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	<title>Vorstellung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Vorstellung siegt immer gegen den Willen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 01:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sobald der Wille und die Vorstellung eines Menschen miteinander in Konflikt stehen, wird die Vorstellung immer gewinnen. Thorsten Havener behauptet: „Die Vorstellung ist wichtiger als der Wille. Immer.“ Daher ist der Satz „Du musst nur wollen“ in vielen Fällen nicht der richtige Rat. Viel eher müsste es heißen: „Du musst dir vorstellen können, dass es geht.“ Eine Suggestion, die Thorsten Havener oft einsetzt, um das zu verdeutlichen, besteht darin, dass er einen Zuschauer dazu bringt, seinen Namen zu vergessen. Nachdem die Suggestion eingesetzt hat, fragt er ihn, ob er sich denn überhaupt an seien Namen erinnern will. Das wird praktisch immer bejaht. Trotzdem kann er sich nicht erinnern. Warum? Weil Thorsten Haveners Suggestion ihn davon überzeugt, dass er es nicht mehr kann. Thorsten Havener ist Deutschlands bekanntester Mentalist. <span id="more-5538"></span></p>
<p><strong>Emotionen haben eine unglaubliche Macht</strong></p>
<p>Der Glaube, dass alles eintritt, wie Thorsten Havener es ihm sagt, ist stärker, weil die Vorstellungskraft dem Willen überlegen ist. Thorsten Havener erläutert: „Jede Suggestion – also jede suggestive Idee, ob sie von uns kommt oder von jemand anderem – wird von unserem Unterbewusstsein akzeptiert und so ein Teil unseres Lebens.“ Die einzige Voraussetzung besteht darin, dass die Suggestion das Bewusstsein eines Menschen passiert. Denn dort liegt die Vorstellungskraft.</p>
<p>Das Unterbewusstsein führt diese Vorstellung lediglich aus. Sobald die entsprechende Idee vom Unterbewusstsein akzeptiert wurde, folgt die Ausführung. Die Idee wird zur Realität. Thorsten Havener fügt hinzu: „Damit das passiert, kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: unsere Emotionen. Die haben unglaubliche Macht. Denn je emotionaler eine Idee ist, desto stärker ist die Tendenz unseres Unterbewusstseins, sie zu akzeptieren. Deshalb haben Ideen und Gedanken, die unseren Interessen am nächsten liegen, auch die höchste Suggestivkraft.“ </p>
<p><strong>Emotional aufgeladene Ideen akzeptiert das Unterbewusstsein schneller</strong></p>
<p>Ideen und Gedanken, die im Zusammenhang stehen mit der Gesundheit eines Menschen, seinen Träumen, Lebenszielen und Reichtum sowie allem, was ihm am Herzen liegt, haben Kraft. Thorsten Havener ergänzt: „Und je stärker diese Ideen emotional aufgeladen sind, desto stärker ist ihre Kraft und desto schneller werden sie von unserem Unterbewusstsein akzeptiert.“ Deshalb geht man auch gerne Menschen auf den Leim, die im Internet tolle Sachen versprechen und die ihren Opfern einflüstern, dass sie sehr leiden werden, wenn sie das Angebot nicht annehmen.</p>
<p>Entscheidend für die Akzeptanz oder Rückweisung einer Suggestion ist weiter, welche gedankliche Verknüpfung man mit ihr herstellt. Thorsten Havener weiß: „Eine Idee, die mit unseren bereits vorhandenen Werten, Einstellungen und Glaubenssätzen im Einklang steht, wird also viel eher akzeptiert als ein Gedanke, den wir innerlich ablehnen. Ein guter Manipulator wird folglich genau darauf schauen, dass er seine Vorschläge so präsentiert, dass sie zunächst mit unseren Werten übereinstimmen.“ Quelle: „Mach doch, was ich will“ von Thorsten Havener</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Sigmund Freud prägt den Begriff „Libido“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Sep 2021 01:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Libido]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen sind in jeder Situation von Krankheit, Tod und Gewalt bedroht. Sie kompensieren dies durch ein Lustsystem, dank diesem ihnen das Leben als sinnvoll und nicht nur als Jammertal erscheint. Markus Gabriel stellt fest: „Wir haben also eine „libidinöse Ökonomie“ eingerichtet, wie dies der französische Philosoph Jean-François Lyotard (1924 – 1998) ausgedrückt hat.“ Eine solche ... <a title="Sigmund Freud prägt den Begriff „Libido“" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/markus-gabriel-unterbewusstsein.html" aria-label="Mehr Informationen über Sigmund Freud prägt den Begriff „Libido“">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen sind in jeder Situation von Krankheit, Tod und Gewalt bedroht. Sie kompensieren dies durch ein Lustsystem, dank diesem ihnen das Leben als sinnvoll und nicht nur als Jammertal erscheint. Markus Gabriel stellt fest: „Wir haben also eine „libidinöse Ökonomie“ eingerichtet, wie dies der französische Philosoph Jean-François Lyotard (1924 – 1998) ausgedrückt hat.“ Eine solche Ökonomie geht weit über das menschliche Bewusstsein hinaus. Welche Handlungen und Empfindungen Menschen als lustvoll einstufen, welche als erlaubt oder verboten gelten, hängt immer auch mit der unüberschaubaren Situation als Lebewesen zusammen. Der Ausdruck „Libido“ stammt hierbei von Sigmund Freud und bezeichnet die psychische Energie eines Menschen. Markus Gabriel hat seit 2009 den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne. Zudem ist er dort Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. <span id="more-2966"></span></p>
<p><strong>Immanuel Kant untersucht die Gefühle der Lust und Unlust</strong></p>
<p>Markus Gabriel weiß: „Übrigens hat dies bei Freud nicht nur eine ausschließlich sexuelle Bedeutung im landläufigen Sinn eines auf Geschlechtsverkehr oder Selbstbefriedigung gerichteten Verhaltens.“ Vielmehr steht im Hintergrund eine Idee Immanuel Kants, der in seiner „Kritik der Urteilskraft“ das „Gefühl der „Lust und Unlust“ untersucht. In seiner unnachahmlich präzisen Formulierungskunst bestimmt Kant „Lust“ dabei an anderer Stelle als „die Vorstellung der Übereinstimmung des Gegenstandes oder der Handlung mit den subjektiven Bedingungen des Lebens“. </p>
<p>Etwas bereitet Lust, wenn es in den eigenen egozentrischen Index passt. Stört es diesen, bereitet es Unlust. Dabei kann derselbe Gegenstand einem Menschen Lust und einem anderen Unlust bereiten. Hinzu kommt die Begriffskomponente der Vorstellung. Was einem Menschen Lust beziehungsweise Unlust bereitet, hängt davon ab, wie er sich den Gegenstand vorstellt. Eine Vorstellung ist die subjektive Auffassung eines Gegenstandes als etwas, das so und so ist. </p>
<p><strong>Jeder Mensch hat eine andere Perspektive</strong></p>
<p>Markus Gabriel erklärt: „Unsere Individualität wird von unserer unvertretbaren Perspektive ausgemacht. Die Perspektive, die ich gerade einnehme, kann nur von mir eingenommen werden, weil zu ihr all diejenigen Umstände hinzukommen, die dazu führen, dass ich sie gerade einnehme.“ Was sich Menschen wie genau vorstellen, ist von Individuum zu Individuum hochgradig verschieden. Das ist eigentlich schon deswegen offensichtlich, weil jeder Mensch in jedem Augenblick seines bewussten Lebens mit von der Partie ist und auf diese Weise Eindrücke und Erfahrungen sammelt, die prinzipiell kein anderer hat. </p>
<p>Menschen können zwar Erlebnisse und damit Vorstellungen partiell teilen. Letztlich bleiben diese aber immer in dem präzisen Sinne subjektiv, dass sie zu einer individuellen Perspektive gehören. Den Unterschied zwischen sozialer Personalität und nicht sozialer Individualität kann man prinzipiell nicht vollständig unterdrücken. Daraus ergibt sich eine Spannung, die sich gesellschaftlich in vielen Teilbereichen auswirkt. Diese Spannung besteht darin, dass es zur Struktur sozialer Systeme gehört, dass sie Individualität nicht erfassen können. Quelle: „Der Sinn des Denkens“ von Markus Gabriel</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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