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	<title>Zuwendung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Kinder brauchen Zuwendung und Lenkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2024 01:00:41 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Pädagogik benennt man zwei Dimensionen, die das elterliche Erziehungsverhalten kennzeichnen: Die Zuwendung und die Strukturierung oder Lenkung. Rüdiger Maas erläutert: „Zuwendung beschreibt die Bereitschaft und die Fähigkeit der Eltern, auf die Signale und Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Lenkung oder Strukturierung meint das Maß, in welchem Eltern klare Anforderungen und Erwartungen an das Kind stellen. Die Art und Weise, wie Eltern Zuwendung und Lenkung kombinieren, bildet deren Erziehungsstil.“ Die amerikanische Psychologin Eleanor Maccoby und der Psychologe Martin haben bereits im Jahr 1993 herausgefunden, dass ein hohes Maß an Zuwendung, kombiniert mit einem hohen Maß an Lenkung am günstigsten für die kindliche Entwicklung ist. Diesen Erziehungsstil nennt man auch autoritativ. Rüdiger Maas studierte in Deutschland und Japan Psychologie. Er ist Gründer und Leiter eines Instituts für Generationenforschung. <span id="more-5411"></span></p>
<p><strong>Der autoritäre Erziehungsstil hat viel Schaden angerichtet</strong></p>
<p>Der autoritäre Erziehungsstil dagegen setzt ein hohes Maß an Lenkung durch strikte Maßnahmen zur Disziplinierung an und legt nicht viel Wert auf die Selbstständigkeit der Kinder. Rüdiger Maas weiß: „Der autoritäre Erziehungsstil hat in der Vergangenheit viel Schaden angerichtet und Nachteile für die Kinder heraufbeschwört.“ Auch ein antiautoritärer Erziehungsstil hat seine Schattenseiten. Denn zwar ist Mitentscheiden nicht unbedingt schlecht, allerdings darf das nicht zu Gunsten von zu wenig Lenkung erfolgen.</p>
<p>Jedoch nehmen Diskussionen auf Augenhöhe stark zu. Rüdiger Maas nennt Beispiele: „So dürfen Kinder zu Hause oft entscheiden, was sie anziehen möchten. Im Winter nur ein T-Shirt, selbst wenn das Kind erkältet ist. In den Kindergarten darf es ebenfalls gehen, wenn das Kind das trotz Krankheit möchte.“ Das liegt vor allem daran, dass die Eltern keine Zeit oder Möglichkeit haben, sich zu Hause um ein krankes Kind zu kümmern oder lange zu diskutieren, was es anzuziehen gilt.</p>
<p><strong>Grenzen sind für die Entwicklung eines Kindes sehr wichtig</strong></p>
<p>Kranke Kinder mit Fieber in der Kita sind für Erzieherinnen schon lägst Alltag geworden. Dem Kind wird ein Fieberzäpfchen gegeben, und dann ab in die Aufbewahrung, sonst muss man wieder einen Arbeitstag opfern. Und das, obwohl die Kinder heutzutage stark im Fokus stehen. Rüdiger Maas erklärt: „Das hat viele Gründe: Im Schnitt werden weniger Kinder pro Familie geboren, wodurch sich die Aufmerksamkeit in vielen Familien auf ein Kind begrenzt. Der gesellschaftliche Wohlstand ist angestiegen, wodurch man sich mehr leisten kann.“</p>
<p>Wo manche Eltern früher vielleicht aus finanziellen Gründen Nein zu ihren Kindern sagen mussten, kann heute öfter Ja gesagt werden. Rüdiger Maas betont: „Grenzen sind aber für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Einmal aus gesellschaftlicher Perspektive: In der Gesellschaft herrschen bestimmte Regeln, wie wohl oder übel berücksichtigt werden müssen.“ Das fängt bereits in der Kita an, setzt sich fort in der Schule und begegnet einem Menschen später auch bei seinem Arbeitgeber. Quelle: „Generation lebensunfähig“ von Rüdiger Maas</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Gelungene Selbststeuerung erzeugt Lust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2020 06:59:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Erziehung zu einer gelingenden Selbststeuerung ist laut Joachim Bauer ein Akt der Balance. Von denen, die in pädagogischer Verantwortung stehen, fordert sie ein Gleichgewicht zwischen empathischer Zuwendung, dem Mut zur pädagogischen Führung und dem Gewähren von Freiheitsräumen. Dieses ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, Autonomie zu erleben und ihre ganz eigenen Erfahrungen zu machen. Dieses ... <a title="Gelungene Selbststeuerung erzeugt Lust" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/gelungene-selbststeuerung-erzeugt-lust.html" aria-label="Mehr Informationen über Gelungene Selbststeuerung erzeugt Lust">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erziehung zu einer gelingenden Selbststeuerung ist laut Joachim Bauer ein Akt der Balance. Von denen, die in pädagogischer Verantwortung stehen, fordert sie ein Gleichgewicht zwischen empathischer Zuwendung, dem Mut zur pädagogischen Führung und dem Gewähren von Freiheitsräumen. Dieses ermöglicht es Kindern und Jugendlichen, Autonomie zu erleben und ihre ganz eigenen Erfahrungen zu machen. Dieses Gleichgewicht ist nicht nur an die jeweilige Altersstufe anzupassen. Sondern es muss für jedes Kind individuell immer wieder neu austariert werden. Joachim Bauer erläutert: „Die Erziehung zu Selbstkontrolle und zur sich aus ihr ergebenden Selbststeuerung ist ein dialektischer Prozess. Kinder und Jugendliche sollen lernen, sie selbst zu sein und sich selbst zu steuern.&#8220; Gerade dafür aber brauchen sie auch pädagogischer Widerstand. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer lehrt an der Universität Freiburg. <span id="more-2434"></span></p>
<p><strong>Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Zuwendungen</strong></p>
<p>Dieser Widerstand zwingt sie, sich mit ihren Impulsen und suchtartigen, auf schnelle Stillung ihrer Bedürfnisse abzielenden Verhaltenstendenzen auseinanderzusetzen. Dies kann nur in guten pädagogischen Beziehungen zu verlässlichen Bezugspersonen gelingen. Joachim Bauer erklärt: „Gute Beziehungserfahrungen sind eine unabdingbare Voraussetzung für die neurobiologische Entwicklung des Gehirns.“ Kinder und Jugendlichen brauchen aber nicht nur verlässliche Zuwendungen. Sie müssen die Abhängigkeiten von Bezugspersonen auch immer wieder infrage stellen und sich ein Stück weit aus ihr herauslösen dürfen.</p>
<p>Nur so entsteht Raum für persönliches Wachstum und Entwicklung. Für die Erziehenden besteht die Kunst darin, diesen Prozess möglich zu machen. Einerseits dadurch, dass sie sich immer wieder neu als zugewandte Bezugspersonen zur Verfügung stellen. Und andererseits dadurch, dass sie die sich wiederholenden notwendigen Ablösungsprozesse zulassen und ertragen. Momente gelungener Selbststeuerung haben einen hohen Lustfaktor. Sie stellen sich vor allem typischerweise dann ein, wenn man sich bewusst entschieden hat, nicht das Naheliegende, Bequeme oder Konventionelle zu tun.</p>
<p><strong>Selbstkontrolle führt zu Zufriedenheit</strong></p>
<p>Joachim Bauer stellt fest: „Tatsächlich aber hat die Fähigkeit zur gezielt ausgeübten Selbstbeschränkung, zur bewussten Hemmung kurzfristiger Impulse und Gelüste ein erhöhtes Maß an Freiheitsräumen und Selbststeuerungsmöglichkeiten zur Folge.“ Einem dialektischen Prinzip folgend, kann ein momentaner Verzicht reicher und eine bewusste Selbstbeschränkung freier machen. Jetzt akzeptierte Anstrengungen können zu einem höheren Maß an späterem Glück führen. Allerdings gibt es wirksame Kräfte, die einen Menschen im Mainstream festhalten. Diese hindern ihn daran, ein autonomes Leben zu führen.</p>
<p>Wer über Selbstkontrolle verfügt, erlebt nicht nur ein höheres Maß an Zufriedenheit mit seinem Leben als Ganzes. Sondern er hat auch im Alltag ein Mehr an guten Gefühlen. Was im Alltag besonders stresst und schlechte Gefühle macht, sind fortwährende Konflikte zwischen dem Nachgeben und dem Widerstehen gegenüber einer Versuchung. Personen mit starker Selbstkontrolle leben so, dass sie mit solchen inneren Konflikten von vornherein deutlich weniger konfrontiert sind als andere. Joachim Bauer betont: „Das erspart diesen Menschen nicht nur eine Menge schlechter Stimmungen, sondern vermittelt ihnen außerdem ein gutes Gefühl der Übereinstimmung mit sich selbst.“ Quelle: „Selbststeuerung“ von Joachim Bauer</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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