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	<title>Selbsterfahrung &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Menschen wollen nicht vergessen werden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 02:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erik H. Erikson]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen hinterlassen Spuren, indem sie Kinder in die Welt setzen, Häuser bauen, Gärten anlegen oder Stiftungen gründen. Manchmal schreiben sie auch Bücher. Andreas Salcher weiß: „Die Bibliothek, die Antiquitäten, die Sammlung von Reiseandenken, die Fotoalben oder Privatarchive gewinnen für uns an Bedeutung, weil sie unsere Erlebnisse und Erfahrungen für die Nachwelt erhalten.“ Durch das ehrenamtliche ... <a title="Menschen wollen nicht vergessen werden" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-spuren-der-menschen.html" aria-label="Mehr Informationen über Menschen wollen nicht vergessen werden">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen hinterlassen Spuren, indem sie Kinder in die Welt setzen, Häuser bauen, Gärten anlegen oder Stiftungen gründen. Manchmal schreiben sie auch Bücher. Andreas Salcher weiß: „Die Bibliothek, die Antiquitäten, die Sammlung von Reiseandenken, die Fotoalben oder Privatarchive gewinnen für uns an Bedeutung, weil sie unsere Erlebnisse und Erfahrungen für die Nachwelt erhalten.“ Durch das ehrenamtliche Engagement in Institutionen und Vereinen wird man Teil von Ideen, die über das eigene Leben hinausreichen. Unbewusst geht man davon aus, dass all diese Projekte im Grunde nie abgeschlossen sind. Keine Sammlung ist jemals vollständig, kein Verein erlischt mit dem Tod eines Gründungsmitglieds, kein Garten verdorrt mit dem Hinscheiden des Gärtners. Spenden und Stiftungen halten den Namen eines Menschen lebendig. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-4355"></span></p>
<p><strong>Die Generativität ist das menschliche Überlebensprojekt schlechthin</strong></p>
<p>Andreas Salcher erläutert: „Bestimmte Projekte, an denen wir mitwirken, überschreiten unsere Lebenszeit, und es besteht die Hoffnung, dass sie von anderen fortgesetzt werden könnten.“ An dieser Sehnsucht hat sich seit dem Bau der großen Kathedralen nichts geändert. Die Generativität, die sich um Kultur und Sorge für die nächste Generation bemüht, ist das menschliche Überlebensprojekt schlechthin. Sie kann die Gedanken an einen Menschen über den Tod hinaus lebendig erhalten. </p>
<p>Die Generativität kann die Gedanken an einen Menschen über den Tod hinaus lebendig halten. Besonders für Menschen, die keine Kinder haben und nicht an die Auferstehung, ewige Seligkeit oder Reinkarnation glauben, ist die kulturelle Generativität eine starke Motivation, sich dadurch eine symbolische Verlängerung der eigenen Existenz zu schaffen. Der Wunsch „Meine Ekelkinder sollen es einmal besser haben“ ist kulturübergreifend tief im Menschen verankert. Gerade wenn man reich an Lebenserfahrung und Wissen ist, liegt in der Generativität die große Chance zur Selbstentfaltung und zum Lebenssinn. </p>
<p><strong>Erik H. Erikson zählt zu den einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts</strong></p>
<p>Der Schöpfer des Begriffs Generativität zählt zu den einflussreichsten Psychologen des 20. Jahrhunderts. Vor allem sein Acht-Stufen-Modell der psychosozialen Entwicklung von der Bindungsfähigkeit des Kleinkindes bis zur Weisheit im reifen Alter hat bis heute Gültigkeit. Erik H. Erikson lebenslange Beschäftigung mit der Entwicklung der Ich-Identität wurzelt wohl in seiner eigenen spannungsreichen Lebensgeschichte. Schlussendlich wurde er von keiner geringeren als Anna Freud zum Psychoanalytiker ausgebildet. </p>
<p>Die sozialen Umbrüche der Sechzigerjahre trugen wesentlich zur Popularisierung seiner These bei, dass jeder Mensch eine Reihe von Entwicklungsphasen durchläuft und in diesen besondere Herausforderungen und potenzielle Krisen bewältigen muss. Vor allem der Begriff „Identitätskrise“ erlebte eine erste Hochkonjunktur. Im aktiven Berufsleben agieren Menschen als großzügige Geber, als auf ihren Vorteil bedachte Nehmer oder als kalkulierende Tauscher. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbsterfahrung ist generell erstrebenswert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 01:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterfahrung]]></category>
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					<description><![CDATA[Von einem Therapeuten erwartet man, dass er über Selbsterfahrung verfügt. Denn man geht davon aus, dass jemand, der eine solche Tätigkeit ausübt, sich selbst kennen sollte. Man könnte nun die Frage stellen, ob Selbsterfahrung nicht generell erstrebenswert ist. Nicht im organisierten, klinischen Ausbildungssinn. Aber doch so, dass erfülltes Leben etwas damit zu tun hat, die ... <a title="Selbsterfahrung ist generell erstrebenswert" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/georg-milzner-vielfaeltige-erfahrungen-machen.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbsterfahrung ist generell erstrebenswert">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem Therapeuten erwartet man, dass er über Selbsterfahrung verfügt. Denn man geht davon aus, dass jemand, der eine solche Tätigkeit ausübt, sich selbst kennen sollte. Man könnte nun die Frage stellen, ob Selbsterfahrung nicht generell erstrebenswert ist. Nicht im organisierten, klinischen Ausbildungssinn. Aber doch so, dass erfülltes Leben etwas damit zu tun hat, die Zonen der eigenen Person immer weiter auszuloten. Georg Milzner erklärt: „Denn Selbsterfahrung zu sammeln ist etwas anderes, als bloß Erfahrungen zu machen. Selbsterfahrung meint jene Kategorie von Erlebnissen, in denen ich etwas über mich erfahre, weil ich mein Verhalten und meine Erlebnisweisen auslote.“ Sogar manches Ehrenamt, dem vielleicht ein Hauch von Gutmenschentum anhaftet, bekäme neuen Glanz, wenn man es als Selbsterfahrung beschreiben würde. Georg Milzner ist Diplompsychologe und arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeut. <span id="more-2733"></span></p>
<p><strong>Das Selbst ist niemals stromlinienförmig</strong></p>
<p>Auch hinsichtlich der Arbeitswelt könnte die aufgewertete Rolle der Selbsterfahrung noch einmal zu ganz besonderen Entwicklungen führen. Georg Milzner stellt sich vor, dass es die Entscheidungsnöte heute Heranwachsender um einiges vermindern könnte, wenn sie sich von der Aufgabe befreit sähen, mit dieser Entscheidung alle Weichen auf einmal zu stellen. Wenn das Angebot dagegen wäre, für sich sorgen zu lernen und das eigene Selbst zu erkunden, hätten sie die Möglichkeit, erst einmal bei sich anzusetzen. </p>
<p>Bis heute ist der Zwang zur stromlinienförmigen Biografie eine der Absurditäten, mit denen die Arbeitswelt aufwartet. Selbsterfahrung als Ressource bedarf einer neuen Einschätzung äußeren Tuns. Georg Milzner rät: „Seien Sei möglichst weiträumig unterwegs. Das Selbst ist niemals stromlinienförmig, denn Selbst bedeutet Vielfalt.“ Das Selbst und die Technik ist dagegen ein altes Problem. Und in der Moderne immer wieder eines, in dem die Technik als der Feind des Menschlichen erscheint. </p>
<p><strong>Zeiten der Gefährdung ermöglichen Neudefinitionen</strong></p>
<p>Philosophen wie Martin Heidegger und Dichter wie Friedrich Georg Jünger waren überzeugt davon, dass die Technik den Menschen von sich selbst entfremden und eine kalte, sinnentleerte Welt hervorbringen werde. Sichtweise wie diese werfen Fragen auf. Und eigentlich schiene Entfremdung durch Technik auch ein paradoxes Phänomen. Etwas, was menschliche Wissenschaft hervorbringt, soll den Menschen in seinem Selbst-Sein gefährden? Nun sind Zeiten der Gefährdung immer auch Zeiten möglicher Neudefinitionen.</p>
<p>Wenn es also an der Zeit ist, das Selbst neu zu entdecken, warum dann nicht unter Einbeziehung dessen, was die Menschen als neue Medienlandschaft umgibt? Das Selbst, wie man es kannte, konstituiert sich neu: in einem Umfeld neuer Technologien. Konservative Gemüter möchten dies alles negieren und am liebsten dorthin zurück, wo die Technik noch nicht so einflussreich war. Wann aber sollte dies gewesen sein? Der Mensch ist ja – viel mehr als jedes Tier – auch ein technisches Wesen. Eines, das Dinge entwirft und erfindet, die dann zurückwirken auf den Menschen selbst. Quelle: „Wir sind überall, nur nicht bei uns“ von Georg Milzner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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