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	<title>Facebook &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die digitale Welt reicht bis ins Kinderzimmer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 01:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die digitale Welt reicht bei einem großen Teil des Nachwuchses längst bis ins Kinderzimmer hinein: Tablet, Kinder-Social-Media-Kanäle. Rüdiger Maas stellt fest: „Für heutige Kleinkinder scheint vieles möglich, wovon früher Generationen geträumt haben. Als Eltern beschleich uns immer wieder das schlechte Gewissen: Was bedeutet die technische Welt für unsere Kinder wirklich?“ Eltern wollen ihre Kinder in der Regel so gut wie möglich erziehen. Das ist kein digitales Phänomen, nur ein menschliches. Anders ist jedoch der Wohlstand: Die Kinder wachsen in Deutschland in einem noh nie da gewesenen Reichtum auf. Es gab bis heute keine vergleichbare Generation, die durchschnittlich über ein solches Maß an Gütern und Möglichkeiten verfügte. Grund zur Freude? Leider nein. Rüdiger Maas studierte in Deutschland und Japan Psychologie. Er ist Gründer und Leiter eines Instituts für Generationenforschung. <span id="more-3559"></span></p>
<p><strong>Ein Deutscher erzeugt etwa ein Gigabyte Daten pro Tag</strong></p>
<p>Rüdiger Maas betont: „Denn wir haben ein Maß an Wohlstand erreicht, in dem ein „Mehr“ nicht gleich ein psychologisches „Besser“ bedeutet. Im Gegenteil: Aber einem gewissen Wohlstand wird ein Plateau erreicht, ab dem sich die Zufriedenheit nicht mehr durch Produkte oder Möglichkeiten steigern lässt.“ Der technische Überfluss und all die digitalen Vorbilder werden die zukünftige Ausbildung oder Berufswahl vieler Kinder beeinflussen. Unklar ist in vielen Fällen nur noch wie. </p>
<p>Wie werden sie sich auf die Werte, Wünsche und Träume der Kinder auswirken? Heutzutage leben die Kinder in einer digital-analogen Zwischenwelt. Die digitale und die analoge Welt prallen dabei aufeinander und verschmelzen sich für die Kinder. Ein Durchschnittsdeutscher erzeugt derzeit etwa ein Gigabyte Daten pro Tag. Bezogen auf alle Deutschen oder gar die gesamte Menschheit kommt da einiges zusammen. Spätestens seit den Enthüllungen von Edward Snowden ist den meisten klar, dass der Datenschutz auf vielen Plattformen im Netz nicht gerade hochgehalten wird. </p>
<p><strong>Jeder will Teil der sozialen Welt sein</strong></p>
<p>Rüdiger Maas weiß: „Im Jahr 2020 waren beispielsweise 540 Millionen Datensätze mehrere Monate lang im Netz ungeschützt abrufbar. Eine Panne von Facebook – zu Lasten des Datenschutzes.“ Sicherlich will man Teil der sozialen Welt sein, und dann kann man es kaum vermeiden, auch ein Teil der sozialen Netzwerke zu sein. Und ja, um beispielsweise Facebook oder Instagram zu nutzen, muss man zwangsläufig einige Daten teilen. Sobald man mit anderen kommuniziert und einigen Gruppen beitritt, sammeln Facebook und Instagram die Daten über diesen Nutzer. </p>
<p>Diese Daten sammeln die Sozialen Netzwerke aber nicht nur, damit die User kommunizieren können. Das Unternehmen verdient mit den Daten Geld, indem Werbung geschaltet wird. Aktuell gibt es rund drei Milliarden Facebook-Nutzer. Das sind mehr Menschen als irgendein Land auf der Erde Einwohner hat. Und diese surfen auf vielen weiteren Seiten im World Wide Web. Facebook hat sein Netz wie eine Spinne ausgespannt, um Nutzer, die es wagen, sich gerade nicht auf Facebook aufzuhalten, wieder einzufangen. Quelle: „Generation lebensunfähig“ von Rüdiger Maas</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Von den modernen Medien gehen Gefahren aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2020 04:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Computer, Internet und Smartphones sind einerseits eine fantastische Bereicherung des modernen Lebens. Andererseits gehen aufgrund ihrer suchtartigen Anziehungskraft, die sie auf viele Menschen ausüben, von den modernen Medien aber auch ernstzunehmende Gefahren aus. Joachim Bauer erklärt: „Ungesteuerter Medienkonsum, Bewegungsmangel und der Konsum ungesunder Nahrungsmittel und Getränke sind miteinander eng verschränkt.“ Mehr als 70 Prozent der ... <a title="Von den modernen Medien gehen Gefahren aus" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/von-den-modernen-medien-gehen-gefahren-aus.html" aria-label="Mehr Informationen über Von den modernen Medien gehen Gefahren aus">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Computer, Internet und Smartphones sind einerseits eine fantastische Bereicherung des modernen Lebens. Andererseits gehen aufgrund ihrer suchtartigen Anziehungskraft, die sie auf viele Menschen ausüben, von den modernen Medien aber auch ernstzunehmende Gefahren aus. Joachim Bauer erklärt: „Ungesteuerter Medienkonsum, Bewegungsmangel und der Konsum ungesunder Nahrungsmittel und Getränke sind miteinander eng verschränkt.“ Mehr als 70 Prozent der erwachsenen Berufstätigen in Deutschland im Alter zwischen 25 und 40 Jahren treiben so gut wie keinen Sport. Immer mehr Menschen unterliegen der magischen Anziehungskraft eines tranceartigen mentalen Dauerdämmerzustandes vor dem Bildschirm. Menschen, deren Selbstkontrolle sich gegenüber einem Bildschirm nicht behaupten kann, schaden nicht nur ihrer Gesundheit. Darüber hinaus verkürzen auch ihre Lebenszeit. Dennoch sind Bildschirme inzwischen ein Teil des menschlichen Lebens. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer lehrt an der Universität Freiburg. <span id="more-2341"></span></p>
<p><strong>Eine halbe Million Deutscher sind internetsüchtig</strong></p>
<p>Die Angebote des Internets, die Möglichkeiten des Smartphones und das gute alte Fernsehen sind für Joachim Bauer per se weder gut noch schlecht: „Ob sie unser Leben aber tatsächlich bereichern oder in Gefahr bringen, hängt einzig und allein von der Fähigkeit des Einzelnen ab, sie in einer gesteuerten Weise zu benutzen.“ Worauf es dabei ankommt, ist – einmal mehr – die Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Denn ganz offensichtlich hat eine Reihe von Angeboten, die man über den Bildschirm bezieht, ein Suchtpotenzial.</p>
<p>Etwas mehr als eine halbe Million deutscher Erwachsener sind definitiv internetsüchtig. Sie kommen vom Bildschirm einfach nicht mehr los. Die Betroffenen sind mehr als 35 Stunden wöchentlich, an einzelnen Tagen bis zu zwölf Stunden ohne Ziel und Zweck im Internet unterwegs. Fünf Mal mehr Erwachsene bewegen sich im suchtgefährdenden Bereich. Diese Gefahr entsteht den teils bewussten, meistens aber eher unbewussten Wunsch nach einer Art von Erlösung von der Realität. Menschen suchen in den virtuellen Räumen des Internets vor allem zwei Dinge, die ihnen der Alltag, wie sie meinen, nicht hinreichend bietet.</p>
<p><strong>Im Internet gibt es keine Erlösung von der Realität</strong></p>
<p>Nämlich zum einen ein Kontinuum von Unterhaltung und Abwechslung. Zum anderen soziale Verbundenheit und das Erleben eines ständigen Interesses an der eigenen Person. Joachim Bauer warnt: „So weit wir das Internet zu diesem Zwecke benutzen, wird es uns gehen wie jedem Suchtkranken: Wir werden das gesuchte Glück – die Erlösung von der Realität – nie finden. Deshalb suchen wir die Lösung dann in einer Erhöhung der Dosis.“ Dass viele Menschen im Internet eine Art Erlösung suchen, zeigen Studien über Benutzer des sozialen Netzwerks Facebook.</p>
<p>Nutzer erwarten zum Beispiel, wenn sie sich in das soziale Netzwerk einloggen, eine Verbesserung ihrer Stimmung. Tatsächlich fühlen sie sich nach dem Besuch des sozialen Netzwerks aber emotional signifikant schlechter als vorher. Auch bei Smartphones, die täglich durchschnittlich 150 Mal den Blick ihrer Besitzer auf sich ziehen, wurde eine inverse Korrelation der Nutzung mit der Lebenszufriedenheit beobachtet. Menschen mit intakter Selbststeuerung benutzen Internet, Smartphones und das Fernsehen für konkrete, definierte Vorhaben und Zwecke. Quelle: „Selbststeuerung“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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