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	<title>Zufall &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Der Zufall bietet ungeahnte Chancen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2024 02:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zufall]]></category>
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					<description><![CDATA[Zunächst ist der Zufall weder gut noch schlecht. Es gibt glückliche Zufälle, auf die niemand verzichten will. Oder er ist beides. Reinhard K. Sprenger weiß: „Für die Evolution hingegen ist der Zufall eindeutig gut – als Überlebensprinzip. Die Biologie liebt die kleinen Kopierfehler bei der Herstellung von Imitationen. Über Sex werden die Erbanlagen zweier Individuen ... <a title="Der Zufall bietet ungeahnte Chancen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/reinhard-k-sprenger-zufall.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Zufall bietet ungeahnte Chancen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst ist der Zufall weder gut noch schlecht. Es gibt glückliche Zufälle, auf die niemand verzichten will. Oder er ist beides. Reinhard K. Sprenger weiß: „Für die Evolution hingegen ist der Zufall eindeutig gut – als Überlebensprinzip. Die Biologie liebt die kleinen Kopierfehler bei der Herstellung von Imitationen. Über Sex werden die Erbanlagen zweier Individuen zufällig gemischt und auf gemeinsame Nachkommen verteilt.“ Die Bandbreite möglicher Varianz erhöht sich damit exponentiell. Das wiederum ist wichtig gegen evolutionäre Wettbewerber. Sie können sich umso schlechter auf jemanden einstellen, der häufig die Form wechselt. Dasselbe gilt für ökonomische Akteure: Wirtschaftlich erfolgreich sind jene, die nicht ausrechenbar sind. Die Chancen sehen, die der Zufall bietet. Und handeln. Ersteres tun manche, das zweite ist seltener. Reinhard K. Sprenger, promovierter Philosoph, ist einer der profiliertesten Führungsexperten Deutschlands. <span id="more-5228"></span></p>
<p><strong>Ohne Zufall gibt es keine Erzählung</strong></p>
<p>Viele hat der Zufall gerufen, aber wenige haben ihn auserwählt. Evident ist ebenso, dass man sich als Individuum nicht durch planerische Erfolge entwickelt, sondern durch Schwierigkeiten. Reinhard K. Sprenger stellt fest: „Wer den Zufall auszuschalten versucht, leidet mithin an Misserfolgsarmut. Zudem übersieht er die Blumen am Wegesrand. Überraschend Neues entsteht oft aus einem Zustand, der auf den ersten Blick wie eine Katastrophe wirkt.“</p>
<p>Das Unvorhergesehene bietet zumindest die Möglichkeit, neuer, anders, besser zu sein als zuvor. Und weil ihm etwas dazwischengekommen ist, hat er auch eine Geschichte, die der Persönlichkeit Form gibt. Reinhard K. Sprenger erklärt: „Die ist erzählenswert. Ohne Zufall keine Erzählung! Wer sie mitteilen will, sollte daher seine Selbstwirksamkeit relativieren: Unsere Geburt ist uns zugefallen, unser Land, in dem wir aufgewachsen sind, unsere Herkunftsfamilie, die Zeitbedingungen. Das haben wir nicht gewählt, da stecken wir drin.“</p>
<p><strong>Die Welt ist eine Realisation von Freiheit</strong></p>
<p>Wer dafür votiert, dass alles dem Walten eines unpersönlichen Fatums unterliegt, kommt gleichwohl um den Zufall nicht herum. Die Welt, so wie sie ist, hätte der Schöpfer auch anders gestalten können, unbegrenzt. Sie ist also eine Schöpferlaune, insofern Realisation von Freiheit. Diese wiederum ist Voraussetzung der Reaktion eines Menschen auf das Zugefallene, einer beobachtenden und reagierenden Freiheit, einer Freiheit zweiter Ordnung. </p>
<p>Reinhard K. Sprenger betont: „Deshalb dementiert der Zufall nicht die menschliche Freiheit, sondern ist ihre Bedingung. Angesichts des Zufalls sind wir also herausgefordert, uns in der Freiheit zu üben und die Gelegenheiten zu nutzen, deren endliche Summe das ganze Leben ist.“ Konkreter noch: Wenn es nur einen einzigen Menschen gibt, der auf dieselbe Zufälligkeit unterschiedlich reagiert, reicht das aus für Selbstverantwortung. Nur auf den schicksalhaftesten aller Zufälle kann man nicht reagieren – auf den eigenen Tod. Quelle: „Gehirnwäsche trage ich nicht“ von Reinhard K. Sprenger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Zufall und Pech befreien von Schuldgefühlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2022 01:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldgefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Etwas als Zufall, als Pech akzeptieren zu müssen, hat Menschen früher wie heute zwar frei von Schuldgefühlen gemacht. Gleichzeitig wurden sie jedoch hilflos und ängstlich. Immerhin könnte es dann einem selbst jederzeit auch passieren und man kann nichts dagegen tun. Helga Kernstock-Redl erläutert: „Inzwischen wurden in Gesundheitsfragen viele, echte Kausalzusammenhänge erforscht, manche Risikofaktoren gefunden, die ... <a title="Zufall und Pech befreien von Schuldgefühlen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/helga-kernstock-redl-pech-oder-zufall.html" aria-label="Mehr Informationen über Zufall und Pech befreien von Schuldgefühlen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas als Zufall, als Pech akzeptieren zu müssen, hat Menschen früher wie heute zwar frei von Schuldgefühlen gemacht. Gleichzeitig wurden sie jedoch hilflos und ängstlich. Immerhin könnte es dann einem selbst jederzeit auch passieren und man kann nichts dagegen tun. Helga Kernstock-Redl erläutert: „Inzwischen wurden in Gesundheitsfragen viele, echte Kausalzusammenhänge erforscht, manche Risikofaktoren gefunden, die Wahrscheinlichkeiten erhöhen. Doch noch immer ist manches unerklärbar und vieles unbeeinflussbar.“ „Glücklicherweise“ werden alle Menschen einmal krank und entwickeln hoffentlich mehr Verständnis, auch mit uns selbst. Denn es hat mit Sicherheit noch niemanden gesünder gemacht, in der Enttäuschung darüber unterzugehen: „Aber ich habe doch alles richtig gemacht“, oder sich selbst mit aggressiven Schuldzuweisungen zu überhäufen. Helga Kernstock-Redl ist Psychologin und Psychotherapeutin. Sie beschäftigt sich vor allem mit der Psychologie der Gefühlswelt. <span id="more-3503"></span></p>
<p><strong>Jedes Lebewesen will in Sicherheit leben</strong></p>
<p>Besser ist es wohl, den Zufall als Teil des Lebens zu akzeptieren, sich echte Fehler, falls vorhanden, zu verzeihen und, wenn möglich, daraus für die Zukunft zu lernen. Manchmal bleibt nur die radikale Akzeptanz einer Erkrankung: vielleicht traurig, dafür aber wahr. Helga Kernstock-Redl weiß: „In Sicherheit zu leben, ist ein weiteres, zentrales Bedürfnis aller Lebewesen. Nur angstfrei können wir genießen, lachen, spielen, uns erholen und optimal lernen.“ </p>
<p>Falls man sich hin und wieder ein wenig Aufregung und Gefahr ins Leben holt, dann nur etwas „Thrill“, also vermeintlich absolut kontrollierbares Risiko wie bei einem Fallschirmsprung oder Computerspiel. Kinder beginnen nur in sicherer Umgebung neugierig und autonom ihre kleine Welt zu erforschen – im Wissen um den Hafen bei ihren wichtigen Personen, in den sie jederzeit zurückkehren können. Die Schuldsuche leistet laut Helga Kernstock-Redl einen wichtigen Beitrag dazu. </p>
<p><strong>Jeder kann aus eigenen Fehlern und denjenigen anderer lernen</strong></p>
<p>Denn wer die Ursachen eines Unglücks kennt, der kann prüfen, ob er selbst in Gefahr ist, oder kann aus den Fehlern anderer lernen. Man verhilft sich selbst und vielleicht auch anderen zu mehr realer Sicherheit, indem man sich bewusst fragt: „Was kann ich aus diesem Stück Vergangenheit für die Zukunft lernen?“ Es müssen glücklicherweise nicht immer eigene Erfahrungen sein. Das wird nicht nur spannende Ergebnisse liefern, sondern kann die eine oder andere Geschichte erst wirklich zum Abschluss bringen. </p>
<p>Auch deshalb ist für Helga Kernstock-Redl das „Daraus-lernen“ einer der hilfreichsten Wege zur „Ent-Schuldung“. Eine fragwürdige Strategie, die sich trotzdem großer Beliebtheit erfreut, ist die Schuldzuweisung an die ohnehin Leidenden. Sie verhindert nicht nur eigene Hilflosigkeit, sondern ist auch eine Strategie gegen die Angst. Jeder Unterschied, jede Schuld des anderen suggeriert einem Menschen Sicherheit, während Zufälle und Ähnlichkeiten beunruhigen. Schließlich könnte einem selbst ja dann das Gleiche passieren. Quelle: „Schuldgefühle“ von Helga Kernstock-Redl</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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