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	<title>Panikattacken &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Eine Panikattacke entsteht oft durch Stress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Oct 2025 01:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
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					<description><![CDATA[Panikanfälle sind für Betroffene extrem belastend und in schlimmen Fällen lebensbestimmend. Heinz-Peter Röhr weiß: „Das größte Problem ist die Angst vor einem weiteren Anfall, die häufig ebendiesen auslöst. Je intensiver Betroffene den Anfall vermeiden wollen, umso sicherer wird er eintreten.“ Eventuell haben Panikanfälle auch eine hormonelle Ursache beziehungsweise haben ausschließlich organische Ursachen. Geeignete Medikamente sind ... <a title="Eine Panikattacke entsteht oft durch Stress" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/meist-wird-eine-panikattacke-durch-stress-verursacht.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Panikattacke entsteht oft durch Stress">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Panikanfälle sind für Betroffene extrem belastend und in schlimmen Fällen lebensbestimmend. Heinz-Peter Röhr weiß: „Das größte Problem ist die Angst vor einem weiteren Anfall, die häufig ebendiesen auslöst. Je intensiver Betroffene den Anfall vermeiden wollen, umso sicherer wird er eintreten.“ Eventuell haben Panikanfälle auch eine hormonelle Ursache beziehungsweise haben ausschließlich organische Ursachen. Geeignete Medikamente sind hier hilfreich. Meist wird eine Panikattacke jedoch durch Stress verursacht. Der psychische Apparat ist überfordert, und der vorhandene Stress entlädt sich wie eine Eruption. Hinter Panikattacken steckt oft auch die Angst vor dem Tod. An dieser Stelle ist es sinnvoll, sich mit der Angst vor dem Tod auseinanderzusetzen. Heinz-Peter Röhr ist Pädagoge und war über dreißig Jahre lang in der Fachklinik Fredeburg/Sauerland für Suchtmittelabhängige psychotherapeutisch tätig. <span id="more-6294"></span></p>
<p><strong>Die Vorstellung vom Tod verursachte große Angst</strong></p>
<p>Vor etwa 200.000 Jahren war der Übergang von tierischen Wesen wesentlich dadurch bestimmt, dass man die eigene Sterblichkeit erkannte. Heinz-Peter Röhr fügt hinzu: „Man sah, wie andere starben, und verstand plötzlich, dass man selbst diesem Schicksal unausweichlich ausgeliefert war. Diese Vorstellung muss unweigerlich große Angst hervorgerufen haben.“ In der Mythologie ist diese Erkenntnis auch als Vertreibung aus dem Paradies beschrieben. Da er nur schwer zu ertragen war, in ein Nichts zu verschwinden, wurden im Laufe der Geschichte Mythen und Glaubensvorstellungen entwickelt, welche die Ängste binden sollten: ein Leben nach dem Tod, im himmlischen Paradies.</p>
<p>Einige glauben wirklich, dass sie 72 Jungfrauen zu ihrer Verfügung haben, nachdem sie sich mittels Sprengstoffgürtel selbst in die Luft gejagt haben. Heinz-Peter Röhr ergänzt: „Andere glauben an eine Wiedergeburt und meinen, nach dem Tod in einem anderen Körper weiterzuleben. Wer glauben kann, findet Trost und verliert eventuell etwas von seiner Angst. Hier hängt es entscheidend davon ab, wie stark der Glaube ist.“ Immer bleibt ein Rest von Unsicherheit; denn niemand kann wissen, was nach dem Tode tatsächlich passiert.</p>
<p><strong>Nur ein Leben im Hier und Jetzt ist sinnvoll</strong></p>
<p>Aber warum sollte man glauben, dass es danach schlecht wird? Man darf die Angst loslassen, zumal man sowieso nichts daran ändern kann. Heinz-Peter Röhr stellt fest: „Sich über etwas zu sorgen, was in der Zukunft liegt und worauf man keinerlei Einfluss hat, ist überflüssig. Gelassenheit ist nur so möglich.“ Hier diesem Hintergrund ergibt es Sinn, sich auf das Leben im Hier und Jetzt einzulassen und den Fokus darauf zu richten, das Beste daraus zu machen. Die Angst vor dem Tod ist die Urangst des Menschen.</p>
<p>Nur wenn diese befriedend bewältigt wird, können alle anderen Ängste ihren Schrecken verlieren. Heinz-Peter Röhr erläutert: „Erst wenn man „Ja“ zum Tod sagen kann, ist das „Ja“ zum Leben wirklich echt. Wir erinnern und an das „Jasagen“ zu Problemen, die man nicht ändern kann, und daran, dass Symptome auf tiefer liegende Probleme hinweisen.“ Eine Panikstörung kann zum Beispiel auf die Angst vor dem Tod aufmerksam machen und darauf, dass eine sinnvolle Lösung gefunden werden will. Quelle: „Vom klugen Umgang mit Gefühlen“ von Heinz-Peter Röhr</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Panikattacken können Todesangst auslösen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Psychiater Andreas Ströhle, der die Arbeitsgruppe Angsterkrankungen an der Charité in Berlin leitet, erklärt: „In Deutschland erlebt jeder Fünfte einmal im Leben eine Panikattacke, bei knapp vier Prozent entwickelt sich eine Panikstörung.“ Bei einer Panikstörung kehrt die Angst immer wieder zurück. Entweder einfach so, scheinbar aus dem Nichts, oder in bestimmten Situationen. Plätze mit ... <a title="Panikattacken können Todesangst auslösen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/panikattacken-koennen-todesangst-ausloesen.html" aria-label="Mehr Informationen über Panikattacken können Todesangst auslösen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Psychiater Andreas Ströhle, der die Arbeitsgruppe Angsterkrankungen an der Charité in Berlin leitet, erklärt: „In Deutschland erlebt jeder Fünfte einmal im Leben eine Panikattacke, bei knapp vier Prozent entwickelt sich eine Panikstörung.“ Bei einer Panikstörung kehrt die Angst immer wieder zurück. Entweder einfach so, scheinbar aus dem Nichts, oder in bestimmten Situationen. Plätze mit vielen Menschen oder volle Kaufhäuser sind typische Auslöser. Je ausgeprägter die Krankheit, desto mehr bestimmt sie den Alltag der Betroffenen. Panik ist extrem: Jeder Herzschlag ist spürbar, mitunter schmerzhaft. Man schwitzt, zittert, hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Angst, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, wallt hoch. Die Angst, verrückt zu werden, kommt hinzu, weil alles um einen herum unwirklich wird. Man will davonlaufen – was nicht geht, weil die Angst mitläuft. Und alles gipfelt in der Angst zu sterben. <span id="more-1428"></span></p>
<p><strong>Eine Panikattacke ist im Grunde harmlos</strong></p>
<p>Professor Manfred Beutel, Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Uniklinikum Mainz, erläutert: „Eine Panikattacke ist im Grunde harmlos.“ Und sie geht auch wieder vorbei. In den ersten zehn Minuten erreicht die Attacke in der Regel ihren Höhepunkt, nach etwa einer halben Stunde ist sie abgeklungen. Länger könnte der menschliche Körper den extremen Zustand gar nicht aufrechterhalten. Evolutionär betrachtet, ist die Alarmreaktion sogar gesund. Sie soll den Menschen auf eine Gefahr aufmerksam machen und ihn zu Flucht oder Kampf verhelfen.</p>
<p>Bei der Alarmreaktion ist die Aufmerksamkeit erhöht. Der Körper schüttet das Stresshormon Adrenalin aus, stellt die Gefäße eng, pumpt mehr Blut durch die Adern und bereitet die Muskeln darauf vor, dass sie demnächst arbeiten müssen. Wenn einen Menschen heutzutage Panik erfasst, liegt das an einem Bündel von Risikofaktoren und möglichen Ursachen. So kann zum Beispiel die Veranlagung für eine Angststörung vererbt werden. Inzwischen weiß man zudem, dass übermäßiger Alkoholkonsum und psychoaktive Substanzen wie Cannabis oder Stimulanzen wie Kokain die Attacken begünstigen.</p>
<p><strong>Panikstörungen lassen sich relativ gut behandeln</strong></p>
<p>Vor allem ist es aber auch eine Frage der Persönlichkeitsstruktur, wie anfällig ein Mensch für Panikattacken ist. Manfred Beutel fügt hinzu: „Doch auch wer emotional vernachlässigt wurde und nicht genug Unterstützung und Geborgenheit bekam, hat ein erhöhtes Risiko für Angsterkrankungen.“ Kinder brauchen die Sicherheit, dass sie sich bei Gefahr an ihre Bindungspersonen wenden können. Dass ihnen schon jemand helfen wird und sich um sie kümmern wird. Diese Art Vertrauen erzeugt Gelassenheit.</p>
<p>Bahn bricht sich die Panik nämlich oft in schwierigen Lebenssituationen, in denen das Stressniveau hoch ist. Der Psychiater Andreas Ströhle erklärt: „Wenn ich mit vielen Dingen extrem beschäftigt bin, ist das Gehirn irgendwann überfordert und hat weniger Ressourcen, um das Furchtnetzwerk richtig zu steuern.“ Weil die Symptome einer Panikattacke relativ unspezifisch sind und weil die Patienten selbst häufig nicht zulassen können, dass Stress, verdrängte Konflikte oder Gefühle sie quälen, dauert es oft mehrere Jahre, bis die Diagnose Panikstörung gestellt wird. Dann lässt sich die Krankheit aber relativ gut behandeln. Quelle: Apotheken Umschau</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Selbsthilfetechniken können Panikattacken effektiv überwinden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jul 2015 08:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Panikattacken]]></category>
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					<description><![CDATA[Gleich am Anfang ihres Buches „Panikattacken meistern und das Leben zurückgewinnen“ stellt Denise F. Beckfield sechzehn Sofortmaßnahmen zur Überwindung einer Panikattacke vor. Das Buch ist in zwölf „Sitzungen“ gegliedert, die den Therapiesitzungen im Rahmen einer persönlichen Behandlung nachempfunden sind. Jede Sitzung baut auf der vorausgegangenen auf und die Übungen am Ende einer jeden Sitzung können ... <a title="Selbsthilfetechniken können Panikattacken effektiv überwinden" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/selbsthilfetechniken-koennen-panikattacken-effektiv-ueberwinden.html" aria-label="Mehr Informationen über Selbsthilfetechniken können Panikattacken effektiv überwinden">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich am Anfang ihres Buches „Panikattacken meistern und das Leben zurückgewinnen“ stellt Denise F. Beckfield sechzehn Sofortmaßnahmen zur Überwindung einer Panikattacke vor. Das Buch ist in zwölf „Sitzungen“ gegliedert, die den Therapiesitzungen im Rahmen einer persönlichen Behandlung nachempfunden sind. Jede Sitzung baut auf der vorausgegangenen auf und die Übungen am Ende einer jeden Sitzung können den an Panikattacken leidenden helfen, die jeweiligen Inhalte seinen persönlichen Umständen anzupassen. Außerdem gibt es Abschnitte mit „Problemlösungen“, die nützlich sind, um eventuell auftretende Schwierigkeiten zu beheben. Denise F. Beckfield weist darauf hin, dass es immer mehr solide Belege dafür gibt, dass Selbsthilfetechniken, wie in ihrem Buch beschrieben, eine sehr effektive Methode sein können, um Panikattacken zu überwinden. Die Autorin Denise F. Beckfield ist Klinische Psychologin, die sich auf die Behandlung von Angst- und Panikattacken spezialisiert hat. <span id="more-727"></span></p>
<p><strong>Verluste und unterdrückte Wut können zu Panikattacken führen</strong></p>
<p>Die Selbsthilfetechniken können laut Denise F. Beckfield für die weitaus meisten Betroffenen zu bleibenden Erfolgen führen, die so erheblich sind, dass sie eine echte Verbesserung ihrer Lebensqualität darstellen. Eine besondere Stärke dieses Buches ist die Hervorhebung der emotionalen Themen, die beim Entstehen von Panik eine wichtige Rolle spielen. Dazu zählt Denise F. Beckfield zum Beispiel sensible Bereiche wie Verlust und unterdrückte Wut, die wiederkehrenden Panikattacken zugrunde liegen können.</p>
<p>Immer wieder zeigt die Autorin von Beispielen wie man Auslöser von Panikattacken erkennen und damit gegensteuern kann. Gleich in der ersten „Sitzung“ stellt Denise F. Beckfield die typischen Kennzeichen einer Panikstörung vor. Die Primärsymptome während einer Attacke zeigen sich als extrem beschleunigter, klopfender Herzschlag, Atemnot, Schwäche- und Schwindelgefühle sowie kribbelnde oder taube Hände und Füße. Außerdem leiden manche Menschen während einer Attacke unter extremen Angstzuständen und haben den intensiven Drang, die Flucht zu ergreifen.</p>
<p><strong>Kontrolliertes Atmen reduziert jede Art von Angstsymptomen</strong></p>
<p>Denise F. Beckfield beschreibt weitere Kennzeichen einer Panikattacke: „Zu den anderen typischen Symptomen während einer Panikattacke zählen Zittern oder Beben, Hitzewallungen, Schüttelfrost und Übelkeit. Häufig hat der Betroffene während einer Attacke das Gefühl, er würde „verrückt werden“ oder die Kontrolle verlieren.“ Diese Symptome sind normale Bestandteile von Panik und bedeuten keinesfalls, dass der Leidende verrückt ist oder gar sterben muss. Manchmal stellt sich auch Gefühle der Unwirklichkeit ein – die Umwelt oder der Betroffen selbst fühlen sich nebenhaft, fremd oder unwirklich an.</p>
<p>Alle Selbsthilfestrategien und Fertigkeiten, die Denise F. Beckfield in ihrem Buch vorstellt, sind problemlos auch auf das übertragbar, was man als „alltägliche Ängste“ bezeichnen würde. Diese können beispielsweise durch einen bevorstehenden Zahnarzttermin oder beruflichen Stress ausgelöst werden. Durch kontrolliertes Atmen lassen sich die körperlichen Symptome reduzieren, die jede Art von Angst begleiten. Kognitive Techniken können dabei helfen, Selbstgespräche zu bremsen, die zu verschiedensten Ängsten beitragen.</p>
<p><strong>Panikattacken meistern und das Leben zurückgewinnen</strong><br />
<strong>Schritt für Schritt Angstzustände überwinden</strong><br />
<strong>Denise F. Beckfield</strong><br />
<strong>Verlag: Junfermann</strong><br />
<strong>Broschierte Ausgabe: 316 Seiten, Auflage: 2014</strong><br />
<strong>ISBN: 978-3-95571-025-5, 29,90 Euro</strong></p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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