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	<title>Fremdbild &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Gute Taten bringen viele Vorteile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 01:00:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdbild]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbild]]></category>
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					<description><![CDATA[„Tu Gutes und sprich darüber.“ Überall begegnet man diesem Treiber moralischen Handelns. Es handelt sich dabei um den Wunsch, vor anderen und vor sich selbst gut dazustehen. Armin Falk fügt hinzu: „Unsere Bereitschaft, Gutes zu tun, hängt maßgeblich davon ab, ob wir ein einer Situation handeln, in der andere unser Verhalten beobachten. Aber auch davon, ... <a title="Gute Taten bringen viele Vorteile" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/armin-falk-selbst-und-fremdeinschaetzung.html" aria-label="Mehr Informationen über Gute Taten bringen viele Vorteile">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Tu Gutes und sprich darüber.“ Überall begegnet man diesem Treiber moralischen Handelns. Es handelt sich dabei um den Wunsch, vor anderen und vor sich selbst gut dazustehen. Armin Falk fügt hinzu: „Unsere Bereitschaft, Gutes zu tun, hängt maßgeblich davon ab, ob wir ein einer Situation handeln, in der andere unser Verhalten beobachten. Aber auch davon, wie wir über uns selbst denken oder gerne denken wollen.“ Wenn man beobachtet wird, erzeugt eine prosoziale Handlung nicht nur einen Nutzen für andere, sondern auch für sich selbst. Weil es einem Menschen in der Regel nicht egal ist, wie andere über ihn denken. Armin Falk leitet das Institut für Verhaltensökonomik und Ungleichheit (briq). Außerdem ist er Direktor des Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung, sowie Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn. <span id="more-4707"></span></p>
<p><strong>Menschen sind konditioniert auf die Wahrnehmung anderer</strong></p>
<p>Armin Falk weiß: „Denn wenn andere uns positiv beurteilen, erwachsen und daraus viele Vorteile, im Beruf oder auch im privaten Alltag. Eine Reputation als „guter Mensch“ verspricht Zuspruch und soziale Anerkennung, verlässliche Freundschaften und Partner und bessere Jobs.“ Es nützt einem also, wenn andere glauben, man sei prosozial. Deshalb nimmt man zähneknirschend Kosten auf sich, um seine Gutartigkeit zu signalisieren – solange andere zusehen. </p>
<p>Deswegen tragen nicht nur Parkbänke, sondern auch große Wohltätigkeits-Stiftungen die Namen ihrer Geldgeber, genau wie Gebäude oder Lehrstühle. Deshalb bleibt man trotzt Zeitnot an der Ampel stehen, wenn man nicht allein ist, und gibt mehr Trinkgeld, wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist. Und wahrscheinlich wird man es sich dreimal überlegen, seinen Abfall am Wegesrand zu hinterlassen, wenn andere Wanderer in der Nähe sind. Menschen sind dermaßen konditioniert auf die Wahrnehmung anderer, dass man sich dies zu Nutze machen könnte. </p>
<p><strong>Das Image ist relevant für die Moral</strong></p>
<p>Eine positive Fremdwahrnehmung ist den meisten Menschen wichtig. Und das Streben nach einer guten Reputation verleiht prosozialen Verhalten Flügel. Armin Falk erläutert: „In der Psychologie ist mit einem positiven Selbstbild das Bewusstsein gemeint, im Einklang mit den eigenen Werten zu leben. Dass unser Verhalten also nicht im Widerspruch zu unseren normativen Vorstellungen steht.“ Das Bedürfnis nach einer Harmonie mit den eigenen moralischen Werten erzeugt zwei Handlungsoptionen. </p>
<p>Einmal, sich gut und anständig verhalten. Zum anderen: die Welt ein bisschen umdeuten, um das nicht so altruistische Verhalten in Einklang mit den Vorstellungen zu bringen. Der zweite Kanal ist sehr menschlich. Studien haben ergeben, dass eine Verstärkung des Ichbewusstseins tendenziell zu stärker prosozialem Verhalten führt, was wiederum die Bedeutung eines positiven Selbstbildes belegt. Dies deutet nicht nur darauf hin, dass Image relevant für Moral ist, sondern eröffnet auch neue Perspektiven, wie man menschliches Verhalten zugunsten des Allgemeinwohls beeinflussen könnte. Quelle: „Warum es so schwer ist, ein guter Mensch zu sein“ von Armin Falk</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbstfürsorge steht an erster Stelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2022 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn es einem selbst gut geht, kann man dennoch für sich sorgen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Nur wenn du für dich sorgen kannst, kannst du für andere Menschen da sein. Deine Selbstfürsorge steht deshalb an oberster Stelle. Darum achte auf dich, übe dich in Achtsamkeit dir gegenüber.“ Genauso sollte man achtsam mit seinen Mitmenschen ... <a title="Selbstfürsorge steht an erster Stelle" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbstfuersorge-steht-an-erster-stelle.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstfürsorge steht an erster Stelle">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn es einem selbst gut geht, kann man dennoch für sich sorgen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Nur wenn du für dich sorgen kannst, kannst du für andere Menschen da sein. Deine Selbstfürsorge steht deshalb an oberster Stelle. Darum achte auf dich, übe dich in Achtsamkeit dir gegenüber.“ Genauso sollte man achtsam mit seinen Mitmenschen umgehen. Die Selbstfürsorge darf nicht auf Kosten anderer gehen. Alles was man tut, soll sowohl zur Verbesserung des eigenen Lebens als auch zur Verbesserung des Lebens aller Menschen im persönlichen Umfeld beitragen. Die Gedanken bestimmen die Gefühle. Die Gefühle wiederum bestimmen das Handeln und das Verhalten. Die Rückmeldung und das Feedback, das man über sein Verhalten bekommt, beeinflussen erneut die Gedanken. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4048"></span></p>
<p><strong>Menschen sind selbstzentriert</strong></p>
<p>Denken, Fühlen und Handeln bilden für Thomas W. Albrecht eine Einheit: „Verändert sich nur einer der drei Parameter, ändern sich die anderen automatisch mit. Dieses Zusammenwirken geschieht unbewusst.“ Menschen sind selbstzentrierte Individuen. Sie haben ein eigenes Bild von sich, eine Vorstellung von ihrer eigenen Person, ihr Selbstbild. Während man andere Menschen beobachtet und Dinge an ihnen wahrnimmt, die ihnen selbst nicht auffallen, geht es anderen Menschen mit dem eigenen Selbst genauso. Andere beobachten die eigene Person und entwickeln ein sogenanntes Fremdbild.</p>
<p>Selbst- und Fremdbild stimmen oftmals nicht überein, die beiden Wahrnehmungen weichen deutlich voneinander ab. Selbst- und Fremdbild sind das Ergebnis von jeweils persönlichen Eindrücken, Wahrnehmungen und Bewertungen. Das schließt Irrtümer mit ein. Auf beiden Seiten. Es handelt sich ausschließlich um unterschiedliche Wahrnehmungen, nämlich um die eigene und um die einer anderen Person. Wenn man erfährt, was andere über einen denken, und dies nicht dem eigenen Selbstbild entspricht, ist man zunächst irritiert und denkt: „So bin ich doch gar nicht!“ </p>
<p><strong>Tragfähig sind Beziehungen nur auf Augenhöhe</strong></p>
<p>Das Feedback anderer Menschen hilft einem, sein eigenes Selbstverständnis zu erweitern und sein Verhalten zu verändern. Man sollte seinem Gesprächspartner dabei ehrliches Zutrauen entgegenbringen, neugierig und empathisch sein. Zudem sollte man seine Meinungen und Sichtweisen akzeptieren, auch wenn man mit diesen nicht ganz einverstanden ist. Man muss verstehen, bevor man verstanden werden will. Es ist wichtig, mit anderen Menschen auf Augenhöhe in Kontakt zu treten. Nur so kann man eine tragfähige Beziehung aufbauen. </p>
<p>Thomas W. Albrecht schränkt ein: „Natürlich musst du nicht mit allem, was dein Gegenüber äußert, einverstanden sein. Auch wenn du anderer Meinung bist, seine Menschwürde solltest du in jedem Fall anerkennen.“ Jeder Mensch hat sein eigenes Weltbild und das ist einzigartig. Es gibt keine zwei Menschen, die genau die gleichen Erfahrungen gemacht haben und deren persönliche Sicht auf die Welt identisch ist. Die jeweiligen Erfahrungen von Menschen sind einzigartig. Damit sind auch ihre Denkmuster, die sie bei der Bewertung ihrer Erfahrungen benutzen, im Detail verschieden. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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