie bleiben über das ganze Leben relativ konstant.“ Der BIG-5-Persönlichkeitstest ist einer der verlässlichsten in der Psychologie. Allerdings ist bis heute umstritten, welche Untermerkmale die bekannten fünf haben und ob man der Vollständigkeit halber noch weitere Merkmale annehmen sollte. Die Ergebnisse der Forschung finden jedenfalls breite Anwendung, bei der Partnervermittlung auf Online-Dating-Plattformen ebenso wie in den Personalabteilungen von Unternehmen. Was genau verbirgt sich nun hinter den Merkmalen? Philipp Hübl ist Philosoph und Autor des Bestsellers „Folge dem weißen Kaninchen … in die Welt der Philosophie“ (2012). <span id="more-2101"></span></p>
<p><strong>Offene Menschen mögen neue Eindrücke und abstrakte Ideen</strong></p>
<p>Statt von Offenheit könnte man auch von Aufgeschlossenheit oder Neugier sprechen. Wer offen ist, mag neue Eindrücke, abstrakte Ideen und extraordinäre Worte. Besonders gut erkennbar sind offene Menschen an einem oder mehreren der folgenden Merkmale: Sie schreiben Gedichte, besuchen Kunstaustellungen, lesen Bücher und basteln Geschenke für andere. Statt Gewissenhaftigkeit könnte man auch Pflichtbewusstsein oder Verlässlichkeit sagen. Gewissenhafte Personen lieben Ordnung, Details und Struktur.</p>
<p>Sie haben immer einen Plan und geben sich selten Tagträumen hin. Typisch ist, dass sie hart arbeiten, sich selten bei Terminen verspäten und ihre T-Shirts im Schrank akkurat zusammenlegen. Ein anderes Wort für Extrovertiertheit ist Geselligkeit. Extrovertierte sind gerne von Leuten umgeben. Starke Indikatoren für extrovertierte Personen sind, dass sie ins Solarium gehen, sich die Haare färben, schmutzige Witze erzählen und immer wieder mal nachts in einer schummrigen Bar versackend. Manchmal genau in dieser Reihenfolge.</p>
<p><strong>Verträgliche Personen gehen Konflikten aus dem Weg</strong></p>
<p>Wer einen hohen Wert bei Verträglichkeit hat, man könnte auch sagen: bei Rücksichtnahme und Kooperationsbereitschaft, ist empathisch, freundlich und generös. Verträgliche Personen sehen sich nach Bindung und sozialer Harmonie, gehen Konflikten aus dem Weg und verurteilen Aggression. Sie neigen dazu, Bettlern Geld zu geben und Ehrenämter zu übernehmen. Andere Wörter für emotionale Instabilität sind Labilität und Verletzlichkeit. Emotional labile Personen sind neurotisch, leiden unter Ängsten, Stimmungsschwankungen und fühlen sich schnell angespannt.</p>
<p>Besonders typisch für Personen mit emotionaler Instabilität ist, wenig überraschend, dass sie Antidepressiva und Schlaftabletten nehmen und schon mal bei einem Psychotherapeuten waren. In der Arbeitswelt kann man den Einfluss der Persönlichkeitsmerkmale gut nachweisen. So sein beispielsweise Gewissenhaftigkeit und emotionale Stabilität mit Abstand die stärksten Faktoren für beruflichen Erfolg. Die fünf Persönlichkeitsmerkmale wirken sich allerdings auf die gesamte Lebensführung auf. Der Schritt von diesen grundlegenden Charaktermerkmalen zu moralischen und politischen Vorlieben ist nicht weit. Quelle: „Die aufgeregte Gesellschaft“ von Philipp Hübl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Durch Offenheit entwickeln sich Beziehungen weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2017 08:12:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Offenheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ereignisse, die das Leben entscheidend verändern, sind für Judith Glück die wichtigsten Katalysatoren für die Entwicklung von Weisheit, weil sie das Potential haben, die persönliche Sicht auf das Leben, auf das eigenen Selbst und andere Menschen zu verändern. Weisheit kann sich aber nur dann entwickeln, wenn Menschen auch bereit sind, sich verändern zu lassen. Judith ... <a title="Durch Offenheit entwickeln sich Beziehungen weiter" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/durch-offenheit-entwickeln-sich-beziehungen-weiter.html" aria-label="Mehr Informationen über Durch Offenheit entwickeln sich Beziehungen weiter">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ereignisse, die das Leben entscheidend verändern, sind für Judith Glück die wichtigsten Katalysatoren für die Entwicklung von Weisheit, weil sie das Potential haben, die persönliche Sicht auf das Leben, auf das eigenen Selbst und andere Menschen zu verändern. Weisheit kann sich aber nur dann entwickeln, wenn Menschen auch bereit sind, sich verändern zu lassen. Judith Glück erklärt: „Wenn sie also neuen Erfahrungen nicht mit einer vorgefassten Sichtweise begegnen, die sie nach Möglichkeit beibehalten wollen, sondern willens sind, sich überraschen oder beeindrucken zu lassen.“ Weise Menschen haben sich somit bis zu einem gewissen Grad die kindliche Fähigkeit des Staunens, des Wahrnehmens ohne sofortige Einordnung erhalten. Zudem weisen weise Menschen Verantwortung nicht so schnell von sich. Judith Glück ist seit 2007 Professorin für Entwicklungspsychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. <span id="more-1648"></span></p>
<p><strong>Der Mensch will verstehen wie die Welt funktioniert</strong></p>
<p>Aufgrund ihres geradezu forschenden Interesses an den Grundfragen des menschlichen Lebens finden weise Menschen es auch dann noch spannend, neue Erklärungen und Erkenntnisse zu gewinnen, wenn diese für sie selbst nicht unbedingt schmeichelhaft sind. Offenheit, die Bereitschaft, seine Vorstellung zu verändern, kann einem Menschen helfen, sich und seine Beziehungen zu anderen, die ihm wichtig sind, weiterzuentwickeln. Besonders schwer fällt es vielen Menschen Ereignisse zu akzeptieren, an denen einfach niemand schuld ist.</p>
<p>Es handelt sich dabei um die viel zitierte Verkettung unglücklicher Umstände, dumme Zufälle, durch die Menschen zu Schaden kommen. Und auch hier haben weise Menschen den meisten anderen viel voraus. Das Streben nach Logik und klaren Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen liegt wohl in der menschlichen Natur. Von Anfang an bemüht sich der Mensch, zu verstehen, wie die Welt funktioniert, um optimal in ihr zurechtzukommen. Die Lernprozesse kleiner Kinder haben vor allem das Ziel, bestimmte Vorstellungen über die Gesetzmäßigkeiten des Lebens zu entwickeln.</p>
<p><strong>Kinder verändern ihre Schemata ständig</strong></p>
<p>Das Kind entwickelt dabei sogenannte Schemata wie Wissenschaftler eine Theorie. Es testet seine Vermutungen an der Realität und verändert sie gegebenenfalls. Die ersten Lebensjahre sind voll von solchen Lernprozessen, mit denen das Kind seine Schemata immer wieder revidiert und sie immer besser an die Umwelt anpasst. Judith Glück erläutert: „Diese grundlegende Orientierung am Erwerb von Schemata geht über das Lernen von Begriffen weit hinaus. Die Bindungspsychologie beispielsweise geht davon aus, dass wir auch unsere Grundvorstellungen von Beziehungen auf ähnliche Art erwerben.“</p>
<p>Wer als kleines Kind von seinen Eltern unzuverlässig versorgt wird, entwickelt vielleicht die Grundvorstellung, dass man sich auf andere Menschen nicht verlassen kann, wer hingegen liebevolle und sensible Eltern hat, entwickelt ein Grundgefühl von Vertrauen in die Welt, das auch durch schwerwiegende Ereignisse später auch nicht so leicht erschüttert wird. Da Kinder das Bedürfnis haben, möglichst realitätsgetreue Vorstellungen von den Gesetzmäßigkeiten der Welt um sie herum zu entwickeln, fällt es ihnen nicht schwer, ihre Schemata zu verändern, wen sie der Realität nicht entsprechen. Quelle: „Weisheit“ von Judith Glück</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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