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	<title>Wirtschaft &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Von Kindesbeinen an sind die Deutschen auf Erfolg getrimmt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2014 02:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Erfolge auf einem Gebiet, lassen sich nicht gegen Misserfolge aufrechnen, um zu einem summarischen Gesamturteil zu gelangen. Allerdings besteht eine kritische Masse für das Scheitern, allerdings keine feste Größe ist, sondern von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Sie hängt beispielsweise von der Mächtigkeit des Denkmals ab, zu dem eine Person gemacht wurde. Ikonen der Gesellschaft ... <a title="Von Kindesbeinen an sind die Deutschen auf Erfolg getrimmt" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/misserfolg.html" aria-label="Mehr Informationen über Von Kindesbeinen an sind die Deutschen auf Erfolg getrimmt">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Erfolge auf einem Gebiet, lassen sich nicht gegen Misserfolge aufrechnen, um zu einem summarischen Gesamturteil zu gelangen. Allerdings besteht eine kritische Masse für das Scheitern, allerdings keine feste Größe ist, sondern von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt. Sie hängt beispielsweise von der Mächtigkeit des Denkmals ab, zu dem eine Person gemacht wurde. Ikonen der Gesellschaft dürfen sich nicht den kleinsten Fehler leisten. Je großer der Held, je stärker die Heroisierung einmal war, umso tiefer ist der Absturz, umso gnadenloser das Urteil. </span><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Denkmäler stehen oder sie fallen. Hier gibt es nur Schwarz oder Weiß – keine Grautöne. Wer abstürzt, kann sich der Häme der Öffentlichkeit sicher sein. In der Gegenwart fällt sie brutaler denn je aus, da sich in der Anonymität sozialer Netze bequem und gehässig über einen Gefallenen herziehen lässt. Auf der anderen Seite gibt es sogar Menschen, die über ihr Scheitern in der Öffentlichkeit reden, ihr Elend geradezu zelebrieren. Talkshows und Doku-Soaps leben von solchen Menschen, die sie einem voyeuristischen Publikum zum Fraß vorwerfen. </span><span id="more-395"></span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 8pt;"><strong>In einer Leistungsgesellschaft ist die Niederlage ein schwerer Makel</strong></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 8pt;"><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">Von Kindesbeinen an sind die Deutschen auf Siege und Leistung getrimmt. So hängt es zum Beispiel vom Notendurchschnitt in der Grundschule ab, welchen Verlauf die sogenannte Schulkarriere nimmt. Manche Eltern verharren in dem Irrglauben, dass das Lebensglück ihrer Kinder ausschließlich davon abhänge. Sie belohnen gute Noten mit Geld, die Anstrengung dagegen wird nicht gewürdigt. Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, belegt ein schlechtes Schulzeugnis auch das kollektive Versagen der Eltern, Lehrer und des gesamten Bildungssystems. </span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 8pt;"><span style="color: #000000; font-family: Calibri; font-size: medium;">In einem Gesellschaftssystem, in dem nur die Leistung zählt, empfinden die meisten Menschen eine Niederlage als schweren Makel. Besonders hart treffen Manager ihre Misserfolge, weil die Wirtschaft eine der aggressivsten Ausprägungen der Leistungsgesellschaft ist. Wie anders ist denn sonst der Versuch zu erklären, den Niederlagen noch etwas Positives abzugewinnen. Das Scheitern ist in Deutschland ein Tabu und verbreitet Angst. Studien belegen, dass die Angst vor der Niederlage ein ständiger Begleiter von Firmengründern ist. Quelle: Süddeutsche Zeitung</span></p>
<p style="margin: 0cm 0cm 8pt;"><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Gesellschaft achtet echte Gewinner und Erfolgsmenschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 02:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Wirtschaftstheorie geht von der These aus, dass der Mensch im Grunde risikoscheu ist und Ungewissheit aus Vernunftgründen meidet. Doch ein anderer entgegengesetzter Zug seines Wesens treibt ihn dazu an, sich auch riskanten Situationen auszusetzen. Robert J. Shiller erklärt: „Dieser natürliche Impuls, der mit Abenteuerlust und Selbstachtung zu tun hat, ist ein Triebfaktor für Unternehmergeist. ... <a title="Die Gesellschaft achtet echte Gewinner und Erfolgsmenschen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/robert-j-shiller_risikoimpuls.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Gesellschaft achtet echte Gewinner und Erfolgsmenschen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftstheorie geht von der These aus, dass der Mensch im Grunde risikoscheu ist und Ungewissheit aus Vernunftgründen meidet. Doch ein anderer entgegengesetzter Zug seines Wesens treibt ihn dazu an, sich auch riskanten Situationen auszusetzen. Robert J. Shiller erklärt: „Dieser natürliche Impuls, der mit Abenteuerlust und Selbstachtung zu tun hat, ist ein Triebfaktor für Unternehmergeist. Robert J. Shiller lehrt Wirtschaftswissenschaften an der Yale University. <span id="more-286"></span></p>
<p><strong>Eine florierende Wirtschaft erfordert ein gewisses Maß an Ungleichheit</strong></p>
<p>In der menschlichen Kultur hat sich, innerhalb gewisser Grenzen, Achtung und Bewunderung für Menschen eingebürgert, die Risikobereitschaft zeigen. Instinktiv respektiert die Gesellschaft Menschen, die sich Gefahren aussetzen, solange sie dabei nicht unsozial sind. Robert J. Shiller fügt hinzu: „Ein Ergebnis ist unsere Toleranz gegenüber sozialer Ungleichheit. Trotz allen Unmuts, den sie erregen kann, tut sie das nur, wenn sie als unverdient gilt. Auch großer Wohlstand findet Bewunderung.“</p>
<p>Alle finanzwirtschaftlichen Vorkehrungen dienen laut Robert J. Shiller der Ausmerzung und Verhinderung unrechtmäßiger und zufälliger Ungleichheit. Die Achtung vor den echten Gewinnern und Erfolgsmenschen bleibt erhalten. Ungleichheit ist seiner Meinung nach nicht an und für sich schlecht, solange sie nicht mit erdrückender Armut und Feindseligkeit einhergeht. Eine Zukunft, die Wohlstand bringt, ist nur möglich, wenn die Wirtschaft floriert, was wiederum ein gewisses Maß an Ungleichheit voraussetzt.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rolf Dobelli hält den Neid für die idiotischste aller Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2012 02:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Von allen Emotionen ist für Rolf Dobelli der Neid die idiotischste, weil sie eigentlich relativ einfach auszuschalten ist. Neid entzündet sich laut Rolf Dobelli an vielen Dingen wie beispielsweise Status, Besitz, Jugend, Gesundheit, Fähigkeiten, Schönheit oder Popularität. Neid wird oft mit Eifersucht verwechselt, weil die körperlichen Reaktionen fast gleich ausfallen. Es gibt allerdings einen Unterschied. ... <a title="Rolf Dobelli hält den Neid für die idiotischste aller Emotionen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/rolf-dobelli_neid.html" aria-label="Mehr Informationen über Rolf Dobelli hält den Neid für die idiotischste aller Emotionen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von allen Emotionen ist für Rolf Dobelli der Neid die idiotischste, weil sie eigentlich relativ einfach auszuschalten ist. Neid entzündet sich laut Rolf Dobelli an vielen Dingen wie beispielsweise Status, Besitz, Jugend, Gesundheit, Fähigkeiten, Schönheit oder Popularität. Neid wird oft mit Eifersucht verwechselt, weil die körperlichen Reaktionen fast gleich ausfallen. Es gibt allerdings einen Unterschied. Der Neid benötigt nur zwei Menschen, die Eifersucht mindestens drei. Er gibt aber auch eine komische Seite am Neid. Rolf Dobelli schreibt: „Das Lustige am Neid: Wir beneiden vor allem jene, die uns in puncto Alter, Beruf und Lebensart ähnlich sind.“ <span id="more-263"></span></p>
<p><strong>Der Neid hat seinen Ursprung in der evolutionären Vergangenheit des Menschen</strong></p>
<p>Rolf Dobelli erklärt, dass sich der Neid, wenn er sich erst einmal breit gemacht hat, nicht einfach abschalten lässt. Aber jeder Mensch hat die Möglichkeit, ihm aus dem Weg zu gehen. Rolf Dobelli schreibt: „Erstens: Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Zweitens: Finden Sie Ihren „circle of competence“ und besetzen sie ihn ganz allein. Schaffen Sie sich ihre Nische, in der Sie führend sind. Es ist egal, wie winzig der Kreis Ihrer Meisterschaft ist – Hauptsache, Sie sind der König darin.</p>
<p>Wie alle anderen Emotionen des Menschen, hat auch der Neid seinen Ursprung in der evolutionären Vergangenheit. Jäger und Sammler, die keinen Neid auf das größere Stück an der Beute entwickelten, verschwanden aus dem Genpool, weil sie im Extremfall verhungerten, während die anderen genüsslich ihre Jagdbeute verspeisten. Der moderne Mensch ist der Nachfahre jener Neider, die überlebt haben. Aber: in der heutigen Welt ist der Neid hr lebenswichtig. Wenn sich der Nachbar ein neues Auto kauft, bedeutet das noch lange nicht, dass einem anderen Menschen dadurch etwas entgeht.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Narzissten sind für die Wirtschaft von überragender Bedeutung</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/borwin-bandelow_narzissmus.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 02:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Seele]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Psychiater Borwin Bandelow hat sich mit der Psyche von Popstars auseinandergesetzt und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sie in den allermeisten Fällen narzisstisch veranlagt und auf der ständigen Jagd nach Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, sind. Auch für die Wirtschaft sind Narzissten von herausragender Bedeutung. Dabei kommt es allerdings auch auf Ausdauer an, da ... <a title="Narzissten sind für die Wirtschaft von überragender Bedeutung" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/borwin-bandelow_narzissmus.html" aria-label="Mehr Informationen über Narzissten sind für die Wirtschaft von überragender Bedeutung">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Psychiater Borwin Bandelow hat sich mit der Psyche von Popstars auseinandergesetzt und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass sie in den allermeisten Fällen narzisstisch veranlagt und auf der ständigen Jagd nach Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, sind. Auch für die Wirtschaft sind Narzissten von herausragender Bedeutung. Dabei kommt es allerdings auch auf Ausdauer an, da in der Wirtschaft der sofortige Erfolg relativ selten eintritt. In der Regel müssen die Topmanager lange arbeiten, um Millionen zu verdienen und zu Ruhm zu gelangen. Borwin Bandelow leitet die Göttinger Uni-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Außerdem ist er Deutschlands wichtigster Angstforscher. Er analysierte in seinem Buch „Celebrities“ die Lebensläufe von Musiklegenden wie Michael Jackson und Elvis Presley. <span id="more-258"></span></p>
<p><strong>Der Applaus war Steve Jobs wesentlich wichtiger als das Geld </strong></p>
<p>Persönlichkeiten, die sich in der Realwirtschaft durchgesetzt haben, zählt Borwin Bandelow eher zu den Zwanghafen, die zwar süchtig nach Ruhm, aber ebenso nach Ordnung, sind. Der Psychiater ergänzt: „Solche Leute denken an alles, und sie können gut mit Geld umgehen. Wie die Apple-Legende Steve Jobs.“ Er hatte die Phantasie und die Energie, intensiver über Neuerungen in IT-Welt nachzudenken als andere. Seine Mitarbeiter mussten allerdings häufig unter seinem Hang zum Perfektionismus und seinen Wutanfällen leiden.</p>
<p>Steve Jobs ist für Borwin Bandelow dennoch ein Narzisst im positivem Sinne, die für die Wirtschaft von überlebensnotwendiger Bedeutung sind. Steve Jobs wurde zwar nicht als Narzisst geboren, aber seine Persönlichkeit ist schon im Alter von sechzehn Jahren ausgereift, also lange vor der Berufswahl. Borwin Bandelow sagt: „Wer mit sechzehn kein Narzisst ist, wird auch später keiner.“ Für Steve Jobs stand bei seiner Karriere nicht das Geld an erster Stelle, sondern der Applaus war ihm eindeutig wichtiger. Das ist bei fast allen Menschen so.</p>
<p><strong>Alle Menschen sind kleine Narzissten</strong></p>
<p>Applaus und Macht sind laut Borwin Bandelow primäre Belohnungsmerkmale, wobei der Applaus das Kokain für die Seele ist, während Geld nur eine sekundäre Bedeutung hat. Narzissten neigen dazu, sich irgendwann zu überschätzen. Borwin Bandelow nennt einen der Gründe für dieses Verhalten: „Das liegt auch daran, dass Narzissten aus ihrer Natur heraus bedingungslos bewundert werden wollen und sich deshalb mit Ja-Sagern umgeben.“ Auch Altkanzler Gerhard Schröder mochte keine kritischen Artikel über sich selbst lesen. Das ist normal, da jeder Mensch ungern schlechtes über sich selbst liest. Laut Borwin Bandelow sind alle Menschen kleine Narzissten.</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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