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	<title>Elternführerschein &#8211; Psychologie Guide</title>
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		<title>Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 06:32:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger sieht überall Symptome der Überindividualisierung in der Gesellschaft. Andreas Salcher erklärt: „Das heißt, es wird nur die Verantwortlichkeit für das eigene Leben gespürt.“ Martina Leibovici-Mühlberger meint, die individuelle Lebensplanung der Eltern hat Toppriorität bekommen. Verbindliche Erziehungsnormen gibt es dagegen nicht mehr. Vor allem Lehrer der Volks- und Mittelschulen klagen, dass sich ... <a title="Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-kinder-werden-immer-verhaltensauffaelliger.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Kinder werden immer verhaltensauffälliger">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger sieht überall Symptome der Überindividualisierung in der Gesellschaft. Andreas Salcher erklärt: „Das heißt, es wird nur die Verantwortlichkeit für das eigene Leben gespürt.“ Martina Leibovici-Mühlberger meint, die individuelle Lebensplanung der Eltern hat Toppriorität bekommen. Verbindliche Erziehungsnormen gibt es dagegen nicht mehr. Vor allem Lehrer der Volks- und Mittelschulen klagen, dass sich die Anzahl der verhaltensauffälligen Kinder in den letzten Jahren dramatisch erhöht hat. Und die Eltern wollen ihnen auch dann noch die Verantwortung dafür zuschieben. Diese Probleme lasten wie Mühlsteine auf den Schultern der Direktoren und Lehrer. Zudem erschweren sie den Unterricht und kosten Unmengen von Energie. Natürlich sind diese Probleme nicht neu. Nur wurden sie früher durch ein autoritäres Schulsystem unterdrückt. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2431"></span></p>
<p><strong>Kindererziehung ist eine sehr fordernde Aufgabe</strong></p>
<p>Heute hat man scheinbar den Untertanenstaat überwunden und lebt in einer freien Gesellschaft mit mehr Bürger- und Kinderrechten. Dieser neu gewonnene Freiraum lässt die lange verdrängten Wertekonflikte nun an die Oberfläche kommen. Und der Ort, wo sie für alle sichtbar sind, ist die Schule. Diese Konflikte verschärfen sich durch den hohen Anteil ausländischer Kinder aus sehr traditionellen Kulturen zusätzlich. Nachdem viele Migranten dem Islam angehören, kommt es immer stärker zum Aufeinanderprallen religiöser Grundüberzeugungen.</p>
<p>Es kann durchaus sein, dass die große Mehrheit der Eltern einer Klasse ihre Erziehungsaufgaben gut erfüllt. Dennoch ist heute die Wahrscheinlichkeit, dass die Klassenatmosphäre durch ein oder mehrere auffällige Kinder völlig zerstört ist, größer als noch vor zwanzig Jahren. Andreas Salcher weiß: „Kindererziehung ist eine sehr fordernde Aufgabe, und das erste Kind stellt daher für die Eltern immer eine völlig neuer Herausforderung dar.“</p>
<p><strong>Ein Elternführerschein könnte eine Lösung sein</strong></p>
<p>Manche Eltern können jedoch nicht auf eigene positive Erfahrungen zurückgreifen. Denn schon ihre Eltern haben sich nicht ausrechende um sie gekümmert. So fehlt ihnen auch die notwendige Erfahrung, ihre Kinder entsprechend zu erziehen. Solche Eltern fühlen sich dann überfordert und antworten den Vorwürfen der Lehrer über ihre Kinder in den Sprechtagen: „Ich weiß selber nicht, was ich machen soll. Auf mich hören sie auch nicht. Was soll ich tun!“ Andere Eltern sind wiederum nach wie vor gegenüber der Schule in einer falsch verstandenen Autoritätsgläubigkeit verhaftet.</p>
<p>Diese spiegelt sich oft in folgendem Satz wider: „Das müsst ihr schon selber wissen, wie ihr mit diesen Problemen meines Kindes zurechtkommt, dafür sein ihr ja da.“ Solche Eltern resignieren bei der Aufgabe, ihre Kinder in schweren Phasen zu unterstützen. Es macht laut Andreas Salcher wenig Sinn, jenen Eltern, die mit ihrer Aufgabe überfordert sind, die Schuld zuzuschieben. Den Kindern hilft das gar nicht. Der Staat könnte durchaus versuchen, Eltern mit dem von Experten vorgeschlagenen Elternführerschein zu bewegen, ihre Erziehungsaufgaben besser wahrzunehmen. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein Drittel der Eltern ist überfordert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2020 06:15:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die heutige Schülergeneration wird teilweise von ihren Eltern vernachlässigt. So argumentiert auch der Sozialforscher und Leiter der Shell-Jugendstudie Klaus Hurrelmann. Er ist der Meinung, dass die Gesellschaft den Eltern heute die absolute Schlüsselrolle bei der Erziehung zubilligt. Das beruht im Vertrauen darauf, dass sie alles richtig machen. Das funktioniert aber nur bei einem Drittel der ... <a title="Ein Drittel der Eltern ist überfordert" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-drittel-der-eltern-ist-ueberfordert.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein Drittel der Eltern ist überfordert">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Schülergeneration wird teilweise von ihren Eltern vernachlässigt. So argumentiert auch der Sozialforscher und Leiter der Shell-Jugendstudie Klaus Hurrelmann. Er ist der Meinung, dass die Gesellschaft den Eltern heute die absolute Schlüsselrolle bei der Erziehung zubilligt. Das beruht im Vertrauen darauf, dass sie alles richtig machen. Das funktioniert aber nur bei einem Drittel der Eltern. Andreas Salcher nennt die Gründe: „Nur diese haben die notwendige erzieherische Kompetenz und Bildung sowie auch die wirtschaftliche Basis.“ Ein weiteres Drittel kämpft sich irgendwie durch. Und dann gibt es das untere Drittel. Klaus Hurrelmann beschreibt es: „Wenn ich in diese Familien hineinschaue, sträuben sich mir die Nackenhaare. Die großen Potenziale der Kinder werden leichtfertig verschüttet.“ Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2390"></span></p>
<p><strong>Klaus Hurrelmann plädiert für den Elternführerschein</strong></p>
<p>Einige dieser überforderten Eltern stehen laut Klaus Hurrelmann noch immer zu der Aussage: Eine ordentliche Tracht Prügel zur rechten Zeit kann nicht schaden. Die Forschung zeigt, dass dies falsch ist, weil es Kinder entwürdigt. Hinzu kommt oft eine schlechte gesundheitliche Situation: falsche Ernährung, falsche Tageseinteilung, mangelnde Hygiene. Es gibt eine Vielzahl regelrecht verwahrloster Familien. Deren Probleme kriegt man nicht mehr allein durch Freiwilligkeit in den Griff.</p>
<p>Redet man mit Lehrern, so bestätigen diese den Befund von Klaus Hurrelmann. Viele Eltern haben offensichtlich kein Gespür mehr dafür, wie man das Kind auf einen eigenen Weg schickt. Es fehlt ihnen an Wissen und sie sind nicht bereit, sich dieses zu besorgen oder sich zumindest Rat zu holen. Viele stellen die Selbstbestimmung ihres Kindes unreflektiert über alles. Klaus Hurrelmann ist ein Verfechter der Idee des Elternführerscheins. Er plädiert für eine Koppelung des ausbezahlten Kindergelds an den Besuch von Elternkursen.</p>
<p><strong>Die Gesellschaft leidet an einer Überindividualisierung</strong></p>
<p>Nehmen die Eltern nicht an den Kursen teil, kürzt man das Kindergeld. Das klingt zuerst einmal rigide. Aber der Staat überweist den Familien Geld aus Steuermitteln und darf schon fragen, ob die Eltern es gezielt zum Wohl der Kinder einsetzen. Und die Schulen stehen vor drei Herausforderungen, auf die sie derzeit nicht vorbereitet sind. Erstens handelt es sich bei den Schülern zum Teil um eine unerzogene Generation. Die Eltern vermitteln ihnen oft nicht die wichtigsten Regeln und Werte im zwischenmenschlichen Umgang.</p>
<p>Zweitens hat man es zum Teil mit einer vernachlässigten Generation zu tun, die von ihren Eltern nicht die notwendige Zeit und menschliche Zuwendung bekommt. Drittens ist die Generation oftmals einfach überfordert, wenn überehrgeizige Eltern ihr ihre eigenen Lebenskonzepte und Glückserwartungen aufzwingt. Kinder werden in diesem Fall zu Prestigeobjekten. Viele dieser Kinder zerbrechen an den übersteigerten Erwartungen an sie. Für die Psychotherapeutin Martina Leibovici-Mühlberger sind das alles Symptome der Überindividualisierung der Gesellschaft. Quelle: „Der talentierte Schüler und seine ewigen Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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