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	<title>Leben &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Ein gelungenes Leben fordert seine Opfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2020 06:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Von dem irischen Managementphilosophen Charles Handy stammt die Aussage: „Wir haben keine Karrieren mehr, wir haben mehrere Leben in unserer Lebensspanne.“ Das sehen Anja Förster und Peter Kreuz genauso. Und um diese Leben als Chance zu begreifen, braucht man Mut und Entschiedenheit. Anja Förster und Peter Kreuz kennen den Grund: „Es ist sehr viel einfacher, ... <a title="Ein gelungenes Leben fordert seine Opfer" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-gelungenes-leben-fordert-seine-opfer.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein gelungenes Leben fordert seine Opfer">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von dem irischen Managementphilosophen Charles Handy stammt die Aussage: „Wir haben keine Karrieren mehr, wir haben mehrere Leben in unserer Lebensspanne.“ Das sehen Anja Förster und Peter Kreuz genauso. Und um diese Leben als Chance zu begreifen, braucht man Mut und Entschiedenheit. Anja Förster und Peter Kreuz kennen den Grund: „Es ist sehr viel einfacher, am bekannten Leben festzuhalten. Selbst dann, wenn es uns anscheinend nirgendwo hinführt.“ Ein Wechsel in seinem Leben zwingt einen Menschen oft, auf einer anderen Leiter noch einmal auf der ersten Sprosse zu beginnen. Doch wenn man entdeckt, dass die Leiter, die man zu erklimmen versucht, an der falschen Mauer lehnt, ist die Entscheidung eigentlich unausweichlich. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2237"></span></p>
<p><strong>Ein gelungenes Leben ist anstrengend</strong></p>
<p>Allerdings ist es eine ganz andere Sache, eine Entscheidung im Geist zu fällen, und eine ganz andere, sie auch in die Tat umzusetzen. Denn für das Erklimmen einer neuen Leiter ist ein Preis zu entrichten. Diesen Preis sieht man und er lässt einen zögern. Was die meisten Menschen dabei übersehen: Für das Verharren auf der alten Leiter müssen sie auch einen Preis zahlen. Und oftmals ist der sogar noch höher! In seinem Buch „An der Freiheit des anderen kommt keiner vorbei“ schreibt Reinhard Sprenger, dass zwar alle Menschen ein gutes, ein gelungenes Leben führen wollen. Allerdings sind nur wenige sind, dafür Opfer zu bringen.</p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz betonen: „Denn wer ein gelungenes Leben führen will, muss sich anstrengen. Und etwas anderes hintanstellen. Was Sie im Leben verfolgen und was Sie dem unterordnen, ist eine Frage Ihrer Prioritäten. Und die sind so individuell wir Ihre Stärken, Talente, Fähigkeiten und Vorlieben.“ Die Festlegung auf bestimmte Lebensverhältnisse ist nur eine scheinbare. In Wahrheit kann man jederzeit den Beruf, den Lebenspartner, den Wohnort und vieles mehr ändern.</p>
<p><strong>In jeder Sekunde kann ein Mensch neu beginnen</strong></p>
<p>Gerade viele Menschen zwischen 40 und 60 leiden häufig unter diesem geänderten Blickwinkel: Der „Rest“ ist kleiner als das bereits vergangene Leben. Der Blick verengt sich: Wenn nichts Entscheidendes geschieht, wird man die einem verbleibende Lebensspanne auf die immer gleiche Weise verbringen. Alle großen Entscheidungen sind scheinbar getroffen. Und man stellt sich die Frage: War dass alles richtig so? Hätte ich Besseres erreichen können? War das jetzt schon alles?</p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Dieser Blues ist eine Art Selbsthypnose. Es handelt sich dabei um eine selbst inszenierte Depression. Denn selbstverständlich können Sie – sofern Sie alle Ausreden streichen – in jeder Sekunde ihres Lebens alles über den Haufen werfen und neu beginnen.“ Die Tatsache, dass die meisten Menschen diese Tatsache nur selten ausschöpfen, hängt damit zusammen, dass sie sich ihrer Freiheit gar nicht bewusst sind. Auch in manchen Unternehmen wird Wahlfreiheit von vielen Mitarbeitern oftmals als Zumutung empfunden. Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein gelingendes Leben gibt dem Dasein einen Sinn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2020 05:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Was macht ein gelingendes Leben aus? Was braucht es, dass ein Mensch das Gefühl hat, sein Leben sei in irgendeiner Weise gelungen und sinnvoll? Ulrich Schnabel meint: „Über diese Fragen denken wir vielleicht selten konkret und zielgerichtet nach. Und doch liegen sie letztlich all unseren Vorstellungen und Überzeugungen zugrunde und sind der heimliche Antriebsmotor unseres ... <a title="Ein gelingendes Leben gibt dem Dasein einen Sinn" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-gelingendes-leben-gibt-dem-dasein-einen-sinn.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein gelingendes Leben gibt dem Dasein einen Sinn">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht ein gelingendes Leben aus? Was braucht es, dass ein Mensch das Gefühl hat, sein Leben sei in irgendeiner Weise gelungen und sinnvoll? Ulrich Schnabel meint: „Über diese Fragen denken wir vielleicht selten konkret und zielgerichtet nach. Und doch liegen sie letztlich all unseren Vorstellungen und Überzeugungen zugrunde und sind der heimliche Antriebsmotor unseres Tätigseins.“ Bis weit ins Mittelalter hinein beschäftigte die Frage eines gelingenden Lebens die Menschen eher wenig. Warum? Weil Religion und Tradition eine für alle gültige Antwort vorgaben. Der Sinn des Lebens bestand demnach – stark verkürzt – darin, sich in die vorgefügten Strukturen einzufügen, ein guter Christ zu sein und auf das Jenseits zu hoffen. Ulrich Schnabel ist seit über 25 Jahren Wissenschaftsredakteur bei der ZEIT. <span id="more-2222"></span></p>
<p><strong>Das moderne Individuum hat in nahezu allem die Wahl</strong></p>
<p>Weitergehende Überlegungen verboten sich in der Regel schon deshalb, weil das Leben des Einzelnen weitgehend vorgezeichnet war und ihm in vielem gar keine Wahl blieb. Für individuelle Zukunftspläne und Sinnfragen war da nicht viel Raum. Erst mit der Neuzeit und der Aufklärung begann sich all dies zu ändern. Religionen und Traditionen verloren an Bindekraft, und der propagierte „Ausgang des Menschen aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit“ machte fortan Sinnfragen und Lebensführung einer zunehmend individuellen Sache. </p>
<p>In der Modere entstand dann ein enormer Raum an Freiheitsgraden und Wahlmöglichkeiten, der durch immer neue technische und wissenschaftliche Erfindungen ständig vergrößert wurde. Spätestens heutzutage, da alles möglich und nichts mehr verbindlich scheint, wird einigen Menschen die Kehrseite dieser Entwicklung bewusst. Das moderne Individuum hat in nahezu allem die Wahl – im Beruf, in der Lebensführung, in der politischen oder sexuellen Orientierung –, ist damit aber auch für alles selbst verantwortlich und muss sich selbst entscheiden, was es möchte und anstrebt.</p>
<p><strong>Unter jungen Menschen ist die Ratlosigkeit stark ausgeprägt</strong></p>
<p>Das gilt auf für die Frage nach Sinn und Lebensglück. Ulrich Schnabel erläutert: „Wir können oder wollen uns nicht mehr einfach auf die überkommenen Regeln von Religion oder Tradition zurückziehen, sondern müssen versuchen, in einer sich dramatisch wandelnden Welt immer wieder neue Antworten zu finden, die für unsere individuelle Situation passend und überzeugend sind.“ Solche Antworten zu geben, fällt heutzutage offenbar immer mehr Menschen schwer. </p>
<p>Umfragen zeigen, dass rund ein Drittel der Deutschen keinen tieferen Sinn in ihrem Dasein zu entdecken vermag. Besonders ausgeprägt ist die Ratlosigkeit unter jungen Menschen. Fast die Hälfte von ihnen gibt an, ihr Leben nicht als sinnerfüllt zu erfahren. Zugleich sagen sie, die Frage nach dem Sinn sei ihnen weitgehend egal. „Existenziell indifferent“ nennt die Psychologin Tatjana Schnell die Gruppe von Menschen. Kennzeichnend für sie sei das Gefühl, wenig Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Zugleich zeigen sie wenig Leidenschaft und Engagement, sowohl für ihre eigenen Belange wie für die der anderen. Quelle: „Zuversicht“ von Ulrich Schnabel </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Das Selbst ist das Produkt von Resonanzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2019 06:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Ich kann sich nur in Resonanz mit einem Du entwickeln. Von dieser Entstehungsgeschichte des menschlichen Selbst handelt das neue Buch „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer. Sein wahres Selbst „schlummert“ nicht in einem Menschen, sondern es wartet darauf, gefunden und optimiert zu werden. Vor allem ist es das Produkt von Resonanzen ... <a title="Das Selbst ist das Produkt von Resonanzen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-selbst-ist-das-produkt-von-resonanzen.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Selbst ist das Produkt von Resonanzen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Ich kann sich nur in Resonanz mit einem Du entwickeln. Von dieser Entstehungsgeschichte des menschlichen Selbst handelt das neue Buch „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer. Sein wahres Selbst „schlummert“ nicht in einem Menschen, sondern es wartet darauf, gefunden und optimiert zu werden. Vor allem ist es das Produkt von Resonanzen – den geteilten Erfahrungen, Freunden und Ängste. Joachim Bauer macht seinen Lesern bewusst, dass dieses Ich nicht – wie lange angenommen – in Stein gemeißelt ist, sondern im Prozess ständiger Selbstkonstruktion ein Leben lang in Wandlung bleibt, wachsen und sich verändern kann. In Zeiten grassierender Ichbezogenheit und gesellschaftlichen Strömungen, die Selbstbehauptung gegenüber anderen forcieren, vermittelt Joachim Bauer ein neues Bild davon, wie Menschen werden, wie sie sind, und erklärt, warum sie diesen Weg nur gemeinsam finden. Prof. Dr. Med. Joachim Bauer ist Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Arzt. <span id="more-2064"></span></p>
<p><strong>Nur der Mensch kann sich an der Konstruktion seines Selbst beteiligen</strong></p>
<p>Joachim Bauer schreibt: „Unser Selbst ist unauflöslich verbunden mit dem Du und, mehr als uns das bewusst ist, immer auch ein Wir.“ Dies gilt für Menschen aller Ethnien. Das Ausmaß, in dem Ich und Wir identisch sind, ist allerdings kulturabhängig. In Säuglingen und Kleinkindern komponiert sich ein Selbst, dessen Themen von ihren Bezugspersonen über Resonanzvorgänge in sie hineingelegt wurden. Je weiter ein Mensch heranwächst und persönlich reift, desto mehr wird das Selbst zu einem Akteur, der mitspricht und beeinflusst, was mit ihm geschieht.</p>
<p>Im Verlauf seines Lebens entwickelt ein Mensch ein Gefühl, das ihn spüren lässt, welche an ihn herangetragenen Angebote zu ihm passen und zu einem stimmigen Teil des persönlichen Selbst werden könnten, und welcher seiner Identität Gewalt antun würden. Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich an der Konstruktion seiner selbst – und seines Selbst – beteiligen kann. Ganz besonders im Kindes- und Jugendalter, aber auch danach bedarf das Selbst interessanter Angebote, die ihm das Material für seine lebenslange Selbstkonstruktion bieten.</p>
<p><strong>Gute Selbstfürsorge fördert das Lebensglück</strong></p>
<p>Vielen Menschen bleibt allerdings der Weg zu persönlicher Autonomie versperrt. Selbstenteignung kann dabei in unterschiedlichen Varianten auftreten. Das Selbst kann unter den Einfluss externer Manipulatoren – zu diesen zählen heute zahlreiche Plattformen des Internets – geraten. Manche Menschen haben große Teile ihres Selbst und die Selbststeuerung ganz und gar auf einen anderen Menschen übertragen, der für sie sozusagen als externe Festplatte fungiert.</p>
<p>Das Lebensglück eines Menschen setzt zweierlei voraus: einerseits, dass man seine Identität bewahrt und nichts in sich hineindrücken lässt, was sich nicht mit dem eigenen Selbst kongruent anfühlt. Andererseits, dass man durchlässig bleibt, eigene Haltungen und Werturteile in Frage stellt und sich von anderen Menschen inspirieren und verändern lässt. Vor allem aber geht es Joachim Bauer in seinem Buch „Wie wir werden, wer wir sind“ um eines: „Dass wir uns selbst besser verstehen lernen und erkennen, was gute Selbstfürsorge bedeutet.“</p>
<p><strong>Wie wir werden, wer wir sind<br />
Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz<br />
Joachim Bauer<br />
Verlag: Blessing<br />
Gebundene Ausgabe: 254 Seiten, Auflage: 2019<br />
ISBN: 978-3-89667-620-7, 22,00 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Das Leben ist kein Fließbandjob</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-leben-ist-kein-fliessbandjob.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2017 13:06:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei vielen Menschen ist es schlicht nicht vorgesehen, sich zu entscheiden, welche Art von Leben man leben möchte. Stattdessen wird blind übernommen, was man so macht und was landläufig als „normales Verhalten“ gilt. „Normal“ deshalb, weil sich die Mehrheit so verhält. In diesen Kreisen gilt Mark Twain mit seiner Aussage „Wenn du feststellst, dass du ... <a title="Das Leben ist kein Fließbandjob" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-leben-ist-kein-fliessbandjob.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Leben ist kein Fließbandjob">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei vielen Menschen ist es schlicht nicht vorgesehen, sich zu entscheiden, welche Art von Leben man leben möchte. Stattdessen wird blind übernommen, was man so macht und was landläufig als „normales Verhalten“ gilt. „Normal“ deshalb, weil sich die Mehrheit so verhält. In diesen Kreisen gilt Mark Twain mit seiner Aussage „Wenn du feststellst, dass du zur Mehrheit gehörst, ist es an der Zeit, deinen Standpunkt zu überdenken“ als schwer gestört. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer sich für diesen Weg entscheidet, dem winken Bestätigung und Zuspruch der breiten Menge. Anja Förster und Peter Kreuz warnen: „Dieses Streben nach Sicherheit hat einen Preis: Initiative, Mut, Risikobereitschaft und Selbstbestimmung bleiben auf der Strecke.“ Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-1781"></span></p>
<p><strong>Viele Menschen hoffen auf ein selbstbestimmtes Leben nach der Rente</strong></p>
<p>Was bleibt ist Resignation mit aufgeklebter Hoffnung auf ein aufregendes, selbstbestimmtes Leben nach der Rente. Denn dann, ja dann werden all die verrückten Dinge nachgeholt. Der Wunsch vieler Menschen, das 66. Lebensjahr zu erreichen – und das möglichst lebendig – wird so zur Zielmarke. Natürlich geht es auch für Anja Förster und Peter Kreuz nicht darum, sich vollkommen frei von Routinen, Muster und Schemata durchs Leben zu bewegen. Das würde auch im Alltag gar nicht funktionieren. Viele alltägliche Dinge spult man automatisch ab. </p>
<p>Würden die Menschen das nicht tun, wäre ihr Bewusstsein mit alltäglichem Kleinkram vollkommen überfordert. Routinen beanspruchen die Aufmerksamkeit wenig und halten den Kopf frei für wichtigere Dinge. Problematisch wird es dann, wenn man wie ein Roboter einen großen Teil des Lebens auf vorgezeichnete Weise abspult. Wenn das Leben genauso abgearbeitet wird wie ein Fließbandjob. Automatisiert ist dabei nicht nur das Verhalten, sondern auch das Denken und Fühlen. Das Leben wird nicht reflektiert, sondern läuft mechanisch. </p>
<p><strong>Die Entdeckung des eigenen Selbst ist keine einfache Sache</strong></p>
<p>Auf diese Weise eingeschläfert, verkümmern Kreativität und Initiative mit der Zeit. Sie werden schlicht nicht gebraucht. Damit geht auch die Fähigkeit verloren, die Rolle des Regisseurs für das eigene Leben zu übernehmen. Dahinter steht die Annahme, dass es besser ist, dem planierten Weg zu folgen und nicht zu viel über sich nachzudenken, als fragend durchs Leben zu gehen und nach Antworten zu suchen. Sich selbst zu entdecken, ist eben keine einfache Sache. Und dann bleibt auch noch die Ungewissheit, was geschieht, wenn man auf sich selbst trifft.</p>
<p>Der Frage nachzugehen „Wie willst du dein eigenes Leben leben?“ und dann eigene, bewusste Wahlentscheidungen für sein Leben zu treffen, steht nicht auf dem Lehrplan – die Erfüllung der Erwartungen hingegen schon. Anja Förster und Peter stellen fest: „Deshalb machen Menschen, die ihr Leben nach einem starren Schema leben, ihre Sache gewohnheitsmäßig gut. Sie sind die braven Routinearbeiter, die geschäftig, fleißig und ordentlich ihre Aufgaben erledigen. Die Tugenden des Fabrikzeitalters finden sich hier in voller Blüte.“ Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Reinhard K. Sprenger empfiehlt ein Leben im Hier und Jetzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 06:05:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Ganz wichtig für ein gelingendes Leben ist die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit willentlich auf eine gegenwärtige Aufgabe, auf die jetzige Erfahrung zu richten und sich dabei nicht ablenken zu lassen. Die Reise des Lebens zu genießen, auch wenn man das Ziel nicht kennt – gar nicht kennen sollte. Reinhard K. Sprenger erklärt: „Wer Glück und Zufriedenheit ... <a title="Reinhard K. Sprenger empfiehlt ein Leben im Hier und Jetzt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-k-sprenger-empfiehlt-ein-leben-im-hier-und-jetzt.html" aria-label="Mehr Informationen über Reinhard K. Sprenger empfiehlt ein Leben im Hier und Jetzt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz wichtig für ein gelingendes Leben ist die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit willentlich auf eine gegenwärtige Aufgabe, auf die jetzige Erfahrung zu richten und sich dabei nicht ablenken zu lassen. Die Reise des Lebens zu genießen, auch wenn man das Ziel nicht kennt – gar nicht kennen sollte. Reinhard K. Sprenger erklärt: „Wer Glück und Zufriedenheit nur bei etwaiger Zielerreichung erlebt, wer zwanghaft ein Ziel verfolgt – der ist nicht mit aller Energie hier und jetzt bei der Sache, sondern immer mit einem Teil seiner Energie woanders, im Morgen.“ Ein solcher Mensch erfährt das Hier und Jetzt als „Noch nicht“-Zustand, mithin als mangelhaft – und genau das ist der Grund für halbherzige Aktionen, suboptimale Ergebnisse und letztlich – Verfehlung der Ziele. Reinhard K. Sprenger ist promovierter Philosoph und gilt als einer der profiliertesten Managementberater und Führungsexperte Deutschlands. <span id="more-1709"></span></p>
<p><strong>Der Blick in die Zukunft ängstigt viele Menschen</strong></p>
<p>Die Energie im Jetzt zu konzentrieren heißt für Reinhard K. Sprenger allerdings nicht, eine totale Augenblicklichkeit zu leben. Der Vorgriff auf Zukünftiges soll nur insoweit relativiert werden, als das Gegenwärtige nicht abgewertet wird. Reinhard K. Sprenger erläutert: „Wir müssen uns nicht ablenken, beunruhigen lassen. Wer nur die Zielerreichung im Kopf hat, verkrampft. Alles, was uns ängstigt, ist der Blick in die Zukunft. Handeln aber können wir nur jetzt.“ Die Voraussetzung für das Lebensglück ist paradoxerweise die Freude an dem, was man gerade tut, und nicht nur das Endergebnis. </p>
<p>Die Freude an der unmittelbaren Erfahrung treibt Individuen daher auch zu ungewöhnlichen Leistungen an. Und dieser Genuss ist abhängig von der Konzentration der Energie. Die alltägliche Zeithetze führt nicht zum Ziel, sondern nur ans frühzeitige Ende. Denn das Leben findet jetzt statt. Man sollte deshalb nicht versuchen, irgendwelche Ziele zwanghaft zu erreichen. Nicht erst morgen beginnt das wahre Leben, sondern heute. Wer nicht im hier ist, sondern dort, wer nicht im Jetzt ist, sondern im Früher oder Später, lebt gleichsam neben seinem Leben. </p>
<p><strong>Das Leben im Augenblick verscheucht Angst und Sorgen</strong></p>
<p>Ein solcher Mensch lebt in einer Illusion. Reinhard K. Sprenger betont: „Leben im Hier und Jetzt bedeutet, dass Sie ganz im Leben sind – und nicht nur teilweise. Je mehr es Ihnen gelingt im Augenblick zu leben, desto weniger beherrschen Angst und Sorgen Ihr Leben. Auch wenn es nicht immer einfach ist: Lieben Sie den gegenwärtigen Augenblick, wie immer er auch aussieht.“ Im Hier und Jetzt lebt man, wenn man die Vergangenheit ehrt, sie aber dennoch hinter sich lässt. Im Hier und Jetzt lebt man, wenn man das Glück nicht in die Zukunft verlegt.</p>
<p>Im Hier und Jetzt zu leben, heißt auch, aufhören zu vergleichen und die Verantwortung zu übernehmen, aber nicht sich ständig schuldig zu fühlen. Reinhard K. Sprenger betont: „Ebenso wie die Schuldzuweisungen an andere, so verhindern auch die Schuldzuweisungen an uns selbst ein geglücktes Leben. Wie ein schwerer Rucksack ziehen uns die schlechten Gefühle nach hinten, heraus aus dem Hier und Jetzt.“ Wenn man etwas falsch gemacht hat, ist es wichtig, die Schuld zu begleichen. Quelle: „Die Entscheidung liegt bei dir!“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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