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	<title>Schlaf &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Das Traumgeschehen ist ziemlich kreativ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 02:00:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit mehr als 30 Jahren sammelt Professor Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim Träume. Seine eigenen – inzwischen mehr als 17.000 – und die von Personen, die seine Albtraumsprechstunde für Erwachsene aufsuchen oder an seinen Studien teilnehmen. Und er ist nicht der einzige. In Traum-Datenbanken sind zigtausende Protokolle gespeichert, nach Motiven sortiert. ... <a title="Das Traumgeschehen ist ziemlich kreativ" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/michael-schredl-traeume.html" aria-label="Mehr Informationen über Das Traumgeschehen ist ziemlich kreativ">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 30 Jahren sammelt Professor Michael Schredl vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim Träume. Seine eigenen – inzwischen mehr als 17.000 – und die von Personen, die seine Albtraumsprechstunde für Erwachsene aufsuchen oder an seinen Studien teilnehmen. Und er ist nicht der einzige. In Traum-Datenbanken sind zigtausende Protokolle gespeichert, nach Motiven sortiert. So lassen sich die Inhalte automatisch vergleichen und beobachten, wie sie sich über die Jahre verändern. In seinen eigenen Träumen bewegt sich Michael Schredl nur selten außerhalb der Naturgesetze. Er fliegt zum Beispiel so gut wie nie auf einem Drachen durch die Luft. „Ich träume oft realistisch“, sagt er. Als Requisiten finden sich häufig Alltagsgegenstände. Das Traumgeschehen ist dennoch ziemlich kreativ. Es werden nicht einfach Wachsituationen wiederholt, sondern viele Elemente werden zu einem schöpferischen Ganzen zusammengesetzt. <span id="more-4327"></span></p>
<p><strong>Die Pandemie hat das Traumerleben verschlechtert</strong></p>
<p>Wovon träumen Menschen? Eine Online-Befragung bei 676 Personen ergab: Zwei Drittel der Träume waren negativ gefärbt. Sie handeln von Hilflosigkeit oder davon, verfolgt zu werden. Ein Viertel hat Erfreuliches zum Inhalt, wenn es etwa zu romantischen Begegnungen kommt. Die wiederkehrenden Träume scheinen Erlebnisse aus dem Wachzustand aufzugreifen. Das nächtliche Neuronen-Gewitter in Gehirnregionen, die während des Schlafs aktiv sind, erfinden also nicht alles neu. Das Gehirn bedient sich an vorhandenem Stoff und fügt ihn zu Bildern, kleinen Szenen und ganzen Filmen zusammen. </p>
<p>Dass sich die Realität in den Träumen der Menschen widerspiegelt, zeigen auch Pandemie-Studien. Der Tod als Motiv tauchte häufig auf. Die Pandemie hat sich ganz konkret in die Träume geschlichen. Michael Schredl zieht eine ernüchternde Bilanz: „Die Pandemie hat das Traumerleben verschlechtert.“ Krieg, Klimakrise, Katastrophen – negative Ereignisse prägen die aktuelle Realität. Und damit auch das subjektive Erleben während des Schlafs. „Gut und erholsam zu schlafen ist natürlich gut, Träume können allerdings eine Bereicherung darstellen“, sagt Michael Schredl. </p>
<p><strong>Träume können ein Schlüssel zur Gefühlswelt sein</strong></p>
<p>Der Traumforscher fährt fort: „Das Nachdenken über den Traum kann sehr hilfreich sein.“ So betrachtet können auch schlechte Träume ihren Wert haben. Traumforscherin Dr. Annika Gieselmann von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf betrachtet Träume aus einer pragmatischen Sicht: „Sie können uns helfen, dass wir uns besser verstehen.“ Als Verhaltenstherapeutin behandelt Annika Gieselmann häufig Menschen mit Schlafstörungen oder mit wiederkehrenden Albträumen. </p>
<p>Die Träume zu erforschen, steht zwar nicht im Zentrum der Therapie. „Aber ich nutze sie, um mehr über die Bedürfnisse meiner Patientinnen und Patienten zu erfahren. Manchmal funktionieren Träume wie ein Schlüssel zur Gefühlswelt“, sagt Annika Gieselmann. Die Traumforscherin fügt hinzu: „Träumende müssen selbst herausfinden, was ihr Traum für sie bedeutet. Ich stelle nur Fragen oder gebe Impulse.“ In ihrer täglichen Arbeit erlebt Annika Gieselmann: Wer sich mit seinen Träumen beschäftigt, findet leichter Antworten auf zentrale Fragen wie: „Was ist mir wichtig im Leben.“ Quelle: „Den Träumen auf der Spur“ in der „Apotheken Umschau“ vom 1. Januar 2023</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Schlaf ist eine große Auszeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 05:43:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Unterbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[Die wichtigsten Ziele eines Menschen schlafen nie. Sie arbeiten auf unbewusster Ebene im Hintergrund, ohne dass ein Mensch sie lenken oder auch nur zur Kenntnis nehmen müsste. Sie überwachen die Umgebung aufmerksam und halten Ausschau nach allem, was helfen könnte, das Notwendige zu tun. Die Lösungen seiner Probleme fallen einem Menschen dann scheinbar aus heiterem ... <a title="Der Schlaf ist eine große Auszeit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-schlaf-ist-eine-grosse-auszeit.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Schlaf ist eine große Auszeit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wichtigsten Ziele eines Menschen schlafen nie. Sie arbeiten auf unbewusster Ebene im Hintergrund, ohne dass ein Mensch sie lenken oder auch nur zur Kenntnis nehmen müsste. Sie überwachen die Umgebung aufmerksam und halten Ausschau nach allem, was helfen könnte, das Notwendige zu tun. Die Lösungen seiner Probleme fallen einem Menschen dann scheinbar aus heiterem Himmel ein. John Bargh erläutert: „Schlaf ist ein großer Batzen Auszeit, in dem bewusste Aktivitäten auf ein Minimum reduziert sind, und Ihr Geist nutzt diese Zeit, um auf unbewusster Ebene weiter an Problemen zu arbeiten.“ Das Gute ist, dass er dabei manchmal Erfolg hat und eine wegweisende Lösung für ein Problem liefert. Prof. Dr. John Bargh ist Professor für Psychologie an der Yale University, wo er das Automaticity in Cognition, Motivation, and Evaluation (ACME) Laboratory leitet. <span id="more-2257"></span></p>
<p><strong>Das Unterbewusstsein macht auf wichtige Informationen aufmerksam</strong></p>
<p>Das Schlechte ist, dass der Geist einem Menschen zusetzen und Sorgen sowie Ängste auslösen wird, falls er nicht genug Fortschritte mache oder die Zeit knapp ist. Aber er will kein Quälgeist sein, auch wenn es vielleicht manchmal den Anschein hat. Vielmehr hat er einen toten Punkt erreicht, der sich nur durch ein wenig bewusste Arbeit überwinden lässt. Gemeint ist bewusste Arbeit in Gestalt der Aufstellung eines konkreten Plans, wie das betreffende Problem in naher Zukunft gelöst werden kann.</p>
<p>Bewusste und unbewusste Prozesse interagieren miteinander und helfen einander, weil sie gemeinsam etwas erreichen wollen. Das Unbewusste übernimmt dabei auf vielfältige Art und Weise den Staffelstab vom Bewusstsein. Es arbeitet dann weiterhin an einem Problem, nachdem das Bewusstsein daran bezweifelt oder zu anderen Aufgaben übergegangen ist. Zugleich lenken unbewusste Prozesse die bewusste Aufmerksamkeit auf wichtige Informationen. Sie teilen dem Bewusstsein ehrlich mit, ob sie Erfolg haben oder nicht.</p>
<p><strong>Das bewusste Nachdenken hat Grenzen</strong></p>
<p>Manchmal erscheint einem Menschen die Lösung für sehr schwierige Probleme sogar im Traum. Das geschieht aber in der Regel erst, wenn man sich auf bewusster Ebene schon ausführlich mit ihnen herumgeschlagen hat. Selbst die Kreativität ist oftmals abhängig von diesen unbewussten Aktivitäten. Es ist durchaus in Ordnung, „eine Nacht darüber zu schlafen“ oder sich mit etwas anderen zu beschäftigen, nachdem man viel über ein Problem nachgedacht hat.</p>
<p>Es könnte sogar sehr vorteilhaft sein. Das angestrengte bewusste Nachdenken hat nämlich seine Grenzen und ist ermüdend. Darum ist es eine gute Idee, ihm etwas Ruhe zu gönnen, indem man eine Weile etwas anderes macht. Viele Schriftsteller und Denker laden mit Spaziergängen oder anderen Formen körperlicher Bewegung ihre geistigen Batterien auf. Während man mit solchen körperlichen Aktivitäten beschäftigt ist, können Ziele und unbewusste Problemlöser die Auszeit nutzen. Dabei bringen sie oftmals Ergebnisse hervor, zu denen man auf bewusster Ebene nicht oder nur mit Mühe gelangt. Quelle: „Vor dem Denken“ von John Bargh</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Der Mensch braucht sieben bis neun Stunden Schlaf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 06:52:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
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					<description><![CDATA[Julia Shaw betrachtet den Schlaf ganz allgemein als lästige Notwendigkeit. Wenn sie könnte, würde sie ihre nächtlichen Auszeiten gänzlich überspringen. Noch frustrierender ist für sie, dass sich die Wissenschaftler noch nicht einmal ganz sicher sind, warum die Menschen den Schlaf überhaupt brauchen. Allerdings weiß man inzwischen, wieviel Schlaf man benötigt, nämlich sieben bis neun Stunden. ... <a title="Der Mensch braucht sieben bis neun Stunden Schlaf" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/der-mensch-braucht-sieben-bis-neun-stunden-schlaf.html" aria-label="Mehr Informationen über Der Mensch braucht sieben bis neun Stunden Schlaf">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Shaw betrachtet den Schlaf ganz allgemein als lästige Notwendigkeit. Wenn sie könnte, würde sie ihre nächtlichen Auszeiten gänzlich überspringen. Noch frustrierender ist für sie, dass sich die Wissenschaftler noch nicht einmal ganz sicher sind, warum die Menschen den Schlaf überhaupt brauchen. Allerdings weiß man inzwischen, wieviel Schlaf man benötigt, nämlich sieben bis neun Stunden. Julia Shaw ergänzt: „Wir wissen, wie er sich anfühlt, aufgeteilt in Phasen fast ohne jedes Bewusstsein und solche mit lebhafter Halluzination.“ Die Forscher wissen auch, unter welchen Umständen er sich am wahrscheinlichsten einstellt: bei völliger Stille und kühler Dunkelheit. Die Biopsychologen Gordon Feld und Susanne Diekelmann von der Universität Tübingen erklären: „Träumen ist ein Zustand aktiver Informationsverarbeitung, der für das ordnungsgemäße Funktionieren von Lernen und Gedächtnis unerlässlich ist.“ Die Rechtspsychologin Julia Shaw lehrt und forscht an der London South Bank University. <span id="more-1840"></span></p>
<p><strong>Im Tiefschlaf werden Erinnerungen gestärkt</strong></p>
<p>Die Gedächtnisengramme sowie die Verbindungen zwischen ihnen werden im Schlaf noch einmal abgespielt, als ziehe der Tag noch einmal an einem vorbei. Während des Tiefschlafs, den man auch als langsamen Schlaf bezeichnet, werden Erinnerungen gestärkt, die man im Wachzustand gebildet hat. Auf diese Weise hilft der Schlaf, Erinnerungen zu konsolidieren. Laut dem Neurowissenschaftler Gordon Wang und seine Kollegen von der Stanford University ist Schlaf vor allem dafür wichtig, die Aktivität des Gehirns von einem hohen Niveau herunterzufahren, das es tagsüber aufweist. </p>
<p>Die Mitarbeiter von Wangs Team sind der Meinung, dass dieser Prozess einem Menschen ermöglicht, seine wichtigsten Gedächtnisspuren zu behalten und den weniger bedeutsamen „Lärm der Alltagserfahrung“ wieder loszuwerden. Julia Shaw fügt hinzu: „Was diese Herunterregelung des Gehirns außerdem notwendig macht, ist die Abhängigkeit unserer Gehirns von Glutamat.“ Glutamat ist der häufigste Neurotransmitter im Gehirn und öffnet durch seine Wirkung einige der Hauptkommunikationskanäle zwischen Zellen. </p>
<p><strong>Lernen im Schlaf ist wenig wahrscheinlich</strong></p>
<p>Gedächtnisprozesse, die während des Schlafes stattfinden, helfen einem Menschen zudem zu verstehen, warum er träumt – häufig von Ereignissen, Menschen, Situationen oder Emotionen, die jenen ähneln, denen man am Tag begegnet ist. Die Forscher wissen, dass Erinnerungen wechselnd zurückgestutzt oder verstärkt werden, während man schläft. Bei diesem Prozess können miteinander verbundene Gedächtnisengramme einfach aufgrund ihrer Assoziationen aktiviert werden. Möglicherweise manifestieren sie sich dann als Träume. </p>
<p>Julia Shaw erklärt: „Natürlich können Träume bizarre Kombinationen von Engrammen sein, die so nie in der Wirklichkeit vorkommen könnten. Der Schlaf ist offenbar ein Weg, Erinnerungen zu verstärken, zu reorganisieren und zu verwandeln.“ Wenn es um die Konsolidierung neuer oder komplexer Erinnerungen geht, gilt ihrer Meinung nach: „Es ist tatsächlich am besten, eine Nacht darüber zu schlafen.“ Lernen im Schlaf ist allerdings wenig wahrscheinlich. Versuchspersonen während des Schlafs Lernstoff nahezubringen, hatte keinen erkennbaren Effekt. Quelle: „Das trügerische Gedächtnis“ von Julia Shaw</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Denken und Träumen können ineinander übergehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Sep 2017 06:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Schwelle zum Schlaf und den Träumen befindet man sich in einem Zustand des freien Assoziierens. Denken und Träumen können laut David Gelernter ineinander übergehen. Die Grenze zwischen Denken und Träumen ist ein faszinierender, wenig bekannter Teil des Geistes. David Gelernter erklärt: „Dass Träume Halluzinationen sind, wissen wir alle; aber der besondere Charakter der ... <a title="Denken und Träumen können ineinander übergehen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/denken-und-traeumen-koennen-ineinander-uebergehen.html" aria-label="Mehr Informationen über Denken und Träumen können ineinander übergehen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Schwelle zum Schlaf und den Träumen befindet man sich in einem Zustand des freien Assoziierens. Denken und Träumen können laut David Gelernter ineinander übergehen. Die Grenze zwischen Denken und Träumen ist ein faszinierender, wenig bekannter Teil des Geistes. David Gelernter erklärt: „Dass Träume Halluzinationen sind, wissen wir alle; aber der besondere Charakter der geistigen Aktivität beim Einschlafen bzw. des hypnagogischen Denkens, das zum Schlaf führt, ist nicht allgemein bekannt.“ Bekannt dagegen ist, dass der hypnagogische Zustand durch lockeres oder freies Assoziieren gekennzeichnet ist, das man als „Bewusstseinsstrom“ beschreiben könnte.“ Aber das ist es nicht allein; oft treten in diesem Zustand auch einzelne, kurze Halluzinationen auf. Sich im „Wachtraum“ zu befinden, traumähnliche Halluzinationen zu erleben, während man noch wach ist, aber am Rande des Schlafes steht – genau das ist der Charakter des Einschlafgedankens. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-1733"></span></p>
<p><strong>Beim Einschlafen mischen sich normale Gedanken mit Halluzinationen</strong></p>
<p>Wer kurz vor Beginn des Schlafens oder Träumens gestört wird, ist unter Umständen überrascht über die Einschlafgedanken, die er gerade hatte. Einschlafgedanken folgen in der Regel keiner offensichtlichen Handlung. Aber jeder Schritt auf dem Weg zum Schlaf kann einen Menschen vollkommen mit Beschlag belegen. Die Gedankenfolgen beim Einschlafen sind eine Mischung aus normalen Gedanken und Halluzinationen. Dabei scheint der Anteil der Halluzinationen gegenüber den gewöhnlichen Gedanken zuzunehmen, wenn man sich dem Schlaf nähert. </p>
<p>Wenn sich ein Mensch an der Klippe des Bewusstseins abseilt, gelangt er schließlich zu den Träumen und zu einer einfachen Wahrheit. David Gelernter erläutert: „Wenn wir träumen, dominiert der innere Bewusstseinsbereich (Phantasie und Gedächtnis) gegenüber dem Außenbereich. Das Gedächtnis speist das Bewusstsein, und wir befinden uns am Ende unserer Fähigkeit, das Bewusstsein zu kontrollieren, zu entscheiden, welche Gedanken ins Bewusstsein vordringen und welche abgelehnt werden.“ </p>
<p><strong>Träumen ist einfach eine andere Form der Erinnerung</strong><br />
Träumen ist also gleichbedeutend mit zwanglosem Erinnern. Natürlich tauchen auch visualisierte Ideen und Spekulationen auf, aber in Träumen dominiert das Erinnern. Sigmund Freud schrieb: „Träumen ist einfach eine andere Form der Erinnerung.“ Man kann es auch wie folgt formulieren: Träumen ist erinnern, das keiner Kontrolle unterliegt. Dabei geht man von Erinnerungen aus jüngerer Zeit aus und arbeitet sich in die Vergangenheit vor. Dabei entdeckt man, was einen wirklich interessiert oder beunruhigt. </p>
<p>Unangenehme Gedanken können Menschen gut zurückweisen und aus dem wachen Bewusstsein fernhalten. Selbst in Träumen kapituliert man nie vollständig; sie werden häufig von „Dysphorie“ begleitet, einer fokussierten Verstimmtheit. Es handelt sich dabei um unangenehme Erinnerungen, die man zwar spüren kann, aber die man selbst im Traum nicht ins Bewusstsein vordringen lässt. Aber ein Mensch ist im Schlaf nicht so vorsichtig, dass er dabei konsequent vorgeht: „Wir lassen gefährliche Gedanken vorüberziehen. Wir haben Alpträume.“ Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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