<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Selbstverantwortung &#8211; Psychologie Guide</title>
	<atom:link href="https://www.psychologie-guide.de/tag/selbstverantwortung/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.psychologie-guide.de</link>
	<description>Alles über Psychologie</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Feb 2023 09:06:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Der Purpose ist Opium des Volks</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-purpose.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-purpose.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 01:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Purpose]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=4436</guid>

					<description><![CDATA[Überall spüren Menschen die negativen Folgen einer allgemeinen Überforderung. Doch anstatt das Problem an der Wurzel zu packen und die Arbeit wieder humaner zu gestalten, klebt man das Purpose-Pflaster darüber und hofft, dass die Wunde sich von selbst schließt. Ingo Hamm weiß: „Das tut sie nicht. Der Purpose beseitigt keine Missstände, er vertuscht sie. Der ... <a title="Der Purpose ist Opium des Volks" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-purpose.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Purpose ist Opium des Volks">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Überall spüren Menschen die negativen Folgen einer allgemeinen Überforderung. Doch anstatt das Problem an der Wurzel zu packen und die Arbeit wieder humaner zu gestalten, klebt man das Purpose-Pflaster darüber und hofft, dass die Wunde sich von selbst schließt. Ingo Hamm weiß: „Das tut sie nicht. Der Purpose beseitigt keine Missstände, er vertuscht sie. Der Purpose ist Opium des Volks und damit in bester Gesellschaft.“ Während der gesamten Kulturgeschichte der Menschheit haben staatliche, gesellschaftliche und religiöse Institutionen sich aufgeschwungen, den Menschen einen Lebenssinn aufzudrängen. Erschöpft sich der Sinn eines Menschenlebens etwa darin, alle vier Jahre eine technische Errungenschaft zu kaufen, welche die Welt retten soll? Das ist doch keine Sinngebung. Dr. Ingo Hamm ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Darmstadt. <span id="more-4436"></span></p>
<p><strong>Das Individuum gehört ins Zentrum der Sinnsuche</strong></p>
<p>Das ist eher das Gegenteil: die kunstvolle und angestrengte Ablenkung von der Sinnfrage. Bloß nicht über den Sinn des Ganzen nachdenken. Ingo Hamm plädiert daher für eine Renaissance der Sinngebung. Dabei möchte er das Individuum wieder ins Zentrum der Sinnsuche stellen. Ingo Hamm ist für die Befreiung des arbeitenden Menschen von materialistischen Sinn-Suggestionen, einer Freiheit als individueller Selbstverantwortung. Das macht Sinn. Alles andere eher nicht. </p>
<p>Alle Menschen haben einen „Beruf“ in dem Sinne, dass sie einer Tätigkeit nachgehen, die eine zentrale Bedeutung in ihrem Leben einnimmt. Das steht schon mal fest. Weniger steht fest: „Was wollen Sie von ihrem Beruf? Was erwarten Sie vom Job? Was soll er ihnen geben?“ Die repräsentative Studie „Bedeutung der Arbeit“ der Bertelsmann-Stiftung kommt zu folgendem Ergebnis: „Einem Großteil von uns hart arbeitenden Menschen ist Eigenständigkeit und Selbstbestimmung bei der Arbeit sehr wichtig.“</p>
<p><strong>Menschen wollen Eigenständigkeit und Selbstbestimmung</strong></p>
<p>Menschen wollen nicht, dass ihnen ständig jemand über die Schulter schaut und sagt, was sie zu tun haben. Sie wollen Eigenständigkeit und Selbstbestimmung – und eben nicht Purpose oder Sinn. Und jetzt kommts: Menschen suchen also nicht Sinn bei der Arbeit, sondern Selbstverwirklichung. Ebenso verhält es sich mit der Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Wenn die Leute keinen Sinn in der Arbeit suchen, dann macht der Sinn bei der Arbeit keinen Sinn. </p>
<p>Ingo Hamm stellt fest: „Das gesellschaftliche Engagement des eigenen Unternehmens, also ein Noble Purpose im engeren Sinne, interessiert nur wenige: 19 Prozent der Frauen und 14 Prozent der Männer.“ Und doch ist der Purpose aktuell in aller Munde. Und dennoch gilt: Der Mensch strebt auch bei der Arbeit nach Selbstverwirklichung, also quasi „selbst nach Verwirklichung seiner Selbst“ – und nicht nach einem von oben vorgesetzten Purpose. Was gibt es Besseres als einen Job, bei dem man sich selbst verwirklichen kann? ? Quelle: „Sinnlos glücklich“ von Ingo Hamms</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/ingo-hamm-purpose.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Schicksal lässt sich nicht ausschalten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/das-schicksal-laesst-sich-nicht-ausschalten.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/das-schicksal-laesst-sich-nicht-ausschalten.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 02:00:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
		<category><![CDATA[Schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2535</guid>

					<description><![CDATA[Der Satz „Erkenne dich selbst“ stand in der Antike über dem Eingang zum Orakel von Delphi. Er zielte auf die Einsicht des Menschen in seiner Begrenztheit ab und galt als Warnung vor der Überschätzung individueller Möglichkeiten. Andreas Salcher weiß: „Den Lebenszyklus des Mehr und Weniger kann man genauso wenig abschaffen wie den Wechsel der Jahreszeiten.“ ... <a title="Das Schicksal lässt sich nicht ausschalten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/das-schicksal-laesst-sich-nicht-ausschalten.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Schicksal lässt sich nicht ausschalten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Satz „Erkenne dich selbst“ stand in der Antike über dem Eingang zum Orakel von Delphi. Er zielte auf die Einsicht des Menschen in seiner Begrenztheit ab und galt als Warnung vor der Überschätzung individueller Möglichkeiten. Andreas Salcher weiß: „Den Lebenszyklus des Mehr und Weniger kann man genauso wenig abschaffen wie den Wechsel der Jahreszeiten.“ Es ist auch nicht möglich, das Schicksal durch administrative Maßnahmen abzuschaffen. Rückschläge sind jederzeit möglich, auch wenn dies manche Sozialbüroraten nicht wahr haben wollen. Im Leben wird es immer Kündigungen, Scheidungen, Kränkungen und Ungerechtigkeiten geben. Das meiste davon kann man nach einiger Zeit bewältigen. Wirklich gefährlich ist alles, das den Kern der eigenen Persönlichkeit trifft. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2535"></span></p>
<p><strong>Sieger fühlen sich für ihr Leben selbst verantwortlich</strong></p>
<p>Der Unterschied zwischen Menschen, die an Verletzungen zerbrechen, und jenen, die daraus große Fähigkeiten entwickeln können, lässt sich in drei Worten zusammenfassen: Selbstverantwortung statt Schuldzuweisung. Andreas Salcher erläutert: „Egal wie tief, egal wie oft, egal wie ungerecht Sieger verletzt wurden, sie fühlen sich nicht als ohnmächtige Opfer.“ Sieger leiden sicher nicht weniger als Verlierer an Niederlagen, aber sie fühlen sich immer als für ihr Leben selbst verantwortlich.</p>
<p>Sie suchen im Ernstfall nicht den Schuldigen, sondern den Neuanfang. Diese Fähigkeit zur Resilienz ist teilweise angeboren, man kann sie aber auch erlernen. Resilienz ist ein Begriff aus der Baukunde und beschreibt die Biegsamkeit von Material. Resiliente Menschen lassen sich biegen, aber nicht brechen, sie gedeihen trotz widriger Umstände – wie Schilf in einem Sturm. Resilienz bedeutet auch Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen. Wer nur wenige Verhaltensweisen hat, wird schwer in den unterschiedlichen Phasen des jeweiligen Lebenszyklus auf die richtigen Kompetenzen zurückgreifen können, die er benötigt. </p>
<p><strong>Viele Träume erweisen sich als Illusionen</strong></p>
<p>Für resiliente Menschen gehören Enttäuschungen sogar zu den stärksten Antriebskräften in ihrem Leben. Diese ermöglichen ihnen, Lebensträume im zweiten Anlauf zu verwirklichen. In der ersten Lebenshälfte werden die Menschen stark von ihren Wünschen an das Leben getrieben. Andreas Salcher erläutert: „Die Sehnsucht nach Liebe und beruflicher Erfüllung ist dabei zentral. Idealtypisch erleben wir alle vier Möglichkeiten: Erstens, Erfolg in der Liebe und im Beruf. Zweitens, Erfolg in der Liebe und Misserfolg im Beruf.“</p>
<p>Drittens, Misserfolg in der Liebe und Erfolg im Beruf. Und viertens, am wenigsten erfreulich, Misserfolg in der Liebe und im Beruf. Es gibt einen Unterschied zwischen Träumen und Illusionen. Man träumt mit geschlossenen Augen, während man seine Illusionen mit offenen Augen sieht. Daher erweisen sich viele der Träume, sobald man sie verwirklicht hat, als Illusionen. Sie zerbrechen nicht an der Wirklichkeit, sondern man zerbricht sie selbst. Denn die eigene Persönlichkeit hat sich verändert, ohne dass man dies bemerkt hätte. Daher hat die Erfüllung der persönlichen Wünsche nicht die erhoffte Zufriedenheit ausgelöst. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/das-schicksal-laesst-sich-nicht-ausschalten.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten</title>
		<link>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html</link>
					<comments>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 08:19:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverantwortung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-guide.de/?p=2128</guid>

					<description><![CDATA[Gerade die Selbstverantwortung und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz raten, bei allen Lebensentscheidungen, ob groß oder klein, generell auf das Rückgaberecht zu verzichten. Denn wer die Tatsache seiner natürlichen Wankelmütigkeit schon von vorneherein in seine Entscheidungen einpreist, indem er ... <a title="Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html" aria-label="Mehr Informationen über Anja Förster und Peter Kreuz halten nichts von Lebensrezepten">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade die Selbstverantwortung und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten sind die Voraussetzungen für ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung. Anja Förster und Peter Kreuz raten, bei allen Lebensentscheidungen, ob groß oder klein, generell auf das Rückgaberecht zu verzichten. Denn wer die Tatsache seiner natürlichen Wankelmütigkeit schon von vorneherein in seine Entscheidungen einpreist, indem er sich schon während der Entscheidung zugesteht, diese irgendwann in Zukunft wieder zurückzunehmen, stellt sich selbst ein Bein. Ein solches Entscheiden ohne wirklich zu entscheiden trägt eine sich selbst erfüllende Prophezeiung in sich. Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich, dass man tatsächlich unglücklich mit seiner Entscheidung wird, seine Meinung ändert und alles rückgängig machen will. Denn man lässt sich nie vollständig auf seine Wahl ein. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-2128"></span></p>
<p><strong>Dankbarkeit ist eine Übungssache</strong></p>
<p>Die Zweifel werden dabei immer mitgeschleppt. Und wenn dann Schwierigkeiten auftauchen, dann fragt man sich nicht, wie man diese überwinden kann, sondern fragt sich, wann der richtige Zeitpunkt zum Aussteigen ist. Anja Förster und Peter Kreuz raten: „Würden Sie in schwierigen Zeiten die gleiche Energie aufwenden, um in der bereits endgültig entschiedenen Situation zurechtzukommen, dann würden Gehirn und Psyche automatisch dafür sorgen, sich dieser Situation schneller anzupassen – um eben zurechtzukommen.“ </p>
<p>Um ein gelingendes Leben zu führen, schadet es auf keinen Fall sich in Dankbarkeit zu üben, denn Dankbarkeit ist eine Übungssache wie jede andere gute Angewohnheit. Dankbarkeit ist also ein Verhalten, zu dem man sich selbst konditionieren kann. Das Gute an der Dankbarkeit ist, dass man unmöglich negative Gedanken hegen kann, während man dankbar ist. Man kann beispielsweise keine Wut oder Trauer empfinden, wenn man dankbar ist. Wer also über irgendetwas eine Enttäuschung verspürt, dem zeigt dieses Gefühl an, dass er an dieser Stelle eine Wahl hat. </p>
<p><strong>In jedem Schlechten gibt es etwas Gutes</strong></p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Entweder Sie konzentrieren sich auf das, was schlecht ist. Dann haben sie für die besten Voraussetzungen gesorgt, dass Sie Ihre frühere Entscheidung bereuen können, Ihre Selbstzweifel anwachsen und der Glaube an Ihre Selbstwirksamkeit schrumpft.“ Wer allerdings erkennt, dass dies nicht der beste Weg ist, um mit einer Enttäuschung fertig zu werden, kann auch einen anderen Pfad einschlagen und überlegen, was das Gute im Schlechten ist und für was man gerade jetzt dankbar ein könnte.</p>
<p>Diese Haltung bewusst einzunehmen, fühlt sich anfangs etwas merkwürdig an. Aber es funktioniert. Und je öfter man sich in Dankbarkeit übt, desto leichter fällt es einem. Die Wirkung ist jedenfalls verblüffend. Anja Förster und Peter Kreuz ziehen folgendes Fazit: „Eines der vielen guten Resultate der Dankbarkeit ist, dass Sie aufhören, sich ob der vielen Wahlmöglichkeiten zu grämen. Sie lernen zu akzeptieren, was „gut genug“ für Sie ist. Sie hetzen nicht mehr dem „Besten“ hinterher.“ Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-halten-nichts-von-lebensrezepten.html/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
