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	<title>Burn-out &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Es gibt zwölf Burn-out-Stufen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 02:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Dysstress]]></category>
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					<description><![CDATA[Auch wenn man die von Herbert Freudenberger und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Gail North 1974 beschriebenen zwölf Phasen im Ablauf des Burn-out-Prozesses aus der Perspektive des Betroffenen betrachtet, sieht man darin eine Reihe von Kränkungssymptomen. Reinhard Haller stellt fest: „Diese innere Sichtweise wird bei der Definition des Burn-outs über die äußeren Anforderungen, über Stress und Leistungsstreben, ... <a title="Es gibt zwölf Burn-out-Stufen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-zwoelf-burn-out-stufen.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt zwölf Burn-out-Stufen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn man die von Herbert Freudenberger und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Gail North 1974 beschriebenen zwölf Phasen im Ablauf des Burn-out-Prozesses aus der Perspektive des Betroffenen betrachtet, sieht man darin eine Reihe von Kränkungssymptomen. Reinhard Haller stellt fest: „Diese innere Sichtweise wird bei der Definition des Burn-outs über die äußeren Anforderungen, über Stress und Leistungsstreben, leicht übersehen.“ Die zwölf Burn-out-Stufen lauten: Zwang, sich zu beweisen. Verstärkter Einsatz. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse. Verdrängung von Konflikten. Umdeutung von Werten. Verstärkte Verleugnung von Problemen. Rückzug. Deutliche Verhaltensänderung. Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit. Innere Leere. Depression. Völlige Burn-out-Erschöpfung. Prof. Dr. med. Reinhard Haller war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe über viele Jahre Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich). <span id="more-5930"></span></p>
<p><strong>Kränkungen lösen immer psychischen Stress aus</strong></p>
<p>Diese Phasenbeschreibung ist voll von Kränkungsbegriffen wie Zweifel, Verzweiflung, Geringschätzung, Wert- oder Hoffnungslosigkeit. Reinhard Haller erklärt: „Betrachtet man Burn-out als Ungleichgewicht zwischen Anforderungen und Ressourcen, so findet die Kränkungsthese besonders in den sogenannten „Reward-Kriterien“ ihren Widerhall.“ Sie beziehen sich durchwegs auf kränkende Faktoren wie respektlose Behandlung durch Vorgesetzte, fehlende Unterstützung, Verunsicherung durch den Dienstgeber, Angst um den Arbeitsplatz oder unfaire Entlohnung. Die Burn-out-Spirale mit Selbstwertzweifeln, Depressivität, Versagensgefühlen, Einsatz von Alkohol und Medikamenten, weitere Schwächung, daraus resultierende Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls und so weiter hat große Ähnlichkeit mit der Frustrations-Kränkungs-Spirale. </p>
<p>Reinhard Haller ergänzt: „Auch die wesentlichen Punkte in der Therapie depressiver Erschöpfungszustände beinhalten sehr viele Aspekte, die man bei der Behandlung von Kränkungsreaktionen und Verbitterungsstörungen anwenden muss.“ Kränkungen lösen immer psychischen Stress aus, und zwar sogenannten „Dysstress“, also schädlichen und gefährlichen Stress. Dieser hat indirekte Auswirkungen auf Herzfrequenz, Blutdruck, Stoffwechsel, Energiehaushalt, auf die hormonellen Organe, die Atmung und das Muskelsystem.</p>
<p><strong>Partnerschaften sind das Kränkungsschlachtfeld schlechthin</strong></p>
<p>Allmählich fixieren sich die vorerst nur vorübergehend aufgetretenen Störungen, sodass aus dem psychischen Stress letztlich körperliche Erkrankungen resultieren. Das berühmte Wort, wonach Kränkungen krank machen, findet auch bei den somatischen Leiden seine Bestätigung. „Die Ehe ist ein Kampf, der mit Ringen beginnt … und mit Kränkungen weitergeht“, könnte man ein bekanntes Sprichwort in Hinblick auf das Thema des Buches „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller weiterführen. </p>
<p>Tatsächlich sind Partnerschaften das Kränkungsschlachtfeld schlechthin. Reinhard Haller erläutert: „Weil viele Erwartungen nicht erfüllt werden und mannigfache Enttäuschungen eintreten, das enge Zusammenleben Aggressionen fördert und Reibungskonflikte hier besonders groß sind, da im täglichen Miteinander die sensiblen Bereiche zwangsläufig tangiert und die jeweiligen Kränkungsreaktionen nirgendwo intensiver ausgelebt werden, ist dies wahrscheinlich unvermeidlich.“ Grob eingeteilt gibt es in den Partnerschaften drei besonders kränkungssensible Phasen: jene der ersten Enttäuschungen, jene der etablierten Kränkungskonstellationen und schließlich, wenn es dazu kommt, die Trennung. Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Burn-out ist keine medizinische Diagnose</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 02:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
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					<description><![CDATA[Soll nun sogar Burn-out eine Folge von Kränkungen sein? Eine derart skeptische Frage ist zweifelsohne berechtigt, wenn zwei inflationäre und nicht streng wissenschaftlich Ausdrücke in fachliche Überlegungen einfließen. Reinhard Haller erläutert: „Tatsächlich ist Burn-out keine medizinische Diagnose und „Kränkung“ kein wissenschaftlicher Begriff. Von psychiatrischer Seite wird zu Recht darauf hingewiesen, dass der Ausdruck Burn-out heute ... <a title="Burn-out ist keine medizinische Diagnose" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/burn-out-ist-keine-medizinische-diagnose.html" aria-label="Mehr Informationen über Burn-out ist keine medizinische Diagnose">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soll nun sogar Burn-out eine Folge von Kränkungen sein? Eine derart skeptische Frage ist zweifelsohne berechtigt, wenn zwei inflationäre und nicht streng wissenschaftlich Ausdrücke in fachliche Überlegungen einfließen. Reinhard Haller erläutert: „Tatsächlich ist Burn-out keine medizinische Diagnose und „Kränkung“ kein wissenschaftlicher Begriff. Von psychiatrischer Seite wird zu Recht darauf hingewiesen, dass der Ausdruck Burn-out heute für die Bezeichnung sehr vieler psychischer Störungen, insbesondere depressiver Art, herangezogen werde.“ Vieles, was überhaupt keine Störung sei, und manche tatsächlich schwere psychische Erkrankungen werden heut ein den Burn-out-Begriff verpackt. Rein fachlich könnte damit nur ein Erschöpfungszustand, der mehr mit Lebensführung als mit Krankheit zu tun habe, gemeint sein. Prof. Dr. med. Reinhard Haller war als Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe über viele Jahre Chefarzt einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Klinik. Heute führt er eine fachärztliche Praxis in Feldkirch (Österreich). <span id="more-5757"></span></p>
<p><strong>Burn-out ist eine „anständige“ Störung</strong></p>
<p>Trotzdem erfreut sich das Wort Burn-out einer großen Popularität und gilt heute als der am meisten verwendete medizinische Begriff in der Laienpresse. Warum ist das so? Reinhard Haller erklärt: „Zunächst ist der Ausdruck, ähnlich jenem der Verbitterung, sehr anschaulich und trifft den Zustand gestresster und überarbeiteter Menschen geradezu selbstredend. Als englisches Wort wirkt er fachlich, modern, nicht stigmatisierend.“ Burn-out ist eine „anständige“ Störung, die mit hoher Leistungsbereitschaft, Einsatz und Arbeiten bis zum Umfallen in Verbindung gebracht wird.</p>
<p>Da klingt es bei Weitem nicht so gut, wenn man von Nervosität, Angst, Erschöpfung oder Schlafstörungen spricht. „Wer hat noch kein Burn-out?“, titulierte kürzlich ein Magazin. Reinhard Haller betont: „Bei allen Zweifeln am Burn-out-Konzept und allen Schmähungen über das Syndrom des Ausgebranntseins darf man aber den Enttabuisierungseffekt nicht vergessen.“ Der Ausdruck Burn-out ermöglicht es den Menschen, auch über ihre psychische Gesundheit zu sprechen und eine ähnliche Sachlichkeit wie bei körperlichen Erkrankungen zu entwickeln.</p>
<p><strong>Burn-out ist ein Zustand psychischer Übermüdung</strong></p>
<p>Burn-out hat – wenn man so will – psychische Störungen ein Stück weit salonfähig gemacht. Reinhard Haller verwendet im Folgenden die Sprachregelung, dass mit der Verwendung des Ausdrucks Burn-out all das gemeint ist, was darunter verstanden wird und auch fachlich zu verstehen ist: ein Zustand der psychischen Übermüdung und totalen geistigen Erschöpfung. Was hat das aber mit Kränkung zu tun? Burn-out ist doch Folge extremen Einsatzes, dauernden Stresses und immer stärkerer Leistungsüberforderung. </p>
<p>So steht das in den Lehrbüchern, so wird das immer wieder beschrieben. Geht man aber zurück auf die Entstehung des Burn-out-Konzepts, rückt plötzlich das, was man als Kränkung bezeichnet, in den Vordergrund. Reinhard Haller stellt fest: „In neuerer Zeit taucht der Begriff erstmals 1960 im Roman „A Burnt-Out Case“ von Graham Greene auf. Darin wird das Schicksal eines Architekten geschildert, der von seinem Beruf enttäuscht war und sich gekränkt (!) als „Aussteiger“ in den afrikanischen Dschungel zurückzog.“ Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder sollte sich mehr um sein Leben sorgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Jul 2024 01:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenseinstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt individuelle Faktoren der Persönlichkeit wie Resilienz, einen grundsätzlich positive Lebenseinstellung und die Fähigkeit, selbst kleinste Bereiche der Selbstbestimmung und Freude in jeder Tätigkeit zu finden. Andreas Salcher ergänzt: „Dem gegenüber stehen jene Menschen, die schon in stabilen Phasen ihres Lebens nur wenig Energie und Ambition besitzen. Die lassen sich dann durch stärkere Belastungen ... <a title="Jeder sollte sich mehr um sein Leben sorgen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/menschen-sollten-sich-um-ihr-leben-sorgen.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder sollte sich mehr um sein Leben sorgen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt individuelle Faktoren der Persönlichkeit wie Resilienz, einen grundsätzlich positive Lebenseinstellung und die Fähigkeit, selbst kleinste Bereiche der Selbstbestimmung und Freude in jeder Tätigkeit zu finden. Andreas Salcher ergänzt: „Dem gegenüber stehen jene Menschen, die schon in stabilen Phasen ihres Lebens nur wenig Energie und Ambition besitzen. Die lassen sich dann durch stärkere Belastungen oder Krisen oft völlig fallen.“ Sie gehen gar nicht erst los, um einen Gipfel zu erreichen. Sie kapitulieren bereit vor dem ersten Anstieg vor der Herausforderung. Die gelebten Werte von Organisationen und Unternehmen beeinflussen massiv die Einstellung der Mitarbeiter zu ihrer Arbeit. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-5523"></span></p>
<p><strong>Stress hängt von der subjektiven Wahrnehmung ab</strong></p>
<p>Erhalten Arbeitnehmer keine angemessene Rückmeldung auf ihre Arbeit oder sind sie völlig dem Diktat ihrer Vorgesetzten unterworfen, dann kann man von ihnen im besten Fall „Dienst nach Vorschrift“ erwarten. Andreas Salcher fügt hinzu: „Ihre Ideen und Energien werden sie stattdessen in ihre Freizeit und Familie stecken.“ Dennoch sorgen sich viele Menschen ständig um ihren Job, aber selten um ihr Leben. Man sollte einfach aufhören, noch mehr von den falschen Dingen zu tun.</p>
<p>Wer hingegen für seine Arbeit brennt, landet selten im Burn-out-Stress. Die beiden Werte Sinnerfüllung und Selbstbestimmung sind der beste Schutz gegen Burn-out. Andreas Salcher weiß: „Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Stressforschung lautet: Ob Menschen in einer bestimmten Situation Stress fühlen, hängt nicht davon ab, wie belastend dieser objektiv ist, sondern wie man ihn subjektiv wahrnimmt.“ Eine genauere Betrachtung des komplexen Burn-out-Syndroms zeigt, dass dieses sowohl durch zu viel als auch durch zu wenig Arbeit verursacht werden kann.</p>
<p><strong>Ein schmaler Pfad trennt die Überforderung von der Unterforderung</strong></p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Zu große andauernde Belastungen führen erst zur Überforderung und dann zur Angst. Zu geringe Herausforderungen münden in Unterforderung und Langeweile. Oft ist es ein schmaler Pfad, der die Überforderung von der Unterforderung trennt.“ Menschen, die viel freie Zeit, aber keine erfüllende Aufgabe haben, leiden eher unter Bore-out als unter Burn-out. Sie wissen nichts mit sich anzufangen, spielen sich selbst und der Welt Überforderung vor, obwohl sie in Wahrheit unterfordert sind.</p>
<p>Der US-amerikanische Psychologe Martin E. P. Seligman hat sich in seiner Forschung intensiv mit Depression beschäftigt und gemeinsam mit Mihaly Csikszentmihalyi die Theorie der „Positiven Psychologie“ entwickelt. Andreas Salcher erläutert: „Die fünf Faktoren seines PERMA-Konzepts – die Buchstaben stehen für „Positive Emotion“, „Engagement“, „Relationships“ – positive Beziehungen –, „Meaning“ – Sinn – und „Accomplishment“ – Zielerreichung – lassen sich auch gut als Kriterien für die Sinnerfüllung in der Arbeit heranziehen.“ Quelle: „Die große Erschöpfung“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Burn-out ist nicht gleich Depression</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/burn-out-und-depression-gehen-ineinander-ueber.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2021 01:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt drei Merkmale eines Burn-out-Syndroms. Erstens zählt dazu ein chronisch emotionaler Erschöpfungszustand, der sich auch durch einige Tage Erholung nicht bessert. Das zweite Merkmal ist ein bei den Betroffenen nicht überwindbarer Widerwillen gegen die Arbeit oder gegen die Menschen, für die man beruflich tätig ist. Dieser Zustand bessert sich auch nicht durch größte Willensanstrengung. ... <a title="Burn-out ist nicht gleich Depression" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/burn-out-und-depression-gehen-ineinander-ueber.html" aria-label="Mehr Informationen über Burn-out ist nicht gleich Depression">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt drei Merkmale eines Burn-out-Syndroms. Erstens zählt dazu ein chronisch emotionaler Erschöpfungszustand, der sich auch durch einige Tage Erholung nicht bessert. Das zweite Merkmal ist ein bei den Betroffenen nicht überwindbarer Widerwillen gegen die Arbeit oder gegen die Menschen, für die man beruflich tätig ist. Dieser Zustand bessert sich auch nicht durch größte Willensanstrengung. Und drittens verminderte Arbeitseffizienz trotz vermehrtem Arbeitseinsatz. Joachim Bauer weiß: „Die wichtigsten Merkmale einer Depression sind Verlust des Selbstwertgefühls, Antriebsverlust, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen, Schlafstörungen mit morgendlichem Früherwachen und Lebensüberdruss.“ Burn-out und Depression sollten unterschieden werden, können aber ineinander übergehen. Wer an einem Burn-out-Syndrom leidet, hat ein mehrfach erhöhtes Risiko, zusätzlich eine Depression zu bekommen. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Bestsellerautor von Sachbüchern. <span id="more-2914"></span></p>
<p><strong>Depressionen erfordern eine psychosomatische Behandlung</strong></p>
<p>Die Lösung im Falle eins Burn-out-Syndroms oder einer Depression ist nicht, den Betroffenen nur krankzuschreiben und darauf zu hoffen, dass sich die Situation von allein wieder bessert. Denn die Wurzel des Krankheitsgeschehens ist nicht etwa das, was gemeinhin als „Überarbeitung“ firmiert, sondern ein tief sitzendes, leidvolles Selbst-Problem, das darin besteht, dass ein Mensch im bisherigen Leben keine Möglichkeit hatte, etwas zu internalisieren, was die Seele, abseits der Arbeit, sättigen kann. </p>
<p>Joachim Bauer nennt als Beispiele Sport, Spiel, Künste, Musik, Literatur oder Naturerlebnisse. Daher sollte ein Burn-out-Syndrom oder eine im Zusammenhang mit Vorgängen am Arbeitsplatz auftretende Depression ein Anlass sein, sich zunächst in stationäre Behandlung in einer psychosomatischen Klinik zu begeben und sich anschließend für einen begrenzten Zeitraum noch eine ambulante psychotherapeutische Begleitung zu besorgen. Von großer Bedeutung für die Situation der Beschäftigten sind grundlegende Veränderungen bei den Eigentumsstrukturen, die sich in den letzten Jahrzehnten vollzogen haben.</p>
<p><strong>Resonanz sorgt für Gesundheit am Arbeitsplatz</strong></p>
<p>Die Methoden, die hier angewandt werden, sind vor allem ständige Umstrukturierungen, Entlassungen gefolgt von Neueinstellungen und ständigen Umsetzungen der Beschäftigten, die darauf abzielen, in der Belegschaft Unsicherheit, Angst und Gefügigkeit zu erzeugen. Diese Veränderung, die Richard Sennett als „Kultur des neuen Kapitalismus“ bezeichnet hat, haben nicht nur zahlreiche Unternehmen ruiniert, sondern auch die Gesundheit vieler Beschäftigter. Resonanzprozesse spielen für den Erhalt der Gesundheit am Arbeitsplatz eine überragende Rolle. </p>
<p>Sie betreffen nicht nur die Beziehung des arbeitenden Menschen zum Prozess oder Produkt seiner Arbeit, sondern auch die Beziehung mit Vorgesetzten und Kollegen. Menschen, die am Arbeitsplatz keine Resonanz erleben, brennen aus und werden krank. Es war Karl Marx, der für diese Nicht-Beziehung zwischen Mensch und Arbeit den Begriff der Entfremdung prägte. Nicht nur das, was Menschen produzieren, kann zu einer Resonanzquelle werden. Überall da, wo Menschen Dienstleistungen für andere erbringen, wird die Zufriedenheit, die man bei Kunden, Klienten oder Patienten zu erzeugen vermag, als Resonanz zurückkehren. Quelle: „Wie wir werden, wer wir sind“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbstentfremdung prägt die moderne Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2020 10:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Narzissmus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstentfremdung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Die moderne, schnelllebige, technisierte und an den Erfordernissen des globalen Kapitalismus ausgerichtete Welt hat eine Selbstentfremdung möglich gemacht, die Georg Milzner erschreckt. Diese Selbstentfremdung ist nicht überall akut und sie betrifft nicht jeden. Aber das ist bei Epidemien auch so und macht diese nicht weniger gefährlich. Entscheidend ist nur, dass die Problematik ganz offenbar immer ... <a title="Selbstentfremdung prägt die moderne Welt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbstentfremdung-praegt-die-moderne-welt.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstentfremdung prägt die moderne Welt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die moderne, schnelllebige, technisierte und an den Erfordernissen des globalen Kapitalismus ausgerichtete Welt hat eine Selbstentfremdung möglich gemacht, die Georg Milzner erschreckt. Diese Selbstentfremdung ist nicht überall akut und sie betrifft nicht jeden. Aber das ist bei Epidemien auch so und macht diese nicht weniger gefährlich. Entscheidend ist nur, dass die Problematik ganz offenbar immer weitere Kreise zieht und dadurch den Status einer gesellschaftlichen relevanten Problematik bekommt. Georg Milzner erklärt: „Gesellschaftlich relevante Krankheitsbilder lassen erkennen, was im Unbewussten einer Lebensform gärt und arbeitet. Sie verweisen auf die Fehler dieser Lebensform, die von den Betroffenen nicht beachtet werden oder sie in ihrem Handlungsspektrum überfordern.“ Das bedeutet zwar, dass jede betroffene Person zunächst einmal individuell leidet. Es bedeutet aber auch, dass ihr Leiden nicht ihr Privatproblem ist. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2378"></span></p>
<p><strong>Die Psyche spiegelt das Verdrängte der jeweiligen Epoche</strong></p>
<p>Jede Zeit bringt spezifische Störungsbilder hervor, die sich aus den Lebensbedingungen ergeben. Diejenigen, die die Psyche und das menschliche Verhalten betreffen, sind dabei für Georg Milzner besonders faszinierend. Denn in ihnen spiegelt sich gewissermaßen der Untergrund, das Verdrängte der jeweiligen Epoche. Zu Sigmund Freuds Zeit zum Beispiel war die sogenannte hysterische Lähmung ein verbreitetes Phänomen. Diese bestand in der Unfähigkeit, sich zu erheben beziehungsweise zu gehen, obwohl die Person körperlich vollkommen gesund schien.</p>
<p>Sigmund Freud und sein Kollege Josef Breuer konnten zeigen, dass die Lähmung, die ausschließlich Frauen betraf, auf unerfüllten sexuellen Wünschen beruhte. Diese Wünsche durften nicht an der Oberfläche wahrgenommen, geschweige denn artikuliert werden, sie durften nicht bewusst sein. Georg Milzner ergänzt: „Denn Sigmund Freuds Zeit war die Epoche des Viktorianismus, eine Zeit, welche die Sexualität in heute kaum vorstellbarer Weise verdrängte. Insbesondere die weibliche Sexualität schien eine Terra incognita, ein nicht zu betretendes Land, während der männliche Sexus sich in Bordellen oder in außerehelichen Affären erging.“</p>
<p><strong>Zu den aktuellen Leiden zählen Burn-out und Narzissmus</strong></p>
<p>Die sexuelle Verkrampftheit der Viktorianer haben die Menschen heutzutage überwunden. Gleichwohl hat auch die Gegenwart Mechanismen ausgebildet, die krank machend sind. Und wie bei den Viktorianern werden sie unterschwellig gespürt, aber nicht beseitigt. Was so entstehen kann, sind Phänomene, die man als „kritische Leiden“ ansehen könnte. Zu diesen kritischen Leiden zählt Georg Milzner neben dem AD(H)S zum Beispiel die Burn-out-Problematik. Diese Störungsbilder sind allerdings nicht so „gestört“ wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.</p>
<p>Sie verweisen vielmehr auf ein tieferes Bedürfnis nach Selbstaufmerksamkeit und innerer Stimmigkeit. Das trifft auch auf die dritte seelische Problematik, die gegenwärtig als gesellschaftlich bedeutsames Leiden Raum gewinnt, zu. Georg Milzner spricht dabei vom Narzissmus. Er kompensiert vor dem Hintergrund der Medialisierung und der Funktionalisierung des Daseins jenes fehlende Wahrgenommenwerden, unter dem immer mehr Menschen zu leiden beginnen. Alle drei sind, wie es für gesellschaftlich relevante Krankheitsbilder typisch ist, zugleich ein Leiden und ein Hinweis auf das, was zu ändern wäre. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbstfürsorge schützt vor Burn-out</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/selbstfuersorge-schuetzt-vor-burn-out.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 06:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bore-out]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfürsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Burn-out trifft nicht nur gestresste Arbeitnehmer aus der Wirtschaft oder dem Bankwesen, sondern auch Menschen, die sich für andere aufopfern. Dazu zählen Mütter, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Ärzte und Seelsorger, und zwar insbesondere dann, wenn sie für ihren Einsatz nur wenig Wertschätzung und Anerkennung bekommen. Klaus Biedermann ergänzt: „Betroffen sind nicht nur Menschen, die sich hauptsächlich ... <a title="Selbstfürsorge schützt vor Burn-out" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbstfuersorge-schuetzt-vor-burn-out.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbstfürsorge schützt vor Burn-out">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Burn-out trifft nicht nur gestresste Arbeitnehmer aus der Wirtschaft oder dem Bankwesen, sondern auch Menschen, die sich für andere aufopfern. Dazu zählen Mütter, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Ärzte und Seelsorger, und zwar insbesondere dann, wenn sie für ihren Einsatz nur wenig Wertschätzung und Anerkennung bekommen. Klaus Biedermann ergänzt: „Betroffen sind nicht nur Menschen, die sich hauptsächlich über ihre Arbeit definieren und andere Lebensbereiche eher als nebensächlich betrachten. Sondern es werden auch in einem rein privaten Kontext Symptome eines Burn-out beobachtet. Vor allem, wenn es dort zu Konflikten kommt. Denn auch diese Bereiche berühren das Thema Sinngebung.“ Eine Situation, von der man einmal glaubte, sie gebe einen Sinn, hat sich verändert. Man erhält sie nun aus unterschiedlichen Gründen aufrecht, aber schöpft keine Kraft mehr aus ihr. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-2345"></span></p>
<p><strong>Betroffene von Bore-out finden keinen Sinn in ihrem Tun</strong></p>
<p>Der Unterschied zu Menschen mit einem Bore-out-Syndrom (Langeweile) besteht darin, dass diese im Vorhinein schon keinen Sinn in ihrem Tun finden. Sei es, dass sie längere Zeit arbeitslos sind oder beispielsweise zu stumpfsinnigen Arbeiten herangezogen werden, ohne irgendeine Abwechslung. Klaus Biedermann geht allerdings davon aus, dass die meisten Menschen zu Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit mit Überzeugung ans Werk gingen. Vielleicht starten sie ins Berufsleben sogar mit einer großen Portion Enthusiasmus. Sie sahen einen Sinn in dem, was sie sich als Profession ausgesucht hatten, oder hofften, einen Sinn darin zu finden.</p>
<p>Wer der Meinung ist, dass es nie genug ist, was er leistet, oder Ziele verfolgt, die er nie erreichen kann, ist in hohem Maße Burn-out gefährdet. Wer hingegen nach dem Motto lebt: „Ich kann Fünfe auch mal gerade sein lassen“ oder „Gut Ding will Weile haben“ oder „Aus Fehlern lerne ich“, für den ist das Risiko gering, an Burn-out zu erkranken. Wer erst einmal dafür sorgt, dass es ihm gut geht, sich zunächst einmal um sich selbst kümmert, wird höchstwahrscheinlich kein Burn-out bekommen. Wer allerdings die Bedürfnisse anderer immer wichtiger nimmt als die eigenen, ist stark Burn-out gefährdet.</p>
<p><strong>Menschen mit Burn-out sind oftmals extrem ehrgeizig</strong></p>
<p>Sehr oft sind Menschen von Burn-out betroffen, die nach außen orientiert scheinbar alles im Griff haben oder meinen, alles im Griff haben zu müssen. Klaus Biedermann weiß: „Doch wer das Leben im Griff haben möchte, greift ins Leere. Er bleibt jedoch mit leeren Händen zurück – eine Erkenntnis, die in diesem Fall allerdings zu spät kommen kann.“ Folgende Charakteristika kann man bei Menschen mit Burn-out häufig beobachten: Sie sind ehrgeizig, identifizieren sich aber hauptsächlich mit ihrer Organisation oder Arbeit.</p>
<p>Darüber hinaus sind solche Personen auch noch in hohem Maße selbstkritisch. Außerdem können sie sich Fehler schlecht verzeihen. In eine Krankheit wie Burn-out entwickelt man sich hinein. Dieses Hineinentwickeln ist ein dynamischer Prozess. Wenn dieser möglich ist, kann man sich auch wieder herausentwickeln. Das sollte auf jeden Fall Mut machen. Vor einem Burn-out gab es also, wie bei jeder schweren Erkrankung, schon manch zarten Hinweis. Dieser wurde aber in der Hektik des Alltags einfach übergangen. Quelle: „Burn-In statt Burn-out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Angst vor dem Terror ist weit verbreitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2020 05:21:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Angst sitzt in den Köpfen vieler Menschen und hat sich, teilweise unbemerkt, in ihren Alltag geschlichen. Auch wenn sie sich dessen manchmal gar nicht bewusst sind oder es sogar abstreiten: Sie schlägt sich in ihrem Lebensgefühl, ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen nieder. Georg Pieper fügt hinzu: „Wir bewegen uns nicht mehr so frei und ... <a title="Die Angst vor dem Terror ist weit verbreitet" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/die-angst-vor-dem-terror-ist-weit-verbreitet.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Angst vor dem Terror ist weit verbreitet">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Angst sitzt in den Köpfen vieler Menschen und hat sich, teilweise unbemerkt, in ihren Alltag geschlichen. Auch wenn sie sich dessen manchmal gar nicht bewusst sind oder es sogar abstreiten: Sie schlägt sich in ihrem Lebensgefühl, ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen nieder. Georg Pieper fügt hinzu: „Wir bewegen uns nicht mehr so frei und unbeschwert, wie wir es bislang gewohnt waren.“ Veränderungen in der Lebensgestaltung und im Verhalten der Menschen beobachtet Georg Pieper besonders deutlich im Zusammenhang mit der Angst vor islamistischen Terror. Vieles, was vormals für Freiheit, Lebensfreude, Genuss, Leichtigkeit, für Dolce Vita stand, hat durch die Angst vor Terror einen bitteren Beigeschmack und eine Schwere bekommen. Dr. Georg Pieper arbeitet als Traumapsychologe und ist Experte für Krisenintervention. <span id="more-2284"></span></p>
<p><strong>Die Welt schrumpft</strong></p>
<p>Der Verlust der Unbeschwertheit lässt sich bei vielen Menschen auch bei ihrem Urlaubsverhalten beobachten. Nachdem sich ihnen die Welt über Jahre immer weiter öffnete, sie jeden entlegenen Winkel der Erde bereisen und für sich entdecken konnten, schrumpft sie jetzt plötzlich. Der Bewegungsradius wird kleiner. Ehemalige Lieblingsziele werden aus Angst vor Terroranschlägen von der Reisewunschliste gestrichen. Dafür drängen noch mehr Urlauber als sonst an die für sicher befundenen Orte wie die Strände von Mallorca.</p>
<p>Georg Pieper schreibt: „Unterwegs sein ist für viele Menschen heute ein Stressfaktor. Nicht nur das Fliegen ist mit Angst besetzt. Auch in Regionalzügen fährt die Furcht vor Attentaten mit.“ Insgesamt gehen sie viel misstrauischer durch die Welt als früher. An neuralgischen Orten wie beispielsweise Einkaufszentren oder großen Plätzen scannt man die Umgebung fast schon automatisch ab. Das ist ein bekanntes psychologisches Phänomen: Wenn man nach Alarmzeichen sucht, dass etwas nicht stimmt, oder nach Hinweisen darauf, dass Menschen sich merkwürdig verhalten, dann findet man sie auch.</p>
<p><strong>Burn-out hat zugenommen</strong></p>
<p>Georg Pieper stellt fest: „All diese Verhaltensweisen zeigen: Wir sind nicht mehr entspannt.“ Loslassen, durchatmen, zu innerer Ruhe finden, in Balance kommen, das gelingt den Menschen in den westlichen Industrienationen heute grundsätzlich schlechter als in früheren Zeiten. Georg Pieper beobachtet seit geraumer Zeit, dass das Anspannungsniveau bei vielen Menschen in Deutschland steigt. Bei innerlich angespannten Menschen verursache Ängste eine besonders ungesunde Wirkung. Wer sowieso schon unter Stress steht, der verkrampft durch das stark angewachsene Unsicherheitsgefühl und das zunehmende Gefühl von Bedrohung immer mehr. </p>
<p>Seit vielen Jahren beschäftigt man sich in Deutschland mit dem Burn-out-Problem. Burn-out ist eine Modediagnose und eigentlich auch keine Diagnose im klassischen Sinn, sondern eine Zustandsbeschreibung. Doch wie man es auch bezeichnen mag, Burn-out ist ein wichtiges Thema. Denn die Erkrankungen, die mit diesem Zustand einhergehen beziehungsweise durch die dieser Zustand sich manifestiert, sind in der Tat wesentlich häufiger geworden. Georg Pieper ist sicher, dass der permanente Alarmzustand, in dem sich viele Menschen befinden, dieses Problem sogar noch verstärken wird. Quelle: „Die neuen Ängste“ von Georg Pieper</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Perfektionisten sind stark von einem Burn-out bedroht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2018 07:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
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					<description><![CDATA[Immer häufiger wird die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen als Ursache für einen Burn-out gesehen. Klaus Biedermann erläutert: „Man hat festgestellt, dass es vor allem diejenigen trifft, die hohe Ansprüche an sich selbst haben: Menschen, die alle Aufgaben perfekt erledigen wollen und gleichzeitig nicht selten ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl haben.“ Sie trauen sich selbst eher wenig zu ... <a title="Perfektionisten sind stark von einem Burn-out bedroht" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/perfektionisten-sind-stark-von-einem-burn-out-bedroht.html" aria-label="Mehr Informationen über Perfektionisten sind stark von einem Burn-out bedroht">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger wird die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen als Ursache für einen Burn-out gesehen. Klaus Biedermann erläutert: „Man hat festgestellt, dass es vor allem diejenigen trifft, die hohe Ansprüche an sich selbst haben: Menschen, die alle Aufgaben perfekt erledigen wollen und gleichzeitig nicht selten ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl haben.“ Sie trauen sich selbst eher wenig zu und können mit Kränkungen, Enttäuschungen oder Frust nicht gut umgehen. Ihnen fehlen geeignete Bewältigungsstrategien. Gleichzeitig möchten sie von allen geliebt und akzeptiert werden. Sie haben ein großes Bedürfnis nach Harmonie und schaffen es nur selten, Nein zu sagen. Darüber hinaus tun sich meist schwer damit, Kompromisse einzugehen oder Aufgaben abzugeben. Dr. phil. Klaus Biedermann leitet seit mehr als 30 Jahren Selbsterfahrungskurse und Burn-In-Seminare in seiner Sommerakademie auf der Insel Korfu. <span id="more-1826"></span></p>
<p><strong>Aus Fehlern kann man sehr viel lernen</strong></p>
<p>Oft leiden Menschen, bei denen die Gefahr eines Burn-outs besteht, unter dem Gefühl, sich stark zu verausgaben, ohne eine entsprechende Gegenleistung zu erhalten. Klaus Biedermann ergänzt: „Viele haben nicht genügend sachliche und emotionale Distanz zu ihrer Arbeit. Sie identifizieren sich sehr stark mit ihrem beruflichen Erfolg; Misserfolge treffen sie bis ins Mark.“ Manche Fehler verzeihen sie sich nicht, da ihnen ihr hoher Anspruch an Perfektion im Wege steht. Dabei ist es gar nicht so schlimm Fehler zu machen, da man aus ihnen sehr viel lernen kann. </p>
<p>Immer den gleichen Fehler zu machen, zeugt allerdings von geringer Reflexionsfähigkeit. Es gibt genügend neue, die man begehen kann. Wer hinfällt, sollte aufstehen und einfach weitermachen. Alle erfolgreichen Menschen haben Fehler gemacht und aus ihnen gelernt. Wenn man als Kind allerdings ständig ermahnt worden ist, nur nichts falsch zu machen, ist man irgendwann ängstlich – und damit festgefahren. Was heute falsch ist, kann morgen richtig sein – das Leben ändert sich ständig. Wer Fehler macht, kann sich dadurch möglicherweise über seinen wahren Wert und seine Begabungen klar werden. Daraus entsteht Selbstbewusstsein. </p>
<p><strong>In der Niederlage kann man den Sinn im Leben finden</strong></p>
<p>Die medizinisch gesehen korrekte Diagnose für einen Burn-out lautet „latente Depression oder Erschöpfungssyndrom“. Diese hat aber eher den negativen Beigeschmack der Überforderung: Man hat es „nicht geschafft“. Dagegen hat die Diagnose Burn-out etwas Positives: Die Hemmschwelle, jemanden davon zu erzählen, ist wesentlich geringer als zuzugeben, dass man eine Depression hat. Burn-out ist weniger tabuisiert, genießt oft sogar gesellschaftliche Anerkennung. Irgendwann ist das Ego bei einem Burn-out an einen Punkt gelangt, an dem es nicht mehr kann. Es gibt auf – aber dies ist für den Betroffenen auch eine Chance. </p>
<p>Klaus Biedermann weiß: „Aus diesem Moment der Niederlage kann man erwachen und den Sinn im Leben finden.“ Klassische Behandlungen dagegen versuchen die Symptome zu behandeln. Der Arzt wird vielleicht zu einer Auszeit raten, ein wenig Sport an der frischen Luft empfehlen oder seinen Patienten zu einer mehrwöchigen Kur schicken. Die Krux daran ist: Wenn der Betroffene dem Rat der Ärzte folgt und einige Zeit zu Hause bleibt, sind die Ursachen keineswegs behoben. Ein auf Karriere ausgerichteter Mensch kann auf diese Weise erst recht eine handfeste Depression entwickeln. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Vinzens Mansmann unterscheidet zwölf Phasen des Burn-out</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Sep 2017 05:20:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Burn-out]]></category>
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					<description><![CDATA[Vinzenz Mansmann unterscheidet zwölf Phasen der Erschöpfung bei Burn-out. Zuerst einmal ist da der Drang nach Anerkennung und übertriebener Ehrgeiz. Der Betroffen erfüllt seine Aufgaben mit sehr großer Begeisterung. Allerdings überfordert er sich oftmals dabei un setzt sich zu hohe Ziele. Dazu kommt eine übertriebene Leistungsbereitschaft. Vinzenz Mansmann erklärt: „Um den eigenen Ansprüchen zu genügen, ... <a title="Vinzens Mansmann unterscheidet zwölf Phasen des Burn-out" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/vinzens-mansmann-unterscheidet-zwoelf-phasen-des-burn-out.html" aria-label="Mehr Informationen über Vinzens Mansmann unterscheidet zwölf Phasen des Burn-out">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vinzenz Mansmann unterscheidet zwölf Phasen der Erschöpfung bei Burn-out. Zuerst einmal ist da der Drang nach Anerkennung und übertriebener Ehrgeiz. Der Betroffen erfüllt seine Aufgaben mit sehr großer Begeisterung. Allerdings überfordert er sich oftmals dabei un setzt sich zu hohe Ziele. Dazu kommt eine übertriebene Leistungsbereitschaft. Vinzenz Mansmann erklärt: „Um den eigenen Ansprüchen zu genügen, wird noch mehr Energie aufgebracht und alles dafür getan, den Ansprüchen doch noch gerecht zu werden. Das Gefühl, unersetzbar zu sein, steigt. Deshalb werden kaum Aufgaben abgegeben und Arbeitsentlastung findet kaum statt.“ Drittens blendet der Betroffene seine eigenen Bedürfnisse aus. In dieser Phase tritt das Verlangen nach Ruhe, Schlaf und Regeneration immer weiter in den Hintergrund. Häufig nimmt der Konsum von Alkohol, Nikotin und Kaffee zu. Dr. med. Vinzenz Mansmann (*1955) ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, und Experte für Burnout-Therapie und Stressbewältigung. <span id="more-1729"></span></p>
<p><strong>Warnsignale werden zunehmend ignoriert</strong></p>
<p>In der vierten Phase kommt es zu Ausblendungen von Warnsignalen und zu Überforderung. Dadurch häufen ich Unzuverlässigkeit und Fehler im Arbeitsalltag. Danach kommt es zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität. Alle Grundsätze verlieren an Wert: Freundschaften und berufliche Kontakte, die vorher eher Entlastung und Unterstützung waren, werden nunmehr als Belastung empfunden. Die Wahrnehmung wird reduziert auf ein Minimum. Probleme in der eigenen Beziehung treten auf. </p>
<p>Die nächste Phase zeichnet sich dadurch aus, dass erste Beschwerden ausgeblendet werden. Die Probleme häufen sich im Leben des Betroffenen und auch körperliches Unbill wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angst setzen ein. Jedoch werden diese Warnsignale ignoriert oder es wird ihnen kaum Beachtung geschenkt. Gleich darauf beginnt die Rückzugsphase: Hoffnungslosigkeit breitet sich aus und verdrängt alle positiven Gefühle. Alkohol und Medikamente dienen nun häufiger zur Ablenkung. Das soziale Umfeld wird als Bedrohung angesehen und als überfordernd empfunden. </p>
<p><strong>Im letzten Stadium kommt es zur totalen Erschöpfung</strong></p>
<p>Anschließend baut sich eine Beratungsresistenz auf. Vinzenz Mansmann weiß: „Der Betroffene wird unflexibel im Denken und schränkt sich immer mehr ein, was sein eigenes Verhalten anbelangt. Kritik wird komplett zurückgewiesen und als Angriff auf die eigene Persönlichkeit empfunden. Er zieht sich immer weiter zurück.“ In der neunten Phase kommt es zur Entfremdung. Jetzt fühlt sich der Erkrankte sich selbst gegenüber fremd. Es kommt ihm vor, als würde er nur noch automatisch wie ein Roboter funktionieren, ohne freien Willen. </p>
<p>Anschließend tritt eine innere Leere auf. Mutlos und erschöpft versucht der Betroffene seinen Alltag zu meistern. Angst und Panikattacken verfolgen ihn. Mitunter versucht er, seine Probleme mit Kauftouren und Fressorgien zu kompensieren. In der elften Phase treten Depressionen auf. Dauerhafte Verzweiflung und Niedergeschlagenheit stellen sich ein. Andere Erkrankungen wie Magersucht können auftreten. In der letzten Phase kommt es zur totalen Erschöpfung. Die andauernde geistige und körperliche Müdigkeit beeinflusst das gesamte Leben. Das Immunsystem ist geschwächt, die Selbstmordgefahr ist in diesem Stadium am höchsten. Quelle: „Burn-In statt Burn-Out“ von Klaus D. Biedermann</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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