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	<title>Midlife-Crisis &#8211; Psychologie Guide</title>
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	<description>Alles über Psychologie</description>
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		<title>Gute Gefühle erzeugen kluge Entscheidungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 01:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<category><![CDATA[Midlife-Crisis]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine zentrale Frage ist für Maren Urner, unter welchen Bedingungen Menschen ein gutes und zufriedenstellendes Leben führen können. Bei der Positiven Psychologie geht es im Kern darum, Faktoren zu identifizieren, die glückliche und gesunde Menschen auszeichnen. Maren Urner stellt fest: „Stress, Angst und das Gefühl von Machtlosigkeit sind keine guten Berater. Wenn wir uns hingegen ... <a title="Gute Gefühle erzeugen kluge Entscheidungen" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/maren-urner-gedankenwelt.html" aria-label="Mehr Informationen über Gute Gefühle erzeugen kluge Entscheidungen">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine zentrale Frage ist für Maren Urner, unter welchen Bedingungen Menschen ein gutes und zufriedenstellendes Leben führen können. Bei der Positiven Psychologie geht es im Kern darum, Faktoren zu identifizieren, die glückliche und gesunde Menschen auszeichnen. Maren Urner stellt fest: „Stress, Angst und das Gefühl von Machtlosigkeit sind keine guten Berater. Wenn wir uns hingegen sicher, befähigt und gut fühlen, sind wir in der Lage, clevere und weise Entscheidungen zu treffen.“ Es sind ebendiese Gefühle, die Menschen lösungs- und zukunftsorientiert denken und handeln lassen. Außerdem fällt es ihnen leichter, Gewohnheiten zu entwickeln, die sie befähigen und helfen, mutig zu sein. Vor allem geht es dabei darum, sich selbst besser zu verstehen. Dr. Maren Urner ist Professorin für Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. <span id="more-3824"></span></p>
<p><strong>Ablenkungen sollte man ignorieren</strong></p>
<p>Das hatten schon die alten Griechen in der Antike erkannt. Sie nannten es „Gnothi seauton – Erkenne dich selbst“. Damit einher ging für sie die Aufforderung „gut zu leben“, was natürlich einer weiteren Definition bedarf. Maren Urner erklärt: „Der erste Schritt, um aus der vermeintlichen „ewigen Dauerkrise“ zu kommen, ist also getan, wenn wir erkennen, dass wir in unserem Kopf beginnen müssen. Dies gelingt am besten, wenn wir uns fokussieren und sämtliche Ablenkungen, um uns herum so viel und häufig vorhanden sind, ignorieren beziehungsweise sie erst gar nicht wahrnehmen.“ </p>
<p>Den Fokus zu finden, fällt Menschen so schwer, weil sich ihr Gehirn so herrlich gern ablenken lässt. Das war in Zeiten von Säbelzahntiger und Mammut eine gute bis überlebenswichtige Eigenschaft. Heute müssen Menschen bei sich selbst beginnen, wenn es darum geht, die Welt besser zu verstehen und vielleicht sogar positiv zu beeinflussen. Vor einigen Jahren – manche mögen sagen, „früher“ – sprach man im Zusammenhang mit persönlichen Krisen von der Midlife-Crisis.</p>
<p><strong>Viele Menschen rauschen von einer Sinnkrise in die nächste</strong></p>
<p>Diese „Krise in der Mitte des Lebens“ trifft vor allem Männer irgendwo zwischen vierzig und fünfzig. Die Midlife-Crisis passt in die eigentliche Bedeutung des Begriffs Krise, weil sie einen Wendepunkt darstellt, der je nach Individuum ein paar Wochen, einige Monate oder wenige Jahre umfassen kann. Karen Urner schreibt: „Was wir dagegen aktuell beobachten, ist der inflationäre Gebrauch des Begriffs der Krise mit Bezug auf die persönliche Ebene. Es scheint, als rauschten viele Menschen von einer Sinnkrise in die nächste.“</p>
<p>Irgendwo zwischen Karriere, Kindern und Kochkurs suchen Menschen in der zivilisierten, aufgeklärten Welt täglich oder wenigstens am Wochenende nach dem oder einen Sinn. Die einen versuchen es mit Spaß, die anderen mit Selbstkasteiung. Während vor wenigen Jahren das ständige Messen und Auswerten möglichst vieler personenbezogener Daten chronisch Kranken und Spitzensportlern vorbehalten war, ist die Vermessung des Selbst längst zu einer internationalen Bewegung geworden. Quelle: „Raus aus der ewigen Dauerkrise“ von Maren Urner</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2021 07:23:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat eine Bedürfnispyramide entwickelt, welche die Bedürfnisse und Motivationen der Menschen gut beschreibt. Sie besteht aus fünf Ebenen. In der Ebene eins sind die Grundbedürfnisse wie Ernährung und Fortpflanzung angesiedelt. Sicherheitsbedürfnisse wie Gesundheit und materielle Sicherheit sind in Ebene zwei zu finden. Zur Ebene drei gehören die sozialen Bedürfnisse wie ... <a title="Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/abraham-maslow-entwickelte-die-beduerfnispyramide.html" aria-label="Mehr Informationen über Abraham Maslow entwickelte die Bedürfnispyramide">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow hat eine Bedürfnispyramide entwickelt, welche die Bedürfnisse und Motivationen der Menschen gut beschreibt. Sie besteht aus fünf Ebenen. In der Ebene eins sind die Grundbedürfnisse wie Ernährung und Fortpflanzung angesiedelt. Sicherheitsbedürfnisse wie Gesundheit und materielle Sicherheit sind in Ebene zwei zu finden. Zur Ebene drei gehören die sozialen Bedürfnisse wie die Liebe. Die Individualbedürfnisse sind in der Ebene vier platziert. Dazu zählt Abraham Maslow unter anderem Erfolg und Freiheit. In der Ebene fünf geht es darum, seinem Leben einen Sinn zu geben. Markus Hengstschläger warnt: „Die ersten vier sind Defizitbedürfnisse, die, wenn man sie nicht oder nur sehr eingeschränkt erfüllen kann, zu physischen oder psychischen Störungen führen.“ Professor Markus Hengstschläger ist Vorstand des Instituts für Medizinische Genetik an der MedUniWien. <span id="more-2495"></span></p>
<p><strong>Selbstverwirklichung ist nur schwer erreichbar</strong></p>
<p>Und obwohl dies auch für die Wachstumsbedürfnisse der Selbstverwirklichung auf Ebene fünf zutrifft, können diese nie wirklich vollständig befriedigt werden. Abraham Maslow hat dieses Modell später erweitert. Dabei ist er davon ausgegangen, dass die Befriedigung all dieser Bedürfnisse, und im Besonderen der Selbstverwirklichung, nur schwer und nicht von allen Menschen erreichbar sind. In der maslowschen Hierarchie findet man den Begriff Erfolg unter den Individualbedürfnissen, gemeinsam mit dem Wunsch nach Wertschätzung, Prestige oder Ansehen. </p>
<p>Ökonomischer Erfolg wird oft deshalb angestrebt, weil sie dem Menschen zu Status, Anerkennung und Bewunderung verhelfen. Unter bestimmten Lebensbedingungen und Voraussetzungen muss jedoch schon das Stillen von Grund- und Sicherheitsbedürfnissen als erfolgreiches Leben angesehen werden. So bedauerlich das auch ist. Und noch viel bedauerlicher ist schließlich, dass die Erfüllung vieler, vor allem so wichtiger Bedürfnisse wie zum Beispiel Ernährung, Gesundheit oder Sicherheit immer noch viel zu oft nicht in den Händen des Individuums liegen. </p>
<p><strong>Jeder sehnt sich nach dem Glück</strong></p>
<p>Reinhard Schlinkert und Bernd Raffelhüschen schreiben im „Deutsche Post Glücksatlas“ von 2018: „Aber wie steht es mit dem ewigen Glück, dem Glücklichsein? Vorausgesetzt, die grundlegendsten Bedürfnisse können gestillt werden, scheint gerade das Führen eines glücklichen Lebens immer öfter als Erfolgsparameter Nummer eins angesehen zu werden. Wer es schafft, ein glückliches Leben zu führen, hat es geschafft. Aber was ist das – ein glückliches Leben? Der emotionale Zustand der Deutschen zum Beispiel lässt sich wahrscheinlich mit Zufriedenheit auf hohem Niveau beschreiben.“</p>
<p>Nicht nur im Wandel der Zeit, sondern auch im Lauf eines Lebens ändert sich die Lebenszufriedenheit. Markus Hengstschläger erläutert: „Was man gern als die U-Kurve des Glückes bezeichnet, beschreibt, dass die Lebenszufriedenheit, ob bei Männern oder Frauen, in der Jugend hoch ist, Mitte 40 auf einen Tiefpunkt sinkt und dann wieder steigt.“ Der kanadische Psychoanalytiker Elliott Jaques hat den Begriff „Midlife-Crisis“ geprägt. Kieran Setiya, Professor für Philosophie am Massachusetts Institute of Technology, vermutet hinter der „Mid-Career-Crisis“ das Schwinden der Wahlmöglichkeiten, die Tyrannei der Projekte, die eines nach dem anderen abgeschlossen und durch Neue ersetz werden. Quelle: „Die Lösungsbegabung“ von Markus Hengstschläger</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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		<title>Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hans Klumbies]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2020 07:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Big-Five-Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Midlife-Crisis]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer heute noch von einer Midlife-Crisis redet, der zeigt laut Andreas Salcher, dass er wirklich alt ist. Der Begriff ist de facto ausgestorben, das Phänomen der Lebenskrise dagegen nicht. Die Lebenskrise beginnt heutzutage nur meist schon Mitte 20 und hört nie mehr wirklich auf. Andreas Salcher erläutert: „Die nächste Krise bricht oft in einer Phase ... <a title="Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf" class="read-more" href="https://www.psychologie-guide.de/eine-lebenskrise-hoert-nie-wirklich-auf.html" aria-label="Mehr Informationen über Eine Lebenskrise hört nie wirklich auf">Weiterlesen ...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute noch von einer Midlife-Crisis redet, der zeigt laut Andreas Salcher, dass er wirklich alt ist. Der Begriff ist de facto ausgestorben, das Phänomen der Lebenskrise dagegen nicht. Die Lebenskrise beginnt heutzutage nur meist schon Mitte 20 und hört nie mehr wirklich auf. Andreas Salcher erläutert: „Die nächste Krise bricht oft in einer Phase auf, in der wir endlich zu wissen glauben, wie das Leben funktioniert.“ Dieser Prozess des ständigen Wechsels zwischen Stabilität und Entwicklung der Persönlichkeit ist zwar durchaus lehrreich, aber auch ziemlich anstrengend. Was versteht man überhaupt unter Persönlichkeit? Unter den unzähligen gilt das „Big-Five-Modell“ heute international als das universelle Standardmodell in der Persönlichkeitsforschung. Dr. Andreas Salcher ist Unternehmensberater, Bestseller-Autor und kritischer Vordenker in Bildungsthemen. <span id="more-2389"></span></p>
<p><strong>Menschen verändern sich alle zehn Jahre ein bisschen</strong></p>
<p>Die „Big Five“ definieren fünf Hauptdimensionen der Persönlichkeit: Offenheit für Erfahrungen, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus. William James, ein Mitbegründer der modernen Psychologie als Wissenschaft, schrieb 1890: „Der Charakter des Menschen ist spätestens mit 30 so erstarrt wie Gips, und er wird nie wieder weich werden.“ Mit ihrer selektiven Wahrnehmung bestätigen viele Menschen diese veraltete These gerne, vor allem, wenn es andere betrifft. </p>
<p>Allerdings sind die fünf Merkmale nicht so stabil, wie ursprünglich angenommen. Im Durchschnitt verändern sich Menschen zwar nicht in großen Sprüngen, sondern alle zehn Jahre ein bisschen. Dennoch sind diese Entwicklungen keineswegs zu vernachlässigen. Im Laufe ihres Lebens ruhen viele Menschen mehr in sich selbst und geben weniger auf die Meinung anderer. Andreas Salcher fügt hinzu: „Tendenziell ziehen wir uns aber auch mehr zurück, sind weniger offen für Neues und werden etwas nachlässiger und unorganisierter.“ </p>
<p><strong>Die Menschen können sich sehr wohl verändern</strong></p>
<p>Ein einziges Merkmal verändert sich hingegen in keiner der Studien über die Persönlichkeit merklich: die Verträglichkeit. Zwar gibt es Menschen, die ein klein wenig verträglicher werden, also etwas mehr Rücksicht auf andere nehmen und empathischer werden. Andere entwickeln sich etwas ins Gegenteil – keiner aber verändert sich hier laut den Daten signifikant. Jedoch verfügen die Menschen über sehr viel mehr Spielräume in ihrem Verhalten, als sie glauben oder sich einreden lassen. </p>
<p>Andreas Salcher stellt fest: „Wir haben uns meist zu sehr in unseren Gewohnheiten eingerichtet, halten sie für unser Wesen und sind der festen Überzeugung: So bin ich eben, ihr müsst mich so nehmen, wie ich bin.“ Diese Ansicht ist zwar bequem, aber falsch, die Menschen können sich sehr wohl anders verhalten. Man erlebt doch immer wieder, wie einen Menschen überraschen. Der Schüchterne begehrt auf einmal gegen Ungerechtigkeit auf, der eiskalte Egoist zeigt plötzlich Mitgefühl. Quelle: „Das ganze Leben in einem Tag“ von Andreas Salcher</p>
<p><em>Von Hans Klumbies</em></p>
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