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	<title>Meditation &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstaufmerksamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem ... <a title="Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/uebungen-zur-achtsamkeit-liegen-im-trend.html" aria-label="Mehr Informationen über Übungen zur Achtsamkeit liegen im Trend">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Menschen stellen sich achtsame Personen als respektvoll, mitfühlend und voller Zuneigung gegenüber den Phänomenen des Lebens vor. Bei genauerer Betrachtung trifft diese Erwartung aber nicht unbedingt zu. Georg Milzner erklärt: „Man kann durchaus auch auf Menschen treffen, die Achtsamkeitsübungen praktizieren und zugleich von ungewöhnlicher Kälte sind.“ Meditation macht einen nicht unbedingt zu einem besseren Menschen. Insbesondere in der Welt der Wirtschaft hat sich ein Trend entwickelt, nach dem auch Chefs und Angehörige des Topmanagements vermehrt Übungen der Achtsamkeit praktizieren. Das Ziel ist dabei in erster Linie die Stärkung der geistigen Leistungsfähigkeit. Ein Ziel, das vermittels Achtsamkeitsübungen – die ja auch Konzentrationsübungen sind – durchaus erreichbar ist. In der Achtsamkeitspraxis scheint also auch eine dunkle Seite verborgen zu sein. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2268"></span></p>
<p><strong>Im Buddhismus gehören Achtsamkeit und Empathie zusammen</strong></p>
<p>Achtsamkeit ist laut Georg Milzner eine geistige Haltung, die frei von Emotionen im reinen Gewahrsam besteht. Reines Gewahrsam ohne emotionale Beteiligung kann einen Menschen aber auch dazu befähigen, in tiefer Ruhe zuzuschauen, wie eben Hunderte von Mitarbeitern ihre Sachen packen, nachdem er sie entlassen hat. Entscheidend ist daher die Frage, wie Achtsamkeit eingebunden ist. In ihrer buddhistischen Form ist sie ohne Empathie nicht zu denken.</p>
<p>Denn die buddhistische Philosophie lehrt das Mitgefühl mit allem, was da ist. Löst man die Praxis der Achtsamkeit von diesem Hintergrund, dann ist sie eine mentale Praxis, weiter nichts. Jede mentale Praxis hat aber grundsätzlich das Potenzial, auch Schaden anzurichten. Wenn sie sich nämlich dem tieferen Fühlen und Mitfühlen entfremdet. Achtsamkeit, so fasst Georg Milzner zusammen, hilft einem Menschen bei der Rettung seines Selbst nur bedingt weiter. Insbesondere ist sie nicht in der Lage, vertiefte Selbstaufmerksamkeit zu ersetzten.</p>
<p><strong>Bei der Selbstaufmerksamkeit sind starke Gefühle erlaubt</strong></p>
<p>Denn zum einen ist Selbstaufmerksamkeit weniger als Achtsamkeit. Sie hat keinen spirituellen Hintergrund und ist in ihren Grundfesten etwas vollkommen Selbstverständliches. Überdies setzt sie wenig oder gar keine mentale Übungspraxis voraus. Zum anderen ist Selbstaufmerksamkeit aber auch mehr als Achtsamkeit, und zwar auf emotionaler Ebene. Weil nämlich eine Interessenhaltung dazukommt, die emotional etwas anderes erzeugt als bloßes Gewahrsein.</p>
<p>Selbstaufmerksamkeit kann freundlich sein, aber auch leidenschaftlich, ist hier mitfühlend, dort neugierig, mitunter analytisch, Daten sammelnd und vermerkend, aber auch amüsiert, beiläufig und hochkonzentriert. Von einem gehaltenen Bewusstseinslevel, von distanziertem Gewahrsein ist dabei unter Umständen wenig zu bemerken. Wertungen sind möglich, starke Gefühle erlaubt. Denn um verlässliche Entscheidungen für das Leben zu treffen, muss man mit dem eigenen inneren Wertekanon vertraut sein, muss Emotionen ermessen, in Leidenschaften eintauchen. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Meditation führt zu innerem Frieden und Harmonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 05:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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					<description><![CDATA[Buddha wurde einst gefragt, was es ihm gebracht habe, zu meditieren. Er antwortete: „Nichts! Aber ich kann dir berichten, was ich verloren habe: Zorn, Ängstlichkeit, Furcht, Depression, Unsicherheit und die Angst vor dem Tod.“ Klaus Biedermann fügt hinzu: „Meditation führt zu Konzentration, Achtsamkeit, innerer Ruhe, inneren Frieden und Harmonie.“ Meditation ist geistige Hygiene und bringt ... <a title="Meditation führt zu innerem Frieden und Harmonie" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/meditation-fuehrt-zu-innerem-frieden-und-harmonie.html" aria-label="Mehr Informationen über Meditation führt zu innerem Frieden und Harmonie">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Buddha wurde einst gefragt, was es ihm gebracht habe, zu meditieren. Er antwortete: „Nichts! Aber ich kann dir berichten, was ich verloren habe: Zorn, Ängstlichkeit, Furcht, Depression, Unsicherheit und die Angst vor dem Tod.“ Klaus Biedermann fügt hinzu: „Meditation führt zu Konzentration, Achtsamkeit, innerer Ruhe, inneren Frieden und Harmonie.“ Meditation ist geistige Hygiene und bringt einen Menschen dazu, die Aufmerksamkeit auf den jeweiligen Augenblick seines Lebens zu richten und diesen auszukosten. Meditation lässt den „Felsen in der Brandung“ in ihm wachsen und gibt ihm so einen ruhigen Fixpunkt, um den herum er seinen Alltag in Ruhe und Übersicht gut bewältigen kann. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-1905"></span></p>
<p><strong>Aus der Vergangenheit kann man sehr viel lernen</strong></p>
<p>In der Meditation erlebt man ein Rendezvous mit sich selbst. Ein meditativer Mensch ist friedvoll. Wer meditiert, zieht sich nicht aus dem Leben zurück, sondern wird zusätzlich in seinem unmittelbaren Umfeld für Harmonie sorgen. Klaus Biedermann ergänzt: „Sie werden wach sein im Umgang mit sich selbst und anderen. Sie werden weniger leicht manipulierbar sein und Sie werden mit der Zeit ihr Leben akzeptieren als das, was es ist. Sie werden in der Gegenwart leben, in dem einzigen Moment, in dem Leben überhaupt möglich ist.“ </p>
<p>Die meisten Menschen leben in der Vergangenheit oder in der Zukunft. In der Vergangenheit zu leben heißt, Altem nachzutrauern oder zu bedauern, dass es nicht mehr so schön oder so gut ist, wie es früher war. Oder es bedeutet, Angst zu haben, dass es wieder so kommen könnte, wie es einmal war. Beides verhindert, die Gegenwart so zu erleben, wie sie ist. Man blockiert sich allerdings nicht, wenn man die Vergangenheit reflektiert und aus ihr lernt, sondern erlangt dadurch sogar mehr Weisheit. </p>
<p><strong>Meditation befreit vom Sklaventum der Impulse</strong></p>
<p>Mit dem Blick auf die Zukunft zu leben, ist sogar noch ein wenig verrückter, denn die Zukunft gibt es nicht, und wenn sie da ist, ist sie bereits Gegenwart. Ein Mensch, der in der Zukunft lebt, tut dies aus Angst oder mangelndem Selbstvertrauen. Er lebt nicht richtig, er tut nur so. In Wirklichkeit ist derjenige, der in der Zukunft lebt, ein Flüchtling. Genau das sagt man oft über Menschen, die meditieren, nämlich dass sie Realitätsflüchtlinge seien. Aber wer meditiert, flieht nicht vor dem Leben, er flieht ins Leben, in das Hier und Jetzt seiner Existenz.</p>
<p>Beim Meditieren geht es darum, Beobachter zu sein, der weder bewertet noch urteilt. So bleibt man unverändert und wird unter Veränderungen nicht leiden, sondern sie genießen können. Robert Thurman, Professor an der Columbia-University, erklärt: „Meditation ist wichtig für den Alltag. Als regelmäßige Übung erhält sie die Gesundheit. Und sie befreit mich von dem Eindruck, ständig Sklave meiner Impulse zu sein.“ In den ersten Stufen der Meditation lernt man zudem ein persönliches Gleichmaß zu finden. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Meditation sorgt für positive Veränderungen im Gehirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2018 06:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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					<description><![CDATA[Durch Meditation lassen sich Stress oder sogar Depressionen lindern, wenn nicht gar auflösen. Bereits wenige Sitzungen reichen aus, wie an der Universität Tübingen herausgefunden wurde. Klaus Biedermann erläutert: „Schon nach acht Wochen zeigten sich bei den Probanden deutliche Veränderungen. Tief im Inneren des Gehirns verstärkten sich Nervenbahnen und es wuchsen sogar neue.“ Längst hat die ... <a title="Meditation sorgt für positive Veränderungen im Gehirn" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/meditation-sorgt-fuer-positive-veraenderungen-im-gehirn.html" aria-label="Mehr Informationen über Meditation sorgt für positive Veränderungen im Gehirn">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Durch Meditation lassen sich Stress oder sogar Depressionen lindern, wenn nicht gar auflösen. Bereits wenige Sitzungen reichen aus, wie an der Universität Tübingen herausgefunden wurde. Klaus Biedermann erläutert: „Schon nach acht Wochen zeigten sich bei den Probanden deutliche Veränderungen. Tief im Inneren des Gehirns verstärkten sich Nervenbahnen und es wuchsen sogar neue.“ Längst hat die Hirnforschung bewiesen, dass Gedanken in der Lage sind, Gehirnstrukturen physisch zu verändern und damit den angeborenen „charakterlichen Fingerabdruck“ eines Menschen. Der amerikanische Hirnforscher Richard Davidson erklärt: „Es gibt, grob gesagt, zwei Bereich des Gehirns, die durch Meditation beeinflusst werden. Zum einen sind das Schaltkreise, die wichtig sind, um unsere Aufmerksamkeit zu regulieren, also unsere Konzentrationsfähigkeit. Und dann solche, die für die Regulierung unserer Gefühle wichtig sind.“ Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-1896"></span></p>
<p><strong>Meditation ist einer der Schlüssel zur Selbstverwirklichung</strong></p>
<p>Das Ziel der Seele ist Selbstverwirklichung. Sie möchte zu all dem werden, was sie sein kann, während sie sich im Körper eines Menschen aufhält. Dazu ist die Meditation einer der Schlüssel. Jeder hat die Fähigkeit zu meditieren. Meditation ist laut Klaus Biedermann versöhnliche Friedensarbeit. Denn es ist unmöglich, gestresst zu sein in der Gegenwart eines Menschen, der beschlossen hat, friedfertig zu sein. Viele verwechseln Meditation mit Nichtstun uns sind skeptisch, weil sie ja auf dieses Mehr-und-Mehr ausgerichtet sind – auf das Tun. </p>
<p>Klaus Biedermann schreibt: „In Meditation lassen Sie die bewussten Aktivitäten Ihres Verstandes außen vor und überlassen sich ganz den Bewegungen der Seele. Das gilt im Übrigen auch für die körperorientierten Techniken.“ Bei der Meditation kann man es allerdings auch übertreiben, wie das Krankheitsbild der „overmeditationed people“ beweist. Dabei handelt es sich um Menschen, bei denen Meditation zur Obsession geworden ist und die dadurch ihrem Leben entfliehen. </p>
<p><strong>Meditation sorgt für einen gesunden Abstand zu den Gedanken und Gefühlen</strong></p>
<p>Sie ziehen sich von ihren sozialen Kontakten zurück und geraten zunehmend in die Isolation. Auch in solchen Fällen wurde Meditation zum Leistungsprinzip. Es geht beim Meditieren sicher um vieles, aber nicht um Ehrgeiz. Auf der rein körperlichen Ebene wirkt Meditation entspannend und beruhigend. Sie löst Verspannungen im Körper und beugt stressbedingen Erkrankungen vor. Deshalb wird Meditation inzwischen auch vom Berufsverband der Betriebskrankenkassen zur Stressprophylaxe empfohlen.</p>
<p>Auf der mentalen Ebene bedeutet Meditation, sich das Chaos seiner Gedanken anzuschauen und es zu ordnen, anstatt sich davon herumwirbeln zu lassen. Meditation bewirkt, dass Beobachter und Beobachtendes nach und nach eins werden. Allerdings gibt es das nicht umsonst: Disziplin, Konzentration und Ausdauer sind schon erforderlich. Die Belohnung ist ein gesunder Abstand zu den Gedanken und Gefühlen. Dieser manifestiert sich in einer positiven Grundhaltung dem Leben gegenüber, die dann von Ruhe und Ausgeglichenheit geprägt ist. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus Biedermann </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Durch Meditation kommt man seinen Gedanken und Gefühlen näher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jun 2018 12:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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					<description><![CDATA[Glückliche Menschen sind ziemlich allein. Mit sich selbst im Reinen zu sein, genügt ihnen auch, weil sie dann mit allem verbunden sind. Gefühle sind immer Zustände des Sich-Selbst-Erlebens in Bezug auf die Umwelt. Klaus Biedermann erläutert: „Emotionale Qualität erreichen Sie durch bewusste Selbstwahrnehmung: durch Erkennen der jeweils vorhandenen Gedanken, der daraus resultierenden Emotionen und der ... <a title="Durch Meditation kommt man seinen Gedanken und Gefühlen näher" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/durch-meditation-kommt-man-seinen-gedanken-und-gefuehlen-naeher.html" aria-label="Mehr Informationen über Durch Meditation kommt man seinen Gedanken und Gefühlen näher">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Glückliche Menschen sind ziemlich allein. Mit sich selbst im Reinen zu sein, genügt ihnen auch, weil sie dann mit allem verbunden sind. Gefühle sind immer Zustände des Sich-Selbst-Erlebens in Bezug auf die Umwelt. Klaus Biedermann erläutert: „Emotionale Qualität erreichen Sie durch bewusste Selbstwahrnehmung: durch Erkennen der jeweils vorhandenen Gedanken, der daraus resultierenden Emotionen und der sich daraus ergebenden notwendigen Veränderungen. Machen Sie sich bewusst, ob Gefühle wie Freude, Angst, Überraschung, Wut, Ekel oder Trauer etwas mit Ihnen machen oder ob Sie diese Gefühle beherrschen.“ Emotionale Intelligenz erfordert Verantwortungsbereitschaft sowie die Bereitwilligkeit, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten, in der man es sich so herrlich eingerichtet hat. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-1875"></span></p>
<p><strong>Eine objektive Wahrheit gibt es nicht</strong></p>
<p>Meditation ist für Klaus Biedermann ein ausgezeichnetes Mittel, seinen Gedanken und Gefühlen näherzukommen, ohne diese sofort bewerten zu müssen. Außerdem kann ein ausgeglichener, in sich ruhender Mensch viel besser auf seine Umgebung eingehen. Er wird nicht mehr zum Spielball der Emotionen seiner Mitmenschen und andere werden gerne mit ihm zusammen sein, weil sie spüren, dass auch sie nicht bewertet werden. Sie dürfen sein, wie sie sind. </p>
<p>Die menschliche Wahrnehmung bildet niemals ein Abbild der Realität. Das Gehirn konstruiert zunächst etwas, das es anschließend für wahr hält. Eine objektive Wahrheit gibt es also nicht. Klaus Biedermann erklärt: „Der Konstruktivismus ist eine Erkenntnistheorie, die davon ausgeht, dass Wirklichkeit nicht von sich aus vorhanden und somit zugänglich ist, sondern vom Individuum konstruiert wird.“ Das heißt: Jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr, weil das menschliche Unterbewusstsein Dinge hervorhebt oder sogar neu in das Sichtfeld einfügt, die ihm als wichtig erscheinen. </p>
<p><strong>Alles im Leben ist miteinander verbunden</strong></p>
<p>So kann der Mensch seiner eigenen Wahrnehmung theoretisch gesehen nicht trauen, da diese immer verzerrt ist. Auch jede Person wird von verschiedenen Menschen jeweils anders wahrgenommen und bewertet. Demnach ist ein Erkennen der „Realität“ unmöglich. Jeder kann sein praktisches Wissen aus der eigenen Erfahrung ausbauen, ohne auf die Realität außerhalb der Erfahrung Bezug zu nehmen. Der Mensch befindet sich also in einem Raum, vergleichbar mit einem Kinosaal, den er sein Leben lang nicht verlassen kann.</p>
<p>Dieser Raum ist sein Gehirn. In seinem Kino sieht er seinen eigenen Film über die Realität; folglich kann es nie eine einheitliche Realität geben. Als systemischer Coach betrachtet Klaus Biedermann das Individuum nie allein als solches, sondern nimmt es immer auch in seinen Beziehungen wahr. Das heißt nicht, dass jedes Problem eine systemische Ursache hat, die meisten Probleme jedoch sind sehr stark systemisch geprägt. Signifikant fallen bei Burn-out-Betroffenen belastende Erlebnisse in der Kindheit oder im System der Ursprungsfamilie auf; auch hier zeigt sich, dass alles im Leben miteinander verbunden ist. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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