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	<title>Inspiration &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Kreativität wird hoch bewertet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 06:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Allgemein besteht Einigkeit darüber, dass kreative Problemlösung häufig mit der „Erfindung einer neuen Analogie“ zu tun hat. Manchmal spricht man auch davon, das Problem werde „restrukturiert“. David Gelernter erläutert: „Wenn wir plötzlich einen Zusammenhang zwischen zwei Sachverhalten erkennen, die in unserem Sprechen oder Denken in der Regel nicht zusammen vorkommen, haben wir die Grundlage für eine neue Analogie oder einen kreativen Gedanken.“ Inspiration ereignet sich in der Mehrzahl der Fälle auf einer achselzuckenden Ebene der ganz gewöhnlichen, wenig bemerkenswerten Gedanken des Alltags. Aber vielfach hat eine wichtige Inspiration auch die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemein besteht Einigkeit darüber, dass kreative Problemlösung häufig mit der „Erfindung einer neuen Analogie“ zu tun hat. Manchmal spricht man auch davon, das Problem werde „restrukturiert“. David Gelernter erläutert: „Wenn wir plötzlich einen Zusammenhang zwischen zwei Sachverhalten erkennen, die in unserem Sprechen oder Denken in der Regel nicht zusammen vorkommen, haben wir die Grundlage für eine neue Analogie oder einen kreativen Gedanken.“ Inspiration ereignet sich in der Mehrzahl der Fälle auf einer achselzuckenden Ebene der ganz gewöhnlichen, wenig bemerkenswerten Gedanken des Alltags. Aber vielfach hat eine wichtige Inspiration auch die gleichen bescheidenen Anfänge: eine „neue Analogie“. Indem man ein rätselhaftes Etwas mit etwas anderem vergleicht, reißt man eine Öffnung in das alltägliche Gewebe des Geisteslebens und blickt hindurch. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-2527"></span></p>
<p><strong>Eine Analogie ist immer mit einer Reflexion verbunden</strong></p>
<p>Jetzt kann man über das Etwas auch unter dem Gesichtspunkt des etwas anderen nachdenken. Man kann es auf eine neue Art betrachten. Kreative Problemlösung dreht sich also um die Entdeckung und Nutzung einer neuen Analogie. Und das ist gleichbedeutend mit Erinnerung plus Reflexion. Eine kreative Entdeckung kann eine technische Errungenschaft sein, oder auch eine poetische. Um ungewöhnliche Erinnerungen in eine tatsächliche Analogie umzuwandeln, muss man sie wahrnehmen. Man muss darüber nachdenken und sich an sie erinnern – das heißt, man muss reflektieren.</p>
<p>Wann ein Mensch mit der Frage nach einer Information konfrontiert wird, erinnert er sich an die entsprechende Information oder an Inhalte in seinem Gedächtnis, aus denen er die Information entnehmen kann. David Gelernter fügt hinzu: „Der gleiche mentale Ablauf, der Routinefragen beantwortet, liegt auch der Erfindung neuer Analogien zugrunde – vorausgesetzt, ich nutze ihn richtig.“ Auf der anderen Seite ist Kreativität selten, und vermutlich ist sie die geistige Leistung, die viele Menschen am höchsten bewerten.</p>
<p><strong>Neue Analogien führen zur Kreativität</strong></p>
<p>Natürlich besteht Kreativität nicht nur aus der Erfindung von Analogien. Wichtig ist auch die Bereitschaft, die Einfälle bis an ihre äußersten Grenzen und darüber hinaus zu treiben. Wichtig ist ebenfalls, Grenzen und Regeln zu ignorieren, die sich ausschließlich auf Konventionen gründen. Eine grundlegende Voraussetzung kommt noch hinzu: das Gespür für die Eleganz und Sparsamkeit der Natur. Außerdem ist Neugier wichtig; die Fähigkeit, sich überraschen zu lassen, ist sehr bedeutend. Aber nichts ist für die Kreativität rundlegender als die Entdeckung neuer Analogien.</p>
<p>Wenn man des Wesen oder die Essenz einer Erinnerung oder Erfahrung – einer Person, eines Ortes, einer Szene – zusammenfassen könnte, könnte man auch jede Erinnerung mit ihrer „Essenz-Zusammenfassung“ kennzeichnen. Der leistungsfähigste Essenz-Zusammenfasser des Geistes ist das Gefühl. Zwei Gegenstände, Personen oder Ereignisse, die sich oberflächlich überhaupt nicht ähneln, können bei einem Menschen das gleiche Gefühl auslösen – oder zumindest grundsätzlich das gleiche. Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kreativität hat man oder man hat sie nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 06:14:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen vergöttern die Kreativität, und sie wissen, dass sie selten ist. Wenn man sie verstehen würde, könnte man auch lehren. Und dann könnte jeder kreativ sein. David Gelernter erläutert: „Diese einfache, höchst begeisternde, ja zugleich rührende und zugleich alles andere als überzeugende Auffassung hat sich seit der Ära der absoluten Fortschrittsgläubigkeit, seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, erhalten.“ Damals war man sich in den Vereinigten Staaten sicher, dass jeder alles lernen kann. Kreativität ist so ein schwieriges Thema, weil man sie nicht Schritt für Schritt erlangen kann. Es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen vergöttern die Kreativität, und sie wissen, dass sie selten ist. Wenn man sie verstehen würde, könnte man auch lehren. Und dann könnte jeder kreativ sein. David Gelernter erläutert: „Diese einfache, höchst begeisternde, ja zugleich rührende und zugleich alles andere als überzeugende Auffassung hat sich seit der Ära der absoluten Fortschrittsgläubigkeit, seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, erhalten.“ Damals war man sich in den Vereinigten Staaten sicher, dass jeder alles lernen kann. Kreativität ist so ein schwieriges Thema, weil man sie nicht Schritt für Schritt erlangen kann. Es ist das Verwirrende und Frustrierende an der Kreativität: Hier gibt es keinen Weg, um auch nur eine Grundkompetenz zu erwerben. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-2369"></span></p>
<p><strong>Kreative Lösungen entstehen am Rand des Bewusstseins</strong></p>
<p>Der Physiker und Philosoph Roger Penrose schreibt, kreative Gedanken kämen ihm häufig dann, wenn er „wenn er möglicherweise vage über ein Problem nachdenkt – und zwar bewusst, wenn auch vielleicht auf einer niedrigen Ebene, sozusagen im Hinterkopf. Ich kann durchaus mit einer anderen, eher entspannenden Tätigkeit beschäftigt sein; Rasieren wäre ein gutes Beispiel.“ Roger Penrose erwähnt auch den großen Mathematiker Jules Henri Poincaré, der die Lösung für ein schwieriges Problem fand, als er gerade in einen Bus stieg.</p>
<p>Der Philosoph und Schriftsteller George Steiner meint dazu: „Wir alle haben die Erfahrung von Zwielicht gemacht, von dämmrigen Stimmungen diffuser Aufmerksamkeit und widerstandsloser Empfänglichkeit auf der einen Seite, und von gespannter, erhöhter Konzentration auf der anderen.“ Mit anderen Worten: Zu kreativen Lösungen kommt es, wenn ein Problem am Rand des Bewusstseins herumschleicht. Logische Lösungen erfordern fokussierte Aufmerksamkeit. Kreative Lösungen dagegen ergeben sich auf einem viel niedrigeren Konzentrationsniveau.</p>
<p><strong>Eine Inspiration kommt einem ganz plötzlich in den Sinn</strong></p>
<p>Kreativität ereignet sich also, wenn die Konzentration recht gering ist. Auf eine kreative Erkenntnis bewegt man sich nicht systematisch hin. Sie schießt einem unerwartet durch den Kopf. In der Algebra kann man an einem Problem konzentriert arbeiten und es Schritt für Schritt lösen. Man kann aber nicht absichtlich inspiriert werden. Sich selbst das Erlebnis einer kreativen Erkenntnis zu verschaffen, ist unmöglich. In dieser Hinsicht gleicht die Kreativität dem Einschlafen. Ein Mensch kann den Schlaf oder die Kreativität begünstigen, indem er die richtige Umgebung schafft.</p>
<p>David Gelernter erklärt: „Kreative Inspiration vermittelt uns nicht das Gefühl, dass wir uns einer Lösung nähern und während der Arbeit an dem Problem mit ihm warm werden.“ Kreative Inspiration fühlt sich an, als würde sie einen Menschen aus heiterem Himmel treffen. Sie ist wie eine nicht provozierte Ohrfeige. Der große Altphilologe Eric Robertson Dodds schreibt, dass Inspirationen „wie wir sagen: einem plötzlich in den Sinn kommen.“ Einfälle kommen also aus heiterem Himmel, wenn man allmählich die Kontrolle über die eigenen Gedanken verliert. Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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