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	<title>Bitterkeit &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Symptome der Bitterkeit sind aggressiv</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 02:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Reinhard Haller stellt fest: „Die Symptome der Verbitterung ähneln jenen der Depression, sind aber wesentlich aggressiver und selbstzerstörerischer.“ Während die Depression lähmt, regt die Verbitterung auf. „Die Depression ist ein starrer, dunkler Klumpen. Die Bitterkeit schwingt, sie bewegt sich wie ein zirkulierendes Gift und ist leicht abzurufen“, sagt der Berliner Psychiater Michael Linden. Im Vordergrund ... <a title="Die Symptome der Bitterkeit sind aggressiv" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-haller-kennt-die-symptome-der-bitternis.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Symptome der Bitterkeit sind aggressiv">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhard Haller stellt fest: „Die Symptome der Verbitterung ähneln jenen der Depression, sind aber wesentlich aggressiver und selbstzerstörerischer.“ Während die Depression lähmt, regt die Verbitterung auf. „Die Depression ist ein starrer, dunkler Klumpen. Die Bitterkeit schwingt, sie bewegt sich wie ein zirkulierendes Gift und ist leicht abzurufen“, sagt der Berliner Psychiater Michael Linden. Im Vordergrund der Beschwerden stehen Missmut und Freudlosigkeit, Gefühle von Hilflosigkeit, Schuldvorwürfe gegen anderen und sich selbst. Weitere Symptome sind aggressive und suizidale Fantasien, innere Unruhe, Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden wie Magen- und Gallenleiden, Rückenschmerzen sowie Druck auf der Brust. Verbitterte meiden zunehmend den sozialen Kontakt, sie erleben die Umwelt als verständnislos und kaltherzig. In vielen Fällen entwickeln sie Neid und Wut auf die scheinbar sorglose, fröhlichen und sie alleinlassende Gesellschaft. Der Psychiater und Psychotherapeut Reinhard Haller arbeitet vornehmlich als Therapeut, Sachverständiger und Vortragender. <span id="more-5097"></span></p>
<p><strong>Verbitterung belastet Psyche und Körper</strong></p>
<p>Im Gegensatz zum depressiven Menschen sind die Affekte einer verbitterten Person nicht erstarrt. Reinhard Haller weiß: „Während bei der klassischen Depression die Antriebshemmung als Hauptsymptom zu sehen ist und der lähmende Aspekt der Störungen im Vordergrund steht, leidet der Verbitterte an einer agitierten Form der Depressivität.“ Verbitterung aber belastet nicht nur die Psyche, sondern auch den Körper. Wie bei jeder chronischen Stressreaktion sind durch chronische Verbitterung die somatischen Funktionen wie Herzschlag, Blutdruck, Stoffwechsel, Hormonhaushalt oder Muskelverspannung indirekt mitbetroffen.</p>
<p>Die anfänglich vorübergehenden vegetativen Begleitsymptome des Ärgers werden gleichsam organisch fixiert. „Kümmern Sie sich jetzt um Ihre Bitterkeit, sonst wird sie Sie in fünf Jahren in Form von chronischen Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Rückenschmerzen heimsuchen“, meint der Psychosomatiker Frederic Luskin von der Stanford University. Ursachen und Auslöser einer schweren Verbitterungsstörung werden in der groben Verletzung von sogenannten „Grundannahmen“ wie psychologische Einstellungen, innere Haltungen und Wertorientierungen verortet.</p>
<p><strong>Der Verlust zentraler Werte führen zu Verbitterung</strong></p>
<p>Reinhard Haller erläutert: „Werden diese „basic beliefs“ durch den Verlust zentraler Werte einer Person verletzt, geht gleichsam der Boden unter den Füßen verloren. Die Betroffenen fühlen sich ungerecht behandelt und verraten – vom Schicksal und vom Leben, von der Gesellschaft und vom Staat, vom Dienstgeber und den Kollegen, vom Freund und Partner.“ Solche „basic beliefs“ sind beispielsweise: „Leistung lohnt sich, Liebe ist ewig und heilig. Es wird alles wieder gut.“ </p>
<p>Der entlassene Angestellte glaubt fest an die Wertschätzung von Loyalität und Fleiß, die verlassene Ehefrau an Dankbarkeit und Treue. Reinhard Haller erklärt: „Man könnte auch sagen, dass Verbitterung besonders dann eintritt, wenn das jedem Menschen innewohnende Grundvertrauen enttäuscht worden ist. Es überrascht deshalb nicht, dass vor allem Menschen mit einem starren Korsett aus Werten von Verbitterungsstörungen betroffen sind.“ Quelle: „Die Macht der Kränkung“ von Reinhard Haller</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder sollte seine Bitterkeit begraben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2023 02:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bitterkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychoanalyse]]></category>
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					<description><![CDATA[Woher kommt die Bitterkeit? Vom Leiden und der verschwundenen Kindheit, sagen viele Menschen sogleich. Cynthia Fleury fügt hinzu: „Seit der Kindheit spielt sich etwas mit dem Bitteren und dem Realen ab, das unsere heile Welt sprengt.“ Man muss das Bittere begraben. Und darauf wächst etwas anderes. Kein Boden ist jemals für immer verflucht: eine bittere ... <a title="Jeder sollte seine Bitterkeit begraben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jeder-sollte-seine-bitterkeit-begraben.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder sollte seine Bitterkeit begraben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Woher kommt die Bitterkeit? Vom Leiden und der verschwundenen Kindheit, sagen viele Menschen sogleich. Cynthia Fleury fügt hinzu: „Seit der Kindheit spielt sich etwas mit dem Bitteren und dem Realen ab, das unsere heile Welt sprengt.“ Man muss das Bittere begraben. Und darauf wächst etwas anderes. Kein Boden ist jemals für immer verflucht: eine bittere Fruchtbarkeit, die das künftige Verständnis begründet. Das Bittere begraben oder sich ihm stellen, diese Frage ist nicht wirklich wichtig. In der Klinik, mit den Patienten, tut Cynthia Fleury das eine und das andere, eines nach dem anderen, das eine trotz des anderen. Die Philosophin und Psychoanalytikerin Cynthia Fleury ist unter anderem Professorin für Geisteswissenschaften und Gesundheit am Conservatoire National des Arts et Métiers in Paris. <span id="more-5042"></span></p>
<p><strong>Die Psychoanalyse ist therapeutisch wie politisch</strong></p>
<p>Auch in der Klinik gibt es immer einen Rest, als ob das Unheilbare bestehen bliebe, aber es gibt den Stand, in dem sich die Gesundheit der Seele erholt. Und die Herausforderung für den Analysanden besteht darin, ihn zu verstärken. Viele sagen: Jeder Mensch kennt das Ressentiment, und ein Übel, das so weit verbreitet ist, kann weder für das Individuum noch für die Gesellschaft so schlimm sein. Cynthia Fleury ist wie Cornelius Castoriadis, ein Philosoph und Psychoanalytiker, der Auffassung, dass es in der Fähigkeit, zu ihrem eigenen Ressentiment auf Distanz zu gehen oder nicht, zwischen den Menschen einen radikalen Unterschied gibt.</p>
<p>Cynthia Fleury erläutert: „Auch wenn jeder Mensch es kennen kann, wird nicht jeder Mensch zum Ort seiner Verfestigung. Ganz im Gegenteil trennt sich das Schicksal der Menschen hier, wie auch das Schicksal der Gesellschaften.“ In der Entfremdung kann sich kein Mensch am Aufbau einer gemeinsamen Welt beteiligen, die nicht die Verkörperung eines Verdinglichungsprozesses wäre. Das Schicksal der Psychoanalyse ist ebenso therapeutisch wie politisch.</p>
<p><strong>Man darf sich selbst und die anderen nicht als Ding betrachten </strong></p>
<p>Cornelius Castoriadis schreibt: „Die heutige Macht verdinglicht den anderen; alles, was ich will, geht genau in die gegengesetzte Richtung. Wer in den anderen Dings sieht, ist selbst eines; ich dagegen will kein Ding sein und die anderen auch nicht zu solchen machen; ich wüsste nicht, was ich damit sollte. Wenn ich für die anderen existiere und von ihnen anerkannt werde, soll das nicht vom Besitz einer äußeren Sache abhängig sein – der Macht, noch möchte ich für die anderen nur im Imaginären existieren.“ </p>
<p>Cornelius Castoriadis zeichnet das bekannte erbärmliche Bild der Dynamik der Verdinglichung, die sowohl die Gesellschaft als auch die intimsten Beziehungen gestaltet. Denn sie sind untrennbar mit den in den Individuen vorhandenen Triebkonflikten verbunden. Die Herausforderung ist auf der individuellen und auf der gesellschaftlichen Ebene die gleiche: den anderen und sich selbst nicht als Ding zu betrachten. Denn dann wird sich der kollektive Mechanismus Ressentiments verfestigen. Quelle: „Hier liegt Bitterkeit begraben“ von Cynthia Fleury</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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