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	<title>Reflexion &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Veränderungen sorgen für Irritationen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 02:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Irritation]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[Reflexion hilft. Was will man damit erreichen, wenn man einem Menschen seine Meinung sagt? Hadija Haruna-Oelker fügt hinzu: „Bin ich im Gegenzug bereit, in einer Diskussion meine eigenen Meinungen und Gründe zu überprüfen, oder geht es mir nur darum, meine Position zu behaupten?“ In Talkshows über Diskriminierung zu sprechen ohne Diskriminierte einzuladen, ist ein simples und oft genanntes Beispiel dafür, wie es nicht gehen kann. Es passiert jedoch andauernd. Immer wieder fällt das Stichwort der Repräsentation, also dass von etwas Betroffene zu Wort kommen sollen, ohne die Opferrolle zugewiesen zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Reflexion hilft. Was will man damit erreichen, wenn  man einem Menschen seine Meinung sagt? Hadija Haruna-Oelker fügt hinzu: „Bin ich im Gegenzug bereit, in einer Diskussion meine eigenen Meinungen und Gründe zu überprüfen, oder geht es mir nur darum, meine Position zu behaupten?“ In Talkshows über Diskriminierung zu sprechen ohne Diskriminierte einzuladen, ist ein simples und oft genanntes Beispiel dafür, wie es nicht gehen kann. Es passiert jedoch andauernd. Immer wieder fällt das Stichwort der Repräsentation, also dass von etwas Betroffene zu Wort kommen sollen, ohne die Opferrolle zugewiesen zu bekommen. Es ist ein Begriff, der nicht nur auf Darstellung verweist, sondern auch auf die politische Vertretung. Hadija Haruna-Oelker lebt als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunk. <span id="more-5804"></span></p>
<p><strong>Die Frage nach Repräsentation ist keine neue</strong></p>
<p>Es geht nicht alleine um diversitätsbewusste Werbebilder, sondern welche Menschen über die Aussagen entscheiden. Hadija Haruna-Oelker ergänzt: „Wenn es um die Frage von Zugängen geht, genügt es nicht mehr, das Thema als nice to have auszulagern, sondern es geht darum, daraus ein Querschnittsthema zu machen.“ Es ist die Frage von Perspektiven, Interessen, von Routinen und Abläufen, von Werten, die verändert werden, um am Normal zu rütteln. Veränderung ist möglich, und an den Orten, wo sie bereits stattfindet, sorgt sie für Irritation, weil alles noch neu scheint.</p>
<p>Dabei ist die Frage nach Repräsentation keine neue. Sie wurde bereits in den 90er Jahren unter dem Begriff „Repräsentationskritik“ verhandelt, als die Frauenbewegung aufzeigte, dass weiblich gelesene Personen die vom Patriarchat gesetzten Grenzen überschreiten und an allen Orten teilhaben wollen. Hadija Haruna-Oelker erklärt: „Wie mit Differenz umgehen, war damals wie heute die Frage, weil es jetzt nicht nur darum geht, mehr Frauen in die Reihen mitaufzunehmen, sondern auch Schwarze, non-binäre, transgender und behinderte Menschen mitzudenken, anzuhören und einzuladen.“</p>
<p><strong>Es braucht ein konsequentes Einfordern nach Veränderung</strong></p>
<p>Es geht darum, anzuerkennen, dass, wer über diese Tatsachen und über damit verbundene Macht und Strukturen nicht reden möchte, fest im Sitz und Besitz bleibt. Hadija Haruna-Oelker erläutert: „Wer im Beharren auf Authentizität Einzelnen pauschal abspricht, neutral sein zu können, weil sie von etwas betroffen sind, reklamiert für sich selbst eine machtvolle Position.“ Gleichgewicht herzustellen ist nicht abwertend, sondern wertet auf. Man muss den Versuch vollständiger Repräsentation unternehmen.</p>
<p>Es ist nicht zwingend notwendig, „betroffen“ zu sein, um ein Gefühl für Differenzerfahrungen zu entwickeln. Hadija Haruna-Oelker betont: „Auch nicht von etwas betroffene Menschen können ein Wissen, Empathie und Sensibilität für etwas entwickeln. Sie können Themen besprechen, nur eben nicht für die anderen sprechen.“ Der Wunsch nach Veränderung alleine genügt nicht. Es braucht ein dauerhaftes, beharrliches und konsequentes Einfordern. Es ist der Versuch, den anderen einen Platz zu schaffen, damit sie dabei sind. Quelle: „Die Schönheit der Differenz“ von Hadija Haruna-Oelker</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Weise Menschen reflektieren ihre Erlebnisse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2021 01:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Lernen aus Erfahrungen ist ein Grundkennzeichen der Reflektion. Judith Glück weiß: „Weise Menschen durchdenken ihre Erlebnisse und ziehen Schlüsse aus ihnen. Diese machen sie zu besseren Menschen.“ Judith Glück wird immer wieder gefragt, ob man Weisheit nicht auch durch indirekte Erfahrungen wie etwa das Lesen von Büchern erlangen kann. Sie antwortet: „Zweifellos kann man sehr vieles durch Bücher, Medien und Gespräche lernen. Es kommt ja immer wieder vor, dass uns ein Buch oder ein Satz, den jemand nebenbei gesagt hat, eine ganz neue Perspektive eröffnet.“ Eigene Erfahrung ermöglicht es&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lernen aus Erfahrungen ist ein Grundkennzeichen der Reflektion. Judith Glück weiß: „Weise Menschen durchdenken ihre Erlebnisse und ziehen Schlüsse aus ihnen. Diese machen sie zu besseren Menschen.“ Judith Glück wird immer wieder gefragt, ob man Weisheit nicht auch durch indirekte Erfahrungen wie etwa das Lesen von Büchern erlangen kann. Sie antwortet: „Zweifellos kann man sehr vieles durch Bücher, Medien und Gespräche lernen. Es kommt ja immer wieder vor, dass uns ein Buch oder ein Satz, den jemand nebenbei gesagt hat, eine ganz neue Perspektive eröffnet.“ Eigene Erfahrung ermöglicht es aber in ganz besonderem Maße, sich in andere Menschen in ähnlichen Situationen hineinzuversetzen und sie wirksam zu unterstützen. Das gilt aber nur, wenn es gelungen ist, sie gut zu bewältigen. Judith Glück ist seit 2007 Professorin für Entwicklungspsychologie an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. <span id="more-2612"></span></p>
<p><strong>Kinder brauchen schützende Beziehungen</strong></p>
<p>Reflektive Menschen hinterfragen nicht nur, sie nehmen oft auch eine breitere Perspektive ein. Diese geht über ihre eigene Person und Stellung hinaus. Es gibt immer wieder Menschen, die schwerwiegende frühere Belastungen überwinden. Durch die können sie sogar wachsen. Die wichtigste Ressource für sie war vermutlich eine verlässliche Bezugsperson in den ersten Jahren ihres Lebens. Diese frühen Erfahrungen haben es ihnen ermöglicht, überhaupt erst zu wissen, was ihnen später fehlte.</p>
<p>Judith Glück erläutert: „Die Bindungsforschung zeigt, dass Kinder, die eine solche Schutzperson nie gehabt haben, oft schwere psychische Schäden erleiden.“ Studien zur Resilienz bei Kindern in extremen Belastungssituationen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll eine einzige schützende Beziehung in den ersten Lebensjahren ist. Das muss nicht unbedingt ein Elternteil sein. Das kann ausreichen, damit ein Kind psychisch gesund bleibt. Ein Kind dagegen, das nie eine zuverlässige Betreuung erlebt hat, fragt sich vielleicht gar nicht, warum es geschlagen oder geängstigt wird.</p>
<p><strong>Aus dem Streben nach Erkenntnis entsteht Weisheit</strong></p>
<p>Die Weisheitsforscherin Monika Ardelt meint, dass das Streben nach Erkenntnis, nach einem tiefen Verständnis des menschlichen Erlebens und Handelns eine der Grundlagen der reflektiven Haltung ist. Aus dieser entsteht Weisheit. Judith Glück schreibt: „Reflektive Menschen haben selbst dann, wenn sie mitten im Geschehen stehen, irgendwo im Hinterkopf einen kleine Beobachter sitzen, der manchmal plötzlich ausruft: „Das ist ja erstaunlich“, und wieder eine neue Beobachtung über die Menschen registriert.“ Das ist selbst dann der Fall, wenn sie emotional voll involviert sind wie in einem Streit oder in einer neuen Liebe.</p>
<p>Dieser Beobachter hilft einem Menschen, auch in schwierigen Situationen ein gewisses Maß an Regulation der eigenen Emotionen aufrechtzuerhalten. Oder zumindest auf der gedanklichen Ebene auch die Perspektive der anderen Seite einnehmen zu können. Es hilft ihm auch, aus seinen Erfahrungen zu lernen. Etwa bestimmte Fehler nicht immer wieder zu machen oder bestimmte Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen. Auf längere Sicht versteht man dadurch das eigene Verhalten und dasjenige anderer Menschen immer besser. Quelle: „Weisheit“ von Judith Glück</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Kreativität wird hoch bewertet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 06:32:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Analogie]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
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					<description><![CDATA[Allgemein besteht Einigkeit darüber, dass kreative Problemlösung häufig mit der „Erfindung einer neuen Analogie“ zu tun hat. Manchmal spricht man auch davon, das Problem werde „restrukturiert“. David Gelernter erläutert: „Wenn wir plötzlich einen Zusammenhang zwischen zwei Sachverhalten erkennen, die in unserem Sprechen oder Denken in der Regel nicht zusammen vorkommen, haben wir die Grundlage für eine neue Analogie oder einen kreativen Gedanken.“ Inspiration ereignet sich in der Mehrzahl der Fälle auf einer achselzuckenden Ebene der ganz gewöhnlichen, wenig bemerkenswerten Gedanken des Alltags. Aber vielfach hat eine wichtige Inspiration auch die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Allgemein besteht Einigkeit darüber, dass kreative Problemlösung häufig mit der „Erfindung einer neuen Analogie“ zu tun hat. Manchmal spricht man auch davon, das Problem werde „restrukturiert“. David Gelernter erläutert: „Wenn wir plötzlich einen Zusammenhang zwischen zwei Sachverhalten erkennen, die in unserem Sprechen oder Denken in der Regel nicht zusammen vorkommen, haben wir die Grundlage für eine neue Analogie oder einen kreativen Gedanken.“ Inspiration ereignet sich in der Mehrzahl der Fälle auf einer achselzuckenden Ebene der ganz gewöhnlichen, wenig bemerkenswerten Gedanken des Alltags. Aber vielfach hat eine wichtige Inspiration auch die gleichen bescheidenen Anfänge: eine „neue Analogie“. Indem man ein rätselhaftes Etwas mit etwas anderem vergleicht, reißt man eine Öffnung in das alltägliche Gewebe des Geisteslebens und blickt hindurch. David Gelernter ist Professor für Computerwissenschaften an der Yale University. <span id="more-2527"></span></p>
<p><strong>Eine Analogie ist immer mit einer Reflexion verbunden</strong></p>
<p>Jetzt kann man über das Etwas auch unter dem Gesichtspunkt des etwas anderen nachdenken. Man kann es auf eine neue Art betrachten. Kreative Problemlösung dreht sich also um die Entdeckung und Nutzung einer neuen Analogie. Und das ist gleichbedeutend mit Erinnerung plus Reflexion. Eine kreative Entdeckung kann eine technische Errungenschaft sein, oder auch eine poetische. Um ungewöhnliche Erinnerungen in eine tatsächliche Analogie umzuwandeln, muss man sie wahrnehmen. Man muss darüber nachdenken und sich an sie erinnern – das heißt, man muss reflektieren.</p>
<p>Wann ein Mensch mit der Frage nach einer Information konfrontiert wird, erinnert er sich an die entsprechende Information oder an Inhalte in seinem Gedächtnis, aus denen er die Information entnehmen kann. David Gelernter fügt hinzu: „Der gleiche mentale Ablauf, der Routinefragen beantwortet, liegt auch der Erfindung neuer Analogien zugrunde – vorausgesetzt, ich nutze ihn richtig.“ Auf der anderen Seite ist Kreativität selten, und vermutlich ist sie die geistige Leistung, die viele Menschen am höchsten bewerten.</p>
<p><strong>Neue Analogien führen zur Kreativität</strong></p>
<p>Natürlich besteht Kreativität nicht nur aus der Erfindung von Analogien. Wichtig ist auch die Bereitschaft, die Einfälle bis an ihre äußersten Grenzen und darüber hinaus zu treiben. Wichtig ist ebenfalls, Grenzen und Regeln zu ignorieren, die sich ausschließlich auf Konventionen gründen. Eine grundlegende Voraussetzung kommt noch hinzu: das Gespür für die Eleganz und Sparsamkeit der Natur. Außerdem ist Neugier wichtig; die Fähigkeit, sich überraschen zu lassen, ist sehr bedeutend. Aber nichts ist für die Kreativität rundlegender als die Entdeckung neuer Analogien.</p>
<p>Wenn man des Wesen oder die Essenz einer Erinnerung oder Erfahrung – einer Person, eines Ortes, einer Szene – zusammenfassen könnte, könnte man auch jede Erinnerung mit ihrer „Essenz-Zusammenfassung“ kennzeichnen. Der leistungsfähigste Essenz-Zusammenfasser des Geistes ist das Gefühl. Zwei Gegenstände, Personen oder Ereignisse, die sich oberflächlich überhaupt nicht ähneln, können bei einem Menschen das gleiche Gefühl auslösen – oder zumindest grundsätzlich das gleiche. Quelle: „Gezeiten des Geistes“ von David Gelernter</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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