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	<title>Spiel &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Spielen und Träumen sichern die Realität ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2022 01:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Spielen und das Träumen sind wirkungsvolle Hilfsmittel, um die eigene Realität abzusichern. Ille C. Gebeshuber bedauert: „Leider hören das Spielen und Träumen mit dem Eintritt in das Erwachsenenaltersgrößtenteils auf. Die Realität umgibt die Menschen mit Sachzwängen und zwingt sie so, ihre kindliche Seite in die hintersten Winkel ihres Geistes zu verbannen.“ Dabei hören die ... <a title="Spielen und Träumen sichern die Realität ab" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/spielen-und-traeumen-sichern-die-realitaet-ab.html" aria-label="Mehr Informationen über Spielen und Träumen sichern die Realität ab">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Spielen und das Träumen sind wirkungsvolle Hilfsmittel, um die eigene Realität abzusichern. Ille C. Gebeshuber bedauert: „Leider hören das Spielen und Träumen mit dem Eintritt in das Erwachsenenaltersgrößtenteils auf. Die Realität umgibt die Menschen mit Sachzwängen und zwingt sie so, ihre kindliche Seite in die hintersten Winkel ihres Geistes zu verbannen.“ Dabei hören die meisten Menschen nicht auf, Kind zu sein, nur die Spielregeln ändern sich. Die eigene Weltsicht wird solide und der Platz in der Gesellschaft akzeptiert. Die Informationen, denen die Erwachsenen nun ausgesetzt sind, haben privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Charakter. Gesellschaftlich relevante Informationen begleiten die Menschen auf Schritt und Tritt. Von der Warntafel über die Zeitung bis hin zu den Lieblingssendungen. Ille C. Gebeshuber ist Professorin für Physik an der Technischen Universität Wien. <span id="more-3994"></span></p>
<p><strong>Die Medien haben sich zu einem Informationssturm entwickelt</strong></p>
<p>Sie werden aufgenommen und versichern dem Individuum, dass die Gemeinschaft funktioniert. Ille C. Gebeshuber weiß: „Dies ist nicht mehr so einfach wie vor einigen Jahrhunderten, als nur wenige Menschen und Papierblätter aktuelle Informationen bereitstellten. Heute haben sich die Medien zu einem Informationssturm entwickelt, der dem Konsumenten einiges an selektivem Geschick abverlangt.“ Das hat Vor- und Nachteile. Denn durch die Möglichkeit, zwischen den verschiedenen Informationskanälen wechseln zu können, hat der Informationssturm wohl den größten Einfluss auf die gegenwärtige Entwicklung.</p>
<p>So fällt es dem Konsumenten leicht, die verschiedenen Informationsquellen derart zu selektieren, dass sie seinen Interessen und Neigungen entsprechen. Ille C. Gebeshuber betont: „Das ist zutiefst verführerisch, denn anstrengende und unangenehme Inhalte können so ausgeblendet werden. Im Idealfall bilden die willfährigen Medien eine Welt ab, die genau so ist, wie der Zuschauer dies sich wünscht.“ Diese eigene Wahrnehmung dient der Rückversicherung des eigenen Weltbilds.</p>
<p><strong>Die meisten Menschen sind Egoisten</strong></p>
<p>Alles ist in Ordnung. Fast. Denn früher oder später kommt der Moment, in dem der eigene Wohlfühlbereich verlassen werden muss. Ille C. Gebeshuber ergänzt: „Die dann erzwungene Begegnung mit anderen Welten kann durchaus schmerzhaft sein. Am Ende steht die Erkenntnis, dass eine zu bequeme Wahrheit oft nur eine geschickte Lüge ist.“ Im Privatleben spielt die individuelle Wahrheit eine wichtige Rolle. Die Selbstwahrnehmung und das persönliche Weltbild bestimmen die Reaktion auf Ereignisse. </p>
<p>In diesem Zusammenhang wurden den Menschen bestimme Verhaltensmuster anerzogen, die ihr Verhältnis zu den Mitmenschen und der Gesellschaft bestimmen. So sind die meisten Menschen zwar Egoisten, die aber im Sinne der gesellschaftlichen Vertretbarkeit ihrer Handlungen immer bestrebt sind, rechtmäßig zu handeln. Ille C. Gebeshuber beklagt: „Leider ist diese Rechtmäßigkeit oft eine Frage der Perspektive und Auffassungen. Dies führt dazu, dass die meisten Menschen mehrmals pro Tag lügen, wobei der Mindestwert bei circa zwei Mal steht.“ Quelle: „Eine kurze Geschichte der Zukunft“ von Ille C. Gebeshuber</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jeder Augenblick ist unwiederbringlich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 06:53:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Mensch sollte ein Bewusstsein davon haben, dass jeder Augenblick unwiederbringlich ist. Und auch die Person selbst ist in diesem Augenblick ganz und gar unwiederbringlich. Das Selbst ist als Ereignis zu betrachten, welches das Erleben von Identität aus dem geschichtlichen Leben herauslöst. Alles, was ein Mensch ist, ist jetzt. „Alles Bewusstsein“, hat Johann Gottlieb Fichte ... <a title="Jeder Augenblick ist unwiederbringlich" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jeder-augenblick-ist-unwiederbringlich.html" aria-label="Mehr Informationen über Jeder Augenblick ist unwiederbringlich">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mensch sollte ein Bewusstsein davon haben, dass jeder Augenblick unwiederbringlich ist. Und auch die Person selbst ist in diesem Augenblick ganz und gar unwiederbringlich. Das Selbst ist als Ereignis zu betrachten, welches das Erleben von Identität aus dem geschichtlichen Leben herauslöst. Alles, was ein Mensch ist, ist jetzt. „Alles Bewusstsein“, hat Johann Gottlieb Fichte geschrieben, sei „bedingt durch das unmittelbare Bewusstsein unserer selbst“. Johann Gottlieb Fichte war von der Vorstellung bestimmt, dass sich ein Mensch jederzeit unmittelbar durch Präsenz zu erfahren vermag. Georg Milzner ergänzt: „Und zwar auch und gerade da, wo sich unser Bewusstsein auf etwas anscheinend Banales, Leeres richtet.“ Noch bevor er denkt, spielt der Mensch. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2482"></span></p>
<p><strong>Der Mensch erspielt sich selbst</strong></p>
<p>Und das Spiel begleitet ein Individuum sein ganzes Leben lang. Noch der ernsthafteste Mensch erwischt sich mitunter dabei, einen Ball in die Luft zu werfen und wieder zu fangen. Georg Milzner weiß: „Aber vor allem erspielen wir uns selbst. Erspielen uns als Kinder die unterschiedlichsten Rollen – Cowboy und Fee, Raumfahrer und Heilerin, Wissenschaftlerin und Bergsteiger – noch ohne jeden Bezug zu einer Form von Berufswahl.“ Und doch gibt jedes dieser Rollenspiele einer Facette des eigenen Selbst Raum. </p>
<p>In der heutigen Zeit nimmt das Spiel in einer neuen Qualität Raum ein. „Gamification“ heißt das Phänomen, dass Elemente von Computerspielen auch in Bereiche einzudringen beginnen, die eigentlich gar nichts mit Spielen zu tun haben. Für Georg Milzner scheint das Spiel sogar ein gangbarer Weg zurück zur Selbstaufmerksamkeit zu sein. Der Anfang ist dabei einfach. Jeder sollte zunächst für sich selbst klären, was seine Lieblingsspiele sind. Das wird dann eventuell doch nicht ganz leicht, denn Erwachsene haben zum Spiel ein anderes Verhältnis als Kinder. </p>
<p><strong>Erzählt wird immer und überall</strong></p>
<p>Und nicht wenige Erwachsene würden sagen, dass sie überhaupt nicht spielen. Wie aber, wenn der Weg zum Selbst etwas mit Spielen zu tun hätte? Auch Kinder spielen ja nicht nur zum Spaß, sie erspielen sich vielmehr ihr Leben. Georg Milzner erklärt: „Sie erproben im Spiel, wie etwas wäre oder was möglich sein könnte. Übertreten im Spiel Grenzen, die sie sonst nicht übertreten dürften.“ Vom Rollenspiel über Gedankenexperimente bis hin zum Erleben des eigenen Selbst im Computerspiel – es gibt eine große Vielfalt an Möglichkeiten, sich selbst im Spiel zu erfahren. </p>
<p>Das Erzählen ist die vielleicht einzige Konstante, die alle Weltkulturen gemeinsam haben. Es gibt Kulturen, in denen nicht getanzt, und solche, in denen keine Bilder gemalt werden. Bei manchen steht das Denken hoch im Kurs, bei anderen nicht so sehr. Aber erzählt wird immer und überall. Vor diesem Hintergrund ist es schade, dass die Fähigkeit, zu erzählen, momentan abnimmt. Die Kompetenz, farbig zu erzählen lässt insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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