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	<title>Leistung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Aufgabenkonflikte können nützlich sein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jul 2024 01:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgabenkonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[Neue Denkweisen erwachsen oft als alten Bindungen. Es scheint, dass Menschen auf einer Wellenlänge sein müssen, um gemeinsam voranzukommen. Doch die Wahrheit ist komplizierter – wie alle Wahrheiten. Eine der weltweit führenden Konfliktforscherinnen ist die in Australien ansässige Karen „Etty“ Jehn. Adam Grant stellt fest: „Wenn Sie an Konflikte denken, stellen sich sie wahrscheinlich vor, ... <a title="Aufgabenkonflikte können nützlich sein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/es-gibt-zwei-konfliktarten.html" aria-label="Mehr Informationen über Aufgabenkonflikte können nützlich sein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Denkweisen erwachsen oft als alten Bindungen. Es scheint, dass Menschen auf einer Wellenlänge sein müssen, um gemeinsam voranzukommen. Doch die Wahrheit ist komplizierter – wie alle Wahrheiten. Eine der weltweit führenden Konfliktforscherinnen ist die in Australien ansässige Karen „Etty“ Jehn. Adam Grant stellt fest: „Wenn Sie an Konflikte denken, stellen sich sie wahrscheinlich vor, was Etty Beziehungskonflikte nennt – persönliche, emotionale Auseinandersetzungen, die nicht nur von Spannungen, sondern auch Feindseligkeit geprägt sind. Doch Etty hat noch eine andere Variante namens Aufgabenkonflikt entdeckt – Auseinandersetzungen über Ideen und Meinungen. Die Frage ist, ob die beiden Konfliktarten unterschiedliche Folgen haben. Insgesamt wurden dazu im Rahmen von mehr als hundert Studien Konfliktarten in über 8.000 Teams untersucht. Adam Grant ist Professor für Organisationspsychologie an der renommierten Wharton Business School. Seine Forschungsbeiträge im Bereich Motivation und Produktivität wurden vielfach ausgezeichnet. <span id="more-5564"></span></p>
<p><strong>Das Fehlen von Konflikten bedeutet Apathie</strong></p>
<p>Eine Metaanalyse dieser Studien zeigte, dass Beziehungskonflikte im Allgemeinen die Leistung beeinträchtigen, einige Aufgabenkonflikte jedoch nützlich sein können: Sie werden mit einer größeren Kreativität und klügeren Entscheidungen in Verbindung gebracht. Adam Grant erläutert: „So gibt es Hinweise darauf, dass Teams, in denen es zu einem frühen Zeitpunkt leichte Aufgabenkonflikte gibt, Folgendes tun: Sie entwickeln, wie in chinesischen Technologiefirmen geschehen, originellere Ideen, führen, wie in niederländischen Lieferservices beobachtet, mehr Neuerungen ein, und treffen, wie in amerikanischen Krankenhäusern geschehen, bessere Entscheidung.“</p>
<p>Wie ein Forscherteam schlussfolgerte: „Das Fehlen von Konflikten bedeutet nicht Harmonie, sondern Apathie. Beziehungskonflikte dagegen sind teilweise destruktiv, weil sie dem Umdenken im Weg stehen. Adam Grant ergänzt: „Wenn ein Streit persönlich und emotional wird, werden wir zu selbstgerechten Predigern und Ansichten, zu gehässigen Anklägern der anderen Seite oder zu unbeirrbaren Politikern, die von den eigenen Sichtweisen abweichende Meinungen ablehnen.“ </p>
<p><strong>Nochmaliges Nachdenken bringt einen Menschen der Wahrheit näher</strong></p>
<p>Aufgabenkonflikte können dagegen konstruktiv sein, wenn sie Gedankenvielfalt herbeiführen, und Menschen davon abhalten, in Selbstüberschätzungszyklen hineinzugeraten. Adam Grant betont: „Sie können uns helfen, demütig zu bleiben, können Zweifel an die Oberfläche bringen und uns neugierig darauf machen, was uns entgehen könnte. Das kann uns dazu veranlassen, noch einmal nachzudenken, und uns der Wahrheit näherbringen, ohne unseren Beziehungen Schaden zuzufügen.“ </p>
<p>Obwohl es eine wichtige Lebenserfahrung ist, sich produktiv auseinandersetzen zu können, haben viele Menschen diese Fertigkeit nie vollständig entwickelt. Adam Grant weiß: „Das Problem beginnt früh: Eltern streiten sich hinter verschlossenen Türen, weil sie fürchten, dass Konflikte Kinder verängstigen oder sich schädigend auf ihren Charakter auswirken.“ Forschungen zeigen jedoch, dass es keinen Einfluss auf die schulische, soziale oder emotionale Entwicklung von Kindern hat, wie oft ihre Eltern sich streiten. Quelle: „Think Again“ von Adam Grant</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ohne Motivation gibt es keine Hochbegabung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 01:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt verschiedene Modelle, anhand derer man versucht, Hochbegabung zu beschreiben. Die Modelle unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich der Rolle, welche die Umwelt bei der Entwicklung der Hochbegabung spielt. Jakob Pietschnig weiß: „Bei aller Unterschiedlichkeit gibt es jedoch drei zentrale Elemente, die in den meisten Modellen mehr oder weniger prominent vorkommen: die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit, die Leistungsmotivation ... <a title="Ohne Motivation gibt es keine Hochbegabung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jakob-pietschnig-hochbegabung.html" aria-label="Mehr Informationen über Ohne Motivation gibt es keine Hochbegabung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Modelle, anhand derer man versucht, Hochbegabung zu beschreiben. Die Modelle unterscheiden sich hauptsächlich hinsichtlich der Rolle, welche die Umwelt bei der Entwicklung der Hochbegabung spielt. Jakob Pietschnig weiß: „Bei aller Unterschiedlichkeit gibt es jedoch drei zentrale Elemente, die in den meisten Modellen mehr oder weniger prominent vorkommen: die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit, die Leistungsmotivation und die Kreativität.“ Am anschaulichsten zusammengefasst sind sie im sogenannten „Drei-Komponenten-Modell“. Die Idee dahinter ist, dass überdurchschnittliche Fähigkeiten für sich selbst keine hinreichende Bedingung für Hochbegabung darstellen. Sondern dass Letztere erst durch die Überlappung mit anderen Persönlichkeitsvariablen entsteht. So ist es etwa nicht vorstellbar, dass jemand eine außergewöhnliche Leistung erbringt, wenn er keine Motivation dazu verspürt. Jakob Pietschnig lehrt Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Wien. <span id="more-4916"></span></p>
<p><strong>Kreativität spielt bei Hochbegabten eine große Rolle</strong></p>
<p>Dieses Faktum bezeichnet man in der Psychologie als „Kompetenz-Performanz-Problem“. Es bedeutet, dass die Fähigkeit eines Menschen, sprich seine Kompetenz, selbst mit den allerbesten Testinstrumenten nicht festgestellt werden kann, wenn er nicht dazu motiviert ist, die ihm vorgelegten Aufgaben auch zu bearbeiten. Jakob Pietschnig stellt fest: „Das heißt, dass die Erfassbarkeit der Fähigkeiten eines Menschen von seiner Motivation während der Leistungserfassung abhängig ist.“ Sie ist für die Testleistung, die Performanz, unbedingte Voraussetzung.</p>
<p>Verglichen mit ihr spielen andere Faktoren, die zu einer geringeren Performanz führen können, wie etwa Lärm, Temperatur oder Persönlichkeitsvariablen wie Tendenz zu Prüfungsangst, eine weniger bedeutende Rolle. Ohne Motivation gibt es auch keine Hochbegabung. Neben der kognitiven Leistungsfähigkeit und der Leistungsmotivation spielt Kreativität als dritter Faktor eine große Rolle. Sie ist ursächlich für neuartige und zugleich problemangepasste Lösungsansätze. Wenn alle diese drei Faktoren von so großer Bedeutung sind, stellt sich die Frage, weshalb man die Hochbegabung Einzelner fast ausschließlich an der Feststellung ihrer überdurchschnittlichen Fähigkeiten festmacht.</p>
<p><strong>Auf Kommando kann kaum jemand kreativ sein</strong></p>
<p>Jakob Pietschnig erläutert: „Das hat in Wahrheit jedoch ganz pragmatische Gründe: Zum einen kann man davon ausgehen, dass jemand, der eine allgemein geringe Leistungsmotivation besitzt, auch bei der Erfassung seiner kognitiven Fähigkeiten keinen allzu großen Ehrgeiz, gut abzuschneiden, an den Tag legen wird.“ Vereinfacht gesagt: Wenn sich jemand grundsätzlich nicht gerne anstrengt, wird er sich auch bei der Testung nicht verausgaben und dementsprechend auch nicht Gefahr laufen, als potenziell hochbegabt eingestuft zu werden.</p>
<p>Die Motivation wird also durch eine gute Testleistung zumindest miterfasst. Zum anderen ist Kreativität ein schwer konkret definierbarer Begriff und bislang – wenn überhaupt – nur schlecht messbar. Warum Kreativität nur schlecht messbar ist, wird einem Menschen spätestens dann bewusst, wenn er bei einem Kreativitätstest vom Testleiter sinngemäß aufgefordert wird: „Seien Sie kreativ – und zwar genau jetzt!“ Selbst grundsätzlich äußerst kreative Menschen werden Probleme haben, auf Kommando kreativ zu sein. Quelle: „Intelligenz“ von Jakob Pietschnig</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder besitzt einen persönlichen Bildsucher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2023 02:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal ist es im Leben gut, auf sich gestellt zu sein. Ein anderes Mal kann es sich als nützlich erweisen, andere Menschen in sein Leben hineinzulassen. Kevin Dutton fügt hinzu: „Manchmal ist es gut, sich auf die feineren Details zu konzentrieren, aus der Nähe, der Reihe nach, einzeln.“ Und bei anderer Gelegenheit ist es gut, ... <a title="Jeder besitzt einen persönlichen Bildsucher" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/kevin-dutton-das-grosse-ganze.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder besitzt einen persönlichen Bildsucher">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es im Leben gut, auf sich gestellt zu sein. Ein anderes Mal kann es sich als nützlich erweisen, andere Menschen in sein Leben hineinzulassen. Kevin Dutton fügt hinzu: „Manchmal ist es gut, sich auf die feineren Details zu konzentrieren, aus der Nähe, der Reihe nach, einzeln.“ Und bei anderer Gelegenheit ist es gut, ein paar Schritte zurückzutreten, um ein Gefühl für das große Ganze zu bekommen. Entscheidend ist dabei, wie man seinen „Bildsucher“ einstellt. Das Schwarz-Weiß-Denken ist komplex und facettenreich. Kleinigkeiten können für die Höhen und Tiefen des Alltags verantwortlich sein. Gering, klein und scheinbar unbedeutend umgeben sie Menschen auf Schritt und Tritt. Kevin Dutton ist Forschungspsychologe an der University of Oxford und Mitglied der British Psychological Society. <span id="more-4246"></span></p>
<p><strong>Man darf sich nicht total in eine Sache hineinsteigern</strong></p>
<p>Das große Ganze versus feinere Details. Oder wie Datenwissenschaftler sie nennen, umsetzbare Erkenntnisse. Was tun? Heranzoomen, wegzoomen oder eine mittlere Entfernung wählen? Schwarz-Weiß-Anschlagtafeln oder Schwarz-Weiß-Pixel? Es ist ein uraltes Problem. Der Sport gehört in der Tat zu den Bereichen, in denen die Einstellung des persönlichen Suchers am faszinierendsten ist und deren Auswirkungen natürlich besonders deutlich werden. Nicht nur wenn es darum geht, Leistung zu bringen, sondern vor allem, wenn es um die Wettkampf- und Turniervorbereitung geht.</p>
<p>Fokussiert man sich dabei zu stark, verliert man das Gesamtbild aus dem Auge. Und wenn man das Gesamtbild aus dem Auge verliert … läuft auch man selbst Gefahr zu verlieren. Man darf sich nicht total in eine Sache reinsteigern. Ronnie O`Sullivan, vielfacher Weltmeister im Snooker, sagt: „Denn, wenn du dich total in etwas reinsteigerst – Beziehungen, Fitness, Ernährung –, löst sich alles andere, was du tun möchtest, in Luft auf. Es wird zur Sucht. Und schließlich wirst du einfach krank davon.“ </p>
<p><strong>Unscharfe Bilder erzeugen Stress und Angst</strong></p>
<p>Bei persönlichen Bildsuchern lässt sich eine Reihe unterschiedlicher Einstellungen finden. Auf der einen Seite gibt es den größeren sozialen Kontext der „Großes Bild versus kleines Bild“-Haltung. Kevin Dutton ergänzt: „Auf der anderen Seite haben wir die eher grobkörnige, kognitive Perspektive des Zu-viel- und Zu-wenig-Kategorisierens.“ Wenn man das, was man betrachten möchte, zu nah heranzoomen, sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Wenn man sich hingegen zu weit von seinem Betrachtungsgegenstand entfernt, kann man vor lauter Wald die Bäume nicht sehen. </p>
<p>Man verliert dabei die Nuancen, die Feinheiten, die feinkörnigen Details oder der Szene vor einem aus dem Blick. Dadurch bekommt man Probleme, das Objekt oder die Szene von ähnlichen Objekten oder Szenen zu unterscheiden. Dann fängt man an zu stereotypisieren. Die Botschaft könnte nicht einfacher sein. Kevin Dutton betont: „Durch den Sucher zu schauen, wenn er ungenau eingestellt ist, ist keine gute Idee. Denn das Bild ist dann nicht nur unscharf, es erzeugt auch beträchtlichen Stress und Angst.“ Quelle: „Schwarz-Weiß-Denken!“ von Kevin Dutton</p>
<p>sue</p>
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