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	<title>Begabung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Intelligenz ist mehr als erlerntes Wissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 01:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
		<category><![CDATA[Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum jemand würde es sich wohl nicht zutrauen zu beurteilen, was intelligentes Handeln ausmacht oder welche Verhaltensweisen als intelligent einzustufen sind. Jakob Pietschnig ergänzt: „Auf die Frage, was Intelligenz denn eigentlich wirklich sei, hätten jedoch nur wenige eine passende Antwort.“ Viele Menschen würden zögern, Intelligenz als die Fähigkeit zu bezeichnen, richtige Antworten auf Wissensfragen geben zu können. Intelligenz ist mehr als das. Faktenwissen hat dennoch allem Anschein nach mit Intelligenz zu tun. Letztere lässt sich allerdings nicht auf ein bloßes Reproduzieren von Gelerntem beschränken. Man tastet sich mit Synonymen an&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum jemand würde es sich wohl nicht zutrauen zu beurteilen, was intelligentes Handeln ausmacht oder welche Verhaltensweisen als intelligent einzustufen sind. Jakob Pietschnig ergänzt: „Auf die Frage, was Intelligenz denn eigentlich wirklich sei, hätten jedoch nur wenige eine passende Antwort.“ Viele Menschen würden zögern, Intelligenz als die Fähigkeit zu bezeichnen, richtige Antworten auf Wissensfragen geben zu können. Intelligenz ist mehr als das. Faktenwissen hat dennoch allem Anschein nach mit Intelligenz zu tun. Letztere lässt sich allerdings nicht auf ein bloßes Reproduzieren von Gelerntem beschränken. Man tastet sich mit Synonymen an den Begriff „Intelligenz“ heran. Zu einer gültigen Definition kommt man mit ihr ihnen jedoch auch nicht. So stellt „Begabung“ eine Voraussetzung für den Erwerb von bestimmten Fähigkeiten dar. Jakob Pietschnig lehrt Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Wien. <span id="more-3643"></span></p>
<p><strong>Es gibt keine einheitliche Definition von Intelligenz</strong></p>
<p>Der Begriff setzt jedoch voraus, dass diese Fähigkeiten ohne Begabung nicht zu erlernen gewesen wären. Man braucht dabei nur an einen Klaviervirtuosen denken. Wäre er nicht mit Musikalität begabt, hätte er nicht werden können, was er ist. Der Begriff „Klugheit“ wiederum impliziert nicht nur Intelligenz, sondern auch Umsicht, Menschenkenntnis und Lebenserfahrung. Und mit „Weisheit“ ist in der Regel Expertenwissen über grundlegende Lebensfragen gemeint.</p>
<p>Jakob Pietschnig stellt fest: „Eine gemeinsame Schnittmenge von Begabung, Klugheit und Weisheit lässt uns der Einordnung von Intelligenz näherkommen. Eine formale Definition jedoch gelingt uns damit auch nicht.“ Damit ist man nicht allein. Selbst im wissenschaftlichen Diskurs hat man sich bislang noch auf keine einheitliche wörtliche Definition geeinigt. Der amerikanische Experimentalpsychologe Edwin Boring (1886 – 1968) bekannt durch seine doppeldeutigen Bilder – hielt kurzerhand fest: „Intelligenz ist das, was Intelligenztests messen.“ </p>
<p><strong>Testverfahren müssen objektiv sein</strong></p>
<p>Er war im Ersten Weltkrieg an der Entwicklung früher Intelligenztests beteiligt gewesen und wurde nach dem Kriegseintritt der USA vom US-Militär damit beauftragt, die kognitiven Fähigkeiten von Rekruten zu untersuchen. Seien etwas überspitzt formulierte Definition ist mit Sicherheit Ausdruck seiner Frustration über die mangelhafte Zuverlässigkeit der Tests der damaligen Zeit. Dennoch hat sein Ausspruch auch noch heute in gewisser Weise etwas für sich. Verschiedene Intelligenztests zielen nämlich auf die Erfassung unterschiedlicher Fähigkeiten ab – je nachdem, welche Domäne der Intelligenz erfasst werden soll. </p>
<p>Die Gütekriterien von Testverfahren, zu denen auch die Objektivität zählt, sind die Grundlage für jedes Testverfahren. Jakob Pietschnig weiß: „Eine potenzielle persönliche Beziehung eines Testleiters ist in diesem Sinne immer ein Pferdefuß für die Objektivität. Deswegen geht das Bestreben der Testdiagnostik hin zu computergestützten Verfahren.“ Denn wenn man den Testleiter eliminiert, muss man sich um die Objektivität nicht mehr sorgen. Ganz verzichten kann man auf menschliche Testleiter allerdings nicht. Etwa, wenn es sich um Probanden handelt, die selbsttätig keinen Computer bedienen können, oder solche, die besonders motiviert werden müssen, um bei der Sache zu bleiben, wie etwa Kinder. Quelle: „Intelligenz“ von Jakob Pietschnig</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Mensch hat Begabungen und Talente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2021 01:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
		<category><![CDATA[Gene]]></category>
		<category><![CDATA[Talent]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Mensch ist nicht auf seine Gene reduzierbar. Gene sind nur Bleistift und Papier, die Geschichte schreibt jeder selbst. Markus Hengstschläger erklärt: „Jeder Mensch hat Begabungen und Talente, und wir müssen es jedem ermöglichen, sie zu entdecken und zu entwickeln.“ Leider passiert es bis heute immer noch zu oft – auch im Bildungswesen –, dass junge Menschen vermittelt bekommen, sich gerade dort mehr anzustrengen, wo ihre Schwächen liegen. Ihre Individualität, ihre Begabungen erhalten oft zu wenig Aufmerksamkeit, und dadurch entsteht zu oft Durchschnitt, der Feind des Neuen. Talente richtig zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mensch ist nicht auf seine Gene reduzierbar. Gene sind nur Bleistift und Papier, die Geschichte schreibt jeder selbst. Markus Hengstschläger erklärt: „Jeder Mensch hat Begabungen und Talente, und wir müssen es jedem ermöglichen, sie zu entdecken und zu entwickeln.“ Leider passiert es bis heute immer noch zu oft – auch im Bildungswesen –, dass junge Menschen vermittelt bekommen, sich gerade dort mehr anzustrengen, wo ihre Schwächen liegen. Ihre Individualität, ihre Begabungen erhalten oft zu wenig Aufmerksamkeit, und dadurch entsteht zu oft Durchschnitt, der Feind des Neuen. Talente richtig zu fördern, unterstützt auch die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Individualität und das richtige Management von Talenten steigern zudem die Erfolgschancen im Privatleben und in der Berufswelt. Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2890"></span></p>
<p><strong>Die wichtigste Begabung ist die Lösungsbegabung</strong></p>
<p>Kreative Konzepte und den Fortschritt beflügelnde Veränderungen werden von individuellen, mutigen Menschen gemacht, die bereit sind, alte Wege zu verlassen, um neue zu gehen. In Zeiten schnelllebiger Veränderung stellt sich für Markus Hengstschläger vor allem auch die Frage, welche Begabungen für die Bewältigung noch unvorhersehbarer Zukunft die größte Rolle spielen werden. Natürlich kommt er dabei zu dem Schluss, dass man dabei auf keine Begabung verzichten kann. </p>
<p>Aber eine Begabung hat sich im Kopf von Markus Hengstschläger als die mit Abstand wichtigste herauskristallisiert – er nennt sie die Lösungsbegabung. Professor Aljoscha Neubauer definiert den Begriff „Begabung“ wie folgt: „Begabung bezeichnet das (auch genetische sowie frühkindlich geprägte) Potenzial eines Menschen, das nur durch Lernen und Wissenserwerb, durch Trainieren und Üben, in beobachtbare hohe und Höchstleistungen überführt werden kann. Die Begabung beziehungsweise das Potenzial eines Menschen für eine bestimmte Tätigkeit ist nicht direkt beobachtbar, aber für bestimmte Begabungen mittels psychologischer Tests messbar.“ </p>
<p><strong>Kreativität erschafft Neues oder Originelles</strong></p>
<p>Neben ästhetischer, interpersonaler, intrapersonaler, kinästhetischer, logisch-mathematischer, musikalischer, naturalistischer, räumlicher und sprachlicher Begabung gibt es laut Professor Aljoscha Neubauer auch noch die kreative Begabung: „Kreativität ist die Fähigkeit, etwas Neues oder Originelles zu erschaffen. Entgegen der weitverbreiteten Annahme, Kreativität sei nur im künstlerischen oder im wissenschaftlichen Bereich anzutreffen oder notwendig, wird die Kreativität heute sowohl als Ressource persönlicher psychischer Gesundheit sowie als zentrale Größe für wirtschaftlichen Erfolg gesehen.“</p>
<p>Kreative Begabung kommt zum Beispiel beim Malen eines schönen Bildes genauso zum Einsatz, wie sie bei der Komposition eines Musikstückes zur Entfaltung kommt. Markus Hengstschläger stellt fest: „Die Bedeutung künstlerischer Kreativität kann für die positive Entwicklung einer Gesellschaft nicht hoch genug eingestuft werden.“ Die Lösungsbegabung sieht Markus Hengstschläger dabei als eine Spezifizierung der kreativen Begabung an. Sie ist das genetische und frühkindliche geprägte Potenzial jedes Menschen, Probleme lösen zu können. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Lehrer erkennen selten Hochbegabte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 06:29:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Begabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schüler]]></category>
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					<description><![CDATA[Begabte Kinder sind ein bisschen anders. Das österreichische Schulsystem hat sich schon immer schwer getan, Hochbegabte zu erkennen. Wie schwer tut es sich erst, die Talente von normal begabten Kindern zu entdecken. Andreas Salcher kritisiert: „Eines der größten Defizite unserer Lehrerausbildung ist die Tatsache, dass zukünftige Lehrer über das Erkennen von Begabungen wenig bis gar nichts lernen.“ Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen richtiger Förderung von Hochbegabung und dem daraus resultierenden Lebenserfolg untersucht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein hohes Begabungspotential allein nicht ausreicht, sondern dass sehr wohl eine kompetent fördernde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Begabte Kinder sind ein bisschen anders. Das österreichische Schulsystem hat sich schon immer schwer getan, Hochbegabte zu erkennen. Wie schwer tut es sich erst, die Talente von normal begabten Kindern zu entdecken. Andreas Salcher kritisiert: „Eines der größten Defizite unserer Lehrerausbildung ist die Tatsache, dass zukünftige Lehrer über das Erkennen von Begabungen wenig bis gar nichts lernen.“ Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen richtiger Förderung von Hochbegabung und dem daraus resultierenden Lebenserfolg untersucht. Die Ergebnisse machen deutlich, dass ein hohes Begabungspotential allein nicht ausreicht, sondern dass sehr wohl eine kompetent fördernde Umwelt notwendig ist. Die menschlich weit noch tragischere Variante der mangelnden Entdeckung von Hochbegabten liegt in den „hochbegabten Schulversagern“. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2226"></span></p>
<p><strong>Die besten Schüler erleben soziale Isolierung</strong></p>
<p>Hochbegabte machen schon oft in der Kindheit die Erfahrung, dass sie durch ihr ständiges Fragen sowie durch die im Vergleich zu Normalbegabten schnellere Auffassungsgabe weder von ihren Lehrern noch von ihren Kameraden soziale Wertschätzung beziehen. Sie reagieren auf dieses von ihnen wahrgenommene „Anderssein“ oft mit einer bewussten Flucht in die Leistungsvermeidung. Die andere beobachtete Verhaltensweise ist der Rückzug in die eigene Person. Oberflächlich wird dies als totales Desinteresse am Unterricht empfunden.</p>
<p>Andreas Salcher weiß: „Das Elend der besten Schüler besteht dann in der sozialen Isolierung. Sie werden als Besserwisser und Streber gebrandmarkt. Zudem gelten sie als Störenfriede und Querulanten.“ Soziales Wohlbefinden durch Angenommensein ist seiner Meinung nach eben ein wesentlicher Lernfaktor. Um der Isolierung in der Klasse zu entgehen, erbringen solche Kinder manchmal unbewusst oder absichtlich schlechtere Leistungen. Daher ist es eine völlige Illusion zu glauben, dass besonders Begabte ohnehin privilegiert seien und jede zusätzliche Förderung ungerecht wäre.</p>
<p><strong>Hochbegabte setzen sich nicht automatisch durch</strong></p>
<p>Sie sind oft sehr unglückliche und sozial isolierte Menschen. Jeder, der die oft tragischen Lebensgeschichten von Hochbegabten studiert hat, wird das sofort erkennen. Es ist ein wissenschaftlich widerlegter Mythos, dass sich Begabte automatisch durchsetzen. Sie bedürfen vor allem eines rechtzeitigen Erkennens ihres Talents und einer kompetenten Förderung. Für einen der wichtigsten österreichischen Naturwissenschaftler, den Genetiker Markus Hengstschläger ist es einfach nicht „chic“, Naturwissenschaften zu studieren.</p>
<p>Es fehlen in Österreich die Helden der Forschung. Kinder, die trotzdem eine Karriere in der Wissenschaft anstreben, wird oft von den Eltern abgeraten. Sie sehen diese Laufbahn als sehr schwierig und vor allem als wenig lukrativ an. Dennoch hat es in Österreich hervorragende und weltberühmte Wissenschaftler gegeben. Andreas Salcher nennt einige Namen: „Denken wir zum Beispiel nur an den Entdecker der Blutgruppen Karl Landsteiner, an den „Vater“ der Quantenphysik Erwin Schrödinger oder an den Verhaltensforscher Konrad Lorenz.“ Quelle: „Der talentierte Schüler und seine Feinde“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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