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	<title>Stille &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Nur in der Stille kann man die innere Stimme hören</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2017 09:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Harald Koisser, der Autor des Buchs „Die Kunst, sich zu verändern“, antwortet auf die Frage, warum heute so viele Menschen unter Stress leiden wie folgt: „Weil wir in einem System der Unruhe leben, dem wir uns freiwillig unterwerfen. Da ist keine dunkle Macht. Niemand zwingt uns.“ Viele Menschen unterwerfen sich freiwillig dem martialischem Rhythmus der ... <a title="Nur in der Stille kann man die innere Stimme hören" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/nur-in-der-stille-kann-man-die-innere-stimme-hoeren.html" aria-label="Mehr Informationen über Nur in der Stille kann man die innere Stimme hören">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Harald Koisser, der Autor des Buchs „Die Kunst, sich zu verändern“, antwortet auf die Frage, warum heute so viele Menschen unter Stress leiden wie folgt: „Weil wir in einem System der Unruhe leben, dem wir uns freiwillig unterwerfen. Da ist keine dunkle Macht. Niemand zwingt uns.“ Viele Menschen unterwerfen sich freiwillig dem martialischem Rhythmus der Gegenwart. Man könnte dies aber auch lassen, denn die meisten Menschen sind freier als sie glauben. Harald Koisser erklärt: „Wir haben viel mehr Freiheiten, als wir uns bewusst machen. Alles, was in unserer Freizeit geschieht, entscheiden wir selbst.“ Eine stressfreie Freizeit liegt laut Harald Koisser vor allem in der Stille. Denn die Stille ist eine Wohltat und wirkt auf zwei Weisen: Zum einen ist Stille die Abwesenheit von Reizen. <span id="more-1565"></span></p>
<p><strong>Viele Menschen unterwerfen auch ihre Freizeit den Regeln des Berufslebens</strong></p>
<p>Zudem ist die Stille für den Körper so erholsam wie der Schlaf. Zum anderen hat man, wenn es wirklich still ist, die Möglichkeit, die innere Stimme zu hören. Harald Koisser erläutert: „Das ist die Stimme, die mir sagt, wer ich bin und was ich will. Das ist die eigentliche Qualität der Stille, und ideal wäre es, die stille Jahreszeit auch dazu zu nutzen.“ Niemand zwingt einen, die Freizeit genauso zu gestalten wie das Berufsleben. Aber genau das tun viele Menschen, sie unterwerfen sich auch in ihrer Freizeit den Regeln des Berufsalltags.</p>
<p>Harald Koisser rät, nicht jede Minute der Freizeit mit Tätigkeiten auszufüllen, da Menschen keine Roboter sind. Zudem sollten die Menschen lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Die magische Übung, die jeder lernen sollte, ist das Loslassen. Harald Koisser stellt fest: „Es ist ein Zeichen unserer Zeit, dass wir das nicht mehr schaffen. Wir leben in einer Kultur der Akkumulation. Wir sind darauf konditioniert, Dinge zu sammeln und nicht wieder herzugeben. Das Hergeben kann man lernen.“</p>
<p><strong>Viele Menschen akzeptieren lieber das bekannte Leid als das unbekannte Glück</strong></p>
<p>Eine gute Übung für das Loslassen ist das Aufräumen. Das Zimmer aufräumen und das Leben aufräumen. Wie man Ordnung in die Gegenstände bringt, kann man auch Ordnung in seine Beziehungen bringen. Beruf und Liebe bergen für Harald Koisser ein großes Potential, sowie positiv als auch negativ. In beiden Bereichen merken die meisten Menschen ganz genau, wann die Zeit gekommen ist, den Arbeitsplatz zu wechseln oder aus einer Beziehung auszusteigen. Im Beruf ist es so weit, wenn man spürt, dass man innerlich gekündigt hat.</p>
<p>In der Liebe ist es ähnlich. Wenn man merkt, man kommt nicht mehr gern nach Hause, dann ist der Zeitpunkt des Loslassens gekommen. Und wenn man das festgestellt hat, sollte man das Gefühl akzeptieren und die Entscheidung auch durchziehen. Harald Koisser erklärt: „Es ist doch so: Uns ist da bekannte Leid lieber als das vielleicht unbekannte Glück. Wir hängen an dem, was wir kennen, und das Unbekannte macht uns Angst.“ Gerade in der stillen Zeit haben die Menschen die Chance, zu sich selbst zu kommen. Quelle: Welt Kompakt</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Die Sehnsucht nach Stille ist weit verbreitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2016 09:34:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stille]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum irgendwann ist die Sehnsucht nach Stille größer als in der betriebsamen Weihnachtszeit. Doch viele sind ständig auf Durchzug und nur selten bei sich. Das stete Dabeisein, am besten mitten im Getümmel, ist kräfteraubend. In einer immer urbaneren Welt, in der sich Geräusche zu einem fortwährenden Grundrauschen verdichten, bleiben kaum noch Orte zum Innehalten. Wenn die Stille dann doch unverhofft einkehrt, ertragen sie viele Menschen kaum. Der Wiener Umweltmediziner Dr. Hanns Moshammer erklärt: „Manche sind so an ihr hektisches Leben angepasst, dass sie meinen, auch diese ständige zunehmende Informationsflut von außen zu benötigen, um weiterhin die nötige Stimulation zu erhalten.“ Diese Hektik führt aber langfristig zu Erschöpfung. Bis weit in das 19. Jahrhundert stammten mehr als zwei Drittel aller Geräusche aus der Natur, heute ist ein vergleichsweise großer Anteil zivilisationsbedingt. <span id="more-1546"></span></p>
<p><strong>Lärm ist das zweitgrößte Gesundheitsrisiko</strong></p>
<p>Die permanente Gleichzeitigkeit vieler unterschiedlicher Geräusche führt dazu, dass sich die Wahrnehmung eines Menschen kaum noch auf jedes einzelne konzentrieren und das Gehörte sinnvoll ordnen kann. Das Dauerfeuer ermüdet und stresst enorm. Die Weltgesundheitsorganisation WHO erachtet Lärm nach der Luftverschmutzung als das zweitgrößte Gesundheitsrisiko. Permanenter Lärm schädigt nicht nur das Gehör, er gilt auch als Stresserzeuger und damit als Mitverursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Depressionen.</p>
<p>Und oft scheint nicht die Stärke der Geräusche, sondern die subjektive Wahrnehmung der Geräusche den Grad des Stresses zu bestimmen. Stillsein heißt, ganz bei sich zu sein. Prof. Dr. Dr. Johannes Huber weiß um die Kraft des Schweigens und wie sehr man sie auch für die körperliche und mentale Gesundheit braucht. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Stille und sind bereit, viel zu tun, um endlich Ruhe zu haben. Damit wächst auch der Markt für Stille-Angebote ständig an. Darunter Stille-Exerzitien, Klosterurlaube und schweigsame Wanderungen.</p>
<p><strong>Viele Menschen reagieren angstvoll auf Stille und innere Stimmen</strong></p>
<p>Stille kann aber auch sehr verwirren. Wenn die äußeren Stimmen leiser werden, schreien die inneren umso lauter. Vor allem bei jenen, deren Gemüt nur selten zur Ruhe kommt. Denn kaum hat sich die Sehnsucht erfüllt, berichten viele, wie angstvoll sie auf Stille und innere Geräusche reagieren. Manche können gar nicht ohne Geräusche leben, die für sie „Leben“ vermitteln – so etwa viele alleinstehende Menschen, die den ganzen Tag Fernseher und Radio laufen lassen, um sich nicht einsam zu fühlen.</p>
<p>Wer sich allerdings darauf einlässt, wird in den stillen Stunden auch ein Stück neue Langsamkeit und Achtsamkeit für die kleinen Dinge des Lebens entdecken, die Begegnungen mit sich selbst, den eigenen Ängsten und Hoffnungen, denen er sich in der Stille erst richtig stellen kann. Einen schalltoten Raum empfindet man dagegen als unheimlich. Hanns Moshammer erläutert: „Wir Menschen orientieren uns an Geräuschen. All diese akustischen Informationen fehlen in dem reflexionsarmen Raum. Deshalb kann der Aufenthalt in einem schalltoten Raum eine äußerst verstörende Wirkung haben.“ Quelle: Kronen Zeitung</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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