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	<title>Nein &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Ein ehrliches Nein ist zumutbar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2023 01:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
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					<description><![CDATA[Menschen können sehr wohl lernen, Nein zu sagen. Nein sagen ist nichts Verbotenes. In Anlehnung an Ingeborg Bachmann: „Ein ehrliches Nein ist den Menschen zumutbar.“ Gerade in Zeiten der Erschöpfung ist es wichtig, nicht nur selbst Nein sagen zu können, sondern andere dazu zu ermutigen. In diesem Sinne legt Andreas Salcher seine persönliche Strategie offen: ... <a title="Ein ehrliches Nein ist zumutbar" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/andreas-salcher-zeiten-der-erschoepfung.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein ehrliches Nein ist zumutbar">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen können sehr wohl lernen, Nein zu sagen. Nein sagen ist nichts Verbotenes. In Anlehnung an Ingeborg Bachmann: „Ein ehrliches Nein ist den Menschen zumutbar.“ Gerade in Zeiten der Erschöpfung ist es wichtig, nicht nur selbst Nein sagen zu können, sondern andere dazu zu ermutigen. In diesem Sinne legt Andreas Salcher seine persönliche Strategie offen: „Zunächst, du wirst mich nicht auf Facebook oder Instagram finden und auch auf TikTok bin ich nicht. Trotz des Drängens einiger Freunde habe ich Nein dazu gesagt.“ Deshalb lebt Andreas Salcher nicht im Kreidezeitalter, er hat einen YouTube-Kanal, um seinen Podcast „Lebensbildung“ zu verbreiten. Dr. Andreas Salcher ist Mitgebegründer der „Sir Karl-Popper-Schule“ für besonders begabte Kinder. Mit mehr als 250.000 verkauften Büchern gilt er als einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren Österreichs. <span id="more-4843"></span></p>
<p><strong>Leben heißt auswählen</strong></p>
<p>Zudem ist Andreas Salcher auf LinkedIn, um als Unternehmensberater mit der Geschäftswelt zu kommunizieren. Das reicht. Er muss nicht überall dabei sein. Er kann Nein sagen. Die Macht, ohne schlechtes Gewissen oder Furcht vor Konsequenzen Nein sagen zu dürfen, ist jedoch für viele Menschen nicht selbstverständlich. Andreas Salcher sagt: „Ein Vielleicht ist das Nein der Feiglinge.“ Im Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil gibt es einen Satz, der ein wirksames Mittel gegen die Erschöpfung der Gegenwart sein kann: „Leben heißt auswählen.“ </p>
<p>Konkret bedeutet das, sich bei allen Aktivitäten, Verpflichtungen und Aufgaben zu fragen: „Muss ich es tun? Will ich es tun?“ Wenn man zwei Mal mit Nein antworten möchte, dann sollte man auch Nein sagen. Nein ist ein wirkmächtiges Wort gegen Erschöpfung. Offenbar erfordert es Entschlossenheit, Nein zu den vielen Dingen zu sagen, die man weder tun will noch tun muss. Am einfachsten geht das bei der Zeit, die Menschen sinnlos mit sozialen Medien verbringen. </p>
<p><strong>Nicht alle Menschen sind für große Familien geschaffen</strong></p>
<p>Viel mehr Mut ist nötig, um bei den entscheidenden Weichenstellungen Nein zu Lebensentwürfen zu sagen, die gut für andere, aber nicht für die eigene Person sind. Andreas Salcher nennt ein Beispiel: „Wer die Freiheit liebt, sollte sich ernsthaft prüfen, ob die Gründung einer großen Familie ihn langfristig erfüllen wird. Eltern bestätigen: Kinder bereiten viel Freude, sie erschöpfen aber auch.“ Nicht alle Menschen sind für große Familien geschaffen. </p>
<p>Für Frauen ist es noch schwieriger, sich gegen eigene Kinder auszusprechen. Die Autorin Nadine Pungs fragt in ihrem Buch „Nichtmuttersein: Von der Entscheidung ohne Kinder zu leben“, woher die Vorstellung kommt, dass jede „normale“ Frau den Wunsch nach eigenen Kindern hegen muss. Andreas Salcher nennt ein anderes Beispiel: „Wem Selbstbestimmung viel und Status weniger bedeutet, der braucht sich nicht zu einer Karriere in einem Konzern drängen lassen.“ Quelle: „Die große Erschöpfung“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Ein schnelles Nein überspielt die Unsicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 05:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aggressivität]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
		<category><![CDATA[Sanftheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Viele Menschen sagen zwar nein, aber tun es nicht gern. Sie fühlen sich genauso unsicher, wie diejenigen, die dann schlussendlich doch Ja zu allem sagen. Manchmal kommt das Nein schnell und immer ein bisschen schroff beim Gegenüber an. Tanja Baum erklärt: „Ganz so, als wolle man es nur schnell hinter sich bringen. Nur nicht überreden ... <a title="Ein schnelles Nein überspielt die Unsicherheit" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/ein-schnelles-nein-ueberspielt-die-unsicherheit.html" aria-label="Mehr Informationen über Ein schnelles Nein überspielt die Unsicherheit">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen sagen zwar nein, aber tun es nicht gern. Sie fühlen sich genauso unsicher, wie diejenigen, die dann schlussendlich doch Ja zu allem sagen. Manchmal kommt das Nein schnell und immer ein bisschen schroff beim Gegenüber an. Tanja Baum erklärt: „Ganz so, als wolle man es nur schnell hinter sich bringen. Nur nicht überreden lassen. Ganz schnell raus mit dem Nein, dann fragt der andere hoffentlich nicht mehr nach.“ Das schnelle Nein soll die eigene Unsicherheit überspielen helfen. Andere Personen wiederum haben keinerlei Probleme damit, in aller Deutlichkeit ein Nein zu formulieren. Sie stehen auf dem Standpunkt, dass sich gegenüber den Forderungen ihrer Umwelt deutlich durchzusetzen haben. Tanja Baum, systemische Organisationsberaterin und Coach, gründete 1999 in Köln die Agentur für Freundlichkeit mit den Arbeitsschwerpunkten Beratung, Coaching, Training und Meditation. <span id="more-2406"></span></p>
<p><strong>Ein wütendes Nein verletzt leicht soziale Normen</strong></p>
<p>Ihre eigene Grenze haben diese Menschen sehr kurz abgesteckt. Bereits kleine Bitten werden schnell als unverschämte Forderung angesehen und rigoros abgelehnt. Dabei stoßen sie andere gern vor den Kopf. Man geht diesen Menschen meist aus dem Weg. Bitten und Fragen richte man nach Möglichkeit nicht mehr an sie. Somit geht deren Strategie des Neinsagens auf, allerdings unter starkem Verlust von Sympathien. Wer hart und unfreundlich ein Nein formuliert, hat oftmals Tipps zur eigenen Selbstbehauptung missverstanden.</p>
<p>Tanja Baum erläutert: „Gerade wer früher mit dem Neinsagen Schwierigkeiten hatte, läuft in Gefahr, ins andere Extrem zu verfallen. Bislang immer der Jasager, plötzlich dann der Ausbruch. Ein wütendes Nein aus heiterem Himmel verletzt leicht soziale Normen und Regeln.“ Die angestaute Wut entlädt sich darüber hinaus nicht selten auf das schwächste Glied der Kette. Jeder lädt gern seinen Zorn an dem ab, der sich gegenüber dem Stärkeren und Mächtigeren nicht zu wehren weiß.</p>
<p><strong>Aggressivität und Sanftheit bilden eine Einheit</strong></p>
<p>Tanja Baum wirft einen kleinen Blick in die asiatische Kultur, genauer gesagt in den Taoismus, denn dort zeigt sich die Welt in zwei Polaritäten: Das Yin als weibliches Element steht für Verbindung, Aufnahme, Kooperation und Intuition. Das Yang als die männliche Gegenhälfte steht dagegen für Abgrenzung, Eindringen, Konkurrenz, Verstand und Rationalität. Beide Seiten für sich sind einseitig und unvollkommen. Erst durch die gegenseitige Ergänzung entsteht Ganzheit.</p>
<p>Erst, wenn das Aggressive und die nachgiebige Sanftheit zusammenkommen, ist der Mensch eine Einheit. Dies bedeutet, dass jeder Mensch deutliche „Ich-Grenzen“ braucht, um sich selbst in der Umwelt durchzusetzen und Widerstand zu bilden. Gleichzeitig sollte aber immer wieder abgewogen werden, wie diese Grenzen gesetzt werden und ob die eigenen Grenzen nicht auch manchmal nach hinten geschoben werden können. Umgekehrt: Anerkennung zu bekommen und gemocht zu werden, ist im Leben eines Menschen sicherlich ein wichtiger Aspekt. Der Preis dafür sollte jedoch nicht immer in der Aufgabe eigener Wünsche und Vorstellungen liegen. Quelle: „Die Kunst, freundlich Nein zu sagen“ von Tanja Baum</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Viele Menschen sagen zu selten Nein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 07:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn man um einen kleinen Gefallen gebeten wird, sagt man oft spontan zu. Viele Menschen ärgern sich allerdings nachträglich darüber, Ja gesagt zu haben. Als Rolf Dobelli vor einigen Jahren seine persönliche Statistik in dieser Sache machte, stellte er fest, dass er viel zu häufig auf kleine Bitten einging. Rolf Dobelli schreibt: „Oftmals war der ... <a title="Viele Menschen sagen zu selten Nein" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/viele-menschen-sagen-zu-selten-nein.html" aria-label="Mehr Informationen über Viele Menschen sagen zu selten Nein">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man um einen kleinen Gefallen gebeten wird, sagt man oft spontan zu. Viele Menschen ärgern sich allerdings nachträglich darüber, Ja gesagt zu haben. Als Rolf Dobelli vor einigen Jahren seine persönliche Statistik in dieser Sache machte, stellte er fest, dass er viel zu häufig auf kleine Bitten einging. Rolf Dobelli schreibt: „Oftmals war der Zeitaufwand dann beträchtlich höher und der Nutzen für allen Beteiligten bedeutend geringer, als ich mir das im ersten Augenblick ausgemalt hatte. Ich wollte den anderen doch nur einen Gefallen tun, was dazu führte, dass ich mir keinen Gefallen tat.“ Woher kommt diese Seuche, gefallen zu wollen? Der Bestsellerautor Rolf Dobelli ist durch seine Sachbücher „Die Kunst des klaren Denkens“ und „Die Kunst des klugen Handelns“ weltweit bekannt geworden. <span id="more-1812"></span></p>
<p><strong>Der erste Schritt sollte kooperativ sein</strong></p>
<p>Kooperation dient dazu, einen gemeinsamen Genpool zu erhalten, um jeden Preis – selbst wenn das einzelne Individuum dafür Einbußen in Kauf nimmt oder gar stirbt. Warum ist das so? Die Antwort lieferte die Mathematik, genauer die Spieltheorie. Der Amerikaner Robert Axelrod ließ verschiedene Computerprogramme gegeneinander antreten. Jedes Computerprogramm folgte einer bestimmten Strategie, mit einem Gegenüber umzugehen, zum Beispiel mit ihm zu kooperieren, es zu betrügen, sich egoistisch zu verhalten oder immer nachzugeben und so weiter.</p>
<p>Auf lange Sicht setzte sich eine Strategie als die erfolgreichste durch, die man „Tit for Tat“ nennt. Auf Deutsch: „Wie du mir, so ich dir.“ Rolf Dobelli erklärt: „Sie ist ganz einfach und besagt: Im ersten Schritt sei kooperativ, in allen folgenden Schritten kopiere das Verhalten deines Gegenüber.“ Konkret bedeutet das zum Beispiel: Wenn – nach der eigenen Vorschussleistung, der Gegenüber ebenfalls kooperiert, dann kooperiert man selbst im nächsten Schritt wieder. Wen der Gegenüber hingegen nicht kooperiert, einen also ausnutzt, dann kooperiert man auch nicht mehr. </p>
<p><strong>Rolf Dobelli wendet gerne das „Fünf-Sekunden-Nein“ an</strong></p>
<p>Wenn der Gegenüber dann später wieder kooperiert, wird man sich selbst im darauffolgenden Schritt auch wieder kooperativ verhalten. Dieses Verhalten nennt man „Reziprozität“. Die Strategie des „Tit for Tat“ hält die Weltwirtschaft am Laufen. Menschen kooperieren jeden Tag mit Dutzenden anderen Individuen, teilweise über die halbe Erdkugel hinweg – mit durchschlagenden Erfolg für ihren Wohlstand. Aber Achtung – in der Reziprozität lauern auch Gefahren. Rolf Dobelli erläutert: „Wenn Ihnen jemand etwas Gutes tut, fühlen sie sich verpflichtet, sich bei ihm oder ihr zu revanchieren – indem Sie eben zum Beispiel eine Bitte erfüllen. So werden Sie manipulierbar.“ </p>
<p>Weit größer ist jedoch die zweite Gefahr. Jede Tit for Tat-Strategie beginnt mit einem Leistungs- und einem Vertrauensvorschuss, mit einem ersten, spontanen Ja. Es ist oft genau dieses erste, spontane Ja, über das man sich nachträglich ärgert. Ist einem das spontane Ja erst einmal rausgerutscht, neigt man dazu, es zu rationalisieren. Als Gegentaktik gibt es das sogenannte „Fünf-Sekunden-Nein“. Rolf Dobelli wendet es an: „Werde ich um einen Gefallen gebeten, schenke ich dem Ansinnen genau fünf Sekunden, danach entscheide ich, und zwar meistens mit einem Nein.“ Quelle: „Die Kunst des guten Lebens“ von Rolf Dobelli</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Anja Förster und Peter Kreuz stellen die drei Gesichter des Nein vor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2017 11:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nein]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum es für viele Menschen so schwierig ist, das Nein auszusprechen, ist im Kern auf das Spannungsverhältnis zwischen der Ausübung von Macht und der Pflege von Beziehungen zurückzuführen: Sie wollen ja niemanden vor den Kopf stoßen! Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Macht ausüben ist ein zentraler Bestandteil des Neinsagens, belastet in der Regel aber ... <a title="Anja Förster und Peter Kreuz stellen die drei Gesichter des Nein vor" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/anja-foerster-und-peter-kreuz-stellen-die-drei-gesichter-des-nein-vor.html" aria-label="Mehr Informationen über Anja Förster und Peter Kreuz stellen die drei Gesichter des Nein vor">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Warum es für viele Menschen so schwierig ist, das Nein auszusprechen, ist im Kern auf das Spannungsverhältnis zwischen der Ausübung von Macht und der Pflege von Beziehungen zurückzuführen: Sie wollen ja niemanden vor den Kopf stoßen! Anja Förster und Peter Kreuz erklären: „Macht ausüben ist ein zentraler Bestandteil des Neinsagens, belastet in der Regel aber die Beziehung. Die Beziehung zu pflegen kann aber die eigene Macht schwächen.“ Diesem Dilemma begegnen die meisten Menschen mit drei Strategien ihres Verhaltens: anpassen, angreifen oder ausweichen – wie William Ury in „Nein sagen und trotzdem erfolgreich verhandeln“ schreibt. Anpassung bedeutet: Man sagt Ja, wenn man eigentlich Nein sagen will. Das heißt, man opfert seine eigenen Interessen der Beziehung, die man unbedingt erhalten will. Anja Förster und Peter Kreuz nehmen als Managementvordenker in Deutschland eine Schlüsselrolle ein. <span id="more-1784"></span></p>
<p><strong>Angreifen ist der direkte Gegenentwurf zum Anpassen</strong></p>
<p>Mit einem Ja, das sich nicht gut anfühlt, erkauft man sich einen brüchigen, temporären Frieden. Nur gibt es ein Problem dabei: Am Ende bereut man alles. Hätte man stattdessen angreifen sollen? Anja Förster und Peter Kreuz erläutern: „Angreifen bedeutet, wir sagen auf unangemessene Weise Nein. Es ist der direkte Gegenentwurf zum Anpassen: Die Beziehung wird der Macht geopfert. Wir handeln nicht aus Angst wie bei der Anpassung, sondern im Zorn. Wir rennen geradewegs in den Konflikt.“ So ist man möglicherweise wütend, weil jemand anderes einen verletzt hat oder überzogenen Forderungen an einen hat.</p>
<p>Vielleicht ist ein Mensch auch frustriert über die Situation. Und dann schlägt er zurück: Er sagt auf eine Weise Nein, die den anderen verletzt und die Beziehung belastet. William Ury schreibt: „Der Kern eines destruktiven Konflikts auf der Welt – sei er nun groß oder klein – ist ein Nein.“ Und das wird man eines Tages bereuen: Wäre man also besser ausgewichen? Ausweichen bedeutet Vermeidungsverhalten. Man sagt lieber gar nichts. Weder Ja noch Nein. Man legt sich nicht fest. Man hält lieber den Mund und versucht den Status Quo zu bewahren. </p>
<p><strong>Menschen mit einer klaren Haltung sind selten</strong></p>
<p>Anja Förster und Peter Kreuz ergänzen: „Aber das heißt nur, dass ein anderer oder Sie selbst zu einem späteren Zeitpunkt die Konsequenzen tragen werden. Vielleicht verlagert sich das Problem, aber niemand wird es für Sie aus der Welt schaffen.“ Egal, wie die Sache ausgeht, was auf jeden Fall auf der Strecke bleibt, ist die persönliche Selbstachtung. Und man wird auch diese Strategie bereuen. Die Kombination aller drei Strategien kann man in der Politik bestens beobachten. Es wird gestritten und gezankt, Probleme werden ausgesessen, wichtige Entscheidungen werden geopfert – es wird taktiert, abgewartet und angegriffen. </p>
<p>Dieselben Kombinationen aus allen drei Strategien findet man in so manchen Paarbeziehungen und Familien. Und natürlich in vielen Unternehmen mit mieser Betriebskultur. Man findet mühelos die Typen von Menschen, die ständig zwischen den drei Verhaltensweisen pendeln: anpassen, angreifen und ausweichen. Aber Menschen mit einer klaren Haltung, die ihre Meinung so artikulieren können, dass sie die anderen mitnehmen, findet man dort nur selten. In der typischen, mittelmäßigen Unternehmenskultur geht es wie in der Politik fast immer nur um Beziehungen und Macht. Quelle: „Nein“ von Anja Förster und Peter Kreuz</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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