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	<title>Sozialisation &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Normen bestimmen das Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 01:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>
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					<description><![CDATA[Hadija Haruna-Oelker schreibt: „Der Mensch wird und wächst in ständiger Veränderung von Dingen und anderen Menschen um ihn herum. Sich eingliedern beginnt in der Familie, der Beziehung zu Gleichaltrigen, dem Umfeld.“ Die Vergesellschaftung folgt. Mehr Menschen kennenlernen, Verhaltensweisen in sich verankern, Institutionen durchlaufen, Freundschaften schließen. Sich im Denken und Fühlen an soziale Regeln und Abläufe ... <a title="Normen bestimmen das Leben" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/hadija-haruna-oelker-sozialisation.html" aria-label="Mehr Informationen über Normen bestimmen das Leben">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hadija Haruna-Oelker schreibt: „Der Mensch wird und wächst in ständiger Veränderung von Dingen und anderen Menschen um ihn herum. Sich eingliedern beginnt in der Familie, der Beziehung zu Gleichaltrigen, dem Umfeld.“ Die Vergesellschaftung folgt. Mehr Menschen kennenlernen, Verhaltensweisen in sich verankern, Institutionen durchlaufen, Freundschaften schließen. Sich im Denken und Fühlen an soziale Regeln und Abläufe anpassen. Daneben kann man sich den Meinungen und Gefühlen seiner Nächsten nicht entziehen. Man fühlt sich zugehhörig und angehörig. Die Ausprägung des eigenen Seins, der Persönlichkeit ist eingegliedert in die sozialen Orte, in denen man lebt. Bis ins Alter lebt man in Abhängigkeit von Normen und Werturteilen, um sich miteinander zurechtzufinden. Hadija Haruna-Oelker lebt als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunkt. <span id="more-3722"></span></p>
<p><strong>Mikroaggressionen wirken erschöpfend</strong></p>
<p>Mikroaggressionen nannte der Sozialpsychologe Chester Pierce 1970 die vielen kleinen Stiche, die ständigen verbal und nonverbal abwertenden Botschaften und Erfahrungen, die sich in einem Menschen ansammeln. Hadija Haruna-Oelker erklärt: „Wie kleine Mückenstiche, wenn eine Person jeden Tag gestochen wird, und das immer an der gleichen Stelle. Mikroaggressionen wirken erschöpfend.“ Vor allem, wenn man als Kind und junge Erwachsene keine Worte für das Erlebte hat.</p>
<p>Und wenn man überhaupt erst im Nachhinein realisiert, womit man gerade konfrontiert wurde. Es ist alltäglicher Rassismus, der etwas beschreibt, dass auf der Ebene alltäglicher Szenarien und Nebenschauplätzen passiert. Der Historiker Ibram X. Kendi nennt sie auch „rassistische Angriffe“, weil es alles andere als harmlos ist, wenn man jeden Tag Rassismus erfährt. Die Autorin Alice Hasters bringt vieles davon in ihrem Buch „Was Weiße nicht über Rassismus wissen, aber wissen sollten“ auf den Punkt.</p>
<p><strong>Rassismus verletzt die Betroffenen</strong></p>
<p>Alice Hasters schreibt: „Dinge sind nicht rassistisch, weil sie verletzend sind, sondern verletzend, weil sie rassistisch sind.“ Das erklärt, wie sich still und leise die Verbindung zwischen Bauch und Kopf trennen kann und wie schmerzlich es ist, wenn man sich dessen bewusst wird. Es gibt Menschen, die Schritt für Schritt aufarbeiten, dass andere ihr Aussehen oder Verhalten kommentieren und einsortieren. Dabei haben sie vielleicht gelernt, sich das nicht anmerken zu lassen.</p>
<p>Sie lernen, wie Rassismus zu ihrem Lebensbegleiter wird, mit dem sie sich immer wieder, im Kleinen wie im Großen, arrangieren müssen, weil viele Menschen ihn nicht sehen wollen. Hadija Haruna-Oelker erinnert sich an viele Erlebnisse, die davon berichten, wie es ist, wenn einen Menschen seine Differenz in einer Welt der vermeintlich Gleichen zu einem Anderen macht. Mikroaggressionen treffen auch Menschen, die wegen ihrer Genderdifferenz oder ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Quelle: „Die Schönheit der Differenz“ von Hadija Haruna-Oelker</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Jens Weidner beschreibt die Sozialisation eines Optimisten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2020 04:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Optimist]]></category>
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					<description><![CDATA[Jens Weidner weiß: „In der Logik der Optimisten ist ihre Zufriedenheit berechtigt, denn Optimismus heißt, dass man an eine Verbesserung der Situation glaubt und etwas dafür tut.“ Die Sozialisation zum Optimismus – und nicht nur zu ihm – wird von Klaus Hurrelmann, einem der bedeutendsten deutschen Sozialisationsforscher, als Prozess definiert. Dieser beschreibt die Entstehung der ... <a title="Jens Weidner beschreibt die Sozialisation eines Optimisten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/jens-weidner-beschreibt-die-sozialisation-eines-optimisten.html" aria-label="Mehr Informationen über Jens Weidner beschreibt die Sozialisation eines Optimisten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jens Weidner weiß: „In der Logik der Optimisten ist ihre Zufriedenheit berechtigt, denn Optimismus heißt, dass man an eine Verbesserung der Situation glaubt und etwas dafür tut.“ Die Sozialisation zum Optimismus – und nicht nur zu ihm – wird von Klaus Hurrelmann, einem der bedeutendsten deutschen Sozialisationsforscher, als Prozess definiert. Dieser beschreibt die Entstehung der Persönlichkeit, in wechselseitiger Abhängigkeit von und in kontinuierlicher Auseinandersetzung mit der sozialen und dinglich materiellen Umwelt einerseits und der biophysischen Struktur des Organismus andererseits. Das ist in der Wissenschaft die meistverwendete Definition der Entwicklung einer Persönlichkeit. All diese Punkte prägen die Menschen in ihrem optimistischen, aber auch pessimistischen Denken. In diesem Sozialisationsprozess entscheiden oft auch Kleinigkeiten, ob man gut durch sein Leben kommt oder auch nicht. Jens Weidner ist Professor für Erziehungswissenschaften und Kriminologie. <span id="more-2211"></span></p>
<p><strong>Fehlentscheidungen können zum Abdriften vom Lebensweg führen</strong></p>
<p>Der amerikanische Kriminalsoziloge David Matza spricht vom „Drift“, wenn einzelne Fehlentscheidungen zum Abdriften vom eigentlichen Lebensweg führen. Dazu bieten sich heutzutage im Beruflichen und Privaten viele unschönen Gelegenheiten. Jens Weidner nennt Beispiele: „Der schlüpfrige Kommentar, der in ein Sexismusverfahren mündet. Die frisierte Spesenabrechnung, die zu einem Betrugsverfahren führt. Der alkoholbedingte Seitensprung, der eine ungewollte Schwangerschaft nach sich zieht.“</p>
<p>Es ist leicht, von der Spur abzukommen, und es verlangt viel Selbstkontrolle, um nicht abzudriften. Sonst gehen das schönste Leben und der stabilste Optimismus schnell zu Bruch. Vielleicht auch nur, weil sich ein beruflicher Konflikt zum Dauerbrenner entwickelt hat. Arbeitsbeziehungen mit Menschen pflegen, die einem wohlgesinnt sind, das kann jeder. Tragfähige Beziehungen auf der Grundlage von Dissonanzen aufzubauen, das zählt zur Kunst des Optimismus. Nicht Sympathie, sondern Respekt wird zum Klebstoff, der die Kontrahenten zusammenhält. Dazu zählt natürlich auch der Wunsch, sich keinen Erzfeind zu schaffen.</p>
<p><strong>Urvertrauen verhindert Härte gegen sich selbst und andere</strong></p>
<p>Der Grundstein für eine optimistisch zupackende Haltung wird sehr früh gelegt, denn Anlage und Potential sind von Geburt an vorhanden. Es liegt an einem selbst und seiner Umwelt, ob man daraus etwas Positives macht. Elterliche Sätze vom Kaliber „Aus dir wird nie etwas, du bist eine Riesenenttäuschung!“ sind dagegen eine Einladung zum Pessimismus. An solchen Zuschreibungen verzweifeln viele. Denn wer von klein auf kritisiert wird, dem mangelt es schneller an Selbstbewusstsein, dem fehlt Urvertrauen. Dies führt zu Härte gegen sich selbst und gegen andere.</p>
<p>Jens Weidner fügt hinzu: „Viele, die in ihrer Erziehung erniedrigt wurden, werden zudem überempfindlich, denn die kleinste Kritik an ihrem heutigen Verhalten wird als existenzieller Angriff gewertet, eben weil er an die frühkindlichen Kränkungen erinnert. Das Echo kann entsprechend unangemessen und deftig ausfallen.“ Sozialisationstheoretisch kann sowohl die übertrieben kritische Erziehung als auch die Erziehung zur obsessiven Selbstliebe in ein unerfreuliches, extremes berufliches Verhalten münden. Der Sozialisationsschlüssel zum nachhaltigen Erfolg liegt vielmehr im begründeten, realistischen Lob. Quelle: „Optimismus“ von Jens Weidner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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