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	<title>Spiritualität &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Die Identität bleibt stets schützenswert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Oct 2023 02:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
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					<description><![CDATA[Zugehörigkeit gibt einem Menschen das Gefühl, Teil von Gemeinschaften zu sein. Thomas W. Albrecht nennt Beispiele: „Dazu zählen deine Familie, dein berufliches Umfeld, dein Sportverein, deine Nachbarn und deine Mitmenschen, die Gesellschaft, in der du lebst und die gesamte Menschheit.“ Es bettet das Individuum mit seiner Identität in etwas ein, es gibt ihm einen Rahmen, ... <a title="Die Identität bleibt stets schützenswert" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/thomas-w-albrecht-zugehoerigkeit-und-spiritualitaet.html" aria-label="Mehr Informationen über Die Identität bleibt stets schützenswert">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugehörigkeit gibt einem Menschen das Gefühl, Teil von Gemeinschaften zu sein. Thomas W. Albrecht nennt Beispiele: „Dazu zählen deine Familie, dein berufliches Umfeld, dein Sportverein, deine Nachbarn und deine Mitmenschen, die Gesellschaft, in der du lebst und die gesamte Menschheit.“ Es bettet das Individuum mit seiner Identität in etwas ein, es gibt ihm einen Rahmen, in dem es mit seiner Identität Sinn stiftet. Es gibt die Antwort auf die Frage: „Für wen bin ich da?“ Die Spiritualität bezieht sich auf das Gefühl, Teil eines größeren, über die Gemeinschaft hinausgehenden Systems zu sein – einem System, das umfassend ist. Spiritualität gibt die Antwort auf die Fragen: „Um was geht es mir wirklich?“, „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Thomas W. Albrecht ist Experte für Kommunikation und Rhetorik. <span id="more-4993"></span></p>
<p><strong>Die Identität muss man vom Verhalten strikt trennen</strong></p>
<p>Die Identität eines Menschen, seine Fähigkeiten und sein Verhalten sind strikt voneinander zu trennen. Durch achtsame Sprache will man diese Trennung sicherstellen. Man will erreichen, dass, wenn man negative Kritik anbringt, dass sich diese Kritik ausschließlich auf das Verhalten einer Person bezieht. Thomas W. Albrecht betont: „Die Identität des Menschen und damit sein Würde bleiben stets schützenswert.“ Jeder sollte sich bewusst darüber sein, dass Angriffe auf die Identität eines Menschen erhebliche emotionale und mentale Auswirkungen auf diesen Menschen haben können. </p>
<p>Glaubt jemand zum Beispiel, ein Versager zu sein, weil ihm vieles nicht gelingt, wie er es gern möchte, manifestiert der Satz „Ich bin ein Versager!“ seine Identität. Thomas W. Albrecht rät: „Besser ist, sich selbst aufzumuntern.“ Das könnte beispielsweise wie folgt aussehen: „Ich bin ein wertvoller Mensch. Allen Menschen passieren Fehler und Missgeschicke. Ich überlege, was mir in meinem Leben schon alles gelungen ist und lerne daraus, wie ich das Gelingen wiederholen kann.“ </p>
<p><strong>Menschen bekommen Feedback auf ihr Verhalten</strong></p>
<p>Möchte man ein Feedback auf gutes und passendes Verhalten geben, sollte man die Identität seines Gegenübers ansprechen. Statt zu sagen „Du hast kreative Fähigkeiten“ sagt man: „Du bist ein kreativer Mensch.“ Mit Umformulierungen dieser Art versetzt man Menschen in die Lage, ihre Ressourcen stärker als bisher zu nutzen. Wo Menschen agieren, passieren Fehler. Das ist unumstritten. Jedoch ist der Begriff „Fehler“ vielleicht nicht ganz korrekt. Thomas W. Albrecht erläutert: „Es gibt keine Fehler, was wir bekommen, sind Feedbacks in Form von Ergebnissen, von Resultaten. Feedbacks auf unser Verhalten.“</p>
<p>Die Umgebung eines Menschen, dazu gehören Mensch und Natur, reagiert auf das eigene Verhalten und zeigt ihrerseits eine Antwort, ebenfalls in Form eines Verhaltens. Dieses Verhalten entspricht nicht immer dem Erwarteten oder dem Gewünschten. Wer sich mit achtsamer Sprache beschäftigt, stellt sich diese zwei Fragen: „Wie geht man mit diesem Feedback am besten um?“ „Wie kann man erreichen, dass man das Feedback erhält, das man sich wünscht?“ Quelle: „Die besondere Kraft der achtsamen Sprache“ von Thomas W. Albrecht </p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 06:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Psychotherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass der Begriff „Achtsamkeit“ nicht nur in den Medien immer häufiger auftaucht, ist für Georg Milzner ein Grund, ihn unter diagnostischen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn eine ruhende, aufmerksam dem Tag und den wichtigsten Menschen begegnende Lebensform würde keine Achtsamkeit benötigen. Sie hätte alles Wesentliche in sich selbst schon herangebildet. Aktuell herrscht aber eine Kultur, der ... <a title="Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ueberreizten-menschen-entgeht-das-wesentliche.html" aria-label="Mehr Informationen über Überreizten Menschen entgeht das Wesentliche">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der Begriff „Achtsamkeit“ nicht nur in den Medien immer häufiger auftaucht, ist für Georg Milzner ein Grund, ihn unter diagnostischen Gesichtspunkten zu betrachten. Denn eine ruhende, aufmerksam dem Tag und den wichtigsten Menschen begegnende Lebensform würde keine Achtsamkeit benötigen. Sie hätte alles Wesentliche in sich selbst schon herangebildet. Aktuell herrscht aber eine Kultur, der das Informiertsein über alles geht. Infolge dieses Drangs nach Informationen entwickelt sie immer stärkeren Stress. Georg Milzner nimmt als Beispiel Menschen, die beständig überreizt sind und denen oft das Wesentliche entgeht. Dazu kommt eine Lebenswelt, in der Hektik der typische Begleiter allzu vieler Verrichtungen ist. In dieser haben allzu viele Menschen das Gefühl, niemals richtig dort zu sein, wo sie eben gerade sind. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut.  <span id="more-2208"></span></p>
<p><strong>Spiritualität strebt nach etwas geistig Übergeordneten</strong></p>
<p>Der Siegeszug der Achtsamkeit verweist offenbar auf ein Bedürfnis – einfach nur wahrzunehmen. Achtsamkeit ist ursprünglich eine spirituelle Praxis, gehört also im weitesten Sinn dem religiösen Bereich an. Dem Wiedererwachen spiritueller Bedürfnisse liegt aber nicht nur ein religiöser Wunsch zugrunde. Auch das Sehnen nach seelischer Beheimatung und Zugehörigkeit ist es nicht allein. Vielmehr ist gerade dort, wo Spiritualität nicht allein religiös verstanden wird, sondern allgemein nach etwas geistig Übergeordneten strebt, darin vor allem ein Bedürfnis nach sinnvollem Leben zu sehen.</p>
<p>Dieses Bedürfnis nach Sinn kann sehr individuell ausfallen. Georg Milzner weiß aus eigener Erfahrung: „Auch in die Psychotherapie sind spirituelle Fragestellungen zu nehmend eingedrungen. Das Bedürfnis nach Sinn scheint es nicht zu erlauben, eine Lebensgeschichte ganz nach dem Ursache-Wirkungs-Schema zu erzählen.“ Möglicherweise hat das Aufgreifen spiritueller Fragestellungen in der Psychotherapie aber auch noch einen anderen Grund. Je mehr Menschen nämlich spürten, dass ihnen das Gefühl für ihr Leben aus den Händen gleitet, desto intensiver werden ihre Suchbewegungen in Richtung auf etwas, das ihnen Tiefe verleiht.</p>
<p><strong>Ein ruhiger Geist führt nicht unbedingt zu einer befriedigten Seele</strong></p>
<p>Die Psychotherapie vermag dies unter Umständen aufzunehmen, ja zu befriedigen. Allerdings ist die Psychotherapie im Zeitalter der Hirnforschung auch selbst eine andere geworden. Dem, was einmal charakteristisch für sie zu sein schien, hat sie sich in weiten Teilen entfremdet. Die Arbeit mit Träumen, die Erkundung des Unbewussten, überhaupt die Dimensionen seelischer Tiefe, ist in den Hintergrund getreten. Gleichzeitig ist sie technischer geworden und sucht ihren klinischen Werkzeugkasten beständig zu erweitern.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund ist eine aus der spirituellen Welt kommende Technologie des Bewusstseins eine willkommene Erweiterung der therapeutischen Möglichkeiten. Doch was vermag Achtsamkeit seelisch auszulösen? Georg Milzner warnt: „Was den Geist ruhig macht, kann ja die Seele durchaus unbefriedigt lassen. Auch besteht die Gefahr überzogener Hoffnungen.“ Es ist nicht das erste Mal, dass in asiatischen Praktiken und Weisheitslehren etwas gesucht wird, was der Westen an sich selbst vermisst. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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