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	<title>Worte &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Passende Wörter können das Handeln steuern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2025 01:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frame]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein einzelnes unter Umständen getarntes Wort kann verborgene Erinnerungen und Gedanken in einem Menschen aktivieren, die im vorliegenden Text gar nicht angesprochen werden. Thorsten Havener weiß: „So kann über die passenden Worte unser Handeln unauffällig gesteuert werden, ohne dass wir es auch nur ahnen.“ Ein wenig Basiswissen dazu kann nicht schaden. Sobald man ein Wort hört oder liest, verbindet man mit diesem Wort ein Etikett. In der Sprachwissenschaft nennt man dieses Etikett auch „Konnotation“. Diese Konnotation bezeichnet das, was im Wort noch mitschwingt. Wie zum Beispiel Geschwindigkeit bei einem Geparden oder Langsamkeit bei einer Schildkröte. Was den meisten Menschen jedoch nicht klar ist: Diese Konnotationen haben eine nahezu magische Wirkung, denn sie sorgen dafür, dass man Wörter mit seinen Erinnerungen und in vielen Fällen auch mit seinen Gefühlen verbindet. Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Mentalist. <span id="more-6009"></span></p>
<p><strong>Wörter sind Symbole</strong></p>
<p>Das geht so weit, dass Wörter in einem Menschen sogar biochemische Reaktionen auslösen. Wörter sind Symbole. Thorsten Havener fügt hinzu: „Es ist nicht das Wort selbst, das die Reaktion in uns auslöst, sondern es ist die gedankliche Assoziation, die wir mit dem Wort haben.“ Mit dem Wort „Zitrone“ zum Beispiel verbinden Menschen eben nicht nur „Frucht“, sondern unter anderem auch „gelb“ und natürlich „sauer“. Die Assoziation mit „sauer“ ist bei den meisten Menschen so stark, dass sie automatisch mehr Speichel produzieren, wenn sie intensiv an eine Zitrone denken.</p>
<p>Sauer macht eben nicht nur lustig, sondern auch Speichel. Das Faszinierende dabei: Diese Reaktion ist echt. Sie ist eben nicht eingebildet. Vielmehr sorgt die Einbildung für eine echte, ja sogar messbare Reaktion. Thorsten Havener stellt fest: „Ein einzelnes Wort oder auch ein Satz haben also die Kraft, einen entsprechenden Gedanken auszulösen, der sich dann auf unsere Handlungen auswirkt.“ Wenn das mal keine Macht ist. Wenn Menschen also Wörter oder Sätze hören oder lesen, dann aktivieren sie in ihren Gedanken einen ganz eigenen Deutungsrahmen hierfür.</p>
<p><strong>Emotionen können von Mensch zu Mensch stark variieren</strong></p>
<p>In der Kognitionswissenschaft wird dieser Rahmen auch als „Frame“ bezeichnet. Der Frame nimmt dem Wort oder dem Satz die Neutralität, weil die aufgenommene Information sofort mit einer Wertung versehen wird. Thorsten Havener erläutert: „Ein Wort allein hat die Macht, maßgeblich zu beeinflussen, welche Lösung Menschen für ein Problem der Gesellschaft bevorzugen.“ Aber womit füllen Menschen ihre Frames? Woher kommt der gedankliche Inhalt?</p>
<p>Menschen bestücken ihre Frames mit ihrer Erfahrung. Hier kommt also Wissen aus der Vergangenheit ins Spiel. Und vor allem die damit verbundenen Emotionen. Thorsten Havener ergänzt: „Diese Emotionen können von Mensch zu Mensch stark variieren. Aus diesem Grund reagieren verschiedene Menschen unter Umständen auch so unterschiedlich auf ein und dieselbe Aussage.“ Über die Konnotation und die damit verbundene Erfahrung ist es anderen also möglich, über Sprache Bilder und Emotionen im Kopf eines anderen Menschen zu aktivieren und damit seine Handlungen zu beeinflussen, ohne die entsprechenden Wörter überhaupt zu benutzen. Quelle: „Mach doch, was ich will“ von Thorsten Havener</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Es gibt ein „Metamodell der Sprache“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Dec 2024 02:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Tilgung]]></category>
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					<description><![CDATA[In der achtsamen Sprache geht man unter die Oberfläche, um in die Tiefe zu gelangen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Wir sind neugierig, was sich hinter den gesagten Sätzen verbirgt, wie das Erlebte sich möglichst vollständig darstellt.“ Die Formulierung mancher Hinterfragung mag sprachlich etwas holprig klingen, das hat jedoch seinen guten Grund. Man will bei der ... <a title="Es gibt ein „Metamodell der Sprache“" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/achtsame-sprache-ergruendet-die-tiefenstruktur.html" aria-label="Mehr Informationen über Es gibt ein „Metamodell der Sprache“">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der achtsamen Sprache geht man unter die Oberfläche, um in die Tiefe zu gelangen. Thomas W. Albrecht erklärt: „Wir sind neugierig, was sich hinter den gesagten Sätzen verbirgt, wie das Erlebte sich möglichst vollständig darstellt.“ Die Formulierung mancher Hinterfragung mag sprachlich etwas holprig klingen, das hat jedoch seinen guten Grund. Man will bei der Hinterfragung den Wortlaut der Aussage so umstellen, dass unter Verwendung derselben Worte eine Frage formuliert wird. Der Sprachgebrauch eines Gesprächspartners soll möglichst unverändert übernommen werden, denn andere Worte können für ihn eine andere Bedeutung haben und somit etwas anderes aus der Tiefenstruktur repräsentieren. Das soll vermieden werden. Beim Hinterfragen geht es nicht nur darum, die Aussagen besser zu verstehen, sondern es dem Gegenüber zu ermöglichen, die Verbindung zu seiner Tiefenstruktur zu ermöglichen. Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-5829"></span></p>
<p><strong>Tilgungen fallen oftmals nicht auf</strong></p>
<p>Es geht auch nicht darum, Begründungen für etwas zu erhalten. Thomas W. Albrecht erläutert: „Aus diesem Grund verwenden wir keine Warum-Fragen, die vergangenheitsbezogen wären, sondern Fragen nach dem Wie, dem Was, dem Wem usw., die jetzt-bezogen sind.“ Das Modell der Oberflächen- und der Tiefenstruktur bezeichnet man als „Metamodell der Sprache“. Zudem spricht man von Tilgungen, wenn Teile oder Aspekte des ursprünglichen Erlebten nicht gesagt werden, also in der Oberflächenstruktur nicht vorkommen, obwohl sie in der Tiefenstruktur vorhanden sind.</p>
<p>Tilgungen kommen sehr häufig vor, ohne dass sie zunächst auffallen. Aussagen zu hinterfragen, ist ein Zeichen von Aufmerksamkeit. Thomas W. Albrecht ergänzt: „Es ermöglicht dir, auf die Bedürfnisse deiner Gesprächspartner einzugehen. Gleichzeitig eröffnest zu ihnen, sich ihrer gemachten Erfahrungen im Detail bewusst zu werden und konkrete Handlungen zu setzen, aus ihren Erfahrungen zu lernen.“ Das Gespräch kann in die Tiefe gehen und dadurch die Beziehung stärken.</p>
<p><strong>Bei vielen Vergleichen fehlt die Referenz</strong></p>
<p>Es gibt mehrere Arten von Tilgungen, die weit verbreitet sind und in ihren Folgen den Menschen kaum bewusst sind. Zur einen gehören unspezifische Vergleiche wie zum Beispiel schneller, besser, eleganter oder weniger und deren Superlative wie etwa am schnellsten, am besten, am elegantesten oder am wenigsten. Thomas W. Albrecht stellt fest: „Es fehlt die Referenz, auf die sich der Vergleich bezieht. Es wird eine Sache mit einer anderen verglichen, ohne zu sagen, mit wem oder mit was oder wann die Sache verglichen wird.</p>
<p>Die nächste spezielle Art von Tilgungen bezieht sich auf Sätze, welche die Adverbien „klar“ und „offensichtlich“ beinhalten. Thomas W. Albrecht fügt hinzu: „Es wird etwas als klar oder offensichtlich kategorisiert, ohne zu sagen, für wen dies klar und offensichtlich ist.“ Eine weitere Art von Tilgungen bezieht sich auf Sätze, die „muss“, „notwendig“ und „sollte“ beinhalten. Man bezeichnet diese als „Modaloperatoren der Notwendigkeit“. Es wird eine Formulierung gewählt, die eine Notwendigkeit kommuniziert, ohne zu sagen, was die Folgen wären, wenn man es nicht tun würde, oder was einen hindern würde, es nicht zu tun. Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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